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Reiselust und Frachtgeschäft bescheren Lufthansa positives Sommergeschäft
Reiselust und ein starkes Frachtgeschäft haben der Lufthansa ein überraschend positives drittes Quartal beschert: Der Luftfahrtkonzern verbuchte zwischen Juli und September erstmals seit Beginn der Corona-Krise wieder einen operativen Gewinn, wie er am Mittwoch in Frankfurt am Main mitteilte. Außerdem erreichten die angebotenen Sitzkilometer wieder 50 Prozent des Vorkrisenniveaus. Unter dem Strich stand allerdings ein Quartals-Nettoverlust von 72 Millionen Euro.
Merkel: Ungeimpfte müssen sich auf neue Einschränkungen einstellen
Die Corona-Lage in Deutschland verschärft sich weiter: Bei einem Ansteigen der Infektionszahlen hält Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) neue Einschränkungen für möglich - diese sollen aber nur Ungeimpfte treffen, wie sie am Mittwoch über ihren Sprecher Steffen Seibert in Berlin erklären ließ. Menschen mit vollständigem Impfschutz sollten davon ausgenommen werden. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte: Die vierte Infektionswelle habe Deutschland "mit besonderer Wucht getroffen".
Spahn: Die vierte Corona-Welle trifft Deutschland "mit besonderer Wucht"
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sieht Deutschland fest im Griff einer neuen Corona-Infektionswelle. "Wir erleben vor allem eine Pandemie der Ungeimpften - und die ist massiv", sagte Spahn am Mittwoch in Berlin. "Die Pandemie ist offenkundig nicht nur weiterhin da, sondern die vierte Welle ist es mit besonderer Wucht." Die neuerliche Ausbreitung des Virus ließe sich bremsen, wenn sich mehr Menschen impfen lassen würden - allerdings gehe er davon aus, dass die "übergroße Zahl" der noch Ungeimpften nicht zu einer Impfung bereit sei, sagte Spahn.
Wüst: Nordrhein-Westfalen ist für Kohleausstieg im Jahr 2030 bereit
Das Land Nordrhein-Westfalen ist nach Auffassung seines Ministerpräsidenten Hendrik Wüst (CDU) zu einem Kohleausstieg schon im Jahr 2030 bereit. "Wir haben alle Chancen, ein Land zu sein, das nachhaltig mit seinen natürlichen Ressourcen umgeht", sagte Wüst am Mittwoch in seiner ersten Regierungserklärung im Düsseldorfer Landtag. Seine Regierung wolle "alles dafür tun", dass ein früherer Ausstieg aus der Braunkohle gelingt.
Allianz pro Schiene fordert Angebotsoffensive für den Nahverkehr
Die Allianz pro Schiene fordert von der künftigen Bundesregierung eine Stärkung des Nahverkehrs auf den deutschen Schienen. "Der Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP muss die Weichen stellen für eine Angebotsoffensive im Schienenpersonennahverkehr", erklärte der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege, am Mittwoch. Flege forderte zudem mehr Unterstützung für die Branche, um die Umsetzung des Deutschlandtakts zu beschleunigen.
NRW-Ministerpräsident Wüst für gemeinsame Coronastrategie von Bund und Ländern
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat sich angesichts steigender Infektionszahlen für eine gemeinsame Strategie von Bund und Ländern zur Bekämpfung der Coronapandemie ausgesprochen. "Die Pandemie ist noch nicht vorbei", sagte der Vorsitzende der Konferenz der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten (MPK) am Mittwoch bei einer Regierungserklärung im Düsseldorfer Landtag. "Die steigenden Infektionszahlen erfordern von uns konzentrierte Wachsamkeit und entschlossenes, zielgerichtetes Handeln."
Umwelt: Frankreich will Recycling von Mobiltelefonen fördern
Frankreich will den Umgang mit Mobiltelefonen und Laptops umweltfreundlicher gestalten. Das Recycling benutzter Geräte soll verbessert werden, etwa durch Sammelaktionen und Prämien für die Rückgabe alter Geräte. Das geht aus einem am Dienstagabend verabschiedeten Gesetz hervor. Demnach entfällt auch die Regel, dass neue Telefone automatisch zusammen mit Kopfhörern verkauft werden.
Onlinehändler Zalando mit deutlichem Umsatzwachstum im dritten Quartal
Der Onlineversandhändler Zalando hat im dritten Quartal einen starken Umsatzzuwachs verzeichnet. Der Umsatz erreichte 2,3 Milliarden Euro, ein Plus von 23,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie Zalando am Mittwoch mitteilte. Der bereinigte Gewinn vor Steuern fiel mit 9,8 Millionen Euro hingegen deutlich geringer aus als im Vorjahresquartal, als dieser pandemiebedingt bei 118 Millionen Euro lag.
