Letzte Nachrichten
Evergrande nimmt Arbeit an zehn Bauprojekten wieder auf
Der angeschlagene chinesische Immobilienkonzern Evergrande hat nach eigenen Angaben die Arbeiten an "mehr als zehn Bauprojekten" wieder aufgenommen. Es handle sich um Baustellen an sechs Standorten, teilte Evergrande am Sonntag mit. Der Kurs der Evergrande-Aktie legte am Montag an der Börse in Hongkong daraufhin um vier Prozent zu.
Laschet legt NRW-Ministerpräsidenten Amt nieder
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet will am Montag und damit zwei Tage vor der geplanten Wahl von Landesverkehrsminister Hendrik Wüst (beide CDU) zu seinem Nachfolger sein Amt niederlegen. Den Schritt will Laschet Landtagspräsident André Kuper (CDU) mitteilen. Der Unionskanzlerkandidat will dann am Dienstag in Berlin sein Bundestagsmandat annehmen, was ihm als amtierendes Regierungsmitglied nach der nordrhein-westfälischen Verfassung nicht möglich wäre. Wüst wurde bereits am Samstag von einem CDU-Landesparteitag zum Nachfolger Laschets als Parteichef gewählt. Laschet hatte angekündigt, auch im Fall einer Wahlniederlage bei der Bundestagswahl sein Amt in Nordrhein-Westfalen aufzugeben und nach Berlin zu gehen. Er verlor mit CDU und CSU gegen die SPD, die inzwischen mit ihrem Kanzlerkandidaten Olaf Scholz über die Bildung einer neuen Bundesregierung mit Grünen und FDP verhandelt. (A.Nikiforov--DTZ)
Ungarns Ministerpräsident mit Brandrede gegen EU
Rund ein halbes Jahr vor der Parlamentswahl in Ungarn hat Ministerpräsident Viktor Orban bei einer Kundgebung in Budapest eine Brandrede gegen die Europäische Union gehalten. "Die EU spricht mit uns und verhält sich uns und den Polen gegenüber so, als wären wir Feinde", sagte Orban vor zehntausenden Anhängern am Samstag. Sein Herausforderer Peter Marki-Zay setzte bei einer eigenen Kundgebung auf Anti-Orban-Rhetorik. Beide Politiker nutzten den Nationalfeiertag am 23. Oktober für ihren Wahlkampf. Zehntausende Anhänger Orbans waren vor der Kundgebung des Regierungschefs durch Budapest marschiert. "Brüssel täte gut daran zu verstehen, dass selbst die Kommunisten nicht mit uns fertig werden konnten", sagte der nationalkonservative Regierungschef. "Wir sind der David, dem Goliath besser aus dem Weg geht." Mehrere Teilnehmer der Kundgebung hielten ein Plakat mit der Aufschrift "Brüssel = Diktatur" in die Höhe. Auch Teilnehmer aus Polen waren angereist. Die Regierungen in Budapest und Warschau stehen seit Jahren wegen rechtsstaatlicher Verfehlungen am Pranger der EU. Gegen beide Länder laufen Verfahren, die bis zum Entzug von Stimmrechten in der EU oder auch zur Nichtauszahlung von EU-Geldern führen könnten. Der vor kurzem von der ungarischen Opposition nominierte Orban-Herausforderer Marki-Zay rief seinen rund 5000 Anhängern zu, die Menschen hätten genug von den "Hasskampagnen" der Regierung gegen Einwanderer und die LGBTQ-Gemeinschaft. LGBTQ steht im Englischen für lesbisch, schwul, bisexuell, transsexuell und queer. "Die Menschen hatten 1956 die Nase voll und haben auch heute die Nase voll!", rief Marki-Zay mit Blick auf den gescheiterten Aufstand gegen die Sowjetunion 1956, an den am 23. Oktober in Ungarn erinnert wird. Bei der Parlamentswahl im kommenden Jahr wird Orban von Marki-Zay herausgefordert. Der 49-jährige konservative