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"Sicherheitscheck": Nationalmannschaft macht ungeplante Zwischenlandung in Edinburgh
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat bei ihrer Rückreise aus Island eine Zwischenlandung im schottischen Edinburgh einlegen müssen. Dies gab der DFB via Twitter bekannt. "Uns gehts gut. Sicherheitscheck an der Maschine läuft", teilte der Verband mit, ohne näher auf die Umstände einzugehen.
"Vorsichtsmaßnahme": Nationalmannschaft macht ungeplante Zwischenlandung in Edinburgh
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat bei ihrer Rückreise aus Island eine Zwischenlandung im schottischen Edinburgh einlegen müssen. Dies gab der DFB via Twitter bekannt. Die Gründe für die Planänderung teilte der Verband zunächst nicht näher mit.
Lockdown-Monate führten zu physischen und psychischen Belastungen bei Kindern
In fast jeder zweiten Familie haben die Einschränkungen der Lockdown-Monate einer Umfrage zufolge zu physischen und psychischen Belastungen bei den Kindern geführt. In der Erhebung für die pronova BKK mit Sitz in Ludwigshafen, die der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag vorlag, gaben jeweils 46 Prozent der befragten Eltern an, dass die körperliche beziehungsweise psychische Gesundheit ihrer Kinder gelitten habe.
Gemäßigte Islamisten in Marokko abgewählt
Bei den Parlamentswahlen in Marokko sind die seit 2011 regierenden gemäßigten Islamisten der Partei PJD abgewählt worden. Die Regierungspartei kommt nach vorläufigem Ergebnis auf nur zwölf Abgeordnete, wie Innenminister Abdelouafi Laftit am frühen Donnerstagmorgen mitteilte. Zuvor war sie mit 125 Mandaten stärkste Kraft. Als Gewinner gehen demnach die Liberalen aus der Wahl hervor.
Israel entsendet mehr Soldaten ins Westjordanland
Israel hat für die Suche nach sechs aus einem israelischen Hochsicherheitsgefängnis geflohenen Palästinensern zusätzliche Truppen ins Westjordanland verlegt. Die vor Ort stationierten Soldaten würden "durch Kampfbataillone, Überwachungstruppen und einige Militärflugzeuge verstärkt", erklärte Armeechef Aviv Kohavi am Mittwoch. In der Nacht hatten israelische Sicherheitskräfte mindestens sechs Angehörige der geflohenen Häftlinge festgenommen. Am Abend kam es zu Protesten in mehreren Orten im Westjordanland. Unter den nun Festgenommenen befinden sich laut der Vereinigung der palästinensischen Gefangenen zwei Brüder von Mahmud Ardah, der den Ausbruch örtlichen Medien zufolge geplant hatte. Außerdem nahm die israelische Armee vier weitere Menschen in Gewahrsam, darunter zwei Brüder eines weiteren Geflohenen und den Vater eines dritten. Die drei entkommenen Häftlinge, deren Angehörige festgenommen wurden, sollen Mitglieder der Gruppe Islamischer Dschihad sein. Am Mittwoch kam es laut der Vereinigung der palästinensischen Gefangenen in mehreren israelischen Gefängnissen zu "Spannungen". Eine Sprecherin der israelischen Gefängnisbehörde bestätigte AFP, dass in den Haftanstalten Ktziot und Ramon Brände gelegt worden seien. "Die Situation ist jetzt unter Kontrolle, die Feuer wurden gelöscht", erklärte die Sprecherin. In Ramallah, Nablus und Ost-Jerusalem kam es nach Aufrufen palästinensischer Gruppen zu Protesten gegen Israel. Bei Nablus zündeten Demonstranten bei Auseinandersetzungen mit israelischen Sicherheitskräften Reifen an. Nach Angaben des Palästinensischen Roten Halbmonds wurden in der Nähe von Nablus 60 Demonstranten durch Tränengas verletzt. Bereits am Montag hatten Palästinenser im Gazastreifen und im Westjordanland den Ausbruch gefeiert. Israels Ministerpräsident Naftali Bennett nannte den Ausbruch "einen ernsten Zwischenfall, der eine umfassende Anstrengung aller Sicherheitsbehörden erfordert". Sein palästinensischer Amtskollege Mohammed Schtajjeh sagte am Dienstag, er sei "glücklich" über den Ausbruch. (A.Nikiforov--DTZ)