Chinesischer Evergrande-Konzern stellt fast 60.000 Wohnungen fertig
Der in finanzielle Not geratene chinesische Immobilienkonzern Evergrande hat nach eigenen Angaben in den vergangenen Monaten fast 60.000 fertige Wohnungen übergeben. Zwischen Juli und Oktober wurden die Schlüssel für genau 57.400 Wohneinheiten an die Käuferinnen und Käufer ausgehändigt, teilte das Unternehmen am Mittwoch in den sozialen Netzwerken mit. Die fertiggestellten Wohnungen gehören demnach zu 184 verschiedenen Projekten.
Autohersteller BMW verzeichnet starkes drittes Quartal
Trotz gebremster Produktionsaktivitäten aufgrund von Lieferengpässen bei Halbleitern hat der Münchner Autohersteller BMW ein starkes drittes Quartal verzeichnet. Von Juli bis September erzielte der Konzern Umsatzerlöse von rund 27,5 Milliarden Euro, ein Plus von 4,5 Prozent im Vorjahresvergleich, wie BMW am Mittwoch mitteilte. Vorteilhafte Preisentwicklungen auf dem Neu- und Gebrauchtwagenmarkt konnten demnach die durch Lieferschwierigkeiten verursachten Absatzrückgänge ausgleichen. Unter dem Strich blieb ein Überschuss von knapp 2,6 Milliarden Euro, 42 Prozent mehr als im Vorjahresquartal.
"Ich heiße Cleo": In Australien vermisste Vierjährige nach zwei Wochen aufgespürt
Da kamen selbst gestandenen Fahndern Tränen der Rührung: Fast zweieinhalb Wochen, nachdem sie bei einem Campingurlaub mit ihrer Familie in Australiens Outback aus dem Zelt verschwunden war, ist die kleine Cleo wieder mit ihren Eltern vereint: Polizisten entdeckten die Vierjährige in der Nacht zum Mittwoch in einem verriegelten Haus unweit des Campingplatzes. Sie war allein, aber wohlauf. Ein 36-Jähriger wurde festgenommen.
Kritik an fehlenden Konsequenzen zehn Jahre nach Bekanntwerden der NSU-Morde
Zehn Jahre nach Bekanntwerden der rechtsextremen NSU-Mordserie gibt es weiter Forderungen nach einer umfassenden Aufarbeitung und nach Konsequenzen in den Sicherheitsbehörden. Amnesty International kritisierte am Mittwoch, dass es kaum Verbesserungen bei der Polizei gegeben habe, die ähnliche Taten verhindern könnten. Die Linke sah noch viele offene Fragen bei der Aufklärung und die FDP forderte eine stärkere parlamentarische Kontrolle der Nachrichtendienste.
Rebellen in Äthiopien drohen mit rascher Einnahme der Hauptstadt
Im Konflikt der Regierung in Äthiopien mit der Rebellengruppe TPLF aus der nördlichen Region Tigray haben Verbündete der Rebellen mit einer raschen Einnahme der Hauptstadt Addis Abeba gedroht. "Wenn die Dinge so weitergehen wie bisher, sprechen wir über eine Angelegenheit von Monaten, wenn nicht Wochen", sagte ein Sprecher der Oromo Befreiungsarmee (OLA) am Mittwoch. Die Vereinten Nationen prangerten derweil schwere Verbrechen von allen Parteien des mittlerweile ein Jahr andauernden Konflikts an.
Thomas Gottschalk noch immer begeistert von Michelle Hunziker als Mitmoderatorin
Der "Wetten, dass..?"-Moderator Thomas Gottschalk beglückwünscht sich noch immer dafür, Michelle Hunziker als zweite Gastgeberin für seine Show gewonnen zu haben. Die Idee sei "ein Lichtblick in meinem Schaffen" gewesen, schrieb Gottschalk laut Vorabmeldung vom Mittwoch in einem Namensbeitrag für die Zeitschrift "Bunte". Beide moderieren am Samstag auch die "Wetten, dass..?"-Jubiläumsshow im ZDF.