Provinzbürgermeister hatte überraschend die Vorwahl eines breiten Oppositionsbündnisses gewonnen, das versucht, den seit 2010 regierenden Orban abzulösen. Orban ist seit 2010 in Ungarn an der Macht. Die Opposition wirft dem rechtspopulistischen Ministerpräsidenten einen autokratischen Führungsstil und Korruption vor. Der Regierungschef warnte seine Anhänger vor der Rückkehr der "Linken" an die Macht - obwohl sein parteiloser Gegner Marki-Zay sich selbst als "traditionellen Konservativen" bezeichnet. "Es gibt nur eine Linke, egal wie sehr sie sich auch verkleidet", sagte Orban mit Blick auf das breite Bündnis verschiedener Oppositionsparteien. In Umfragen liegt das Oppositionsbündnis derzeit Kopf an Kopf mit der regierenden Fidesz-Partei. Der siebenfache Vater und bekennende Katholik Marki-Zay vertritt konservative Positionen und könnte die Wähler für sich gewinnen, die von Orbans Politik enttäuscht wurden. (W.Novokshonov--DTZ)
Nach Demütigung durch Klopp: Solskjaer will nicht aufgeben
Teammanager Ole Gunnar Solskjaer vom englischen Spitzenklub Manchester United klammert sich nach der heftigsten Klatsche seiner Trainerkarriere an seinen Job. Er sei "zu weit" gekommen, um nach dem demütigenden 0:5 (0:4) gegen den FC Liverpool von Jürgen Klopp alles hinzuwerfen, sagte der Norweger.
RKI: Sieben-Tage-Inzidenz aktuell bereits bei110,1
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen steigt weiter an. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen mitteilte, erhöhte sich der Wert auf 110,1. Binnen eines Tages wurden demnach 6573 Neuinfektionen registriert. Die Zahl der Todesfälle in Deutschland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um 17 Fälle auf 95.117. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen seit Beginn der Pandemie liegt laut RKI bei 4.472.730, die Zahl der Genesenen bei rund 4.215.200. An Wochenenden ist die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen in der Regel niedriger als im Wochendurchschnitt, weil an den Wochenenden weniger getestet wird und weniger Testergebnisse übermittelt werden. Der Inzidenzwert, der die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen angibt, steigt seit anderthalb Wochen kontinuierlich an. Am Freitag erreichte die Inzidenz erstmals seit Mai den Wert von 100. Der Inzidenzwert war lange die entscheidende Größe für die Corona-Maßnahmen von Bund und Ländern. Wegen der Fortschritte bei der Impfkampagne spielen inzwischen andere Werte eine größere Rolle - insbesondere die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern. (A. Lefebvre--BTZ)
1715 Verstöße gegen Mindestlohn im 1. Halbjahr
Bundesweit sind in den ersten sechs Monaten dieses Jahres laut einem Medienbericht 1715 Verstöße gegen den Mindestlohn festgestellt worden. Dabei seien fast 7,5 Millionen Euro Bußgelder gegen Unternehmen verhängt worden, berichteten die Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgabe) unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage des SPD-Abgeordneten Bernhard Daldrup. Mit 490 Ermittlungsverfahren entfiel demnach mehr als jeder vierte Fall auf Baustellen, wobei zwei Millionen Euro Bußgelder verhängt wurden. "Mindestlohnbetrug ist nach wie vor an der Tagesordnung", kritisierte der Bundesvorsitzende der Industriegewerkschaft Bauen, Agrar, Umwelt (IG BAU), Robert