Letzte Nachrichten
Neue Corona-Variante in Südafrika entdeckt
In Südafrika ist Wissenschaftlern zufolge eine neue Variante des Coronavirus entdeckt worden. Die Variante mit der wissenschaftlichen Bezeichnung B.1.1.529 "weist eine sehr hohe Anzahl von Mutationen auf", sagte der Virologe Tulio de Oliveira auf einer Pressekonferenz am Donnerstag. Sie gebe in dem Land "Anlass zur Sorge". Die Wirksamkeit der Vakzine gegen diese Virusvariante sei noch unklar.
Gewalt gegen Frauen: Nationalteams setzen Zeichen zum "Orange Day"
Die deutschen Fußball-Nationalmannschaften setzen ein Zeichen gegen Gewalt gegen Frauen. Pünktlich zum "Orange Day", dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen" am Donnerstag, starteten die Teams den Aufruf: "Stoppt Gewalt gegen Frauen!"
EU-Kommission schlägt dritte Dosis für gültiges Impfzertifikat vor
Die EU-Kommission hat eine Auffrischungsimpfung gegen Corona als Voraussetzung für die weitere Gültigkeit des digitalen Covid-Zertifikats der EU vorgeschlagen. "Wir schlagen eine Gültigkeitsdauer von neun Monaten für den EU-weiten Impfpass vor, danach würde er ohne den Nachweis einer Auffrischungsimpfung seine Gültigkeit verlieren", sagte Justizkommissar Didier Reynders am Donnerstag in Brüssel.
EU-Kommission schlägt Auffrischungsimpfung für gültigen EU-Covid-Pass vor
Im Kampf gegen die jüngste Corona-Welle hat die EU-Kommission eine Auffrischungsimpfung zur weiteren Gültigkeit des digitalen EU-Covidpasses vorgeschlagen. "Wir schlagen eine Gültigkeitsdauer von neun Monaten für das EU-weite Covid-Zertifikat vor, danach würde es ohne den Nachweis einer Auffrischungsimpfung seine Gültigkeit verlieren", sagte Justizkommissar Didier Reynders am Donnerstag in Brüssel.
CSU-Chef Söder schließt Kanzlerkandidatur im Jahr 2025 nicht prinzipiell aus
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat eine Kanzlerkandidatur bei der Bundestagswahl 2025 nicht grundsätzlich ausgeschlossen. "Niemand weiß, was in vier Jahren sein wird", antwortete Söder dem Magazin "Cicero" laut Vorabmeldung vom Donnerstag auf eine entsprechende Interviewfrage. "Warten wir es ab."
Hasara-Führer sagen Taliban-Regierung in Afghanistan Unterstützung zu
Mehr als eintausend Vertreter der schiitischen Minderheit der Hasara in Afghanistan haben den herrschenden Taliban ihre Unterstützung zugesagt. Die "dunkle Zeit" der vom Westen unterstützten Vorgängerregierungen sei mit der Rückkehr der Taliban beendet, erklärten die Hasara-Führer am Donnerstag bei einer Versammlung. Der Schritt gilt als Richtungswechsel; die Hasara werden in Afghanistan seit Jahrhunderten von sunnitischen Islamisten, darunter den Taliban, verfolgt.
Polen senkt wegen hoher Inflation vorübergehend Mehrwertsteuer auf Gas und Strom
Die Regierung in Polen senkt wegen der hohen Inflation, getrieben vor allem von den Energiepreisen, vorübergehend bestimmte Mehrwertsteuersätze. "Heute stellen wir ein großes Steuersenkungsprogramm zur Abmilderung der Inflationsfolgen vor", sagte Regierungschef Mateusz Morawiecki am Donnerstag in Warschau. Das Programm trägt den Namen "Anti-Inflations-Schutzschild".
Kölner Polizei findet nach Unfallflucht gefälschte Impfpässe
Zufallsfund in Köln: Bei der Aufnahme einer Verkehrsunfallflucht im Stadtteil Raderthal haben Polizisten am Mittwoch zehn gefälschte Impfpässe in einem verlassenen Unfallwagen gefunden. Eine Streife traf den mutmaßlichen Fahrer wenig später betrunken an dessen Wohnanschrift in Hürth an, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Ein Alkoholatemtest zeigte einen Wert von knapp anderthalb Promille an.
