Letzte Nachrichten
NHL: Pleiten für Draisaitl und Stützle
Trotz einer guten Vorstellung von Eishockey-Star Leon Draisaitl haben die Edmonton Oilers den nächsten Sieg in der nordamerikanischen Profiliga NHL verpasst. Die Kanadier verloren bei den Chicago Blackhawks mit 3:4 nach Verlängerung, sicherten sich durch den Ausgleich 50 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit aber zumindest einen Punkt im Rennen um die Play-offs.
Selenskyj wirft Russland "Nuklear-Terror" vor
Nach dem russischen Angriff auf das Atomkraftwerk von Saporischschja hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Russland "Nuklear-Terror" vorgeworfen. Kein anderes Land der Welt habe jemals Atomanlagen beschossen, sagte Selenskyj in einer in der Nacht zum Freitag veröffentlichten Videobotschaft. "Der Terroristen-Staat verlegt sich jetzt auf Nuklear-Terror." Offenbar wolle Russland die Atomkatastrophe von Tschernobyl "wiederholen". In Europas größtem Atomkraftwerk im ukrainischen Saporischschja war zuvor nach einem russischen Angriff ein Feuer ausgebrochen. Nach Behördenangaben ist die Lage jedoch unter Kontrolle, der Brand betreffe nicht die Atomreaktoren. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) erklärte, nach Angaben der ukrainischen Regierung sei in der Umgebung der Anlage keine erhöhte Radioaktivität gemessen worden. Die Behörde forderte ein Ende jeglicher Kampfhandlungen rund um das Atomkraftwerk und warnte vor "ernster Gefahr", sollten Reaktoren getroffen werden. (O. Larsen--BTZ)
NBA: Lakers kassieren nächste Pleite im Lokalduell
Die Los Angeles Lakers haben in der Basketball-Profiliga NBA die nächste empfindliche Niederlage erlitten. Das Team um Topstar LeBron James unterlag dem Lokalrivalen Los Angeles Clippers mit dem deutschen Nationalspieler Isaiah Hartenstein 111:132, der Weg in die Play-offs wird für die Lakers immer steiniger.
US-Senator fordert Russen zur Ermordung Putins auf
Der republikanische US-Senator Lindsey Graham hat Russen zur Ermordung des russischen Präsidenten Wladimir Putin aufgerufen. "Irgendwer in Russland" müsse jetzt aktiv werden "und diesen Typen aus dem Weg schaffen", sagte der Republikaner am Donnerstag (Ortszeit) im Sender Fox News. In einer Reihe von Tweets spann er den Gedanken anschließend weiter: "Die Einzigen, die das in Ordnung bringen können, sind die Russen", schrieb er dort. "Gibt es einen Brutus in Russland?"
Barty sagt für Indian Wells und Miami ab
Die Weltranglistenerste Ashleigh Barty verzichtet auf eine Teilnahme an den prestigeträchtigen Tennisturnieren in Indian Wells und Miami. Wie die 25 Jahre alte Australierin mitteilte, fühlt sie sich nach dem Triumph bei den Australian Open körperlich noch nicht wieder bereit für die Events.
Russische Armee schießt Europas größtes Atomkraftwerk in Brand
Die russische Armee hat Europas größtes Atomkraftwerk im ukrainischen Saporischschja angegriffen und dort einen Brand ausgelöst. Nach Behördenangaben brach in einem Gebäude für Ausbildungszwecke in der Nacht zum Freitag Feuer aus, die Reaktorblöcke waren nicht betroffen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warf Russland "Nuklear-Terrorismus" vor. Der britische Premierminister Boris Johnson forderte eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats und warf Russlands Präsident Wladimir Putin vor, sein "rücksichtsloses Verhalten" gefährde "die Sicherheit von ganz Europa".
Aston Martin: Neuer Teamchef will mit Vettel verlängern
Der neue Teamchef Mike Krack hofft auf eine Vertragsverlängerung von Ex-Weltmeister Sebastian Vettel (Heppenheim) bei Aston Martin über das Ende der anstehenden Saison hinaus. Wenn der Rennstall Vettel "das richtige Paket" und ein "konkurrenzfähiges Auto" zur Verfügung stelle, habe Aston Martin "die Chance", den 34-Jährigen "länger zu halten", sagte Krack in einer Medienrunde. Vettel sei ein Schlüssel auf dem Weg zum Erfolg, schließlich sei dieser "fahrerisch ein top Mann".
Paralympics: Rehm begrüßt Ausschluss russischer und belarussischer Athleten
Deutschlands Para-Star Markus Rehm (33) begrüßt den Ausschluss der russischen und belarussischen Athleten bei den Winterspielen in Peking. "Ich bin hier für eine klare Linie und keine russischen Athleten bei den Paralympics", sagte der Weitspringer bei Sport1. Es könne angesichts des Angriffskrieges der Russen und Belarussen auf die Ukraine auch keine Rücksicht auf Härtefälle genommen werden.
