Letzte Nachrichten
WHO empfiehlt breiten Einsatz von erstem Malaria-Impfstoff bei Kindern in Afrika
Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat den breiten Einsatz des ersten Malaria-Impfstoffs zur Immunisierung von Kindern im subsaharischen Afrika empfohlen. "Dies ist ein historischer Moment. Der lang erwartete Malaria-Impfstoff für Kinder ist ein Durchbruch für die Wissenschaft, die Gesundheit von Kindern und den Kampf gegen Malaria", erklärte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch.
Vier Verletzte bei Schüssen an Schule in US-Bundesstaat Texas
Bei Schüssen an einer Schule im US-Bundesstaat Texas sind vier Menschen verletzt worden. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, fielen die Schüsse bei einem Streit an der Timberview High School in der Stadt Arlington im Großraum Dallas. Der mutmaßliche Schütze, ein 18-jähriger Schüler, flüchtete in einem Auto. Von den vier Verletzten wurden drei in ein Krankenhaus gebracht, zwei von ihnen mit Schussverletzungen.
Haftstrafe für 30-Jährigen wegen antisemitischer Hassparolen in Gelsenkirchen
Rund fünf Monate nach einer antiisraelischen Versammlung vor der Synagoge in Gelsenkirchen ist ein Teilnehmer wegen antisemitischer Parolen zu einer hohen Haftstrafe verurteilt worden. Das Amtsgericht Gelsenkirchen verurteilte den 30-Jährigen zu drei Jahren und neun Monaten Haft, wie Direktor Mathias Kirsten am Mittwoch erklärte. Der Richter habe die Tat als "verachtenswert" bezeichnet.
ADAC: Benzinpreis erreicht erneut höchsten Stand seit 2013
Autofahren ist derzeit so teuer wie lange nicht mehr. Für einen Liter E10 müssen Autofahrer derzeit im bundesweiten Schnitt 1,609 Euro bezahlen, wie der ADAC am Mittwoch erklärte. Im Vergleich zur Vorwoche sind das 2,8 Cent mehr. Der Preis für Diesel stieg noch deutlicher an, um 3,4 Cent auf insgesamt 1,478 Euro. Die Ursache für die hohen Spritpreise sind laut ADAC die hohen Rohölpreise.
Experten erwarten mehr Insolvenzen im Jahr 2022
Die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen dürfte im kommenden Jahr weltweit wieder ansteigen - allerdings ausgehend von einem sehr niedrigen Niveau. Für 2022 sei ein Anstieg der Insolvenzen um rund 15 Prozent zu erwarten, erklärte die Kreditversicherungsgesellschaft Euler Hermes am Mittwoch. Trotz des erwarteten Anstiegs werden die globalen Fallzahlen im Jahr 2022 jedoch weiterhin vier Prozent niedriger liegen als im Jahr 2019. Grund für die aktuell niedrigen Insolvenzzahlen seien staatliche Unterstützungsmaßnahmen.
Hessische Polizei ermittelt wegen geköpfter Tauben
Der Fall mehrerer geköpfter Tauben beschäftigt die Polizei im hessischen Friedberg: Die Beamten ermitteln wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz gegen Unbekannt, wie sie am Mittwoch mitteilten. In der vergangenen Woche war demnach ein Mann in Florstadt dabei beobachtet worden, wie er mit seinem Auto an einem Maisfeld anhielt und einen Eimer entleerte, in dem sich die Tiere befanden.
Preise für Weihnachtsbäume sollen weitgehend konstant bleiben
Steigende Preise lassen Verbraucherinnen und Verbraucher bei vielen Produkten derzeit aufhorchen - bei Weihnachtsbäumen allerdings soll es nach Branchenangaben in diesem Jahr keine nennenswerte Teuerung geben. Erwartet würden "weitgehend konstante Preise", prognostizierten am Mittwoch der Bundesverband der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger in Deutschland (BWS) und der Verband natürlicher Weihnachtsbaum (VNWB). Demnach gab es flächendeckend eine gute Witterung, weshalb mit einer ausreichenden Menge an Bäumen gerechnet wird.