EU-Kommission fordert raschen Beitritt der EU zur Istanbul-Konvention
Anlässlich des internationalen Tags zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen hat die Europäische Kommission die Ratifizierung der Istanbul-Konvention durch die EU gefordert. Der Beitritt der EU zu dem internationalen Übereinkommen zum Schutz von Frauen vor Gewalt "ist eine der Hauptprioritäten dieser Kommission", sagte die für Gleichstellung zuständige EU-Kommissarin Helena Dalli am Donnerstag in Straßburg.
Tausende Ortskräfte deutscher Institutionen harren noch in Afghanistan aus
Gut drei Monate nach der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban sitzen in Afghanistan noch immer tausende Ortskräfte der Bundesregierung fest. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linken hervor, die der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag vorlag. Demnach befinden sich noch 2400 aktive und ehemalige Ortskräfte von Institutionen der bilateralen deutschen Entwicklungszusammenarbeit in Afghanistan. Hinzu kommen bis zu 645 Afghanen, die für die Bundeswehr tätig waren.
Moritz Bleibtreu waren Statussymbole früher wichtig
Dem Schauspieler Moritz Bleibtreu sind Statussymbole früher wichtig gewesen. "Meine Erziehung war geprägt von einer Einstellung, in der Geld eine Sünde ist - Geld war dazu da, um verschwendet zu werden", sagte der 50-Jährige dem Wochenendmagazin von "Stuttgarter Nachrichten" und "Stuttgarter Zeitung" laut Vorabmeldung vom Donnerstag. Geld sei "uncool" gewesen.
EU-Arzneimittelbehörde genehmigt Biontech-Impfstoff für Kinder ab fünf Jahren
Die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) hat grünes Licht für die Zulassung des Corona-Impfstoffes von Biontech/Pfizer für Kinder von fünf bis einschließlich elf Jahren gegeben. Das teilte die EMA nach einem Treffen des zuständigen Expertengremiums am Donnerstag mit. Sie machte damit den Weg frei für die Impfung einer der Altersgruppen, in denen sich das Virus zurzeit am schnellsten verbreitet.
Polens Grenzschutz hält mehr als 230 Migranten von gewaltsamer Grenzüberquerung ab
Von Belarus aus haben erneut mehr als 230 Migranten gewaltsam versucht, die Grenze nach Polen zu überqueren. "Eine aggressive Gruppe" von Migranten habe am Mittwochabend "einen Angriff auf unsere Grenze gestartet, indem sie Steine und Äste auf polnische Sicherheitskräfte warfen", erklärte der polnische Grenzschutz am Donnerstag. Die Menschen seien von belarussischen Soldaten unterstützt worden, die die polnischen Grenzschützer, Polizisten und Soldaten mit grellen Scheinwerfern und Lasern geblendet hätten.
Intensivmediziner befürworten Impfpflicht für alle Erwachsenen
Die Intensivmediziner haben sich für eine Impfpflicht für Erwachsene ausgesprochen. "Es gilt unsere Patienten zu schützen, Menschenleben zu retten und auch unser Gesundheitssystem vor dem Kollaps zu bewahren", erklärte Gernot Marx, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), am Donnerstag nach einem einstimmigen Beschluss des Präsidiums.
Russisches Gericht verhandelt über Auflösung von Memorial-Organisation
Der Oberste Gerichtshof Russlands hat mit der Verhandlung über die Auflösung eines zentralen Teils der Menschenrechtsorganisation Memorial begonnen. Das Gericht prüfte am Donnerstag einen Antrag der Staatsanwaltschaft, die Organisation Memorial International aufzulösen. Diese koordiniert die Arbeit der regionalen Einheiten des Menschenrechts-Netzwerks. Memorial gilt als eine der wichtigsten Bürgerrechtsgruppen Russlands.
Länder setzten Testpflicht für geimpftes medizinisches Personal aus
Die Gesundheitsminister der Länder haben die im neuen Infektionsschutzgesetz geforderte Testpflicht für geimpftes oder genesenes Personal in medizinischen Einrichtungen ausgesetzt. Die tägliche Testung auch von vollständig immunisierten Beschäftigten führe "zu unzumutbaren Belastungen der durch die Pandemie ohnehin schon belasteten Bereiche", heißt es nach AFP-Informationen in einem einstimmig gefassten Beschluss der Minister vom Donnerstag. Der Bundesgesetzgeber müsse "umgehend klarstellen", dass für diese Gruppe ein selbst angewendeter Antigen-Schnelltest zwei Mal pro Woche ausreichend sei.
