Letzte Nachrichten
Russische Crew zurück nach Arbeiten für ersten Film im Weltall
Ein russisches Filmteam ist nach Dreharbeiten für den ersten Kinostreifen im Weltall wieder auf die Erde zurückgekehrt. Die Sojus-Kapsel mit dem Regisseur Klim Tschipenko und der Schauspielerin Julia Peressild sowie dem Kosmonauten Oleg Nowitzki landete am Sonntagmorgen in der kasachischen Wüste, wie die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos mitteilte. Regisseur und Schauspielerin hatten zwölf Tage auf der Internationalen Raumstation ISS gedreht.
Sudanesen fordern den Sturz der Regierung durch das Militär
Im Sudan sind tausende Menschen auf die Straße gegangen, um eine Absetzung der Regierung durch das Militär zu fordern. Vor dem Präsidentenpalast in Khartum errichteten die Demonstranten am Samstagabend Zelte und riefen zum Sturz der Regierung von Ministerpräsident Abdalla Hamdok auf. Einige Protest-Teilnehmer skandierten: "Eine Armee, ein Volk." Zu hören war auch der Protestruf: "Die Armee wird uns Brot geben."
Schleswig-Holstein: Prien pocht auf Frauenquote in der CDU
Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien (CDU) hat ihre Partei zur Einführung einer Frauenquote aufgefordert. "Die nüchterne Realität ist: Wir schaffen es nicht ohne Quote. Auch ich kenne keine Frau, die sich jetzt für den Parteivorsitz bewerben will", sagte Prien nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. Die CDU brauche künftig ein Team aus Frauen und Männern an der Spitze, die sich vertrauten. "Und dabei dürfen die Frauen nicht nur Garnitur sein."
Etwa 15 US-Missionare in Haiti von bewaffneter Bande entführt
Im von Krisen geplagten Karibikstaat Haiti sind mindestens 15 US-Missionare von einer bewaffneten Bande entführt worden. Die Gruppe "400 Mawozo", die seit Monaten ihr Unwesen in der Region treibe, habe 15 bis 17 Menschen in einem Vorort der Hauptstadt Port-au-Prince in ihre Gewalt gebracht, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Samstag (Ortszeit) aus Sicherheitskreisen. Auch eine unbestimmte Zahl haitianischer Staatsbürger soll bei dem Überfall entführt worden sein.
PR & Marketing für's Geld? Greta Thunberg mit Gesangseinlage
Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hat die Besucher eines von Klimaschützern organisierten Konzerts mit einer Gesangs- und Tanzeinlage überrascht. Vor der Menge in Stockholm sang Thunberg am Samstag zu dem 80er-Jahre Song "Never Gonna Give You Up" von Rick Astley.
Maduro-Verbündeter Alex Saab wurde an die USA ausgeliefert
Ein dem venezolanischen Machthaber Nicolás Maduro nahestehender kolumbianischer Geschäftsmann ist in die USA ausgeliefert worden. Der Unternehmer Alex Saab sei am Samstag von Kap Verde aus in die USA geflogen worden, sagte sein Anwalt Manuel Pinto Monteiro der Nachrichtenagentur AFP. Aus Protest gegen die Auslieferung kündigte die venezolanische Führung die Aussetzung des Dialogs mit der Opposition an.
Wegen Mord verurteilter US-Immobilienerbe Durst hat Covid-19
Der wegen Mordes an seiner besten Freundin zu lebenslanger Haft verurteilte US-Immobilienerbe Robert Durst ist seinem Anwalt zufolge schwer an Covid-19 erkrankt. Durst sei ins Krankenhaus gebracht worden und werde dort künstlich beatmet, sagte der Anwalt Dick DeGuerin laut einem am Samstag in der "Los Angeles Times" veröffentlichten Bericht. Das Strafmaß gegen den 78-jährigen Durst war am Donnerstag verkündet worden.
Geistlose Autonome und 76 Festnahmen bei "Köpi"-Räumung
Im Zusammenhang mit der Räumung des linksautonomen Bauwagen-Camps "Köpi"-Platz in Berlin sind nach Angaben der Berliner Polizei 76 Menschen festgenommen worden. 46 Einsatzkräfte seien verletzt worden, teilte die Polizei am Samstagabend mit. Das Bauwagen-Camp in Berlin-Mitte war am Freitag geräumt worden. Bei Protesten gegen die Räumung kam es zu Zusammenstößen zwischen sogenannten "Demonstranten" und Sicherheitskräften, die Polizei meldete zudem Sachbeschädigungen und Brandstiftungen an Autos.
