Letzte Nachrichten
VW-Chef Diess warnt vor Szenario mit Abbau von 30.000 Stellen
Volkswagen-Chef Herbert Diess hat einem Bericht des "Handelsblatts" zufolge in einer Aufsichtsratssitzung vor einem Szenario gewarnt, in dem der Autobauer wegen der Umstellung auf Elektrofahrzeuge bis zu 30.000 Stellen in Deutschland streichen müsste. Diess habe in der Sitzung am 24. September über seine Sorge um die Zukunft des Unternehmens gesprochen; im Wettbewerb zur Konkurrenz stimmten die Kosten nicht, berichtete das "Handelsblatt" am Mittwoch. Bei einem radikalen Umbau könnte jede vierte Stelle wegfallen.
Vermisste achtjährige Julia gesund aus Krankenhaus entlassen
Die nach zweitägigem Verschwinden im deutsch-tschechischen Grenzgebiet gefundene achtjährige Julia ist gesund aus dem Krankenhaus entlassen worden. Sie konnte die Klinik knapp einen Tag nach ihrer Entdeckung im Wald am Mittwochmittag in Begleitung ihrer Familienangehörigen wieder verlassen, wie das Polizeipräsidium Oberpfalz in Regensburg mitteilte. Sie war demnach bis auf einen leichten Kratzer am Bein unverletzt, musste aber langsam wieder aufgewärmt werden.
Putin: Russland bereit zu höheren Gasexporten
Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Bereitschaft seines Landes zu höheren Gasexporten betont. "Wenn sie uns fragen, ob wir unsere Lieferungen erhöhen, sind wir bereit das zu tun", sagte Putin am Mittwoch bei einer Energiemesse in Moskau. Russland sei bereit, seine Exporte so weit anzuheben, wie es seine Partner wünschten, fuhr er fort.
Hafen von Los Angeles soll wegen Lieferengpässen 24 Stunden am Tag laufen
Angesichts der weltweiten Lieferengpässe wegen der Corona-Pandemie soll der Hafen der US-Millionenstadt Los Angeles 24 Stunden am Tag laufen. Eine entsprechende Vereinbarung mit dem Hafenbetreiber und der Gewerkschaft der Hafenarbeiter wollte US-Präsident Joe Biden am Mittwoch verkünden, wie US-Regierungsvertreter sagten. Auch Logistikunternehmen wie Fedex und UPS sollen ihre Arbeitszeiten ausweiten, um den Rückstau bei Lieferungen abzubauen.
Opposition in Chile leitet Amtsenthebungsverfahren gegen Präsidenten ein
Nach den Enthüllungen in den "Pandora Papers" hat die chilenische Opposition die Aufnahme eines Amtsenthebungsverfahrens gegen Präsident Sebastián Piñera beantragt. Piñera habe "sein Amt benutzt, um persönliche Angelegenheiten zu erledigen", sagte der Abgeordnete Tomas Hirsch am Mittwoch im Unterhaus. Hintergrund ist der Verkauf einer Bergbaufirma durch ein Unternehmen, das Piñeras Kindern gehört, und laut den "Pandora Papers" in einem Steuerparadies abgewickelt worden sein soll.
Ex-Polizist wegen mutmaßlicher Bespitzelung von spanischen Promis vor Gericht
Weil er über Jahre hinweg Vertreter von Spaniens Elite gegen Geld bespitzelt haben soll, muss sich ein ehemaliger Polizist seit Mittwoch vor dem höchsten Strafgericht des Landes verantworten. Die Ermittler werfen José Manuel Villarejo vor, dutzende einflussreiche Geschäftsleute und Politiker ausspioniert zu haben, um sie im Auftrag seiner ebenfalls prominenten Kunden zu erpressen oder in Verruf zu bringen.
Merkel führt "Abschiedsgespräch" mit Chinas Staatschef Xi
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich per Videoschalte von dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping verabschiedet. Themen des "Abschiedsgesprächs" seien unter anderem der Klimaschutz, der Kampf gegen die Corona-Pandemie und die Menschenrechte gewesen, teilte die Bundesregierung mit.
Aktive von Fridays for Future legen Einspruch gegen Bundestagswahl ein
Junge Aktive der Klimaschutzbewegung Fridays for Future haben am Mittwoch Wahleinspruch gegen die Bundestagswahl eingelegt. Diese sei undemokratisch gewesen, weil Millionen Deutsche unter 18 Jahren kein Wahlrecht besaßen, begründeten sie ihr Vorgehen. Der Einspruch wird unterstützt von der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen.