Berliner Innensenator Geisel kündigt nach Wahlchaos umfassende Fehleranalyse an
Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) hat nach dem Wahlchaos vom 26. September eine umfassende Fehleranalyse zugesagt. Gleichzeitig forderte Geisel am Mittwoch aber Geduld. "Es gilt jetzt bei der Ermittlung des amtlichen Endergebnisses Sorgfalt vor Schnelligkeit, um nicht noch mehr Verunsicherung zu schaffen", erklärte er. Den "ausschnitthaften öffentlichen Wahrnehmungen" müsse eine faktenbasierte systematische Aufarbeitung folgen.
Kölner Dreigestirn bekommt nach ausgefallenem Karneval zweite Amtszeit
Dem Kölner Karneval steht ein Traditionsbruch bevor: Erstmals darf in der kommenden Session ein Dreigestirn für eine zweite Amtszeit über die Jecken regieren. "Grund für diese geschichtsträchtige Entscheidung war der coronabedingte Ausfall vieler karnevalistischer Veranstaltungen", erklärte das Festkomitee Kölner Karneval am Mittwoch. Das Dreigestirn eröffnet an Weiberfastnacht traditionell den Straßenkarneval und besteht aus Prinz Karneval, dem Bauern und der Jungfrau - in diesem Fall Sven Oleff, Gereon Glasemacher und Björn Braun.
Im Prozess zu Pariser Anschlägen sagen erstmals Bataclan-Überlebende aus
Überlebende des Anschlags auf den Konzertsaal Bataclan haben erstmals vor Gericht die grausamen Szenen des 13. Novembers 2015 beschrieben. "Sie haben auf uns geschossen wie auf Hasen, immer wenn ein Telefon klingelte oder jemand um Hilfe rief", sagte Cédric, ein 41 Jahre alter ehemaliger Lieferant, am Mittwoch vor dem Pariser Sondergericht. Islamistische Attentäter hatten in dem Konzertsaal 90 Menschen getötet.
Abu Dhabis Prinz: Emirate haben Corona-Krise "überwunden"
Die Vereinigten Arabischen Emirate haben die Corona-Krise nach eigener Darstellung "überwunden". Abu Dhabis mächtiger Kronprinz Mohammed bin Sajed sagte laut der amtlichen Nachrichtenagentur WAM am Mittwoch in einer Rede: "Wir haben diese Krise überwunden (...) und wir haben viel daraus gelernt." Da die Infektionslage wieder "gut" sei, könnten die Menschen in ihrem Alltagsleben "zur Normalität" zurückkehren. "Vielleicht müssen wir noch ein bisschen unsere Lebensgewohnheiten ändern", fügte der Kronprinz hinzu.
Youtube löscht Kanäle von verurteiltem R&B-Sänger R. Kelly
Nach der Verurteilung des R&B-Sängers R. Kelly in einem Missbrauchsprozess hat die Video-Plattform Youtube zwei offizielle Kanäle des Musikers gelöscht. Die Kanäle seien in Anwendung der geltenden Richtlinien gesperrt worden, erklärte die Google-Tochter am Mittwoch, ohne dies näher auszuführen.