Maaßen (CDU) geht nach Kritik zum Gegenangriff über
Ex-Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen (CDU) hat nach Kritik von Schleswig-Holsteins Kultusministerin und Parteikollegin Karin Prien an seiner Kandidatur für den Bundestag deren Rauswurf aus Kanzlerkandidat Armin Laschets sogenanntem Zukunftsteam gefordert. Es sei zu befürchten, dass Prien "für alle Kandidaten zu einer fortlaufenden Belastung wird", sagte Maaßen nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. Er fordere Laschet auf, sie "unverzüglich aus dem Kompetenzteam abzuberufen". Prien war in der ZDF-Talk-Sendung von Markus Lanz gefragt worden, ob sie Maaßen wählen würde, wenn sie in Thüringen leben würde. "Sagen wir mal so. Ich bin von Leistungssportlern immer wieder fasziniert", erwiderte sie darauf. Maaßens SPD-Gegenkandidaten in seinem Wahlkreis ist der Ex-Biathlet und Ex-Bundestrainer Frank Ullrich. Maaßen zeigte sich "erschüttert" über die Äußerungen. Parteikollegin Prien habe dem Wahlkampf von Armin Laschet "in der derzeit sehr schweren Situation massiv schadet", sagte er nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. Die Südthüringer CDU hatte Maaßen Ende April als Direktkandidaten für die Bundestagswahl aufgestellt. Er sorgte mit seinen Äußerungen schon mehrfach für Aufsehen. Innerparteiliche Kritiker werfen ihm vor, sich nicht klar genug gegen Rechtsaußen-Positionen abzugrenzen und bewusst Ressentiments zu schüren. (T. Jones--BTZ)
Corona-Impfstoffe: Nur 20 Prozent für arme Ländern
Die internationale Covax-Initiative hat am Mittwoch die bisherigen Erwartungen gedämpft und erklärt, dass bis Jahresende nur für höchstens 20 Prozent der Menschen in ärmeren Ländern Corona-Impfstoffe geliefert werden können. Wie die Gründer der Covax-Initiative, darunter die Impfallianz des Impfstoffs (Gavi) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO), am Mittwoch in Genf erklärten, ist dies unter anderem auf Exportverbote und die Bevorzugung bestimmter Länder aufgrund von bilateralen Abkommen zurückzuführen. Auch Schwierigkeiten beim Herauffahren der Produktion bei einigen Herstellern und Verzögerungen bei der Zulassung von Impfstoffen hätten die Versorgung ärmerer Länder mit Corona-Vakzinen behindert, hieß es weiter. Nach der neuen Covax-Prognose werden bis Jahresende 1,425 Milliarden Corona-Impfdosen an ärmere Länder geliefert. Ursprünglich war ein Umfang von zwei Milliarden Dosen geplant gewesen. Die WHO hatte in der vergangenen Woche erklärt, acht von zehn afrikanischen Staaten, würden es nicht schaffen das "wichtigste" Ziel im Anti-Corona-Kampf zu erreichen. Dieses bestand darin, bis Ende dieses Monats zehn Prozent ihrer Bevölkerung gegen das Coronvirus zu impfen. (A. Bogdanow--BTZ)
Italien: Papst Franziskus spendiert Eis für Gefängnisinsassen
Papst Franziskus hat während einer Hitzewelle im Sommer 15.000 Portionen Eis für Insassen zweier italienischer Gefängnisse spendiert. Das teilten die päpstlichen Hilfswerke unter Leitung des polnischen Kardinals Konrad Krajewski am Mittwoch mit. Demnach kamen die Gefangenen in den riesigen Haftanstalten Regina Coeli und Rebibia in Rom in den Genuss der Gelati.
Trump kommentiert am Wochenende Boxkampf von Ex-Weltmeister Holyfield
Der frühere US-Präsident Donald Trump hat eine neue Beschäftigung: Der 75-Jährige wird am Samstag einen Boxkampf des früheren Schwergewichts-Weltmeisters Evander Holyfield gegen den brasilianischen Kampfsportler Vitor Belfort kommentieren. "Ich liebe großartige Kämpfer und großartige Kämpfe", erklärte Trump in einer Mitteilung des Streamingdienstes Fite TV. "Ich freue mich darauf, am Samstagabend beides zu sehen und meine Gedanken am Boxring zu teilen. Ihr wollt dieses besondere Ereignis nicht verpassen."