Rezession? Inflationsrate im September 4,1 Prozent
Es ist die höchste Inflationsrate seit 28 Jahren: Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch erklärte, erreichte die Inflation im September 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Einen höheren Anstieg der Verbraucherpreise gab es zuletzt im Dezember 1993. Das Bundesamt bestätigte damit seine erste Schätzung für die Inflation von Ende September. In den Vormonaten Juli und August hatte die Inflation noch knapp unter vier Prozent gelegen. Im Vergleich zum Vormonat August blieben die Verbraucherpreise unverändert. Die hohe Inflationsrate hat nach Ansicht des Statistischen Bundesamts mehrere Gründe: Noch immer machen sich Basiseffekte durch niedrige Preise im Jahr 2020 bemerkbar. Insbesondere die zeitweise Absenkung der Mehrwertsteuer und der Preisverfall bei Mineralölprodukten im Vorjahr führten demnach zu vergleichsweise hohen Preissteigerungen. Auch Liefer- und Produktionsschwierigkeiten in der Vorproduktion beeinflussten demnach die Preise. Ein weiterer Faktor sind die hohen Energiepreise: Während sich die Preise für Waren zwischen September 2020 und September 2021 um 6,1 Prozent erhöhten, stiegen die Preise für Energieprodukte um 14,3 Prozent. Besonders stark erhöhten sich die Preise für Heizöl (plus 76,5 Prozent) und Kraftstoffe (plus 28,4 Prozent), auch die Preise für Erdgas (plus 5,7 Prozent) und Strom (plus 2,0 Prozent) stiegen an. Überdurchschnittlich stark verteuerten sich auch Nahrungsmittel mit einem Plus von 4,9 Prozent. Im Vorjahresvergleich stiegen insbesondere die Preise für Gemüse um 9,2 Prozent sowie für Molkereiprodukte und Eier mit plus 5,5 Prozent. Andere Gebrauchsgegenstände wie Fahrzeuge (plus 6,4 Prozent) und Möbel und Leuchten (plus 4,4 Prozent) verteuerten sich ebenfalls überdurchschnittlich. Auch die Preise für Dienstleistungen gingen im Vorjahresvergleich nach oben: Im Schnitt waren sie 2,5 Prozent teurer als im September 2020. Deutlich teurer wurden die Wartung von Fahrzeugen (plus 5,4 Prozent), die Leistungen sozialer Einrichtungen (plus 5,0 Prozent) und Dienstleistungen in Gaststätten (plus 3,6 Prozent). Energie- und Lebensmittelpreise waren laut Statistischem Bundesamt die wichtigsten Preistreiber: Ohne die Preissteigerungen im Energiesektor hätte die Inflationsrate demnach bei lediglich 3,1 Prozent gelegen, ohne beide Güterbereiche bei 2,9 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat August blieben die Verbraucherpreise im September 2021 insgesamt stabil - lediglich die Energiepreise stiegen weiter um 0,7 Prozent. Günstiger wurde hingegen der Urlaub: Die Preise für Pauschalreisen sanken zum Ende der Sommerferien um 9,2 Prozent. (M. Taylor--BTZ)
Verbraucherpreise für Öl, Gas und auch Strom steigen
Die Verbraucherpreise für Öl, Gas und Strom sind im September im Vorjahresvergleich teils heftig gestiegen. Für leichtes Heizöl mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher rund 76,5 Prozent mehr als vor einem Jahr bezahlen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Erdgas wurde um 5,7 Prozent teurer, Strom um 2,0 Prozent. Die großen Unterschiede seien auf auf den unterschiedlichen Zugang zum Energiemarkt zurückzuführen, erläuterte das Bundesamt: "Während Heizöl zu aktuellen Preisen gekauft wird, gelten für Erdgas und Strom oftmals langfristige Verträge mit Energieversorgern. Preisanpassungen finden dort meist nur jährlich und mit einigem Vorlauf statt." Mit Öl und Gas werden noch viele Wohnungen in Deutschland beheizt - in Neubauten dagegen setzen sich laut Statistik erneuerbare Energieträger mehr und mehr durch. Rund ein Viertel aller Wohnungen in Deutschland wird demnach noch mit Öl beheizt. Bei den Neubauten wurden 2020 nur noch 0,7 Prozent mit einer Ölheizung ausgestattet. Auch Gasheizungen werden seltener eingebaut: Im Jahr 2000 wurden noch 74 der Neubauten damit ausgestattet, 2010 waren es 53 Prozent, 2020 noch 39 Prozent. Fast die Hälfte aller Neubauten aus dem Jahr 2020 - 46 Prozent - wird dagegen mit einer Wärmepumpe geheizt; insgesamt wurden 2020 erstmals in mehr als der Hälfte (50,5 Prozent) aller neugebauten Wohnungen erneuerbare Energien zum Heizen eingesetzt. Die Ausgaben eines Durchschnittshaushalts für Wohnenergie, also unter anderem für Strom, Gas und Heizöl, lagen im Jahr 2019 bei monatlich 150 Euro, wie das Statististische Bundesamt weiter mitteilte. Das waren demnach 5,8 Prozent der privaten Konsumausgaben. Den größten Anteil an den Ausgaben für Wohnenergie haben demnach die Ausgaben für Strom. Im Jahr 2019 lagen sie im Schnitt bei 46 Prozent oder rund 70 Euro im Monat. (L. Brown--BTZ)
IW: 40 Regionen hängen stark vom klassischen Verbrenner ab
Wirtschaftsexperten haben 40 Kreise und kreisfreie Städte identifiziert, die besonders abhängig vom klassischen Verbrenner sind. Diese sehen sich künftig "großen Transformationsaufgaben gegenüber" und benötigen dafür auch politische Unterstützung, wie das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) am Mittwoch mitteilte. Zu den betroffenen 40 Regionen gehören unter anderem Schweinfurt, Salzgitter, Bamberg und der Saarpfalz-Kreis.
