Letzte Nachrichten
Bengals schalten Mahomes und die Chiefs aus: Erster Super Bowl seit 1988
Patrick Mahomes und Co. düpiert, den nächsten Favoriten ausgeschaltet: Dank einer starken Aufholjagd haben die Cincinnati Bengals Star-Quarterback Mahomes und die Kansas City Chiefs bezwungen und sind erstmals seit 1988 in den Super Bowl eingezogen. Das Überraschungsteam gewann beim Titelanwärter 27:24 nach Verlängerung und bekommt es nun mit dem Sieger des kalifornischen Duells zwischen den Los Angeles Rams und den San Francisco 49ers zu tun, die in der Nacht zu Montag (ProSieben und DAZN) aufeinander treffen.
NRW: SPD verliert auch wegen Ukraine massiv in Wählergunst
Einen Putin-Freund Gerhard Schröder (SPD), eine Ablehnung zur Sperrung der Nord-Stream 2 Pipeline, keine Verteidigungswaffen für die Ukraine sowie der Skandal von nur 5000 Bundeswehr-Helmen "als Hilfe" für die Ukraine, gegen den Aggressor Russland, wird vom Wähler mit einem massiven Vertrauensverlust für die SPD und FDP - in der Bundesrepublik Deutschland - bestraft, weshalb nur dreieinhalb Monate vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen die CDU - in einer neuen Umfrage in der Wählergunst erheblich (satte sechs Prozent) steigt. Während Russen-Diktator Wladimir Putin (69) seine Truppen (mindestens 130 000 Soldaten) an der Grenze zur Ukraine aufmarschieren lässt und die Angst vor einem Krieg in Europa immer größer wird, wirft der aus Russland hoch bezahlte Altkanzler und Gas-Lobbyist Schröder ausgerechnet der bedrohten Ukraine „Säbelrasseln“ vor, ein Skandal und zugleich eine Frage, ob man dem politischen Berlin in der EU und NATO überhaupt noch trauen kann - hier verspielt die an der Regierung beteiligte SPD massiv Vertrauen! Auch in Bezug des Impfziels hat sich Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) offenbar übernommen. Die Bundesregierung muss ihr Ziel, dass bis zum Anfang oder Ende Januar 2022 über 80 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft sein sollen, verschieben! Wenn also aktuell ein neuer Landtag gewählt würde, kämen beide Parteien auf 28 Prozent, wie der aktuelle NRW-Trend von Infratest dimap im Auftrag des WDR-Magazins "Westpol" ergab. Die Daten wurden vom vergangenen Montag bis Donnerstag erhoben. Im Vergleich zum vorangegangenen NRW-Trend im Oktober konnte sich die CDU um sechs Prozentpunkte verbessern, während die SPD drei Punkte einbüßte. Drittstärkste Kraft blieben mit unverändert 17 Prozent die Grünen. Die FDP als aktueller Koalitionspartner der CDU kam auf zehn Prozent, ein Minus von drei Punkten. Die AfD verbesserte sich um einen Punkt auf acht Prozent. Die Linke wäre mit unverändert drei Prozent nicht im Landtag vertreten. Das aktuelle Regierungsbündnis aus CDU und FDP hätte damit keine Mehrheit. Für Schwarz-Grün oder Rot-Grün würde es ebenfalls knapp nicht reichen. Neben einer Koalition aus CDU und SPD wäre auch eine Jamaika-Koalition aus CDU, Grünen und FDP oder ein Ampel-Bündnis aus SPD, Grünen und FDP möglich. In der Direktwahlfrage konnte CDU-Spitzenkandidat Hendrik Wüst seit seiner Wahl zum Ministerpräsidenten Ende Oktober deutlich zulegen. Wenn die Wahlberechtigten den Regierungschef direkt wählen könnten, würden sich aktuell 43 Prozent für Wüst entscheiden (plus zwölf Punkte). Damit setzte sich der Amtsinhaber klar von seinem SPD-Herausforderer Thomas Kutschaty ab, der auf 21 Prozent zurückfiel (minus vier Punkte). Selbst bei den SPD-Anhängern landete Wüst mit 39 Prozent knapp vor Kutschaty mit 38 Prozent. Für keinen der beiden Kandidaten entschieden sich 36 Prozent der Befragten. (N. Nilsson--BTZ)