Drei Siege, neue Begeisterung: Flicks Traumstart macht Lust auf mehr
Neun Punkte, tolle Tore und endlich wieder Begeisterung: Mit einem makellosen Start hat Bundestrainer Hansi Flick alle Zweifel an der WM-Qualifikation zerstreut und neue Lust auf die deutsche Nationalmannschaft gemacht. Der viermalige Fußball-Weltmeister feierte am Mittwoch gegen Island im kühlen Reykjavik ein ungefährdetes 4:0 (2:0) und damit den dritten Sieg im dritten Spiel unter Flick - allesamt ohne Gegentor.
Investmentfirma von Bill Gates übernimmt Mehrheit an Hotelkette Four Seasons
Der Investmentfonds von Microsoft-Gründer Bill Gates übernimmt die Mehrheit an der Luxushotelkette Four Seasons. Cascade Investment kauft für 2,21 Milliarden Dollar (knapp 1,9 Milliarden Euro) die Hälfte der Anteile der saudiarabischen Kingdom Holding Company an Four Seasons Hotels and Resorts, wie die Hotelkette am Mittwoch mitteilte. Damit erhöht sich der Anteil von Cascade Investment von bislang 47,5 Prozent auf 71,25 Prozent.
Tennis: Zverev steht im Halbfinale und wartet nun auf Djokovic
Alexander Zverev steht im Halbfinale der US Open. Der 24 Jahre alte Tennis-Topspieler aus Hamburg setzte sich am Mittwoch überzeugend in seinem Viertelfinalduell gegen den Südafrikaner Lloyd Harris mit 7:6 (8:6), 6:3, 6:4 durch und darf rund einen Monat nach seinem Olympiatriumph weiter auf seinen ersten Grand-Slam-Titel hoffen.
Anklage wirft Elizabeth Holmes "Lügen und Schummeln" für Geld vor
Sie wurde einst als Biotech-Pionierin gefeiert und steht jetzt als Angeklagte vor Gericht: Im kalifornischen San José hat der mit Spannung erwartete Betrugsprozess gegen die frühere Bluttest-Unternehmerin Elizabeth Holmes begonnen. "In diesem Fall geht es darum, zu lügen und zu schummeln, um an Geld zu kommen", sagte Staatsanwalt Robert Leach am Mittwoch in seinem Eröffnungsplädoyer. "Als sie kein Geld und keine Zeit mehr hatte, hat Elizabeth Holmes sich entschieden zu lügen."
HBL: Kiel feiert Auftaktsieg vor 9000 Fans - Flensburg setzt Ausrufezeichen
Titelverteidiger THW Kiel ist erfolgreich in die neue Spielzeit der Handball-Bundesliga (HBL) gestartet. Die Mannschaft von Cheftrainer Filip Jicha setzte sich am Mittwochabend vor 9000 feiernden Zuschauern trotz eines kurzen Durchhängers souverän mit 33:24 (13:11) gegen HBW Balingen-Weilstetten durch. Dank eines Modellprojekts durfte der Rekordmeister seine 10.000 Fans fassende Halle fast komplett füllen.
Laschet verspricht eine halbe Million Euro für die Restaurierung von Notre-Dame
Eine halbe Million Euro private Spenden sollen aus Deutschland in den Wiederaufbau der brandgeschädigten Pariser Kathedrale Notre-Dame fließen. "Es ist ein Symbol, es zeigt, dass an dem Wiederaufbau dieser großen Kathedrale auch Deutsche beteiligt sind", sagte Armin Laschet, der deutsch-französische Kulturbeauftragte, am Mittwoch in Paris. Mit dem Geld soll die Restaurierung von Fenstern finanziert werden.
Studie: Solarenergie könnte bis 2035 in den USA 40 Prozent des Stroms liefern
Die USA könnten laut einer Regierungsstudie bis zum Jahr 2035 rund 40 Prozent ihres Strombedarfs durch Solarenergie abdecken. Bis 2050 könnte der Anteil am Strommix, der zuletzt bei nur drei Prozent lag, auf 45 Prozent anwachsen, wie es in dem am Mittwoch vom Energieministerium veröffentlichten Bericht heißt. Notwendig wären aber massive Investitionen in den Ausbau der Solarenergie.
DFB-Team gegen Island: Nur eine Startelf-Änderung
Zum Abschluss seines ersten Lehrgangs ändert Bundestrainer Hansi Flick seine Startelf vom spektakulären 6:0-Heimsieg gegen Armenien nur auf einer Position. Für den am Knie leicht verletzten Dortmunder Marco Reus läuft im WM-Qualifikationsspiel am Mittwoch (20.45 Uhr/RTL) in Reykjavik gegen Island auf der Zehn Ilkay Gündogan auf. Kai Havertz sitzt nach überstandenem Infekt erst mal nur auf der Bank.