BGH entscheidet im Zinsstreit über Prämiensparverträge zugunsten der Verbraucher
Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat im Zinsstreit über sogenannte Prämiensparverträge im Sinne der Verbraucher entschieden. Für die Berechnung der Zinsen bei alten Verträgen müsse ein Referenzzinssatz gerichtlich festgelegt werden. Dabei müsse die Bank einen relativen Abstand zum Referenzzinssatz halten und den Zinssatz monatlich anpassen, entschied der BGH am Mittwoch. Er gab damit der Revision der Verbraucherzentrale Sachsen teilweise statt, die gegen die Sparkasse Leipzig vorging. (Az. XI ZR 234/20)
BGH entscheidet im Zinsstreit um Prämiensparverträge zugunsten der Verbraucher
Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat im Zinsstreit um sogenannte Prämiensparverträge im Sinne der Verbraucher entschieden. Für die Berechnung der Zinsen bei alten Verträgen müsse ein Referenzzinssatz gerichtlich festgelegt werden. Dabei müsse die Bank den relativen Abstand zum Referenzzinssatz beibehalten und den Zinssatz monatlich anpassen, entschied der BGH am Mittwoch. Er gab damit der Revision der Verbraucherzentrale Sachsen teilweise statt, die gegen die Sparkasse Leipzig vorging. (Az. XI ZR 234/20)
Schweden rät Menschen unter 30 voerst von Moderna-Impfstoff ab
In Schweden wird der Corona-Impfstoff von Moderna vorerst nicht mehr an Menschen unter 30 Jahren verimpft. Die schwedische Gesundheitsbehörde empfahl am Mittwoch, den Impfstoff des US-Herstellers bis zum 1. Dezember vorsichtshalber nur noch für vor 1991 geborene Menschen zu nutzen. Zur Begründung verwies die Behörde auf Hinweise auf ein erhöhte Risikos, an Nebenwirkungen wie Herzmuskel- oder Herzbeutelentzündungen zu erkranken.
EuGH-Generalanwalt: Nord Stream 2 AG darf EU-Erdgasrichtlinie anfechten
Nach Ansicht des zuständigen Generalanwalts am Europäischen Gerichtshof (EuGH) ist die Nord Stream 2 AG dazu befugt, vor den EU-Gerichten gegen die Änderung der Erdgasrichtlinie vorzugehen. Die schweizerische Tochter des russischen Erdgaskonzerns Gazprom sei von den Änderungen unmittelbar betroffen, führte Generalanwalt Michal Bobek am Mittwoch in Luxemburg in seinen Schlussanträgen aus. Er schlug dem EuGH vor, ein früheres Urteil des Gerichts der EU (EuG) aufzuheben. (Az. C-348/20 P)
Johnson schwört Tories bei Parteitag auf "lange überfälligen" Reformkurs ein
Der britische Premierminister Boris Johnson die regierenden Konservativen am Mittwoch zu einem umfassenden Reformkurs zur Stärkung der heimischen Wirtschaft aufgerufen. Beim Parteitag der Tories im nordenglischen Manchester verbreitete Johnson am Mittwoch trotz der derzeitigen Versorgungskrise Zuversicht: Seine Regierung habe einen "lange überfälligen Kurswechsel" eingeleitet, der langfristig zu einem Aufschwung mit "hohen Löhnen" und "hoher Produktivität" führen werde.
Prozess gegen Blatter und Platini in der Schweiz rückt näher
In der Schweiz rückt ein Prozess gegen Ex-FIFA-Präsident Sepp Blatter (85) und den früheren UEFA-Boss Michel Platini (66) wegen des Verdachts auf Betrug, Veruntreuung und ungetreue Geschäftsbesorgung näher. Wie ein Sprecher der Bundesanwaltschaft am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP sagte, sei den beiden Ex-Funktionären im August mitgeteilt worden, dass man beabsichtige, "Anklage gegen sie zu erheben". Dabei wurde ihnen die Möglichkeit eingeräumt, "etwaige Beweise vorzulegen", bevor die Ermittlungen abgeschlossen werden.
Untersuchungsausschuss zu Anschlag von Hanau hört vier Tage lang Angehörige an
Der Untersuchungsausschuss zum Anschlag von Hanau im hessischen Landtag wird über vier Tage lang Angehörige der Opfer anhören. Für die erste Zeugenvernehmung am 3. Dezember sind drei Angehörige geladen, wie der Landtag am Mittwoch nach einer nicht öffentlichen Sitzung des Gremiums mitteilte. Mit den Zeugenbefragungen ab dem 3. Dezember wird die Öffentlichkeit zu den Sitzungen zugelassen.