Großbritannien: Wegen Russland mehr Soldaten nach Osteuropa
Nach US-Präsident Joe Biden hat auch der britische Premierminister Boris Johnson angekündigt, die Militärpräsenz der Nato in Osteuropa zu verstärken. Wie Johnson am Samstagabend mitteilte, will London der Nato anbieten, die Zahl der britischen Soldaten in der Region zu verdoppeln, um auf die zunehmende "russische Feindseligkeit" gegenüber der Ukraine zu reagieren. Derzeit sind rund 1150 britische Soldaten in Osteuropa stationiert. London will den Angaben zufolge neben den zusätzlichen Soldaten auch Waffen, Kriegsschiffe und Kampfflugzeuge nach Osteuropa verlegen. Estland soll zudem "Defensivwaffen" erhalten. Das Angebot, welches die britische Regierung den Militärchefs der Nato offiziell in der kommenden Woche unterbreiten will, soll "dem Kreml eine deutliche Botschaft senden", wie Johnson ausführte. "Wir werden seine destabilisierenden Aktivitäten nicht dulden und stehen angesichts russischer Feindseligkeiten immer an der Seite unserer Nato-Verbündeten." Darum habe er dem britischen Militär befohlen, sich in der kommenden Woche auf einen Einsatz in Europa vorzubereiten, "um sicherzustellen, dass wir unsere Nato-Verbündeten zu Lande, zu Wasser und in der Luft unterstützen können", fügte Johnson hinzu. Wenn sich der russische Präsident Wladimir Putin für "Blutvergießen und Zerstörung in der Ukraine" entscheiden sollte, wäre dies für ganz Europa "eine Tragödie", erklärte Johnson. Die Ukraine müsse frei über ihre eigene Zukunft entscheiden können. Johnson hatte bereits am Freitag angekündigt, in den kommenden Tagen in einem Telefonat mit Putin über den Ukraine-Konflikt zu beraten. Er will in der kommenden Woche auch in die Region reisen. Russland hat nach westlichen Angaben mehr als 100.000 Soldaten an der ukrainischen Grenze zusammengezogen. Den Westen treibt deshalb die Sorge um, dass Russland nach der Annexion der Krim 2014 einen Einmarsch in das Nachbarland vorbereitet. Vor dem Hintergrund der Spannungen hatte die Nato Anfang der Woche eine Verstärkung ihrer Militärpräsenz in Osteuropa angekündigt. Am Freitag kündigte Biden an, weitere US-Truppen in osteuropäische Nato-Staaten zu verlegen. Frankreich plant die Entsendung mehrerer hundert Soldaten nach Rumänien als Teil eines möglichen Defensiv-Einsatzes an der Nato-Ostflanke, wie Verteidigungsministerin Florence Parly am Samstag ankündigte. (H. Müller--BTZ)
Griechische Regierung übersteht Misstrauensvotum im Parlament
Griechenlands konservative Regierung hat am Sonntag ein Misstrauensvotum im Parlament wegen des Schneechaos Anfang der Woche überstanden. Dem von Oppositionsführer Alexis Tsipras eingebrachten Antrag fehlten neun Stimmen zur Annahme. Tsipras forderte wegen des "Fiaskos" den Rücktritt von Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis und die Einberufung von Neuwahlen. Auch angesichts der hohen Energiepreise und bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie habe die Regierung versagt. Für den Misstrauensantrag stimmten 142 von 300 Abgeordneten.
