Letzte Nachrichten
Ex-DFB-Spielerin Beck: Entscheidung für Israel "Herzenssache"
Für die Deutsch-Israelin Sharon Beck vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln sind die anstehenden WM-Qualifikationsspiele gegen die DFB-Auswahl eine sehr spezielle Angelegenheit. "Für mich ist das ein ganz besonderer Moment meiner Karriere", sagte die israelische Nationalspielerin, die Anfang 2018 noch im Aufgebot des deutschen Nationalteams stand, der Frankfurter Rundschau.
UN-Bericht: Fossile Brennstoffe torpedieren das 1,5-Grad-Ziel
Die nationalen Pläne zur Förderung von fossilen Brennstoffen sind laut einem UN-Bericht immer noch nicht mit den im Pariser Abkommen festgeschriebenen Klimazielen vereinbar. Der am Mittwoch veröffentlichte Bericht des UN-Umweltprogramms (Unep) kam zu dem Ergebnis, dass die Unterzeichnerstaaten des Abkommens in diesem Jahrzehnt mehr als doppelt so viel Kohle, Gas und Öl fördern wollen wie eine Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad eigentlich zuließe.
US-Untersuchungsausschuss will Schritte gegen Steve Bannon
Der Untersuchungsausschuss zur Aufarbeitung der Erstürmung des US-Kapitols hat sich für strafrechtliche Schritte gegen den rechtspopulistischen Strategen Steve Bannon ausgesprochen. Das Gremium nahm am Dienstag einstimmig einen Bericht an, der die Behinderung des Kongresses durch Bannon feststellt. Der frühere Berater von Ex-Präsident Donald Trump war vergangenen Donnerstag trotz einer Vorladung nicht vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss zu den Ereignissen am 6. Januar erschienen.
Netflix steigert Nutzerzahl mit Erfolgsserien wie "Squid Game"
Der US-Streamingdienst Netflix hat durch Erfolgsserien wie "Squid Game" einen deutlichen Zuwachs seiner Nutzer verzeichnetIm dritten Quartal stieg die Zahl der weltweiten Abonnenten um 4,4 Millionen auf 214 Millionen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Dies war ein doppelt so starker Anstieg wie im Vorjahresquartal. Der Streaming-Riese verbuchte zudem einen Gewinn von 1,45 Milliarden Dollar (1,25 Milliarden Euro).
Nordkorea testete aktuell erfolgreich U-Boot-gestützte Rakete
Nordkorea hat nach Angaben von Staatsmedien erfolgreich eine U-Boot-gestützte ballistische Rakete getestet. Die Rakete "neuen Typs" verfüge über "viele fortschrittliche Kontroll- und Steuerungstechnologien", berichtete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Mittwoch. Der UN-Sicherheitsrat berief laut Diplomaten für Mittwoch eine Dringlichkeitssitzung ein.
Messi trifft doppelt: Leipzig vor Champions-League-Aus
Bonjour Tristesse: RB Leipzig steht nach einem späten Gala-Auftritt von Lionel Messi in der Champions League kurz vor dem Aus. Beim Star-Ensemble von Paris St. Germain verloren beherzt kämpfende Sachsen am Dienstag trotz zahlreicher Chancen mit 2:3 (1:1). Durch die dritte Niederlage im dritten Spiel haben die punktlosen Leipziger nur noch eine sehr kleine Chance auf das Achtelfinale.
Russisches Filmteam schwärmt von Dreh an Bord der ISS
Die Dreharbeiten für den ersten Kinostreifen im Weltall sind trotz erschwerter Bedingungen nach Plan verlaufen. "Wir haben alles gefilmt, was wir uns vorgenommen haben", sagte der Regisseur Klim Tschipenko am Dienstag im russischen Trainingszentrum für Kosmonauten nahe Moskau. Die Filmarbeiten an Bord der Internationalen Raumstation ISS seien eine "große Herausforderung" gewesen. Von den 30-stündigen Aufnahmen würden später etwa 30 Minuten für den Kinofilm verwendet.