Britische Staatsbürgerin Zaghari-Ratcliffe scheitert mit Berufung
Der seit 2016 im Iran festgehaltenen britisch-iranischen Staatsbürgerin Nazanin Zaghari-Ratcliffe droht ein weiterer Gefängnisaufenthalt. Sie sei mit ihrer Berufung gegen ein zweites Urteil gescheitert, teilten Unterstützer der 43-Jährigen am Samstag im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Seine Frau sei "traumatisiert angesichts des Gedankens, wieder ins Gefängnis zu müssen", sagte ihr Mann Richard Ratcliffe der BBC.
Jekaterinburg: 18 Russen an gepanschtem Schnaps gestorben
Nach 18 Todesfällen durch den Konsum von gepanschtem Schnaps hat die russische Polizei zwei Menschen festgenommen. Dies teilten die Behörden am Samstag in Jekaterinburg im Ural mit. Demnach waren dort in den vergangenen zwei Wochen 18 Menschen nach dem Kauf und Konsum des Alkohols gestorben. Den Festgenommenen drohen bis zu zehn Jahre Haft.
Führung und Überzahl aber HSV verpasst Sieg gegen Düsseldorf
Der Hamburger SV verliert in der 2. Fußball-Bundesliga allmählich den Kontakt zu den Aufstiegsplätzen. Die Mannschaft von Trainer Tim Walter kam im Samstagabendspiel gegen Fortuna Düsseldorf trotz mehr als einstündiger Überzahl nur zu einem 1:1 (1:0). Als Tabellensechster liegt der HSV vier Punkte hinter Jahn Regensburg und Schalke 04 auf den Plätzen zwei und drei - der kleine Stadtrivale FC St. Pauli an der Tabellenspitze ist bereits sieben Zähler voraus.
Tausende Schweizer protestieren gegen Corona-Maßnahmen
Tausende Schweizer haben am Samstag erneut gegen die Corona-Beschränkungen protestiert. Bei der größten Demonstration in Rapperswil-Jona im Kanton St. Gallen kamen rund 3000 Gegner der Corona-Maßnahmen zusammen, wie die Nachrichtenagentur Keystone-SDA unter Berufung auf Polizeiangaben berichtete. Demnach blieb es weitgehend friedlich.
Italiener fordern bei Demo Verbot von Partei Forza Nuova (FN)
Zehntausende Italiener haben am Samstag ein Verbot der rechtsextremen Partei Forza Nuova (FN) gefordert. Mit Plakaten mit Aufschriften wie "Nie wieder Faschismus" zogen die nach Angaben der Veranstalter rund 200.000 Demonstranten durch die Hauptstadt Rom. Vor einer Woche hatten Mitglieder der FN nach friedlichen Protesten gegen die 3G-Pflicht am Arbeitsplatz unter anderem den Sitz des Gewerkschaftsverbands CGIL angegriffen. Die Polizei nahm mehrere Mitglieder der rechtsextremen Partei fest, darunter führende Parteivertreter.
Norwegen: Auch Deutsche unter Opfern des Bogen-Attentäters
Unter den fünf Menschen, die der mutmaßliche Bogen-Attentäter von Kongsberg am Mittwoch getötet hatte, ist auch eine Deutsche. "Wir müssen leider bestätigen, dass unter den Opfern eine in Norwegen lebende deutsche Staatsangehörige ist", sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Samstagabend in Berlin. Nähere Angaben machte er nicht.
Pläne der FIFA: Internationale Olympische Komitee hat Bedenken
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) steht den Plänen des Fußball-Weltverbandes FIFA für eine Männer-WM im Zwei-Jahres-Rhythmus kritisch gegenüber. Die IOC-Exekutive schloss sich in einer am Samstag in Athen veröffentlichen Note den weitreichenden Bedenken der Sportwelt gegenüber den Reform-Plänen von FIFA-Chef Gianni Infantino an.
Macron räumt "unverzeihliche Verbrechen" an Algeriern ein
Als erster französischer Präsident hat Emmanuel Macron an einem Gedenken zum 60. Jahrestag des Massakers an algerischen Demonstranten in Paris teilgenommen. Es handele sich um "unverzeihliche Verbrechen für die Republik", erklärte der Elysée-Palast nach der Zeremonie am Samstag. Die "Tragödie" sei lange vertuscht worden. Macron hielt keine Rede, sondern sprach nach einer Schweigeminute an einer Brücke über die Seine mit Angehörigen der Opfer.