Portugals Sozialisten liegen bei Parlamentswahl in Führung
Die Sozialistische Partei (PS) von Portugals Regierungschef António Costa liegt nach der vorgezogenen Parlamentswahl in Führung. Dies geht aus am Sonntagabend in drei Fernsehsendern veröffentlichten Nachwahlbefragungen hervor. Demnach dürfte die PS ihr Ergebnis von 2019 noch verbessern, aber trotzdem weiter auf eine Koalition angewiesen sein. Letzte Umfragen vor dem Urnengang hatten auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der PS und der Sozialdemokratischen Partei (PSD) aus dem oppositionellen Mitte-rechts-Lager hingedeutet.
Frankreich: Taubira ist Siegerin bei Online-Vorwahl der Linken
Aus der inoffiziellen Vorwahl der Linken in Frankreich ist die ehemalige Justizministerin Christiane Taubira als Siegerin hervorgegangen. Sie unterstützte als Einzige die Bürgerinitiative, die die am Sonntag beendete Online-Abstimmung über die linken Präsidentschaftskandidaten organisiert hatte. Vier der fünf aussichtsreichsten linken Präsidentschaftskandidaten lehnten die Initiative ab.
Schweden gewinnt EM-Gold gegen Spanien - Dänemark holt Bronze
Rekord-Europameister Schweden hat bei der Handball-EM die Goldmedaille gewonnen. Die Skandinavier besiegten den vorherigen Champion Spanien im Endspiel mit 27:26 (12:13) und sicherten sich ihren insgesamt fünften EM-Titel. Für die Schweden war es gleichzeitig der erste Titelgewinn bei einem großen Turnier seit EM-Gold 2002.
DFB-Pokal: BVB-Schreck St. Pauli im Kult-Duell bei Union Berlin
Zweitligist FC St. Pauli trifft im DFB-Pokal nach seinem Achtelfinal-Coup gegen Vorjahresgewinner Borussia Dortmund auf den Bundesligisten Union Berlin. Das Duell der beiden traditionsreichen Kultvereine in der Hauptstadt ergab die Auslosung des Viertelfinale (1. und 2. März) am Sonntagabend im Rahmen der ARD-Sportschau.
Bundesliga: Unions Max Kruse kehrt zum VfL Wolfsburg zurück
Stürmer Max Kruse verlässt den Fußball-Bundesligisten Union Berlin und kehrt nach fünfeinhalb Jahren zum Ligakonkurrenten VfL Wolfsburg zurück. Das teilten beide Vereine am Sonntag mit. "Ich danke euch allen für euer Vertrauen in mich - und jetzt bitte ich euch um euer Verständnis für meine Entscheidung, ein Angebot das langfristig und hoch dotiert ist, anzunehmen", so Kruse.
Kapitol-Erstürmung: Trump will bei Wahl Verurteilte begnadigen
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, dass er bei einer Wiederwahl die wegen der Kapitol-Erstürmung Verurteilten begnadigen würde. "Wenn ich kandidiere und wenn ich gewinne, werden wir die Menschen vom 6. Januar fair behandeln", sagte der Republikaner bei einer Kundgebung am Samstagabend (Ortszeit) in Conroe im Bundesstaat Texas. "Und wenn es Begnadigungen erfordert, werden wir sie begnadigen, weil sie so ungerecht behandelt werden."
Israels Präsident zu historischem Besuch in den Emiraten
Als erstes Staatsoberhaupt seines Landes hat der israelische Präsident Isaac Herzog den Vereinigten Arabischen Emiraten einen offiziellen Besuch abgestattet. In Abu Dhabi wurden Herzog und seine Ehefrau Michal am Sonntag zum Auftakt der zweitägigen Visite nach Angaben von Herzogs Büro von Außenminister Scheich Abdullah bin Sajed al-Nahjan empfangen. Es folgte ein Treffen mit dem Kronprinzen Scheich Mohammed bin Sajed al-Nahjan im Präsidentenpalast.