Sechs Bewerber bei Vorentscheid zu deutschem Beitrag für Eurovision Song Contest
Sechs Bewerber treten am Freitag (21.00 Uhr) in Hamburg beim deutschen Vorentscheid für den diesjährigen Eurovision Song Contest (ESC) in Turin an. Unter den Startern der live in der ARD und den dritten Programmen ausgestrahlten Show "Germany 12 Points - der deutsche ESC-Vorentscheid" sind einer breiteren Öffentlichkeit bislang unbekannte Sängerinnen, Sänger und Gruppen. Die gesamte Veranstaltung solidarisiert sich mit der Ukraine - geplant ist auch ein Auftritt der ukrainischen Sängerin Jamala, die den ESC 2016 gewann.
Landesregierung in Potsdam informiert über Genehmigung für Tesla-Ansiedlung
Die Landesregierung in Brandenburg will am Freitag über den Stand des immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahrens für die "Gigafactoy" des US-Elektroautobauers Tesla in Grünheide informieren. Für den Nachmittag (15.30 Uhr) ist eine Pressekonferenz mit Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD), Umweltminister Axel Vogel (Grüne) und Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) angesetzt. Am Donnerstag hatten mehrere Medien berichtet, dass am Freitag die finale umweltrechtliche Genehmigung erteilt werden solle.
Außenminister von Nato und EU beraten über Ukraine-Krieg
Die Außenminister der Nato und der Europäischen Union beraten am Freitag in Brüssel über den Krieg in der Ukraine (Beginn des Nato-Rats um 10.00 Uhr, EU-Außenministertreffen ab 15.00 Uhr). US-Außenminister Antony Blinken ist für die Gespräche mit den Verbündeten in die belgische Hauptstadt gereist. Auch der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba will sich per Videokonferenz dazuschalten.
London fordert nach Angriff auf Akw Sitzung des UN-Sicherheitsrats
Nach dem russischen Angriff auf das Atomkraftwerk Saporischschja in der Ukraine fordert Großbritannien eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats. Das "rücksichtslose" Verhalten von Russlands Präsident Wladimir Putin könne "direkt die Sicherheit von ganz Europa bedrohen", erklärte das Büro von Premierminister Boris Johnson in der Nacht zum Freitag. In dem Atomkraftwerk war nach einem russischen Angriff Feuer ausgebrochen.
Bundesweite Corona-Inzidenz erneut gestiegen
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gestiegen. Der Wert lag laut Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen bei 1196,4. Am Vortag hatte er 1174,1 betragen, am Freitag vergangener Woche 1259,5. Der Wert beziffert die Zahl der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner im Zeitraum von sieben Tagen.
Lage in ukrainischem Akw Saporischschja laut Behörden "gesichert"
Nach einem Brand ist die Lage in dem von einem russischen Angriff getroffenen größten Atomkraftwerk Europas im ukrainischen Saporischschja nach Behördenangaben "gesichert". Der Leiter des Akws habe erklärt, dass Feuerwehrleute die Anlage inzwischen erreicht hätten, schrieb der Chef der regionalen Militärverwaltung, Oleksander Staruch, in der Nacht zum Freitag auf Facebook. Der Akw-Leitung zufolge sei das Feuer in einem Gebäude für Ausbildungsveranstaltungen und einem Labor ausgebrochen.
Ukraine fordert sofortiges Ende von Angriff auf Akw Saporischschja
Die Ukraine hat ein sofortiges Ende russischer Angriffe auf Europas größtes Atomkraftwerk in Saporischschja gefordert. "Wenn es explodiert, wird das zehnmal größer sein als Tschernobyl! Russen müssen SOFORT das Feuer einstellen", schrieb der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba in der Nacht zum Freitag auf Twitter. Ein Sprecher hatte zuvor einen Brand in dem Akw gemeldet, nachdem ein Reaktorblock von einem russischen Angriff getroffen worden sei.
Zugang zu Facebook und Websites unabhängiger Medien in Russland eingeschränkt
Die Websites von Facebook und mehreren unabhängigen Medien sind in Russland teilweise nicht zu erreichen. Die Nichtregierungsorganisation GlobalCheck und Journalisten der Nachrichtenagentur AFP stellten in der Nacht zum Freitag Zugangsprobleme bei den Websites von Facebook sowie den Medien Deutsche Welle, Medusa, RFE-RL und dem russischsprachigen Dienst der BBC fest.