Freispruch für Angeklagten in Prozess um Diebstahl von Udo Lindenbergs Porsche
Das Hamburger Amtsgericht St. Georg hat im Prozess um den Diebstahl des Porsches von Sänger Udo Lindenberg am Mittwoch einen 26-Jährigen freigesprochen. Er muss jedoch wegen anderer Autodiebstähle für zwei Jahre und drei Monate ins Gefängnis, wie ein Gerichtssprecher sagte. Verurteilt wurde er wegen gemeinschaftlichen Diebstahls in drei Fällen.
Scholz will mit Grünen und FDP Regierung für "den Fortschritt" bilden
SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat das Ziel ausgegeben, mit Grünen und FDP "eine Regierung zu bilden, die den Fortschritt in Deutschland zustandebringt". Scholz reagierte damit am Mittwoch auf das Angebot der beiden anderen Parteien, am Donnerstag mit gemeinsamen Sondierungsgesprächen über eine Ampel-Koalition zu beginnen. "Und morgen geht es dann los", sagte dazu Scholz. Die SPD kündigte darauf das erste Dreier-Gespräch für Donnerstag von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr an.
Putin sieht Verantwortung für steigende Gaspreise bei Europäern
Der russische Präsident Wladimir Putin macht die Europäer für die derzeit stark ansteigenden Gaspreise verantwortlich. "Sie haben Fehler gemacht", sagte Putin bei einer im Fernsehen übertragenen Debatte mit Vertretern der russischen Energiebehörden am Mittwoch. Zuletzt waren Anschuldigungen laut geworden, wonach Russland absichtlich Gaslieferungen zurückhalte, um Druck auf den Westen auszuüben. Für die Inbetriebnahme der umstrittenen Gaspipeline Nord Stream 2 fehlt noch die Zertifizierung deutscher Behörden.
Digitalverband: Hamburg erneut "smarteste" Stadt Deutschlands
Hamburg ist zum dritten Mal in Folge zur "smartesten" Stadt Deutschlands gekürt worden. Wie der Digitalverband Bitkom am Mittwoch mitteilte, ließ die Hansestadt in dem Ranking mit 88,1 von 100 möglichen Punkten die Konkurrenz erneut hinter sich. Auf dem zweiten Platz landete Köln; Karlsruhe verdrängte München vom dritten Platz.
Keine 95.250 Euro Strafe wegen vergessenen Personalausweises
Ein reicher Finne muss wohl keine 95.250 Euro Strafe wegen eines vergessenen Ausweises bezahlen, die ihm drohte, weil er sich bei seiner Rückkehr von einer Fahrt mit seiner Sportjacht in internationalen Gewässern zwischen Finnland und Estland nicht ausweisen konnte. Wie am Mittwoch der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg entschied, darf Finnland zwar verlangen, dass seine Bürger beim Verlassen des Landes und bei der Rückkehr ein Reisedokument mitführen. Verstöße mit einer Strafe von 20 Prozent des Nettomonatseinkommens zu belegen, sei aber unverhältnismäßig. (Az: C-35/20)
TUI will mit Hilfe von Kapitalerhöhung staatliche Kredite zurückzahlen
Der Reiseanbieter TUI will mittels einer Kapitalerhöhung über eine Milliarde Euro aufnehmen um staatliche Corona-Kredite zurückzuzahlen. "Nach Transformation und Umbau von Geschäftsfeldern und dem Neustart des Tourismus in den letzten Monaten liegt unser Fokus jetzt auf Refinanzierung und Reduzierung der Inanspruchnahme der Staatskredite", erklärte TUI-Vorstandschef Fritz Joussen am Mittwoch. "Wir wollen, wir können und werden zu wirtschaftlicher Stärke zurückfinden".
