Letzte Nachrichten
Präsident des Maschinenbauerverbandes plädiert für Ampel-Koalition
Angesichts des anhaltenden Machtkampfs innerhalb der Union wenden sich wichtige Vertreter der deutschen Wirtschaft von CDU und CSU ab. "Inzwischen bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass eine Ampel die bessere Lösung ist", sagte der Präsident des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), Karl Haeusgen, der "Wirtschaftswoche", wie das Magazin am Mittwoch vorab berichtete.
Missbrauchsskandal: Rücktritt im US-Fußball, Vorwürfe aus Australien und Venezuela
Der Missbrauchsskandal in der amerikanischen Frauenfußball-Profiliga NWSL hat weitere personelle Konsequenzen nach sich gezogen. Der Geschäftsführer und Haupteigentümer von Washington Spirit, Steve Baldwin, erklärte am Dienstag seinen Rücktritt, nachdem er für seinen Umgang mit Anschuldigungen gegen Ex-Coach Richie Burke in die Kritik geraten war. Burke war in der Vorwoche nach Ermittlungen wegen Vorwürfen der Belästigung und toxischen Arbeitskultur entlassen worden.
Geistig Behinderter in den USA hingerichtet
Im US-Bundesstaat Missouri ist ein verurteilter Mörder mit einer geistigen Behinderung hingerichtet worden. Der 61-jährige Ernest Lee Johnson wurde am Dienstag (Ortszeit) mit einer Giftspritze exekutiert, wie die Behörden mitteilten. Der republikanische Gouverneur von Missouri, Mike Parson, hatte Forderungen des Vatikans und der Anwälte des Mannes, ihn aufgrund seiner geistigen Behinderung vor der Todesstrafe zu verschonen, nicht gelten lassen.
MLB: Red Sox schalten Erzrivalen Yankees aus
Die Boston Red Sox haben ihren Erzrivalen New York Yankees in der Wildcard-Runde der Major League Baseball (MLB) ausgeschaltet. Die Gastgeber setzten sich im Fenway Park mit 6:2 durch und treffen im Viertelfinale der Play-offs auf die Tampa Bay Rays.
Bosnien-Beauftragter: EU muss Westbalkan klare Beitrittsperspektive geben
In der Debatte um die EU-Erweiterung hat der Hohe Repräsentant der internationalen Gemeinschaft für Bosnien-Herzegowina die EU aufgefordert, die Infrastruktur in den Westbalkanstaaten zu verbessern. Die EU müsse dem Westbalkan weiter eine klare Beitrittsperspektive geben, sagte Christian Schmidt dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Mittwochsausgaben).
Hrubesch vermisst echten Mittelstürmer im DFB-Team
Horst Hrubesch vermisst einen echten Mittelstürmer in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. "Es ist wichtig, dass man beide Alternativen hat. Man benötigt auch mal die Brechstange", sagte Hrubesch im Interview mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe.
DOSB: DLV-Präsident Kessing spricht sich für Wunschkandidat Weikert aus
DLV-Präsident Jürgen Kessing hat sich für Thomas Weikert als neuen starken Mann an der Spitze des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ausgesprochen. "Für mich ist Thomas Weikert der richtige Mann, das neu zu besetzende Amt zu übernehmen", sagte Kessing, Chef des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, dem SID über den möglichen Nachfolger des zurückgetretenen Alfons Hörmann.
Großeinsatz gegen Organisierte Kriminalität in NRW, Bremen und Niedersachsen
In Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen sind seit dem frühen Mittwochmorgen mehr als tausend Einsatzkräfte an einem Großeinsatz gegen die Organisierte Kriminalität beteiligt. Nach Angaben der Polizei Düsseldorf durchsuchten Polizisten, Steuerfahnder und Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft mehr als 80 Häuser, Wohnungen, Büros und Geschäfte. Auf Grundlage von Haftbefehlen wurden zehn Beschuldigte festgenommen.
Zuckerberg weist Vorwürfe von Facebook-Whistleblowerin zurück
Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat die Vorwürfe der Whistleblowerin Frances Haugen zurückgewiesen, wonach der Konzern Kindern schade und die gesellschaftliche Spaltung anheize. Die Behauptung, dass das Unternehmen den Profit über Sicherheit und Wohlergehen stelle, sei "einfach nicht wahr", erklärte Zuckerberg am Dienstag in einer ausführlichen Mitteilung an die Angestellten, die er auf seinem Facebook-Konto veröffentlichte.