Rangnick-Schützling Greenwood nach Gewaltvorwürfen verhaftet
Wegen schwerer Gewaltvorwürfe seiner Freundin ist der englische Fußball-Nationalspieler Mason Greenwood von der Polizei in Manchester festgenommen worden. Dies teilten die Behörden am Sonntag mit. Zuvor hatte Manchester United seinen Spieler vorerst "bis auf Weiteres" vom Trainings- und Spielbetrieb freigestellt.
Geiger fliegt auf Platz zwei und fährt in Gelb zu Olympia
Skisprung-Ass Karl Geiger hat sich mit einer Podestplatzierung zu den Olympischen Winterspielen verabschiedet und bei der Generalprobe in Willingen noch einmal Selbstvertrauen getankt. Der Skiflug-Weltmeister aus Oberstdorf musste sich fünf Tage vor der Eröffnungsfeier in Peking nur dem Norweger Marius Lindvik geschlagen geben. Damit holte sich Geiger nach 24 Stunden die Führung im Gesamtweltcup zurück.
Naturschutzorganisation WWF fordert besseren Schutz für Tiger
Die Naturschutzorganisation WWF fordert anlässlich des am ersten Februar beginnenden chinesischen "Jahr des Tigers" einen besseren Schutz für wild lebende Tiger. "Der Tiger ist zu einem Symbol für Arten- und Naturschutz weltweit geworden", erklärte Kathrin Samson, die Leiterin des Asienprogramms beim WWF Deutschland, am Sonntag in Berlin. Schlüssel zum Überleben der Tiger seien der Stopp von Wilderei und illegalem Artenhandel sowie der konsequente Erhalt der Lebensräume.
Männer stehlen Auto in Berlin wegen darin gelagerten Pfandflaschen
In Berlin-Hellersdorf haben zwei Männer in der Nacht zu Sonntag offenbar ein Auto gestohlen, um an die darin gelagerten Pfandflaschen zu kommen. Nach ihren eigenen Angaben hätten die zwei unter Drogeneinfluss gestanden, teilte die Polizei mit. Sie seien wegen der unsicheren Fahrweise aufgefallen.
Ein Demonstrant bei Anti-Putsch-Protesten im Sudan getötet
Bei erneuten Protesten gegen die Machtübernahme des Militärs im Sudan ist ein Demonstrant getötet worden. Der 27-Jährige sei in Khartum durch Schüsse der Sicherheitskräfte gestorben, teilte eine pro-demokratische Ärztevereinigung am Sonntag mit. Nach Angaben von Ärzten wurden seit Beginn der Proteste im Oktober insgesamt 79 Demonstranten bei Protesten gegen die Junta getötet. Hunderte weitere wurden demnach verletzt.
Tote und Verletzte bei Unfällen wegen Sturmtiefs "Nadia"
Sturmtief "Nadia" hat am Wochenende in weiten Teilen Nord- und Ostdeutschlands sowie in Skandinavien Schäden angerichtet und die Einsatzkräfte in Atem gehalten. Im brandenburgischen Beelitz starb ein Mann, nachdem eine Plakatwand auf ihn gestürzt war. Auch in Dänemark starb eine Frau wegen des Sturms. In Bremen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern wurden mehrere Menschen bei wetterbedingten Unfällen verletzt.
17-Jähriger der Vorbereitung von staatsgefährdender Gewalttat verdächtigt
Ein 17-Jähriger aus dem Großraum Köln wird verdächtigt, eine schwere staatsgefährdende Gewalttat geplant zu haben. Nach Hinweisen aus dem persönlichen Umfeld des Jugendlichen habe die Polizei in Köln am Samstag damit begonnen, eine mögliche Gefährdungslage in Hannover zu ermitteln, teilte sie am Sonntag mit. Die Bundespolizei habe den 17-Jährigen am Samstagnachmittag im Hauptbahnhof Hannover angetroffen und zur Wache gebracht.