Frankreichs Bischöfe hoffen auf Spenden zur Enschädigung von Missbrauchsopfern
Die katholische Kirche in Frankreich setzt bei der Entschädigung von Missbrauchsopfern auch auf Spenden von Gläubigen. "Ich hoffe, dass eine gewisse Zahl von Gläubigen uns helfen wird", sagte der Vorsitzende der Bischofskonferenz Eric de Moulins-Beaufort am Mittwoch dem Sender France Inter. Damit weist der die Empfehlung einer Untersuchungskommission zurück, Entschädigungen ohne den Rückgriff auf Spendengelder zu zahlen. Die Kommission hatte am Dienstag ihren Bericht über Missbrauchszahlen in der Katholischen Kirche Frankreichs vorgelegt.
EuGH erleichtert europaweite Vollstreckung von Verkehrsbußgeldern
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg hat die europaweite Vollstreckung von Verkehrsbußgeldern erleichtert. Nach einem am Mittwoch verkündeten Urteil sind die Mitgliedsstaaten grundsätzlich an die Entscheidungen der Behörden im Land des Verstoßes gebunden und müssen diese vollstrecken. Die dort geltenden Regeln dürften nicht infrage gestellt werden. (Az: C-136/20)
Laschet und Söder uneins hinsichtlich weiterer Jamaika-Optionen
CDU-Chef Armin Laschet und CSU-Chef Markus Söder haben die Festlegung von Grünen und FDP auf Verhandlungen mit der SPD über eine Ampelkoalition gegensätzlich bewertet. Während Laschet am Mittwoch in Düsseldorf die Bereitschaft der Union für weitere Gespräche erklärte, sprach Söder in München von einer "De-facto-Absage" einer Jamaika-Koalition.
SPD, Grüne und FDP wollen über Bildung einer Ampel-Koalition beraten
Anderthalb Wochen nach der Bundestagswahl bahnt sich die Bildung einer Ampel-Koalition von SPD, Grünen und FDP an. Bereits am Donnerstag wollen die drei Parteien zu einem ersten Sondierungsgespräch zusammenkommen, wie sie am Mittwoch mitteilten. CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet will dennoch an der Option auf eine Jamaika-Koalition aus Union, Grünen und FDP festhalten - stößt mit seiner Position aber auf Unverständnis bei der CSU, die sich bereits auf die Oppositionsrolle vorbereitet.
Bei der Regierungsbildung geht der Weg in Richtung "Ampel"
Im Ringen um die Regierungsbildung in Deutschland geht der Weg in Richtung einer Ampel-Koalition von SPD, Grünen und FDP. Die FDP stimmte nach den Worten von Parteichef Christian Lindner einem Vorschlag der Grünen für ein Dreier-Sondierungsgespräch dieser Parteien zu. Lindner bot SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz ein solches Treffen bereits für diesen Donnerstag an.
Gaspreise auf europäischen Märkten steigen um 25 Prozent
Die Preise auf den europäischen Gasmärkten ziehen weiter deutlich an. An den europäischen und britischen Referenzmärkten erreichten sie am Mittwoch neue Rekordwerte. Grund für die deutlichen Preissteigerungen sind sowohl niedrige Lagerbestände als auch eine steigende Nachfrage angesichts des nahenden Winters. Auch ein eingeschränktes Angebot trägt zu den Preissteigerungen bei.
EuGH weist Klagen von Fährunternehmen gegen Finanzierung der Fehmarnbeltquerung ab
Im Streit um staatliche Gelder zur Finanzierung der Fehmarnbeltquerung zwischen Deutschland und Dänemark haben drei klagende Fährunternehmen vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) eine Niederlage erlitten. Das Luxemburger Gericht wies am Mittwoch eine Revision von Scandlines Danmark, Scandlines Deutschland und Stena Line Scandinavia gegen einen Beschluss des Gerichts der EU zurück. (Az. C-174/19 P und C-175/19 P)