Facebook zahlt wegen Diskriminierung 14 Millionen Dollar
Der Onlineriese Facebook zahlt rund 14 Millionen Dollar (rund zwölf Millionen Euro) wegen des Vorwurfs, bei Stellenangeboten US-Bewerber gegenüber Ausländern benachteiligt zu haben. Das US-Justizministerium gab am Dienstag einen entsprechenden Vergleich mit dem Internet-Konzern bekannt. "Facebook steht nicht über dem Gesetz und muss die Bürgerrechtsgesetze unseres Landes befolgen, die diskriminierende Rekrutierungs- und Einstellungspraktiken verbieten", erklärte die Ministeriumsvertreterin Kristen Clarke.
Südafrikanische Behörden gegen Betrüger auf Dating-Portalen
Die südafrikanischen Behörden haben in Kapstadt acht mutmaßliche Betrüger auf Online-Dating-Portalen festgenommen. Die Verdächtigen - allesamt ausländische Staatsangehörige - hätten falsche Profile erstellt und ihre Opfer um insgesamt 6,9 Millionen Dollar (5,9 Millionen Euro) gebracht, erklärte die Polizei am Dienstag. Die Betrüger hatten es demnach auf Verwitwete und Geschiedene abgesehen, die sie überzeugten, ihnen Geld zu schicken.
FBI durchsucht Villa von Oligarchen Deripaska in Washington
Die US-Bundespolizei hat in Washington eine Villa des russischen Oligarchen Oleg Deripaska durchsucht. Das FBI sprach am Dienstag von einem gerichtlich genehmigten Vorgehen, machte aber keine weiteren Angaben. "Wir können derzeit keine weiteren Informationen zur Verfügung stellen", sagte ein FBI-Sprecher. Die Villa in einer Gegend, in der sich auch zahlreiche Botschaften befinden, wurde mit gelbem Absperrband abgesichert.
US-Open-Siegerin Raducanu: Marken-Botschafterin für Dior
Erst US-Open-Siegerin, jetzt auch Fashion-Botschafterin: Der aufstrebende Star der Tennis-Welt, Emma Raducanu, wird das neue Gesicht des französischen Modehauses Dior. Die 18-jährige Britin soll für die Damenmodekollektionen von Maria Grazia Chiuri sowie die Hautpflege- und Make-up-Kollektionen von Dior werben, wie das Unternehmen am Dienstag bekannt gab. Die junge Tennisspielerin ist bereits Marken-Botschafterin des berühmten Schmuck-Herstellers Tiffany&Co.
Macron-Vertrauter: Fraktionschef der Liberalen im EU-Parlament
Die Fraktion der Liberalen im EU-Parlament hat am Dienstagabend mit Stéphane Séjourné einen engen Vertrauten von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Der Franzose war der einzige Kandidat, nachdem die Niederländerin Sophie Int Veld vergangene Woche ihre Kandidatur zurückgezogen hatte. Séjourné folgt auf den Rumänen Dacian Ciolos, der ebenfalls als Macron-nah galt.
Bericht: Syrischer Bürgerkrieg hat Umweltfolgen für Mittelmeer
Der seit einem Jahrzehnt andauernde syrische Bürgerkrieg hat auch die Mittelmeerküste des Landes schwer in Mitleidenschaft gezogen. Angriffe auf Energieinfrastruktur, mangelhafte Wartung und Versagen der Umweltpolitik der Regierung von Machthaber Baschar al-Assad hätten zu einer dramatischen Zunahme der Umweltverschmutzung an der syrischen Küste geführt, erklärt die niederländische Friedensorganisation Pax in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht.
Queen Elizabeth II. fühlt sich zu jung für Senioren-Preis
Queen Elizabeth II. hat einen Preis für Senioren abgelehnt, weil sie sich zu jung dafür fühlt. Wie die britische Senioren-Zeitschrift "The Oldie" am Dienstag mitteilte, hatte die 95-jährige Königin die Auszeichnung "Oldie of the Year" (Oldie des Jahres) mit dem Hinweis zurückgewiesen, dass sie die "relevanten Kriterien" dafür "nicht erfüllt".
Opferfamilien des Nordirland-Konflikts protestieren gegen "Amnestie-Gesetz"
Angehörige von irischen Opfern des Nordirland-Konflikts haben gegen ein von der britischen Regierung geplantes Gesetz protestiert, das die Strafverfolgung von Tötungsdelikten während des Konflikts beenden soll. "Wir wollen Gerechtigkeit", sagte Raymond McCord am Dienstag vor dem britischen Parlament in London der Nachrichtenagentur AFP. McCords Sohn war 1997 im Alter von 22 Jahren von pro-britischen Paramilitärs getötet worden.