Greta Thunberg fabuliert über Aussichten des Weltklimagipfels
Die sogenannte "Klimaaktivistin" Greta Thunberg hat ihre Meinung zur anstehenden Weltklimakonferenz COP26 im schottischen Glasgow geäußert. "So wie es jetzt aussieht, wird diese COP zu keinen großen Veränderungen führen", sagte die Schwedin der Nachrichtenagentur AFP am Samstag am Rande eines Konzerts gegen den Klimawandel in Stockholm. "Wir müssen weiter Druck machen". Die Regierungen müssten "den Schwerpunkt von dem Versuch, Schlupflöcher zu schaffen" auf "die tatsächliche Rettung des Planeten" verlagern.
Polizei zweifelt am islamischen Glauben des Bogen-Attentäters von Norwegen
Die norwegische Polizei hat Zweifel an der Ernsthaftigkeit des islamischen Glaubens des mutmaßlichen Bogen-Attentäters von Kongsberg. Der Polizeibeamte Per Thomas Omholt sagte am Samstag auf einer Pressekonferenz, dass neuere Erkenntnisse den selbsterklärten Übertritt des Verdächtigen Espen Andersen B. immer "weniger glaubwürdig" erscheinen ließen. Der 37-jährige Däne habe sich "nicht an die in dieser Kultur und Religion üblichen Traditionen" gehalten.
Haaland schießt BVB an die Spitze - Hertha siegt in Frankfurt
Borussia Dortmund hat mit dem neunten Heimsieg in Serie zumindest für eine Nacht die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga erobert. Bei der Rückkehr seines Ausnahmestürmers Erling Haaland bezwang der BVB den FSV Mainz 05 mit 3:1 (1:0) und wird auf jeden Fall bis zum Sonntagnachmittag Erster sein - sollten sich Bayer Leverkusen und Bayern München (15.30 Uhr/DAZN) im Topspiel unentschieden trennen, auch darüber hinaus.
Nordossetien: Massenaufstand in russischem Gefängnis
Nach einem Massenaufstand in einem russischen Gefängnis haben die Behörden eine Untersuchung eingeleitet. An der Meuterei am Freitag in einer Strafkolonie in Wladikawkas, der Hauptstadt der Kaukasusrepublik Nordossetien, hätten sich mindestens 200 Häftlinge beteiligt, teilte das für die Untersuchung schwerer Straftaten zuständige Ermittlungskomitee am Tag danach mit. In der Anstalt sei es zu "Massenunruhen" und "Zerstörung von Eigentum" gekommen. Spezialeinheiten hätten die "Ordnung wiederhergestellt".
2. Bundesliga: St. Pauli siegt nach Rückstand - Punkt für Schanzer
Der FC St. Pauli hat mit einem weiteren Auswärtssieg die Tabellenführung in der 2. Fußball-Bundesliga gefestigt. Die Hamburger setzten sich nach Rückstand beim 1. FC Heidenheim mit 4:2 (0:1) durch.
Drei Tore in fünf Minuten: St. Pauli baut Tabellenführung aus
Spiel gedreht, Tabellenführung ausgebaut: Der FC St. Pauli schwimmt in der 2. Fußball-Bundesliga weiter auf der Erfolgswelle. Die Hamburger siegten trotz eines frühen Rückstands mit 4:2 (0:1) beim 1. FC Heidenheim und haben nach dem vierten Sieg in Folge drei Punkte Vorsprung auf die Verfolger Jahn Regensburg und Schalke 04. Heidenheim verpasste den Anschluss an die Spitzengruppe.
"Lucy in the Sky" - Nasa startet erste Erkundungsmission zu Jupiters Asteroiden
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat ihre erste Erkundungsmission zu den Asteroiden des Planeten Jupiter begonnen. Die Atlas-V-Trägerrakete mit der Raumsonde "Lucy" startete am Samstagmorgen um 05.34 Uhr (Ortszeit, 11.34 Uhr MESZ) in Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida. "Lucy" - benannt nach einem fossilen Skelett eines Vormenschen - ist die erste solarbetriebene Raumsonde, die sich so weit von der Sonne entfernt.
Ex-Dortmunder Sahin beendet aktive Karriere
Der frühere Dortmunder und Bremer Bundesligaprofi Nuri Sahin (33) hat seine aktive Fußball-Karriere beendet. Wie der neue Trainer des türkischen Erstligisten Antalyaspor der spanischen Sportzeitung AS sagte, wird er nicht als Spielertrainer für den Klub auflaufen, sondern nur als Coach an der Seitenlinie stehen.
Merkel von Erdogan in Istanbul zum Abschiedsbesuch empfangen
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist in Istanbul vom türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zu einem Abschiedsbesuch empfangen worden. Wie Regierungssprecher Steffen Seibert im Onlinedienst Twitter mitteilte, fanden die Gespräche am Samstag in der Präsidentenvilla im historischen Stadtteil Tarabya am Bosporus statt. Bei der Ankündigung der Reise hatte Seibert gesagt, Themen seien unter anderem die Rolle der Türkei als Nato-Partner und das Flüchtlingsabkommen mit der EU.