EU-Kommission legt Vorschläge gegen hohe Energiepreise vor
Die EU-Kommission hat den Mitgliedstaaten am Mittwoch zahlreiche Maßnahmen gegen die deutlich gestiegenen Energiepreise vorschlagen. Energiekommissarin Kadri Simson sagte in Brüssel, die Staaten könnten einkommensschwachen Haushalten etwa Gutscheine ausstellen oder gezielt Steuersätze senken. Auch für Unternehmen seien staatliche Hilfen und gezielte Steuersenkungen möglich. Dies könne finanziell aus den gestiegenen Einnahmen des europäischen Emissionshandels unterstützt werden.
Steinmeier zieht durchwachsene Bilanz von Afghanistan-Einsatz
Die Spitzen des Staates haben am Mittwoch auf mehreren Veranstaltungen die Leistungen der in Afghanistan eingesetzten Soldatinnen und Soldaten gewürdigt. Dabei zog Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier allerdings eine durchwachsene Bilanz der 20-jährigen Mission. Bundestagsabgeordnete drängten parteiübergreifend auf eine grundlegende Aufarbeitung des Einsatzes.
Rockmusiker Dave Grohl wird bei Abba zur Dancing Queen
Hardrockmusiker tanzt am liebsten zu leichtem Pop: Dave Grohl, Gründer der Rockband Foo Fighters und ehemaliger Nirvana-Schlagzeuger, liebt den Abba-Song "Dancing Queen": "Wenn ich den höre, verwandele ich mich selbst in eine dancing queen", sagte der 52-Jährige dem "Zeit-Magazin" laut Vorabmeldung vom Mittwoch.
Russland strebt CO2-Neutralität bis zum Jahr 2060 an
Russland strebt bis zum Jahr 2060 die sogenannte Kohlendioxid-Neutralität an. Seine Regierung habe als "konkretes Ziel" festgelegt, die Neutralität bis "spätestens" 2060 zu erreichen, sagte Präsident Wladimir Putin am Mittwoch zur Eröffnung eines Energieforums in Moskau. Die Bedeutung von Öl und Gas werde künftig abnehmen.
USA veranstalten virtuellen Gipfel gegen Cyberkriminalität
Nach vermehrten Cyberangriffen auf Unternehmen in den USA hat Washington rund 30 Länder zu einem virtuellen Gipfel eingeladen. Ein hochrangiger Beamter des Weißen Hauses erklärte, dass es bei dem Treffen am Mittwoch und Donnerstag unter anderem um den Kampf gegen Hacker gehe, die Computersysteme zunächst anhand von Ransomware verschlüsseln und dann Geld für die Freigabe fordern. Russland sei nicht eingeladen worden.
Privatbanken fordern Ausstiegsperspektive aus Niedrigzinspolitik
Der Bundesverband deutscher Banken (BdB) fordert angesichts der hohen Inflationsrate eine Ausstiegsperspektive aus der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Auch wenn die Inflation im kommenden Jahr voraussichtlich wieder zurückgehen werde, "spricht vieles dafür, dass uns der erhöhte Inflationsdruck noch länger begleiten wird", sagte der BdB-Präsident und Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, Christian Sewing, am Mittwoch. Negativzinsen dürften kein "dauerhaftes Instrument der Geldpolitik" sein.