Tschechien erlaubt Staatsbürgern Kampf für die Ukraine
Tschechien gewährt seinen Bürgern die Erlaubnis, als Freiwillige zur Verteidigung der Ukraine gegen Russland zu kämpfen. Wer für die Ukraine kämpfen wolle, erhalte Straffreiheit, sagte Regierungschef Petr Fiala nach einem Treffen mit Präsident Milos Zeman am Donnerstag.
Putin belügt sein Volk - Путин лжет своему народу
Der Angriff auf die Ukraine verläuft nach den Worten von Russlands Machthaber Wladimir Putin wie geplant. "Die spezielle Militäroperation verläuft streng nach Plan. Alle Aufgaben werden erfolgreich erfüllt", sagte Putin am Donnerstag in einer Fernsehansprache und belog dabei erneut sein eigenes Volk, in der er verschwieg - dass es sich um einen Terror-Angiffskrieg, ohne jeden Grund handelt. Am achten Tag des russischen Krieges in der Ukraine betonte er erneut, dass es sich um einen Kampf gegen "Neonazis" handele, von denen das Nachbarland befreit werden müsse. Ukrainer und Russen seien "ein Volk", sagte er weiter während einer Sitzung des russischen Sicherheitsrates. Russland hatte vor einer Woche mit einem Terror-Großangriff auf die Ukraine begonnen. Russische Bodentruppen drangen anschließend binnen weniger Stunden bis in den Großraum Kiew vor, seitdem stockt der Vormarsch jedoch. Experten sehen eine hohe Moral unter den ukrainischen Soldaten und der Bevölkerung und überraschende logistische Schwierigkeiten bei der russischen Terror-Armee. ==== Нападение на Украину идет по плану, по словам правителя России Владимира Путина. "Специальная военная операция проходит строго по плану. Все задачи успешно выполняются", - сказал Путин в телеобращении в четверг, снова солгав собственному народу, в котором он скрыл - что это война террористов, без всяких на то оснований. На восьмой день войны России в Украине он вновь подчеркнул, что это борьба с "неонацистами", от которых нужно освободить соседнюю страну. Украинцы и русские - "один народ", - сказал он далее на заседании Совета безопасности России. Неделю назад Россия начала широкомасштабную террористическую атаку на Украину. В течение нескольких часов российские сухопутные войска продвинулись вглубь Киевской области, но с тех пор продвижение застопорилось. Эксперты видят высокий моральный дух среди украинских солдат и населения и удивительные логистические трудности у российской армии террора. (A. Walsh--BTZ)
Lukoil ist gegen Putin-Krieg - Лукойл против Путина
Als eines der ersten großen russischen Unternehmen hat der Erdölkonzern Lukoil ein sofortiges Ende der Kämpfe in der Ukraine gefordert und stellt sich damit gegen den russischen Diktator Putin. Der Vorstand "drückt seine Besorgnis über die anhaltenden tragischen Ereignisse in der Ukraine und sein tiefes Mitgefühl für alle von dieser Tragödie Betroffenen aus", erklärte das Unternehmen. "Wir setzen uns für die sofortige Beendigung des bewaffneten Konflikts ein und unterstützen voll und ganz dessen Lösung durch den Verhandlungsprozess und mit diplomatischen Mitteln", hieß es weiter. Der russische Terror-Krieg auf Anweisung des russischen Despoten Putin, gegen die Ukraine, hatte am 24. Februar 2022 begonnen. Lukoil ist im Gegensatz zu anderen wichtigen russischen Energieunternehmen wie Rosneft und Gazprom kein staatlicher Konzern. Prominente russische Geschäftsleute außerhalb von Russland, haben sich besorgt über die wirtschaftlichen Auswirkungen gegen Rusland durch den Krieg geäußert, aber das Statement von Lukoil gehört zu den ersten derartigen Erklärungen eines großen Unternehmens in Russland. Wegen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine hat der Westen beispiellose Sanktionen gegen Moskau verhängt, was unter anderem den russischen Rubel zum Absturz brachte und weshalb Russland in nur kurzer Zeit, vor dem dem Staatsbankrott stehen wird - verursacht durch Wladimir Putin. === Нефтяная компания "Лукойл" стала одной из первых крупных российских компаний, призвавших к немедленному прекращению боевых действий в Украине, выступив против российского диктатора Путина. Совет директоров "выражает свою озабоченность в связи с продолжающимися трагическими событиями в Украине и глубочайшие соболезнования всем, кого затронула эта трагедия", - говорится в сообщении компании. "Мы привержены немедленному прекращению вооруженного конфликта и полностью поддерживаем его разрешение путем переговорного процесса и дипломатическими средствами", - добавляется в документе. Террористическая война России по приказу российского деспота Путина против Украины началась 24 февраля 2022 года. Лукойл", в отличие от других крупных российских энергетических компаний, таких как "Роснефть" и "Газпром", не является государственной корпорацией. Известные российские бизнесмены за пределами России выражали обеспокоенность по поводу экономических последствий войны для России, но заявление "Лукойла" - одно из первых подобных заявлений крупной компании в России. Из-за агрессивной войны России в Украине Запад ввел беспрецедентные санкции против Москвы, что, помимо прочего, вызвало обвал российского рубля и почему Россия столкнется с национальным банкротством в самое ближайшее время - по вине Владимира Путина. (S. Sokolow--BTZ)
Champions League: Kiel mit Sieg in Zagreb wohl im Viertelfinale
Der deutsche Handball-Rekordmeister THW Kiel hat sein Gruppenfinale in der Champions League gewonnen und damit wohl bereits das Viertelfinal-Ticket gelöst. Die Mannschaft von Trainer Filip Jicha setzte sich am Donnerstag bei RK Zagreb mit 28:27 (12:15) durch und sicherte Rang zwei der Gruppe A.