Verbraucherzentrale: Heizkostenanstieg von mehr als 200 Euro im Jahresvergleich
Deutsche Verbraucher müssen wegen steigender Gaspreise mit deutlich höheren Heizkosten rechnen. Aufs Gesamtjahr 2021 gerechnet zahlt ein typischer Familienhaushalt in einem 120 Quadratmeter großen Einfamilienhaus voraussichtlich 1260 Euro für Heizung und Warmwasser; im vergangenen Jahr waren es noch 990 Euro, wie aus einer Beispielrechnung des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) für die "Welt am Sonntag" hervorgeht.
Frankreich gedenkt des ermordeten Lehrers Samuel Paty
Frankreich hat des vor einem Jahr von einem mutmaßlichen Islamisten ermordeten Geschichtslehrers Samuel Paty gedacht. Premierminister Jean Castex würdigte den Pädagogen in Paris als "einen Diener der Republik (...) ein Opfer des islamistischen Terrorismus und der menschlichen Feigheit". Bei einer Gedenkzeremonie mit Castex im Bildungsministerium waren Patys Angehörige sowie der amtierende und zahlreiche ehemalige Bildungsminister zugegen.
Frankreichs Regierung gedenkt des ermordeten Lehrers Samuel Paty
Die französische Regierung hat des vor einem Jahr ermordeten Geschichtslehrers Samuel Paty gedacht. Premierminister Jean Castex bezeichnete den von einem mutmaßlichen Islamisten getöteten Pädagogen am Samstag als "einen Diener der Republik (...) ein Opfer des islamistischen Terrorismus und der menschlichen Feigheit". Bei einer Gedenkzeremonie mit Castex im Bildungsministerium waren Patys Angehörige sowie der amtierende und zahlreiche ehemalige Bildungsminister zugegen.
Laschet übernimmt Verantwortung für Wahlpleite - und beklagt Zustand der CDU
In einer selbstkritischen Rede hat CDU-Chef Armin Laschet Verantwortung für die historische Wahlniederlage der Union übernommen. Der gescheiterte Kanzlerkandidat beklagte in einer Rede bei einem Treffen der Jungen Union in Münster aber auch Indiskretionen und einen Mangel an Geschlossenheit, was seinen Wahlkampf schwer belastet habe. Die künftige CDU-Spitze müsse jünger, weiblicher und solidarischer werden. Auch CDU-Vize Jens Spahn und CSU-Chef Markus Söder, der nicht in Münster war, verlangten mehr Geschlossenheit.
Laschet zum Zustand der Union: "So kann es nicht weitergehen"
Als Konsequenz aus der historischen Wahlniederlage hat CDU-Chef Armin Laschet den Unionsparteien eine Rückkehr zu Geschlossenheit und gegenseitigem Vertrauen empfohlen. "So wie der Zustand im Moment ist, kann es nicht weitergehen", sagte Laschet am Samstag beim Deutschlandtag der Jungen Union in Münster. "Geschlossenheit im Wahlkampf, das war mal eine Stärke der Union, und das muss in Zukunft wieder die Stärke der Union werden", sagte er.
Internationale Anwaltskanzlei will Universität von Hongkong nicht mehr vertreten
Die internationale Anwaltskanzlei Mayer Brown hat sich im Streit um eine Skultpur zum Gedenken an die Opfer auf dem Pekinger Tiananmen-Platz von der Universität Hongkong (HKU) abgewandt. "Mayer Brown wird seinen langjährigen Mandanten in dieser Sache nicht mehr vertreten", erklärte das Unternehmen am Freitag laut "Washington Post". Die ursprünglich in Chicago gegründete Firma war wegen des Streits international in die Kritik geraten.
Russland verzeichnet erstmals mehr als 1000 Corona-Tote binnen 24 Stunden
Die russischen Behörden haben erstmals seit Beginn der Pandemie mehr als 1000 Corona-Todesfälle innerhalb eines Tages verzeichnet. Es seien 1002 Tote sowie 33.208 Neuinfektionen binnen 24 Stunden registriert worden, teilte die Regierung am Samstag mit. Laut der Website "Gogow", welche angesichts fehlender landesweiter Impf-Statistiken Daten aus den Regionen zusammenträgt, sind nur rund 31 Prozent der 146 Einwohner Millionen Russlands vollständig gegen das Coronavirus geimpft.