US Open: Raducanu schaltet im Viertelfinale Olympiasiegerin Bencic aus
Durchstarterin Emma Raducanu ist bei den US Open weiter nicht zu bremsen. Die 18 Jahre alte Britin hat Olympiasiegerin Belinda Bencic im Viertelfinale eindrucksvoll besiegt. Raducanu schlug die sechs Jahre ältere Schweizerin am Mittwoch ohne jedes Nervenflattern 6:3, 6:4 und erreichte zum ersten Mal ihrer Karriere die Runde der letzten Vier bei einem Grand-Slam-Turnier.
Diamond-League-Finale: Olympiasiegerin Mihambo in Zürich weit zurück
Weitspringerin Malaika Mihambo ist 36 Tage nach ihrem Olympia-Gold von Tokio weit am nächsten lukrativen Sieg vorbeigeflogen. Beim Finale der Diamond League in Zürich kam die 24 Jahre alte Heidelbergerin in ihrem ersten Wettkampf nach den Sommerspielen nicht über den fünften und damit vorletzten Platz hinaus.
Blinken: Zeit für Rückkehr des Iran zu Atomabkommen läuft aus
US-Außenminister Antony Blinken hat gewarnt, dass die Zeit für eine Rückkehr des Iran zum internationalen Atomabkomen (JCPOA) ausläuft. "Ich werde kein Datum nennen, aber wir nähern uns dem Punkt, an dem eine strikte Rückkehr zur Einhaltung des JCPOA die erreichten Vorteile dieses Abkommens nicht mehr abbilden kann", sagte Blinken nach einem Treffen mit Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) auf dem rheinland-pfälzischen US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein.
Maas: Übergangsregierung der Taliban stimmt "nicht optimistisch"
Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat sich skeptisch über die Übergangsregierung der radikalislamischen Taliban in Afghanistan geäußert. Die Nachrichten aus Kabul stimmten "nicht optimistisch", sagte er am Mittwoch nach einem Treffen mit US-Außenminister Antony Blinken auf dem US-Luftwaffenstützpunkt im rheinland-pfälzischen Ramstein. "Die Bildung einer Übergangsregierung ohne Einbeziehung anderer Gruppen ist nicht das Signal für mehr internationale Zusammenarbeit und Stabilität im Land."
IOC suspendiert NOK von Nordkorea bis Ende 2022
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat das Nationale Olympische Komitee Nordkoreas bis Ende 2022 suspendiert. Damit wird das asiatische Land nicht an den Winterspielen in Chinas Hauptstadt Peking (4. bis 20. Februar 2022) teilnehmen. Dies gab IOC-Präsident Thomas Bach am Mittwoch bekannt.
US-Außenminister trifft afghanische Flüchtlinge in Ramstein
US-Außenminister Antony Blinken ist am Mittwoch bei einem Besuch auf der US-Luftwaffenbasis Ramstein in Deutschland mit afghanischen Flüchtlingen zusammengetroffen. Der Minister zeigte dem Sohn eines ehemaligen afghanischen Mitarbeiters der US-Botschaft auf seinem Smartphone Bilder seiner eigenen Kinder. In Ramstein sind derzeit rund 11.000 Afghanen untergebracht, die auf ihren Weiterflug in die USA warten.
Bei der Geburt vertauscht - Spanierin fordert Schadenersatz in Millionenhöhe
Weil sie kurz nach der Geburt in einem Krankenhaus mit einem anderen Säugling vertauscht worden war, hat eine Spanierin Schadenersatz in Millionenhöhe gefordert. Die heute 19-Jährige habe von der zuständigen Gesundheitsbehörde in der Region Rioja bereits eine Entschädigung in Höhe von 215.000 Euro angeboten bekommen, sagte ihr Anwalt José Sáez-Morga der Nachrichtenagentur AFP. Die junge Frau fordere jedoch drei Millionen Euro.
Rheinland-pfälzisches Landtagsgebäude nach fast sechs Jahren wiedereröffnet
Nach fast sechsjähriger Sanierung hat der rheinland-pfälzische Landtag sein angestammtes Domizil wieder offiziell in Besitz genommen. Nach einer symbolischen Schlüsselübergabe kamen die Abgeordneten am Mittwoch im sogenannten Deutschhaus in Mainz zu einem Festakt zusammen, bei dem Landtagspräsident Hendrik Hering und Ministerpräsidentin Malu Dreyer (beide SPD) als Redner vorgesehen waren.