Erste Intensivpatienten aus Sachsen werden verlegt
Sachsen und Thüringen bereiten die Verlegung von Corona-Intensivpatienten vor. Sachsen habe bereits 16 Patienten für die Verlegung angemeldet, für Donnerstag seien die ersten Patientenverlegungen geplant, sagte Landesgesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) in Dresden. Auch Thüringen bereitet die Verlegung von 14 Intensivpatienten nach Norddeutschland vor. Die norddeutschen Bundesländer werden in den kommenden Tagen laut niedersächsischem Innenministerium zunächst zehn Corona-Patienten aus Ostdeutschland aufnehmen.
Grüne Jugend unzufrieden mit Klimakapitel in Koalitionsvertrag
Die Grüne Jugend sieht den Koalitionsvertrag der Ampel-Parteien insgesamt "mit gemischten Gefühlen". Defizite gebe es vor allem in den Bereichen Klimaschutz und Verkehr, sagte der Bundessprecher der Grünen-Nachwuchsbewegung, Timon Dzienus, am Donnerstag dem Sender Phoenix. Kompromisse seien in einem Regierungsbündnis normal, "aber klar muss sein, mit dem Klima kann man nicht einfach so Kompromisse machen".
Sachsen schließt umfassenden Lockdown nicht aus
Sachsen schließt angesichts der dramatisch steigenden Corona-Zahlen einen umfassenden Lockdown nicht aus. "Ich halte ihn für dringend notwendig, weil ich keine andere Möglichkeit mehr sehe", sagte Landesgesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Donnerstag in Dresden. Sachsen habe "alle Möglichkeiten, die das jetzige Infektionsschutzgesetz zulässt, ausgereizt".
Nachfrage aus der Wirtschaft nach Bauleistungen weiter hoch
Die Nachfrage vor allem aus der Wirtschaft nach Bauleistungen bleibt hoch. Die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe stiegen im September im Vormonatsvergleich um 6,2 Prozent, im Vorjahresvergleich um 8,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Der Branche zufolge sind vor allem Büro-, Fabrik- und Lagergebäude in Planung. Regional gibt es demnach aber große Unterschiede.
DHB-Frauen bangen um Co-Kapitänin Grijseels und Zschocke
Die deutschen Handballerinnen bangen eine Woche vor dem WM-Start in Spanien um die Einsätze ihrer Co-Kapitänin Alina Grijseels (25) und Rückraumspielerin Mia Zschocke (23). Das Duo verletzte sich nach DHB-Angaben bei der letzten Trainingseinheit in Großwallstadt am Mittwochabend.
Steinmeier entzündet Lichter am Weihnachtsbaum vor Schloss Bellevue
Wenige Tage vor dem ersten Advent hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier traditionell die Lichter des Weihnachtsbaums vor dem Schloss Bellevue entzündet. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Elke Büdenbender brachte das Staatsoberhaupt die im Ehrenhof seines Amtssitzes aufgestellte Tanne am Dienstag zum Leuchten. In diesem Jahr stammt die zwölf Meter hohe Nordmanntanne aus Blankenfelde-Mahlow in Brandenburg.
Arbeitsagenturen erwarten etwas langsameren Rückgang der Arbeitslosigkeit
Die Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt verliert nach Einschätzung der Arbeitsagenturen etwas an Schwung, bleibt aber im grünen Bereich. Zwar ging der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zum dritten Mal in Folge zurück und sank im November um 0,8 Punkte auf 104,0 Zähler, wie das IAB am Donnerstag mitteilte. Dennoch liege das Barometer "im Zeitvergleich nach wie vor auf einem hohen Niveau."
Frankreich ermöglicht Booster-Impfung für alle Erwachsene
In Frankreich ist die Auffrischungsimpfung gegen Covid von Samstag an für alle Erwachsenen ab 18 Jahren möglich. Der Abstand zur vorherigen Impfung solle nur noch fünf Monate betragen, sagte Gesundheitsminister Olivier Véran am Donnerstag in Paris. Die Booster-Impfung werde von Mitte Januar verpflichtend, um den Status "geimpft" zu behalten.