Berichte: Ölpipeline vor Kaliforniens Küste womöglich durch Anker beschädigt
Die Ölpest an der kalifornischen Küste ist möglicherweise durch einen Schiffsanker ausgelöst worden. Wie die Zeitung "Los Angeles Times" am Dienstag berichtete, prüft die Küstenwache, ob ein großes Handelsschiff an der falschen Stelle ankerte und die Ölpipeline beschädigte. Demnach wurde ein Teil der Leitung am Meeresgrund verschoben. Zudem sei ein etwa 30 Zentimeter langer Riss in der Rohrleitung entdeckt worden.
US-Hellseherin hällt sich nicht an Zusage und wird verklagt
Weil sie das Versprechen, einen auf seiner Ehe lastenden Fluch aufzuheben, nicht eingelöst hat, hat ein Mann in Kalifornien eine Hellseherin verklagt. Der in einer Ehekrise steckende Mauro Restrepo stieß im Internet auf Sophia Adams, ein "auf Herzensangelegenheiten spezialisiertes Medium". Sie legte ihm die Karten und versprach, Restrepo werde wieder ein glücklicher Ehemann sein, wenn er 5100 Dollar zahle. Dafür werde sie den auf seiner Ehe lastenden Fluch auflösen.
Mutter von krebskrankem Jungen verliert Prozess gegen Bayer-Tochter Monsanto
Die Mutter eines krebskranken Jungen hat in Kalifornien einen Prozess gegen die Bayer-Tochter Monsanto verloren. Wie die Anwälte der Klägerin Destiny Clark am Dienstag mitteilten, gab es aus Sicht der Geschworenen keine Beweise für einen Zusammenhang zwischen dem glyphosathaltigen Unkrautvernichtungsmittel Roundup und der Krankheit des Jungen Ezra Clark.
USA veröffentlichen nach mehrjähriger Pause Zahl der Atomsprengköpfe
Die USA haben erstmals seit vier Jahren die Zahl ihrer Atomsprengköpfe veröffentlicht. Nach Angaben des Außenministeriums vom Dienstag hielten die USA am 30. September vergangenen Jahres 3750 einsatzbereite und nicht einsatzbereite Atomsprengköpfe. Das seien 55 weniger als ein Jahr zuvor und 72 weniger als Ende September 2017. Ex-US-Präsident Donald Trump hatte die Zahl der Atomsprengköpfe zum Militärgeheimnis erklärt.
Grünen-Bundestagsabgeordneter Bsirske sieht erhebliche Differenzen mit Union
Der neue Grünen-Bundestagsabgeordnete Frank Bsirske hat angesichts einer möglichen Jamaika-Koalition mit CDU, CSU und FDP auf deutliche Unterschiede zwischen seiner Partei und der Union verwiesen. "Die Differenzen mit der Union sind erheblich", sagte der frühere Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Mittwochsausgaben). "Die Zerstrittenheit und die erkennbaren Querschüsse gegen Armin Laschet" würden ebenfalls nicht dazu einladen, "Vertrauen zu entwickeln", kritisierte er.
Telegram verzeichnet Rekord-Nutzer-Zuwachs durch Facebook-Panne
Der Messengerdienst Telegram hat im Zuge der gigantischen Facebook-Panne vom Montag einen Rekord-Zuwachs an Nutzern verzeichnet. 70 Millionen neue Nutzer hätten sich binnen eines Tages bei dem Dienst angemeldet, schrieb dessen Gründer Pawel Durow am Dienstag in seinem Telegram-Kanal. "Wir haben mehr als 70 Millionen Nutzer von anderen Plattformen begrüßt", erklärte Durow.
Winzer im Burgund befürchten schlechte Ernte
Die Winzer im französischen Burgund befürchten eine schlechte Ernte. Auf Basis einer "rein theoretischen Schätzung" würden die Weinberge der Region in diesem Jahr nur "50 Prozent der üblichen Ernte" erbringen, sagte der Chef des regionalen Winzerverbands BIVB, François Labet, am Dienstag. Die Region kann demnach mit einer Produktion von 750.000 Hektolitern rechnen, verglichen mit 1,56 Millionen Hektolitern im Vorjahr.