US-Experten empfehlen Älteren nicht länger Aspirin zur Vorbeugung von Infarkten
Ein US-Expertengremium empfiehlt Menschen über 60 Jahren nicht mehr länger die tägliche Einnahme von Aspirin, um das Risiko eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls zu reduzieren. Menschen zwischen 40 und 59 Jahren mit einem erhöhten Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, aber ohne Vorgeschichte, sollten ihren Arzt konsultieren und dann selbst entscheiden, ob sie mit der regelmäßigen Einnahme des Medikaments beginnen wollten, erklärte das Gremium am Dienstag.
Fantasy-Drama "Titane" ist Kandidat für den Auslands-Oscar
Das Fantasy-Drama "Titane" (deutsch: Titanium) geht für Frankreich ins Rennen um den Auslands-Oscar. "Wir sind stolz, dass Titane, ein sehr außergewöhnlicher Film, Frankreich vertreten wird", betonte Dominique Boutonnat, der Leiter der Auswahlkommission, am Mittwoch in Paris. Der zweite Film der 37-jährigen Regisseurin Julia Ducournau hatte bereits auf dem Filmfestival in Cannes im Juli die Goldene Palme gewonnen.
ADAC: Benzinpreis kratzt am Allzeithoch - Rezessionsgefahr?
Die Preise an der Zapfsäule in Deutschland sind weiter gestiegen. Für einen Liter Super E10 zahlen Autofahrerinnen und Autofahrer aktuell im Bundesdurchschnitt 1,647 Euro und damit 3,8 Cent mehr als in der Vorwoche, wie der ADAC am Mittwoch mitteilte. Ein Liter Diesel kostet demnach im bundesweiten Mittel 1,526 Euro, das sind 4,8 Cent mehr im Vergleich zur vergangenen Woche.
UN-Berichterstatter warnt vor Todesfällen durch Hungernot in Nordkorea
In Nordkorea herrscht nach UN-Angaben eine akute Hungersnot, die bei den physisch Schwächsten zum Tode führen könnte. Der UN-Sonderberichterstatter für Menschenrechtsfragen, Tomas Ojea Quintana, fordert deshalb in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht, die UN-Sanktionen gegen Pjöngjang zu lockern. Nordkorea hat sich wegen der Corona-Pandemie auch selbst verstärkt abgeschottet.
Spahn verlangt ehrliche Debatte über Kosten der Pflege
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat eine ehrliche Debatte über die Kosten der Pflege gefordert. Mehr Personal und bessere Bezahlung zu verlangen und dann die Kosten zu beklagen, "das passt noch nicht so ganz zusammen", sagte Spahn am Mittwoch auf dem Deutschen Pflegetag in Berlin. Wer "a" sage und Verbesserungen verlange, "muss dann auch b sagen, dass das mit Kosten verbunden ist". Diese Debatte müsse die Gesellschaft führen.
Infantino hält WM im Nahen Osten für möglich: "Wir müssen groß denken"
Gianni Infantino sieht den Fußball als ein mögliches Element zur Friedensstiftung unter den verfeindeten Staaten des Nahen Ostens. Der Präsident des Weltverbands FIFA ermutigte bei seiner ersten Israel-Reise die Länder der Region, über eine gemeinsame WM-Bewerbung nachzudenken.
Ikea testet Pop-Up-Ladenkonzept in Wolfsburg und Ravensburg
Die schwedische Möbelhauskette Ikea will im Winter ein Pop-Up-Ladenkonzept in zwei deutschen Innenstädten testen. Am 1. November eröffnet ein Ikea-Geschäft in Wolfsburg, Anfang 2022 soll ein zweiter Laden in Ravensburg folgen, wie Ikea am Mittwoch ankündigte. Die Möbelkette will so "erreichbarer" werden.
Taliban-Bestien drohen westlichen Staaten wegen Sanktionen
Die radikalislamischen Taliban haben die USA und EU vor weiteren Sanktionen gegen die neuen Machthaber in Afghanistan gewarnt. Eine Schwächung der Regierung am Hindukusch liege "in niemandes Interesse", da die Konsequenzen für die Sicherheit und Flüchtlingslage für die ganze Welt spürbar wären, erklärte der amtierende Taliban-Außenminister Amir Chan Muttaki am Dienstagabend nach Gesprächen mit Vertretern der EU und der USA in Doha.