Europäische Gerichtshof: Werbung darf sich nicht als E-Mail tarnen
Werbung darf sich nicht als E-Mail tarnen. Ohne Zustimmung des Nutzers handelt es sich sonst um eine nach EU-Recht verbotene unerbetene Direktwerbung, wie am Donnerstag der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg zum "Inbox advertising" bei T-Online entschied. (Az: C-102/20)
Verlorener Adelstitel nicht durch Berichtigung in Geburtenregister wieder zu erlangen
Einen durch die französische Revolution verlorenen Adelstitel kann ein Nachfahre nicht durch eine Berichtigung seines Geburtenregisters wieder erlangen. Das gilt, wenn nicht zweifelsfrei festgestellt werden kann, dass der zuvor eingetragene Familienname des Vaters falsch ist, wie das Oberlandesgericht (OLG) im rheinland-pfälzischen Zweibrücken laut Mitteilung vom Donnerstag entschied.
Ifo-Umfrage: Stimmung in der Exportindustrie trotz Lieferproblemen verbessert
Die Stimmung in der deutschen Exportindustrie hat sich laut Umfrage des Ifo-Instituts trotz der Lieferprobleme im November verbessert. Die Autoindustrie etwa erwarte deutliche Zuwächse im Auslandsgeschäft, teilte das Ifo am Donnerstag mit. Im Oktober waren die Ausfuhren aus Deutschland in Länder außerhalb der Europäischen Union um 3,3 Prozent zum Vormonat gestiegen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.
Australien entsendet wegen anti-chinesischer Gewalt Truppen auf die Salomonen
Wegen anti-chinesischer Ausschreitungen auf den Salomonen-Inseln hat Australien eine Friedenstruppe in den Pazifikstaat entsandt. Premierminister Scott Morrison genehmigte den Einsatz der Sicherheitskräfte am Donnerstag auf Ersuchen seines salomonischen Amtskollegen Manasseh Sogavare. Zuvor hatten Demonstranten versucht, das Parlament in der Hauptstadt Honiara zu stürmen. Sie setzten zudem mehrere Häuser im chinesischen Viertel Honiaras in Brand. Sie fordern den Rücktritt Sogavares.
Gericht: Kein Rechtsanspruch auf unbefristet gültigen Schwerbehindertenausweis
Auch ohne zu erwartende Besserung seines Gesundheitszustands hat ein behördlich anerkannter schwerbehinderter Mensch in aller Regel keinen einklagbaren Anspruch auf die Ausstellung eines unbefristet geltenden Schwerbehindertenausweises. Das stellte das Landessozialgericht von Thüringen in einer am Donnerstag in Erfurt veröffentlichten Entscheidung unter Verweis auf die Rechtslage klar. Die Regelungen im Sozialgesetzbuch (SGB) seien in dieser Hinsicht eindeutig und ließen dies nur in sehr seltenen Ausnahmefällen zu.
Mindestens elf Tote und dutzende Vermisste nach Bergwerksunglück in Sibirien
Bei einem schweren Bergwerksunglück in Sibirien sind mindestens elf Menschen getötet worden, Dutzende weitere wurden noch vermisst. 46 Bergleute seien noch in der Kohlemine nahe der Stadt Belowo eingeschlossen, erklärte der Gouverneur der Region Kemerowo, Sergej Ziwilew, am Donnerstag. "Es besteht kein Kontakt zu ihnen." Wegen Explosionsgefahr mussten die Rettungsteams ihre Suche nach den Vermissten unterbrechen, sagte ein Sprecher der Rettungsteams später der Nachrichtenagentur Tass.
Mindestens sechs Tote und dutzende Vermisste nach Bergwerksunglück in Sibirien
Bei einem Bergwerksunglück in Sibirien sind mindestens sechs Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt worden. 49 Menschen seien noch in der Kohlemine nahe der Stadt Belowo eingeschlossen, sagte der Gouverneur der Region Kemerowo, Sergej Ziwilew, am Donnerstag. "Es besteht kein Kontakt zu ihnen." Insgesamt befanden sich nach Angaben des Gouverneurs zum Zeitpunkt des Unglücks 285 Menschen in der Mine.
Das erste Smartphone gibt es für viele Kinder zwischen sechs und elf Jahren
Eigene Smartphones sind aus der Sicht vieler Eltern bereits im Grundschulalter etwas für ihre Kinder: Vom Institut Yougov befragt, ab welchem Alter sie ihren Sprösslingen erstmals eigene Smartphones überlassen, sagen 50 Prozent der Eltern, dass sie dies ab einem Alter von sechs bis elf Jahren planen oder dies bereits getan haben. 36 Prozent der Eltern geben ihren Kindern hingegen erst im Alter von zwölf bis vierzehn Jahren das erste eigene Smartphone.