Kein Vertrauen in "Ampel" bei Natur- und Klimaschutz
Unter den Bundesbürgern herrscht wenig Zuversicht, dass die künftige Bundesregierung im Kampf gegen Klimawandel und Naturzerstörung Erfolg haben wird. Einer repräsentativen Umfrage des Civey-Instituts im Auftrag des Naturschutzbundes (Nabu) zufolge herrscht diesbezüglich wenig Zuversicht. Auf die Frage "Haben Sie den Eindruck, dass die künftige Bundesregierung die richtigen Maßnahmen für die Bekämpfung der Klimakrise ergreifen wird?", antworteten 51,3 Prozent der Befragten mit Nein, wie die BERLINER TAGESZEITUNG vorliegende Umfrage ergab. Weniger als ein Drittel der Befragten (29,6 Prozent) antwortete demnach mit Ja. Beim Thema Schutz der Natur war die Skepsis der Umfrage zufolge noch größer: Hier verneinten 62,9 Prozent der Befragten die Frage danach, ob die künftige Bundesregierung die Zerstörung der Natur stoppen werde. Nur jeder Fünfte (20,6 Prozent) ging davon aus, dass die künftige Regierung der Zerstörung der Natur Einhalt gebieten werde. Das Meinungsforschungsunternehmen Civey befragte im Auftrag des Nabu vom 22. bis 25. Oktober online rund 5000 Menschen zu ihren Erwartungshaltungen an die erwartete Ampel-Koalition beim Klimaschutz und dem Stopp der Naturzerstörung. "Die Ergebnisse der Umfrage sind ziemlich ernüchternd", sagte Nabu-Präsident Jörg-Andreas Krüger. "Bei Klima- und Naturschutz genießen die Koalitionäre von SPD, Grünen und FDP bisher nur wenig Vertrauen." Der Schutz der Natur und die Einhaltung des 1,5-Grad-Limits bei der Erderwärmung seien aber "die beiden größten Herausforderungen unserer Zeit und längst keine Randthemen mehr". Krüger verwies auf die "zunehmende Frequenz von Naturkatastrophen wie Waldbränden, Überschwemmungen und Dürren". Dies zeige mehr als deutlich: "Wird jetzt nicht schnell gehandelt, dann werden sich unsere Lebensbedingungen und die der künftigen Generationen radikal verschlechtern." In den Wahlprogrammen sei neben einer ambitionierten Klimapolitik das Ziel formuliert worden, der Biodiversitätskrise zu begegnen, sagte der Nabu-Präsident weiter. "Dass dazu so gut wie nichts im Sondierungspapier stand, ist erschreckend", fügte er hinzu. (F. Dumont--BTZ)
Paris: Merkel zum Abschiedsbesuch bei Macron
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist am heutigen Mittwoch zu einem Abschiedsbesuch nach Frankreich gereist. Gemeinsam mit ihrem Mann Joachim Sauer wird sie vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dessen Frau Brigitte in Beaune, einem Weinort im Burgund, empfangen. Merkel wird dort mit dem Großen Kreuz der französischen Ehrenlegion ausgezeichnet, teilte der Elysée-Palast zuvor nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG mit. (P.Hansen--BTZ)
Mitarbeiter des RKI
Das Robert Koch-Institut (RKI) ist die biomedizinische Leitforschungseinrichtung der deutschen Bundesregierung. Zentrale Aufgabe des RKI ist die öffentliche Gesundheitspflege. In seiner Eigenschaft als Bundesinstitut für Infektionskrankheiten und nicht übertragbare Krankheiten wurde das RKI als selbständige Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit errichtet. So zumindest heißt es, wenn man nach dem RKI in Internet schaut. Aber und dies ist das Besondere, gerade in Zeiten des Coronavirus und der aktuellen Pandemie, haben sich die Mitarbeiter des RKI als Stütze der Gesellchaft, für alle Menschen in der Bundesrepublik Deutschland verdient gemacht! Aktuell sind die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen leicht. Die Gesamtzahl der registrierten Infektionsfälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 4.628.419, die Gesamtzahl der Todesfälle auf 96.027. Für den Mut und die aufopferungsvolle Einsatzbereitschaft, erhalten die Mitarbeiter des RKI, mit einem großen DANKE, von BERLINER TAGESZEITUNG, den positiven KNORKE-Preis der Woche! ________________________________ Erklärung des KNORKE Preises:Knorke ist ein Wort der Umgangssprache und bedeutet so viel wie "gut", "ausgezeichnet", "zufrieden", ähnlich dem heutigen Gebrauch von cool. KNORKE ist als Wort seit 1916 in Berlin nachgewiesen und wurde rasch zum beliebten Modewort des Zeitungsjournalismus. Um 1956/57 hatte die Berliner Bekleidungsfirma Leineweber unter Berliner Schulkindern einen Wettbewerb ausgeschrieben, um einen Namen für etwas ganz Besonderes zu finden. Der Siegername war KNORKE, begründet wurde dies mit der Wortbedeutung "toll", "klasse". "KNORKE" ist Bestandteil des "Berliner Dialekt" (auch als Berliner Mundart, Berlinisch oder Berlinerisch bezeichnet), eine Mundart, welche im Großraum Berlin-Brandenburg gesprochen wird. Im Zusammenhang mit einem oft derben, aber herzlichen Humor wird diese Ausdrucksweise auch als "Schnauze mit Herz" bezeichnet. BERLINER TAGESZEITUNG vergibt den "KNORKE Preis" wöchentlich, für ganz besonders gute Leistungen, wobei dieser BTZ-Preis im "sehr positiven Sinne" und als HERVORRAGEND gewertet werden darf!