Ukraine-Krise: Keine Nord-Stream-2-Entscheidung vor Sommer
Für die umstrittene Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 wird es trotz der Gründung einer deutschen Tochtergesellschaft einem Bericht zufolge keine schnelle Zulassung geben. Die Eintragung ins Handelsregister sei erfolgt, "es fehlen aber weitere Schritte", sagte der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagsausgabe). Bei einem Blick auf die noch ausstehenden Prüfungen "kommt man schnell zu dem Ergebnis, dass ein Abschluss im ersten Halbjahr kaum mehr möglich sein wird".
Final-Triumph gegen Medwedew: Nadal knackt die magische 21
Rafael Nadal hat in einem hochdramatischen Finale der Australian Open die magische 21 geknackt und sich zum König der Grand-Slam-Turniere gekrönt. Der 35 Jahre alte Superstar besiegte den Weltranglistenzweiten Daniil Medwedew aus Russland im Hexenkessel von Melbourne nach grandiosem Comeback 2:6, 6:7 (5:7), 6:4, 6:4, 7:5 und steht als alleiniger Major-Rekordchampion ab sofort eine Stufe über seinen großen Rivalen Roger Federer und Novak Djokovic.
Arbeitsagentur-Chef Scheele befürwortet Abschaffung des Begriffs "Hartz IV"
Der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, ist für die Abschaffung des Begriffs "Hartz IV". "Wenn wir eine neue Bezeichnung fänden, wäre das gut", sagte Scheele am Sonntag den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Damit wäre sowohl den Arbeitslosen als auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Jobcentern geholfen. "Ein Teil des Problems sind nämlich die Zuschreibungen beim Thema Hartz IV, die so nicht zutreffen", sagte Scheele.
Bürgermeister-Wahl Tübingen: Palmer als unabhängiger Kandidat
Der Oberbürgermeister von Tübingen, Boris Palmer, will bei der Wahl im Herbst als unabhängiger Kandidat für eine dritte Amtszeit antreten. Mehr als 800 Wahlberechtigte hätten einen Aufruf unterzeichnet, um ihn zu unterstützen, schrieb Palmer am Sonntag auf seiner Internetseite. Vor knapp zwei Wochen hatte er erklärt, wegen des Parteiausschlussverfahrens gegen ihn nicht mehr als Kandidat der Grünen antreten zu wollen.
Fußball: FC Liverpool verpflichtet Diaz für 50 Millionen Euro
Der englische Topklub FC Liverpool mit Teammanager Jürgen Klopp hat seine Offensive weiter verstärkt. Flügelspieler Luis Diaz wechselt vom FC Porto mit sofortiger Wirkung zu den Reds. Das teilte der Verein am Sonntag mit. Der kolumbianische Nationalspieler erhält einen "langfristigen Vertrag" und soll angeblich 50 Millionen Euro plus Bonuszahlungen kosten.
USA und Großbritannien wollen weitere Soldaten in Osteuropa stationieren
Inmitten der Krisendiplomatie zur Deeskalation des Ukraine-Konflikts verstärkt der Westen seine Militärpräsenz in Osteuropa. Nach US-Präsident Joe Biden kündigte am Wochenende auch der britische Premierminister Boris Johnson an, weitere Soldaten in die Region zu entsenden. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) und ihr französischer Kollege Jean-Yves Le Drian wollen in wenigen Tagen gemeinsam in die Ukraine reisen. Russlands Außenminister Sergej Lawrow bekundete trotz der Spannungen seinen Wunsch nach "respektvollen" Beziehungen zu den USA.
Althaus erneut Zweite in Willingen
Skispringerin Katharina Althaus hat eine Woche vor Beginn der Olympischen Spiele in Peking ein Ausrufezeichen gesetzt. Die Olympiazweite aus Oberstdorf kam am Sonntag beim zweiten Weltcup-Springen in Willingen wie schon am Samstag auf Rang zwei. Die 25-Jährige profitierte dabei auch vom Ausfall der dominierenden Weltcupführenden Marita Kramer, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde.