Feiger. Der Gewerkschaftschef geht davon aus, dass die tatsächlichen Verstöße weitaus höher liegen als die bei Kontrollen festgestellten Betrugsfälle. Besonders kritisch sieht Feiger die Situation am Bau, wo höhere Branchenmindestlöhne gelten. Auch wenn sich die Mehrheit der Unternehmen gesetzestreu verhalte, sorgten "schwarze Schafe" mit ihren Machenschaften immer noch für "Wild-West-Methoden" auf Baustellen, sagte er den Funke-Zeitungen. Dies sorge auf Kosten der ehrlichen Firmen auch für einen "ruinösen Wettbewerb" und führe zu Einnahmeausfällen bei den Sozial- und Steuerkassen. Der IG-BAU-Chef, der auch Mitglied der Mindestlohnkommission ist, befürwortet eine möglichst schnelle Erhöhung der gesetzlichen Mindestlöhne auf zwölf Euro, wie dies voraussichtlich von einer Ampel-Koalition angestrebt wird. "Davon werden rund zehn Millionen Beschäftigte profitieren", sagte Feiger. Allerdings werde es umso notweniger, die geplante Erhöhung überall durchzusetzen und deutlich effektiver dafür zu sorgen, dass kriminelle Mindestlohnverweigerer keine Chance mehr hätten. Feiger fordert deshalb eine personelle Aufstockung der Finanzkontrolle Schwarzarbeit und eine deutliche Erhöhung der Bußgelder: "Ein stärkerer Kontrolldruck und eine größere Abschreckungswirkung sind hier erforderlich - im Interesse der Beschäftigten, aber auch im Interesse der ehrlichen Unternehmen." (O. Karlsson--BTZ)
Amnesty International schließt seine Büros in Hongkong
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International schließt eigenen Angaben zufolge ihre Büros in Hongkong. Wie die Organisation am Montag mitteilte, erfolgte der Schritt aufgrund des von Peking erlassenen sogenannten Sicherheitsgesetzes. Das Gesetz mache es Menschenrechtsorganisationen in Hongkong "praktisch unmöglich, frei und ohne Angst vor ernsthaften Vergeltungsmaßnahmen seitens der Regierung zu arbeiten", erklärte die Vorstandsvorsitzende Anjhula Mya Singh Bais.
Grünen-Fraktionsvorsitzender verteidigt Sondierungspapier in Bezug auf Klimaschutz
Der Grünen-Fraktionsvorsitzende Anton Hofreiter hat das Sondierungsergebnis des Ampel-Bündnisses in Hinblick auf den Klimaschutz verteidigt. Im Sondierungspapier "steht klar drin, dass wir den 1,5-Grad-Pfad einhalten wollen", sagte Hofreiter am Montag im "ARD"-Morgenmagazin. Er räumte allerdings ein, dass in den Bereichen Landwirtschaft und Verkehr noch nicht ausreichend verhandelt worden sei. "Aber dafür gibt es Koalitionsverhandlungen."
"Cringe" ist Jugendwort des Jahres 2021
"Cringe" ist das Jugendwort des Jahres 2021. Der für das Gefühl von Fremdscham stehende Begriff erhielt in einem Onlinewahlverfahren unter Jugendlichen 42 Prozent der Stimmen, wie der Langenscheidt-Verlag am Montag in Stuttgart mitteilte. Eine peinliche Situation wird als "cringy" bezeichnet. Wörtlich übersetzt bedeutet das Wort "zusammenzucken" oder "erschaudern".
Brady wirft 600. NFL-Touchdown - Verhandlungen mit einem Fan
Quarterback-Superstar Tom Brady hat am Sonntagabend seinen 600. Touchdown in der Football-Profiliga NFL erzielt und damit die nächste historische Schallmauer durchbrochen. Der 44-Jährige führte die Tampa Bay Buccaneers zu einem souveränen 38:3 bei den Chicago Bears. Es war der sechste Sieg im siebten Saisonspiel für das Team um den siebenmaligen Super-Bowl-Champion.