Gedruckte Zeitungen am Ende? Hohe Preise auf Papiermarkt
"Gedruckte Zeitungen sind Nachrichten von gestern" - die ist die Wahrheit, denn wer liest schon gern alte Nachrichten. Besonders vor dem Hintergrund des Umweltschutzes sollten gedruckte Zeitungen sogar verboten unverzüglich werden! Auf dem Papiermarkt gibt es angesichts von Lieferengpässen infolge der Corona-Krise massive Preissteigerungen, was einmal mehr die Frage aufwirft, sind die gedruckten Zeitungen bald am Ende - aus der Mode sind diese in Zeiten des Smartphones ohnehin seit längerer Zeit!Vor allem Rohstoffe wie Altpapier oder Zellstoff, die zur Papierherstellung notwendig sind, verteuerten sich "überdurchschnittlich", wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. So hätten sich die Großhandelspreise für gemischtes Altpapier im September 2021 mit einem Plus von gut 222 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat mehr als verdreifacht.
Polizei durchsucht Wohnungen und beschlagnahmt Drogen
Die Polizei im Sauerland ist mit Hausdurchsuchungen in mehreren Städten gegen Tatverdächtige im Bereich der Drogenkriminalität vorgegangen. Mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei und Hundeführern wurden am Dienstagmorgen insgesamt fast 30 Wohnungen durchsucht, wie die Kreispolizeibehörde im nordrhein-westfälischen Hochsauerlandkreis am Mittwoch erklärte. Die Beamten beschlagnahmten Drogen im Wert von rund 100.000 Euro und mehrere Waffen. Insgesamt 19 Tatverdächtige wurden festgenommen.
Lufthansa verbucht erstmals seit Corona-Krise wieder Gewinn
Dank einer stark gestiegenen Nachfrage nach Flügen ist die Lufthansa im Sommer erstmals seit Beginn der Corona-Krise wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Im Dreimonatszeitraum von Juni bis August verzeichneten die Airlines der Gruppe 19,6 Millionen Fluggäste, wie der Konzern am Mittwoch in Frankfurt am Main mitteilte. Das entspricht 46 Prozent des Vorkrisenniveaus des dritten Quartals 2019.
Nackter Schotte fotografiert US-Präsident Bidens Konvoi
Schnappschuss ohne Schottenrock: Ein nackter Mann hat den Konvoi von US-Präsident Joe Biden auf dem Weg zur Weltklimakonferenz in Glasgow von seinem Fenster aus fotografiert. "Wir waren auf einer kleinen Landstraße unterwegs, als ein großer, nackter Schotte vom Fenster aus mit seinem Handy ein Foto von der Wagenkolonne schoss", berichtete Scott Detrow vom US-Sender NPR, der Bidens Konvoi begleitete.
"Schmiedet seit Jahren Intrigen": Keller teilt gegen Koch aus
Der ehemalige DFB-Präsident Fritz Keller hat erneut zum großen Rundumschlag gegen Rainer Koch ausgeholt. Der aktuelle Co-Interimspräsident sei jemand, dem "jeglicher moralischer Kompass abgeht, der seit Jahren seine Intrigen schmiedet, Menschen innerhalb und außerhalb des DFB mit seinen Seilschaften massiv unter Druck setzt", sagte Keller im Interview mit der Sport-Bild.
Bürger in Minneapolis gegen Auflösung von US-Polizeibehörde
Knapp eineinhalb Jahre nach dem tödlichen Polizeieinsatz gegen den Afroamerikaner George Floyd haben die Bürger in Minneapolis gegen die Auflösung ihrer Polizeibehörde gestimmt. Mehr als 56 Prozent der Wähler sprachen sich gegen das Vorhaben aus, eine neue Behörde für öffentliche Sicherheit zu schaffen, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Wahlergebnis hervorgeht.