Lindner will Familien nach KfW-Förderstopp "nicht im Stich lassen"
Nach dem KfW-Förderstopp für energieeffiziente Neubauten will Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) private Bauherren und Familien unterstützen. "Nach meinen Informationen handelt es sich um gut 4000 Familien und Privatpersonen", sagte Lindner am Sonntag dem Magazin "Spiegel". "Die lassen wir nicht im Stich." Wenn die Koalition sich darauf verständige, werde er ermöglichen, dass es hier noch eine Förderung gebe.
Golla im Allstar-Team der Handball-EM
Große Ehre für Johannes Golla: Der Kapitän der deutschen Handball-Nationalmannschaft ist als bester Kreisläufer ins Allstar-Team der EM berufen worden. Das gab die Europäische Handball-Föderation am Sonntag bekannt. Der 24-Jährige war mit 28 Treffern der beste Torschütze der Mannschaft von Trainer Alfred Gislason. Golla ist der einzige deutsche Spieler in der Auswahl und der zehnte DHB-Profi seit 1998.
Toter und Verletzte bei Unfällen wegen Sturmtiefs "Nadia"
Sturmtief "Nadia" hat die Feuerwehren in Nord- und Ostdeutschland in der Nacht zu Sonntag stark gefordert. Im brandenburgischen Beelitz starb ein Mann Berichten zufolge, nachdem eine Plakatwand auf ihn gestürzt war. In Bremen und im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte wurden zwei Menschen bei Unfällen aufgrund von umgestürzten Bäumen schwer verletzt. Der Deutsche Wetterdienst warnte am Sonntag weiter vor Sturmböen in Teilen des Landes.
Coronavirus: Vorsitzende der IOC-Athletenkommission positiv
Die Vorsitzende der Athletenkommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Emma Terho, ist wenige Tage vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Peking positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das bestätigte die 40-Jährige auf Instagram. Terho begab sich in ein Quarantäne-Hotel und kann sich mit zwei negativen PCR-Tests im Abstand von mindestens 24 Stunden wieder frei testen. An Sitzungen wird die Finnin vorerst digital teilnehmen.
Mattarella mit großer Mehrheit als Italiens Präsident wiedergewählt
Nach tagelangem politischen Gezerre haben Italiens Parteien Präsident Sergio Mattarella für eine zweite Amtszeit wiedergewählt. Der 80-Jährige hatte sich am Samstag überraschend zu einer weiteren Amtszeit bereiterklärt, nachdem das Wahlgremium sich zuvor in sieben Wahlgängen nicht auf einen Kandidaten hatte einigen können. Am Samstagabend stimmten schließlich 759 von 1009 Mitgliedern des Wahlgremiums und damit deutlich mehr als notwendig für Mattarella.
Dutzende Corona-Gegner stürmen bei Protestmarsch in Leipzig Klinikgelände
In mehreren deutschen Städten haben am Samstag erneut Gegnerinnen und Gegner der Corona-Schutzmaßnahmen protestiert. Während die meisten Demonstrationen laut Polizeiangaben vom Sonntag friedlich verliefen, wurde in Leipzig das Gelände der Universitätsklinik gestürmt. Dort liefen Dutzende Menschen auf das Gelände der psychiatrischen Klinik.
Israels Präsident Herzog zu historischem Besuch in Emiraten
Der israelische Präsident Isaac Herzog hat als erstes Staatsoberhaupt seines Landes den Vereinigten Arabischen Emiraten einen offiziellen Besuch abgestattet. Begleitet von seiner Ehefrau Michal traf Herzog am Sonntagmorgen in Abu Dhabi ein, wo er nach Angaben seines Büros von Außenminister Scheich Abdullah bin Sajed al-Nahjan empfangen wurde. Für später war außerdem ein Treffen mit dem Kronprinzen Scheich Mohammed bin Sajed al-Nahjan geplant.