Hintertür für Djokovic: Ungeimpfte sollen Australian Open spielen
Hintertür für Novak Djokovic? Bei den Australian Open sollen nun wohl auch ungeimpfte Tennisstars spielen dürfen. Voraussetzung sei eine 14-tägige Quarantäne. Das geht aus einer am Montag veröffentlichten E-Mail der Frauen-Tour WTA an die Profispielerinnen hervor. Die lokalen Behörden betonten jedoch, es sei noch keine abschließende Regelung getroffen worden.
Hollywood: "Friends"-Schauspieler James Michael Tyler ist tot
Der aus der erfolgreichen US-Sitcom "Friends" bekannte Schauspieler James Michael Tyler ist tot. Tyler, der bei "Friends" den Coffeeshop-Manager Gunther spielte, starb am Sonntag laut US-Medienberichten im Alter von 59 Jahren in seinem Haus in Los Angeles. Der Schauspieler erlag seinem Kampf gegen den Prostatakrebs, wie sein Sprecher Toni Benson mitteilte.
Sommer: Gladbach "nicht chancenlos" gegen den 1. FC Bayern
Bayern-Spezialist Yann Sommer sieht für Borussia Mönchengladbach im DFB-Pokalkracher gegen die vermeintlich übermächtigen Münchner Möglichkeiten auf eine Überraschung. "Trauen wir uns am Mittwoch etwas zu, sehe ich uns absolut nicht chancenlos. Auch wenn der FC Bayern aktuell wieder in großartiger Verfassung ist", sagte der Schweizer Nationaltorwart dem kicker.
Wagner-Brüder: Mit Orlando erster gemeinsamer NBA-Sieg
Basketball-Nationalspieler Moritz Wagner und sein jüngerer Bruder Franz Wagner haben erstmals gemeinsam ein Spiel in der nordamerikanischen Profiliga NBA gewonnen. Mit den Orlando Magic setzten sich die deutschen Brüder gegen die New York Knicks mit 110:104 durch. Es war der erste Sieg im dritten Saisonspiel.
Fußball - Bundesliga, Wolfsburg: Kandidaten Kohfeldt und Terzic
Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat bei der Suche nach einem Nachfolger für Trainer Mark van Bommel angeblich vor allem Florian Kohfeldt und Edin Terzic ins Visier genommen. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend.
Soldaten nehmen führende Regierungsmitglieder im Sudan fest
Nach wochenlangen Spannungen zwischen dem Militär und der zivilen Übergangsregierung haben im Sudan Soldaten mehrere führende Regierungsmitglieder festgenommen. "Zivile Mitglieder des Souveränen Übergangsrates und einige Minister der Übergangsregierung wurden von Militärkräften festgenommen", teilte das Informationsministerium am Montag bei Facebook mit. Unter den Festgenommenen sei auch der Regierungschef Abdalla Hamdok.
Guatemala stoppt Protest gegen Schweizer Firma mit Armee
Nachdem bei Protesten gegen ein Schweizer Bergbauunternehmen im Nordosten Guatemalas am Wochenende vier Sicherheitsbeamte durch Schüsse verletzt wurden, hat die Regierung den Notstand verhängt und die Armee in die Region entsandt. Am Sonntag berichteten AFP-Journalisten von etwa 500 Soldaten und 350 Polizisten, die auf den Straßen der mehrheitlich von indigenen Maya bewohnten Stadt El Estor patrouillierten. Der Ausnahmezustand gibt den Sicherheitskräften weitreichende Befugnisse.
Pelosi erwartet Einigung in Streit über US-Investitionspakete
Die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, die Demokratin Nancy Pelosi, rechnet mit einer Einigung zu zwei billionenschweren Reformprogrammen noch in dieser Woche. "Wir sind fast da", sagte sie dem Sender CNN am Sonntag. 90 Prozent des Gesetzes seien geschrieben, "wir müssen nur noch einige letzte Entscheidungen treffen".