CSU droht laut weiterer Umfrage bei Bundestagswahl Absturz unter 30 Prozent
Bei der Bundestagswahl droht der CSU in Bayern einer weiteren Umfrage zufolge ein Absturz unter die Marke von 30 Prozent. Laut der am Mittwoch veröffentlichten Befragung des Instituts Infratest dimap im Auftrag des Bayerischen Rundfunks (BR) käme die Partei von Ministerpräsident Markus Söder auf lediglich 28 Prozent, wenn bereits an diesem Sonntag der Bundestag neu gewählt würde.
Automobilbranche weiter stark von Lieferengpässen betroffen
Der deutschen Autoindustrie machen Lieferschwierigkeiten bei Halbleitern und anderen Vorprodukten weiter schwer zu schaffen. "Ohne Halbleiter, ohne Elektronik, keine Chance", sagte der Geschäftsführer des deutschen Mikrochip-Herstellers Infineon, Reinhard Ploss, bei einer Präsentation auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) am Mittwoch in München. Doch wie viele Vorprodukte sind Mikrochips derzeit Mangelware: Laut einer aktuellen Konjunkturumfrage des Ifo-Instituts beklagten im August gut 91 Prozent der Autohersteller und Zulieferer Lieferengpässe.
Afghanischer Ex-Präsident Ghani entschuldigt sich für Art seines Abtritts
Der ehemalige afghanische Präsident Aschraf Ghani hat für die Art seines Abtretens im Angesicht der vorrückenden Taliban um Verzeihung gebeten. "Ich entschuldige mich beim afghanischen Volk, dass ich nicht für ein anderes Ende sorgen konnte", schrieb Ghani am Mittwoch beim Onlinedienst Twitter. Der ehemalige Staatschef wies jedoch Vorwürfe zurück, er habe bei seiner Flucht Millionen Dollar an staatlichen Geldern mitgenommen.
Größte Südstaaten-Statue in den USA entfernt
Im Streit um den Umgang mit dem Erbe der Sklaverei ist im US-Bundesstaat Virgina die größte Südstaaten-Statue der USA entfernt worden. Die zwölf Tonnen schwere Reiterstatue des Konföderierten-Generals Robert E. Lee in Virginias Hauptstadt Richmond wurde am Mittwoch mit einem Kran von ihrem zwölf Meter hohen Podest gehoben. Hunderte jubelnde Menschen verfolgten den Abbau des Monuments.
Strengere Vorschriften für Glyphosat-Einsatz in Kraft getreten
Der Einsatz des Unkrautvernichters Glyphosat ist ab sofort deutlich eingeschränkt und wird bis zum Ende des Jahres 2023 ganz verboten. Nach der Verkündung im Bundesgesetzblatt trat am Mittwoch eine Änderung der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung in Federführung des Landwirtschaftsministeriums in Kraft, die den Einsatz dieses sowie weiterer Pflanzenschutzmittel regelt. Die Verordnung gehört zum Aktionsprogramm Insektenschutz - das Bundeskabinett hatte das Gesetzespaket nach langem Tauziehen im Februar verabschiedet.
Spahn hofft auf neuen Schwung bei Corona-Impfungen durch Aktionswoche
Eine bundesweite Aktionswoche soll der ins Stocken geratenen Impfkampagne neuen Schwung verleihen. Bei der von Bund und Ländern angeschobenen Initiative solle in der kommenden Woche eine "gemeinsame Kraftanstrengung" für mehr Impfungen unternommen werden, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Mittwoch sagte. Nach Ansicht des Robert-Koch-Instituts (RKI) muss die Zahl der Impfungen deutlich gesteigert werden, um einen dramatischen Verlauf der vierten Corona-Welle zu verhindern.
Israel nimmt Angehörige von geflohenen palästinensischen Häftlingen fest
Zwei Tage nach der Flucht von sechs palästinensischen Häftlingen aus einem israelischen Hochsicherheitsgefängnis haben israelische Soldaten Angehörige der Geflohenen festgenommen. Wie der Club der palästinensischen Gefangenen am Mittwoch mitteilte, seien mindestens sechs Menschen im von Israel besetzten Westjordanland in Gewahrsam genommen worden. Die israelische Armee bestätigte "mehrere Festnahmen in der Nacht", gab aber keine weiteren Einzelheiten bekannt.