Baseball: Atlanta holt erste World Series seit 26 Jahren
Die Atlanta Braves haben erstmals seit 26 Jahren die World Series der Major League Baseball (MLB) gewonnen. Die Braves siegten bei den Houston Astros in Spiel sechs mit 7:0 und holten damit den noch fehlenden Punkt in der Best-of-Seven-Serie.
Eishockey: Gastgeber China tritt beim Olympia-Turnier an
Gastgeber China wird definitiv beim olympischen Eishockeyturnier 2022 in Peking an den Start gehen. Das wurde beim dreitägigen Council-Treffen des Weltverbandes IIHF in Zürich entschieden. Der Status der chinesischen Männer-Mannschaft sei bestätigt worden und bleibe unverändert, teilte die IIHF mit.
Mavericks kassieren ohne verletzten Kleber dritte Niederlage
Die Dallas Mavericks haben ohne ihren deutschen Nationalspieler Maxi Kleber (Rückenverletzung) ihre dritte Saisonniederlage kassiert. Bei der 110:125-Heimpleite gegen die Miami Heat reichten auch 33 Punkte von Ausnahmespieler Luka Doncic nicht, die Heat führen die Tabelle der Eastern Conference mit 6:1-Siegen an.
NHL: Jungstar Moritz Seider verliert mit Detroit Red Wings
Eishockey-Nationalspieler Moritz Seider hat als frisch gekürter "Rookie des Monats Oktober" eine Pleite in der NHL hinnehmen müssen. Der 20 Jahre alte Verteidiger verlor mit den Detroit Red Wings bei den Montreal Canadiens 0:3, es war bereits die sechste Niederlage im zehnten Spiel für den elfmaligen Stanley-Cup-Gewinner.
Fußball: Darmstadt 98 schenkt armen Menschen Dauerkarten
Darmstadt 98 versucht erneut mit einer besonderen Geste sozial benachteiligten Menschen einen Stadionbesuch in der 2. Fußball-Bundesliga zu ermöglichen. Wie die Lilien am Dienstag mitteilten, verschenken Verein und Stadt in einer gemeinsamen Aktion Dauerkarten an einkommensschwache Menschen aus Darmstadt. Besitzer der sogenannten Teilhabecard können beim Amt für Soziales und Prävention einen Antrag auf ein Ticket stellen.
Kerber freut sich auf den Urlaub: "Einfach gar nichts machen"
Nach dem Ende einer langen und turbulenten Tennissaison sehnt Angelique Kerber die freien Tage zur Entspannung herbei und will komplett abschalten. "Ich freue mich, dass ich wirklich mal regenerieren und ausschlafen kann, keine Turniere und Verpflichtungen habe und die nächsten zwei bis drei Wochen einfach mal gar nichts mache", sagte die dreimalige Grand-Slam-Siegerin nach dem Aus mit dem deutschen Team beim Billie Jean King Cup in Prag.
Virginia: Republikaner Youngkin siegt bei US-Gouverneurswahl
Der Republikaner Glenn Youngkin hat laut Hochrechnungen der US-Fernsehsender die Gouverneurswahl im US-Bundesstaat Virginia gewonnen. Youngkin schlug demnach bei der Wahl am Dienstag mit 2,7 Prozentpunkten Vorsprung knapp seinen Rivalen Terry McAuliffe von den Demokraten. Die Gouverneurswahl galt als Stimmungstest für US-Präsident Joe Biden und seine Demokraten.
USA: Viele Millionen nach Kobe-Bryant-Hubschrauberunglück
Wegen unerlaubt gemachter Fotos von der Absturzstelle erhalten die Hinterbliebenen von Opfern des Hubschrauberunglücks, bei dem im vergangenen Jahr US-Basketballstar Kobe Bryant und acht weitere Menschen ums Leben kamen, insgesamt 2,5 Millionen Dollar (2,16 Millionen Euro) Schmerzensgeld. Die am Dienstag (Ortszeit) vor einem Gericht im Landkreis Los Angeles erzielte Einigung betrifft nicht Bryants Witwe Vanessa, die ebenfalls wegen der unerlaubten Fotos geklagt hatte.
RKI meldet nur ganz leichten Rückgang der Corona-Inzidenz
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist am zweiten Tag in Folge zurückgegangen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Mittwochmorgen eine Inzidenz von 146,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Am Vortag hatte die Inzidenz bei 153,7 gelegen. Den jüngsten Angaben des RKI zufolge wurden binnen 24 Stunden 20.398 Neuinfektionen mit dem Coronavirus sowie 194 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus verzeichnet. Die Gesamtzahl der registrierten Infektionsfälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 4.628.419, die Gesamtzahl der Todesfälle auf 96.027. (N. Lebedew--BTZ)