Mehrere Tausend Anträge auf Hilfen aus Bund-Länder-Fonds nach Flut
Drei Monate nach der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen sind in den beiden Bundesländern bereits mehrere tausend Anträge auf Hilfen aus dem Bund-Länder-Fonds gestellt worden. Nach Angaben der Landesregierungen vom Mittwoch waren es in Rheinland-Pfalz mehr als 8300 Anträge, in Nordrhein-Westfalen 5500. Seit Montag werden demnach in Rheinland-Pfalz die ersten Gelder aus dem Hilfsfonds ausgezahlt.
Geplatzter Lastwagenreifen beschädigt 28 Fahrzeuge auf A7
Ein geplatzter Lastwagenreifen hat auf der Autobahn 7 in Osthessen 28 Fahrzeuge beschädigt. Wie die Polizei Fulda am Mittwoch mitteilte, platzte am späten Dienstagabend an einer Baustelle ein Reifen eines Lastwagen-Anhängers. Nachfolgende Fahrzeuge konnten nicht mehr rechtzeitig ausweichen, nach Schätzungen der Polizei entstand ein Sachschaden von mehr als 70.000 Euro. Mehrere Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, verletzt wurde niemand.
Staatsanwaltschaft zerschlägt illegalen Pay-TV-Ring
Die Osnabrücker Staatsanwaltschaft hat einen Ring um eine illegale Pay-TV-Internetplattform zerschlagen. Nach über einjähriger Ermittlungsdauer konnten zehn Beschuldigte einschließlich dem 34-jährigen mutmaßlichen Kopf der Bande ausgemacht werden, wie die Behörde am Mittwoch mitteilte. Der entstandene Schaden liegt demnach bei über 1,3 Millionen Euro. Es bestehe der konkrete Verdacht, dass die Beschuldigten gemeinsam über einen oder mehrere angemietete Server illegales Internetfernsehen, insbesondere Pay-TV Inhalte des Senders Bereits im September wurden in diesem Zusammenhang sieben Objekte in Sulingen, Dissen, Hamburg, Berlin, Enger, Gütersloh und Bochum durchsucht. Dabei wurden siebzig IT-Geräte beschlagnahmt, darunter Handys, Receiver, PCs, Laptops, Festplatten und andere Speichermedien. Die illegalen Server sind den Angaben zufolge abgeschaltet und vom Netz genommen worden. Den Beschuldigten droht unter anderem wegen gewerbs- beziehungsweise bandenmäßigen Computerbetrugs eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Auch gegen Kunden der Plattformen wird den Angaben zufolge ermittelt. (W.Uljanov--DTZ)
Manfred Weber als EVP-Fraktionschef im Europaparlament wiedergewählt
Der CSU-Europapolitiker Manfred Weber ist als Fraktionschef der Europäischen Volkspartei (EVP) im EU-Parlament wiedergewählt worden. Er wolle weiterhin daran arbeiten, die "Christdemokratie" und die konservative Mitte in Europa zu stärken, erklärte Weber am Mittwoch. Nach Angaben der Fraktion wurde der 49-Jährige mit rund 94 Prozent der Stimmen wiedergewählt.
Scheidender Klubboss Schmidt: "Kein Riss" bei Hertha BSC
Carsten Schmidt hat nach seinem Abschied als Klubchef von Hertha BSC Spannungen zwischen den Verantwortlichen des Fußball-Bundesligisten dementiert. "Es gibt keinen Riss, es gab keinen Riss, es wird keinen Riss zwischen den Beteiligten geben", sagte Schmidt am Mittwoch. Auch habe er "zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Widerstände gegen Initiativen gespürt, die ich angestoßen habe. Nullkommanull. Ich fühlte mich immer von allen Seiten unterstützt."
Australier stiehlt offenbar Peilsender von Hai und löst Fehlalarme aus
Ein Mann in Australien soll den Peilsender eines Weißen Hais gestohlen und damit eine Reihe von Hai-Fehlalarmen ausgelöst haben. Die Polizei in der Stadt Albany beschuldigte den 48-Jährigen am Mittwoch des Diebstahls einer "akustischen Überwachungsmarke", wie sie zur Beobachtung von Weißen Haien vor der Küste verwendet wird. Der Beschuldigte muss sich am 4. November vor Gericht verantworten.
Frankreichs Regierung will umstrittenen Corona-Pass verlängern
Die französische Regierung will den umstrittenen Gesundheitspass zur Bekämpfung der Corona-Pandemie bis zum Sommer 2022 einsetzen können. Das Kabinett in Paris beriet am Mittwoch über einen entsprechenden Gesetzesvorschlag, welcher der Nachrichtenagentur AFP vorlag. Demnach sollen zudem die Strafen für gefälschte Gesundheitspässe auf bis zu fünf Jahre Haft und 75.000 Euro angehoben werden.