Klima-Aktivisten stürmen Modenschau von Louis Vuitton
Aktivisten der Klimaschutzbewegung Extinction Rebellion haben eine Modenschau des Luxus-Labels Louis Vuitton in Paris gestürmt. Wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP berichtete, bestieg eine Aktivistin der Gruppe inmitten der Pariser Fashion Week am Dienstag den Laufsteg im Kunstmuseum Louvre. Dort hielt sie ein Banner mit der Aufschrift: "Überkonsum = Aussterben" in die Höhe, bevor Wachleute sie verscheuchten.
Forderungen nach stärkerer Regulierung der Energiepreise in der EU werden lauter
Die Forderungen nach einer stärkeren Regulierung der Strom- und Gaspreise in der EU werden immer lauter. Am Dienstag forderten Frankreich, Spanien, Tschechien, Griechenland und Rumänien ein "gemeinsames Vorgehen" in Europa, um den Anstieg der Energiepreise zu bremsen. Die Wirtschafts- und Finanzminister der Eurozone beraten seit Montag in Luxemburg unter anderem über die Preiserhöhungen, die Verbraucher und Industrie in einigen Ländern stark treffen.
Johnson&Johnson beantragt Zulassung für Booster-Impfungen in den USA
Der Arzneimittelhersteller Johnson&Johnson (J&J) hat bei der US-Arzneimittelbehörde FDA die Zulassung von Auffrischungsimpfungen mit seinem Corona-Impfstoff für Menschen über 18 Jahren beantragt. Konzerneigene Untersuchungen hätten ergeben, dass eine Booster-Impfung die Schutzwirkung des Impfstoffs auf 94 Prozent erhöhe, sagte Mathai Mammen, Leiter der Forschung und Entwicklung bei J&J-Tochter Janssen, am Dienstag. Im Gegensatz zu anderen Vakzinen genügt beim Impfstoff von J&J offiziell eine Dosis.
Russland droht Facebook mit hoher Geldstrafe wegen Streits um "gefährliche" Inhalte
Im Streit um das Löschen angeblich gefährlicher Inhalte auf Internetplattformen hat Russland den Druck auf den US-Konzern Facebook erhöht. Die russische Medienaufsichtsbehörde Roskomnadsor drohte Facebook am Dienstag mit einer Strafe von "fünf bis zehn Prozent" des "Jahresumsatzes" - ohne zu spezifizieren, ob es sich um den Umsatz in Russland oder weltweit handelt. Laut der Wirtschaftszeitung "Wedomosti" verdient Facebook in Russland umgerechnet hunderte Millionen Euro.
Parlamentssprecher: Parlamentswahlen in Libyen werden verschoben
Die für den 24. Dezember geplante Parlamentswahl in Libyen wird verschoben. Der Urnengang werde im Januar stattfinden, sagte Parlamentssprecher Abdallah Blihek am Dienstag bei einer Pressekonferenz. Die Präsidentschaftswahl soll demnach wie geplant am 24. Dezember erfolgen.
Frauenfußball: Bayern verpasst Sieg - TSG mit perfektem Champions-League-Einstand
Dämpfer für Bayern München: Der deutsche Frauenfußballmeister hat zum Auftakt der Champions-League-Saison einen Sieg verpasst. Bei Benfica Lissabon kam das Team von Trainer Jens Scheuer trotz einiger guter Chancen nicht über ein 0:0 hinaus. Für die Bayern, die mit vier Siegen und 21:0 Toren in die Bundesliga gestartet sind, war es der erste kleine Rückschlag der noch jungen Spielzeit.
EMA könnte in den kommenden Tagen Prüfung von Corona-Medikament von Merck starten
Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA könnte schon bald mit der Prüfung des Corona-Medikaments von US-Pharmakonzern Merck&Co. beginnen. EMA-Experten erwägen, "in den nächsten Tagen eine fortlaufende Prüfung für diesen Wirkstoff einzuleiten", sagte Marco Cavaleri, Leiter der Impfstoffstrategie bei der in Amsterdam ansässigen EMA, am Dienstag. Merck&Co. hatte am Freitag angekündigt, "so bald wie möglich" eine Notfallzulassung in den USA und anderswo beantragen zu wollen.
Ältester Franzose im Alter von 112 Jahren gestorben
Der älteste Franzose ist tot. Jules Théobald starb am Dienstag im Alter von 112 Jahren in seinem Haus in Fort-de-France im französischen Übersee-Département Martinique, wie seine Familie der Nachrichtenagentur AFP mitteilte.