"Kein Sicherheitsrisiko" durch Brand auf Frachter vor Kanada
Das Feuer an Bord eines mit Chemikalien beladenen Containerschiffs vor der kanadischen Pazifikküste stellt laut der Küstenwache derzeit "kein Sicherheitsrisiko" dar. Der Brand bleibe ein "dynamisches Ereignis", es bestehe aber aktuell keine Gefahr für die Menschen an der Küste, teilte die Behörde am Sonntag mit. 16 Menschen wurden von dem Frachtschiff namens "Zim Kingston" in Sicherheit gebracht.
Sneaker von Michael Jordan für fast 1,5 Millionen Dollar verkauft
Ein Paar von Basketball-Legende Michael Jordan zu Beginn seiner Karriere getragene Turnschuhe sind bei einer Versteigerung am Sonntag für fast 1,5 Millionen Dollar (rund 1,3 Millionen Euro) verkauft worden. "Die wertvollsten Turnschuhe, die jemals bei einer Auktion angeboten wurden", kommentierte das Auktionshaus Sothebys das Geschäft beim Onlinedienst Twitter. Jordan habe die Nike Air Ships aus dem Jahr 1984 bei Spielen während seiner ersten Saison bei den Chicago Bulls getragen.
Mann von britisch-iranischer Staatsbürgerin im Hungerstreik
Der Ehemann der im Iran festgehaltenen britisch-iranischen Staatsbürgerin Nazanin Zaghari-Ratcliffe ist am Sonntag vor dem britischen Außenministerium in einen Hungerstreik getreten. Er wolle damit Premierminister Boris Johnson und seine Regierung dazu zwingen, "Verantwortung" für das Schicksal seiner Frau zu übernehmen, erklärte Richard Ratcliffe. Zaghari-Ratcliffe war im Iran vor einer Woche mit der Berufung gegen ein zweites Urteil gescheitert.
Bergsteiger sterben bei Lawinenabgang auf Vulkan in Ecuador
Bei einem Lawinenabgang auf einem schneebedeckten Vulkan in Ecuador sind am Sonntag vier Bergsteiger getötet worden. Ein Mensch sei verletzt worden, teilten die Behörden mit. Die Lawine traf demnach eine Gruppe von rund einem Dutzend Bergsteigern in einer Höhe von 6100 Metern auf dem Vulkan Chimborazo, dem höchsten Gipfel Ecuadors.
Formel 1: Max Verstappen gewinnt den Großen Preis der USA
Formel-1-Pilot Max Verstappen hat den Großen Preis der USA gewonnen und seine WM-Führung ausgebaut. Der niederländische Red-Bull-Pilot siegte am Sonntag in Austin/Texas hauchdünn vor Rekordweltmeister Lewis Hamilton (Großbritannien/Mercedes) sowie Sergio Perez (Mexiko/Red Bull) und feierte seinen 18. Grand-Prix-Erfolg in der Königsklasse.
Forderungen nach Verbot von Schusswaffen an US-Filmsets
Nach dem tödlichen Schuss von Schauspieler Alec Baldwin bei einem Dreh mehren sich in Hollywood die Rufe nach einem Verbot von Schusswaffen an Filmsets. Eine Petition auf der Website change.org, die ein Schusswaffenverbot und bessere Arbeitsbedingungen für Filmteams forderte, wurde bis Sonntag von mehr als 15.000 Menschen unterschrieben. Darin hieß es, es gebe "keine Entschuldigung dafür, dass so etwas im 21. Jahrhundert passiert".
Gegen den Ex-Klub: Blums Start vergrößert Frankfurter Sorgen
Der kampfstarke VfL Bochum hat die Sorgen von Eintracht Frankfurt in der Fußball-Bundesliga erheblich vergrößert. Der Aufsteiger besiegte die mysteriös wechselhaften Hessen am Sonntagabend mit 2:0 (1:0) und schob sich durch den zweiten Sieg in Folge an der Eintracht vorbei. Bei Frankfurt war nichts von Europa-League-Schwung zu spüren, die Mannschaft von Trainer Oliver Glasner rutschte auf den 15. Tabellenplatz ab.