Mindestens 41 Tote bei Überschwemmungen und Erdrutschen in Indien
Bei Überschwemmungen und Erdrutschen im Norden Indiens sind mehr als 40 Menschen gestorben. Mindestens 41 Menschen seien am Montag und Dienstag ums Leben gekommen, teilten die Behörden im Bundesstaat Uttarakhand mit. Zahlreiche Menschen würden noch vermisst. Die Behörden in Uttarakhand ordneten die Schließung von Schulen an und untersagten alle religiösen und touristischen Aktivitäten in dem Bundesstaat.
EU-Kommission fordert Debatte "ohne Tabus" über Schuldenregeln
EU-Währungskommissar Paolo Gentiloni hat eine Debatte "ohne Tabus" über die künftigen Schuldenregeln der Europäischen Union gefordert. Der Weg dürfe nicht "zurück zur Austerität" führen, also zu strengen Sparauflagen, mahnte der italienische Kommissar am Dienstag zum Auftakt einer öffentlichen Konsultation über die Reform des Stabilitäts- und Wachstumspakts in Straßburg.
Erster an Bitcoin gekoppelter Indexfonds an New Yorker Börse gestartet
An der New Yorker Wall Street ist erstmals ein an die Digitalwährung Bitcoin gekoppelter börsengehandelter Indexfonds (ETF) an den Start gegangen. Zum Börsenstart kam am Dienstag die Leitung des ETF-Anbieters ProShares, der den Indexfonds auflegt, in das Börsengebäude, um zu Handelsbeginn die Eröffnungsglocke zu läuten.
Mel Brooks schreibt Fortsetzung von "Die verrückte Geschichte der Welt"
Der legendäre US-Komiker Mel Brooks wird eine Fortsetzung seiner vor 40 Jahren erschienenen Erfolgskomödie "Die verrückte Geschichte der Welt" schreiben. Geplant ist eine achtteilige Serie mit dem Titel "Die verrückte Geschichte der Welt, Teil 2", wie der US-Streamingdienst Hulu am Montag (Ortszeit) mitteilte. Der 95-jährige Brooks wird die Serie mitschreiben und mitproduzieren. Die Dreharbeiten sollen im kommenden Frühjahr beginnen.
SPD, Grüne und FDP planen für Donnerstag Auftakttreffen zu Koalitionsverhandlungen
Im Rahmen der Koalitionsverhandlungen von SPD, Grünen und FDP soll es am Donnerstagnachmittag ein erstes Auftakttreffen geben. Inhaltliche Beratungen soll es dabei aber noch nicht geben, wie die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag erfuhr. Vielmehr soll es eher um organisatorische Fragen geben. Die eigentlichen Koalitionsverhandlungen würden demnach erst zu einem späteren Zeitpunkt beginnen.
Polizei in Hessen beschlagnahmt gestohlene Zigaretten im Wert von 160.000 Euro
Die Polizei in Hessen hat bei einer Razzia gestohlene Zigaretten im Wert von über 160.000 Euro beschlagnahmt. Als verdächtig gelten zwei Männer aus Kelsterbach und Dietzenbach, wie die Polizei in Offenbach am Dienstag mitteilte. Sie sollen 15 Paletten voll Zigaretten gestohlen haben. Die beiden Männer arbeiteten für ein Logistikunternehmen im Rhein-Main-Gebiet und waren für das Verladen der Tabakwaren zuständig.
Brauerbund erwartet steigende Bierpreise
Deutschlands Verbraucherinnen und Verbraucher müssen sich auf steigende Bierpreise einstellen. Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauerbundes, Holger Eichele, sagte der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe), Getränkehersteller seien massiv von der Verknappung und Verteuerung einzelner Komponenten und Rohstoffe betroffen. "In der gesamten Branche sind die Kostensteigerungen auf vielen Feldern so massiv, dass sie sich über kurz oder lang wahrscheinlich auf die Preise auswirken werden."