Russisches Filmteam zu Premiere in der Internationalen Raumstation eingetroffen
Ein russisches Filmteam ist am Dienstag in der Internationalen Raumstation ISS eingetroffen, um dort den ersten Spielfilm im All zu drehen. Der 38-jährige Regisseur Klim Tschipenko und die 37-jährige Schauspielerin Julia Peressild kommen damit einem US-Projekt mit Tom Cruise zuvor.
Unicef: Kindersoldaten in Mosambik durch Regierungstruppen befreit
In Mosambik haben Regierungstruppen nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks Unicef Kindersoldaten befreit, die von Dschihadisten zu Kämpfern ausgebildet wurden. Das teilte Unicef-Sprecher James Elder am Dienstag in Genf mit. Elder wollte sich nicht zu der Zahl der Kinder äußern, die befreit wurden - und führte zur Begründung noch laufende Verhandlungen an. Elder betonte, die Kinder seien nicht von ihren Entführern freigelassen worden, vielmehr seien ihnen die Regierungstruppen "zu Hilfe gekommen".
Britischer Gesandter trifft hochrangige Taliban-Vertreter zu Gesprächen in Kabul
Ein hochrangiger britischer Gesandter hat am Dienstag in der afghanischen Hauptstadt Kabul Vertreter der radikalislamischen Taliban zu Gesprächen getroffen. Ein Sprecher des Außenministeriums der international nicht anerkannten Taliban-Regierung erklärte, bei dem Treffen sei es "um detaillierte Gespräche über die Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Ländern" gegangen. Ein britischer Regierungssprecher betonte jedoch, dass der Besuch des britischen Sonderbeauftragten für Afghanistan, Simon Gass, keine Anerkennung oder "Legitimation" für die Taliban darstelle.
EU streitet um Zukunft des Verhältnisses zu den USA
Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben auf ihrem ersten Gipfeltreffen seit dem chaotischen Afghanistan-Abzug über die Zukunft des Verhältnisses zu den USA beraten. Der französische Präsident Emmanuel Macron forderte am Dienstagabend im slowenischen Brdo pri Kranju, die EU müsse "ihre Unabhängigkeit und Souveränität steigern". Bei den Ländern Osteuropas und den Baltenstaaten löst dies jedoch Abwehrreflexe aus.
EU-Spitzen beraten über Rolle Europas in der Welt
Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union beraten auf ihrem ersten Gipfeltreffen seit dem Afghanistan-Abzug über die Rolle Europas in der Welt und das Verhältnis zu den USA. EU-Ratspräsident Charles Michel sagte zum Auftakt des Treffens im slowenischen Brdo pri Kranju, es gehe um die Frage, "wie die Europäische Union genügend Einfluss auf internationaler Ebene ausüben kann, um unsere Werte und Interessen zu verteidigen".
USA und China planen Spitzentreffen in Zürich
Die USA und China halten am Mittwoch inmitten angespannter Beziehungen ein Spitzentreffen in der Schweiz ab. In Zürich werden sich der Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Joe Biden, Jake Sullivan, und der chinesische Spitzendiplomat Yang Jiechi treffen, wie das Weiße Haus am Dienstag mitteilte.
EU-Spitzen beraten mit Balkanstaaten über Beitrittsperspektive
Die EU-Spitzen setzen am Mittwoch ihr Gipfeltreffen in Slowenien mit Beratungen über die Beitrittsperspektive für die Balkanländer fort. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihre EU-Kollegen kommen dafür in Brdo pri Kranju mit den Staats- und Regierungschefs von Albanien, Nordmazedonien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Montenegro und dem Kosovo zusammen.
"Keine leichte Entscheidung": Pau Gasol beendet Karriere
Der spanische Basketballstar Pau Gasol macht Schluss. Nach 22 Profijahren hat der 41-Jährige am Dienstag sein Karriereende verkündet. "Es war keine leichte Entscheidung, aber eine gut durchdachte. Ich wollte bis zum Ende meiner Karriere spielen und genießen und nicht von einer Verletzung zum Aufhören gezwungen werden", sagte Gasol, der mit den Los Angeles Lakers in der nordamerikanischen Profiliga NBA zweimal Champion wurde, in Barcelona.