Britischer Popstar Ed Sheeran wurde positiv auf Corona getestet
Der britische Popstar Ed Sheeran ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. "Nur eine kurze Nachricht, um euch wissen zu lassen, dass ich leider positiv auf Covid getestet wurde", schrieb der Sänger am Sonntag auf Instagram - weniger als eine Woche vor der mit Spannung erwarteten Veröffentlichung seines neuen Albums.
Facebook durch Enthüllungen zu Gewaltaufrufen unter Druck
US-Internetriese Facebook steht wegen weiterer Enthüllungen zu seinem Umgang mit Gewaltaufrufen im wichtigen Markt Indien unter Druck. Wie mehrere US-Medien am Wochenende unter Berufung auf unternehmensinterne Dokumente berichteten, hatte es der Konzern trotz Hinweisen eigener Analysten versäumt, Falschinformationen und Hassnachrichten in seinen indischen Plattformen einzudämmen. Facebook sei sich bewusst gewesen, dass die schwache Moderation seine Plattformen anfällig für Missbrauch macht.
Bundesliga: 1. FC Union verspielt den Sieg in letzter Sekunde
Der VfB Stuttgart hat sich in Unterzahl einen Punkt gegen Union Berlin erkämpft und damit die Siegesserie der Eisernen in der Fußball-Bundesliga gestoppt. Wahid Faghir (90.+3) gelang für die Schwaben beim 1:1 (0:1) gegen die Berliner der späte Ausgleich, nachdem zuvor Atakan Karazor innerhalb von 35 Sekunden zweimal die Gelbe Karte gesehen hatte (57.).
Archäologen finden 2700 Jahre alte "Weinfabrik" im Nordirak
Archäologen haben im Nordirak die Überreste einer rund 2700 Jahre alten "Weinfabrik von industriellem Ausmaß" gefunden. Der italienische Ausgrabungsleiter Daniele Morandi Bonacossi sagte der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag: "Wir haben vierzehn Anlagen gefunden, mit denen die Trauben gepresst und der Saft gewonnen wurde, der dann zu Wein verarbeitet wurde". Ihm zufolge handelte es sich um die erste Entdeckung dieser Art im Irak.
UN-Generalsekretär will bessere Verteilung von Corona-Impfstoff
Anlässlich des Weltgesundheitsgipfels in Berlin hat UN-Generalsekretär António Guterres eine sinnvollere Verteilung von Corona-Impfstoffen gefordert: "Impfnationalismus und Horten von Impfstoff bringt uns alle in Gefahr", sagte er in einer vorab aufgezeichneten Rede am Sonntagabend. Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, sagte, Regierungen und Hersteller müssten "viel mehr Impfdosen vor allem an die am stärksten gefährdeten Länder liefern".
Erster Clasico nach der Messi-Ära: Alaba führt Real zum Sieg
David Alaba hat Real Madrid im ersten Clasico nach der Ära Lionel Messi zum Triumph geführt. Der langjährige Bayern-Star erzielte am am Sonntag beim 2:1 (1:0) beim wankenden Giganten FC Barcelona sein Premierentor (32.) für die Königlichen in der spanischen Liga. Lucas Vazquez (90.+4) traf ebenfalls für Real, quasi mit dem Abpfiff erzielte Sergio Agüero (90.+7) noch den Anschlusstreffer.
Taliban töten drei mutmaßliche Mitglieder des IS in Afghanistan
Die radikalislamischen Taliban haben drei mutmaßliche Mitglieder der Dschihadistengruppe Islamischer Staat bei einem Gefecht in der westafghanischen Stadt Herat getötet. Wie der Sprecher des Innenministeriums der Taliban-Regierung, Kari Sajed Chosti am Sonntag auf Twitter mitteilte, waren die drei Getöteten an mehreren Entführungen beteiligt. Sie sind laut Polizei von Sicherheitskräften in einem Hochhaus umzingelt und bei einem mehrstündigen Feuergefecht getötet worden.