Zahl der Lehrlinge im Baugewerbe gestiegen
E-Bikes im Wert von über 250.000 Euro gestohlen - sieben Festnahmen
Eine Gruppe von sieben Männern soll in Heidelberg E-Bikes im Wert von über 250.000 Euro gestohlen haben. Die Verdächtigen im Alter zwischen 23 und 35 Jahren wurden festgenommen, wie die Polizei im hessischen Offenbach am Dienstag mitteilte. Die Ermittler werfen ihnen gewerbsmäßige Bandenhehlerei vor.
Umfrage: 53 Prozent wünschen sich Scholz als Kanzler
Etwas mehr als die Hälfte der Deutschen wünschen sich einer Umfrage zufolge Olaf Scholz (SPD) als Bundeskanzler. In einer Direktwahl würden sich 53 Prozent für den Sozialdemokraten entscheiden, wie eine am Dienstag veröffentliche Forsa-Erhebung für RTL und ntv ergab. Lediglich acht Prozent würden den CDU-Vorsitzenden Armin Laschet wählen. 39 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, sie würden weder für Scholz noch für Laschet stimmen.
Unicef: Seit 2014 mehr als 10.000 Kinder im Jemen getötet oder verstümmelt
In dem seit Jahren andauernden Konflikt im Jemen sind nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks Unicef mindestens 10.000 Kinder getötet oder verletzt worden. Unicef-Sprecher James Elder sprach am Dienstag in Genf von einem "weiteren beschämenden Meilenstein" der "schlimmsten" humanitären Krise der Welt. Seit Beginn der Kämpfe im März 2015 seien im Schnitt "vier Kinder pro Tag" getötet oder verstümmelt worden.
Meghan Markles Vater bittet Tochter um Treffen mit Enkelkindern
Der Vater von Meghan Markle hat seine Tochter in einem Fernsehinterview angefleht, ihn endlich seine Enkelkinder sehen zu lassen. "Wir sind an einem Punkt, an dem ich denke, dass wir beide ... reden und uns versöhnen sollten - den Kindern zuliebe", sagte Thomas Markle am Dienstag im britischen Fernsehsender ITV. Meghan hatte den Kontakt zu ihrem Vater kurz nach der Hochzeit mit dem britischen Prinzen Harry abgebrochen.
EGMR fordert Änderung von türkischem Gesetz zum Schutz des Ansehens des Präsidenten
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat das türkische Gesetz verworfen, das die Beschädigung des Ansehens des Staatsoberhaupts unter Strafe stellt. Das Gericht forderte Ankara am Dienstag auf, das umstrittene Gesetz zu ändern, und sprach einem Mann Schadenersatz zu, der wegen als respektlos bewerteter Facebook-Beiträge über den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan inhaftiert worden war.
Ende der epidemischen Lage bedeutet keineswegs Aus für alle Corona-Auflagen
Brünftiger Hirsch in Baden-Württemberg verletzt Mann lebensgefährlich
Ein brünftiger Hirsch hat in Baden-Württemberg einen Mann angegriffen und lebensgefährlich verletzt. Der 64-Jährige wurde in einem Wildgehege im Biosphärengebiet eines ehemaligen Truppenübungsplatzes in Münsingen gefunden, wie die Polizei in Reutlingen am Dienstag mitteilte. Wie er am Montagnachmittag in das mehrere Meter hoch eingezäunte und mit Warnungen versehene Areal gelangen konnte, war unklar.
Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung nach Explosion in Leverkusener Chemiepark
Fast drei Monate nach der schweren Explosion im Leverkusener Chemiepark mit sieben Toten hat die Staatsanwaltschaft Köln Ermittlungen gegen drei Beschuldigte aufgenommen. Ermittelt wird wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung und des fahrlässigen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion, wie die Staatsanwaltschaft und die Polizei am Dienstag gemeinsam mitteilten. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen bestehe der Verdacht, dass Abfall in einem Tank über der zulässigen Temperatur gelagert wurde.
Bundesverband der Lkw-Branche warnt vor Fahrermangel in Deutschland
Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) warnt vor einem beständig zunehmenden Mangel an Lkw-Fahrern in Deutschland. "Großbritannien ist einfach nur der Blick in die Zukunft", sagte der BGL-Vorsitzende Dirk Engelhardt am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Aktuell fehlten in Deutschland zwischen 60.000 und 80.000 Fahrern, jedes Jahr gingen 30.000 in Rente - und das bei jährlichen Nachwuchszahlen zwischen 13.000 und 17.000.