Scholz verteidigt Waffenlieferungen an die Ukraine
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat die Lieferung von deutschen Panzerabwehrwaffen und Boden-Luft-Raketen an die Ukraine im Krieg mit Russland verteidigt. "Ich halte die Waffen für richtig, weil man jemanden, der so bedroht ist, nicht alleine lassen darf", sagte Scholz am Donnerstagabend in der ZDF-Sendung "maybrit illner". Gleichzeitig setze Deutschland aber weiter darauf, diplomatische Kanäle zu nutzen, um ein Ende des Konflikts zu erreichen.
Scholz fordert von Altkanzler Schröder Verzicht auf russische Firmenmandate
Bundeskanzler Olaf Scholz hat Altkanzler Gerhard Schröder (beide SPD) vor dem Hintergrund des Angriffskriegs gegen die Ukraine aufgefordert, seine Ämter bei staatlichen russischen Energieunternehmen niederzulegen. "Ich finde nicht richtig, dass Gerhard Schröder diese Ämter wahrnimmt", sagte Scholz am Donnerstagabend in der ZDF-Sendung "maybrit illner". Es sei ihm "sehr wichtig", dass der frühere SPD-Kanzler sich von diesen Posten zurückziehe.
Baerbock: Putin wegen Ukraine-Krieg international völlig isoliert
Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich durch den Angriffskrieg auf die Ukraine nach Einschätzung von Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) international ins Abseits manövriert. "Es unterstützt ihn eigentlich kein Land mehr, was nicht selbst eine Diktatur ist", sagte Baerbock am Donnerstag im Interview mit den Sendern RTL/ntv. Derzeit könne Putin "kein Partner sein".
USA verhängen Sanktionen gegen zahlreiche russische Oligarchen
Die USA und Großbritannien verhängen wegen des Ukraine-Kriegs Sanktionen gegen weitere russische Oligarchen. Das Weiße Haus gab am Donnerstag Finanzsanktionen gegen sieben Oligarchen, darunter den Multimilliardär Alischer Usmanow, sowie gegen Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bekannt. Zugleich verhängt die US-Regierung Einreiseverbote gegen 19 Oligarchen und insgesamt 47 Familienmitglieder oder Vertraute.
Frankreichs Präsident tritt für eine zweite Amtszeit an
Nun ist es offiziell: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron kandidiert für eine zweite Amtszeit. "Ich bin Kandidat, um mit Ihnen gemeinsam eine französische und europäische Antwort auf die Herausforderungen des Jahrhunderts zu finden", heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Schreiben des Präsidenten an seine Landsleute. Er müsse seinen Wahlkampf allerdings "wegen des Kontextes" anpassen, schrieb er in Anspielung auf den Ukraine-Krieg.
Macron erklärt Präsidentschaftskandidatur in Brief an Franzosen
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron kandidiert für eine zweite Amtszeit. "Ich bin Kandidat, um mit Ihnen gemeinsam eine französische und europäische Antwort auf die Herausforderungen des Jahrhunderts zu finden", heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Schreiben des amtierenden Präsidenten an seine Landsleute. Er müsse seinen Wahlkampf allerdings "wegen des Kontextes" anpassen, schrieb Macron.
EM-Qualifikation: DHB-Frauen unterliegen Niederlande
Die deutschen Handballerinnen haben in der EM-Qualifikation ihre erste Niederlage kassiert. Das DHB-Team von Bundestrainer Henk Groener unterlag Ex-Weltmeister Niederlande am Donnerstagabend in Krefeld mit 25:31 (12:10), bleibt vorerst aber Tabellenzweiter in der Gruppe 3.
Trump weist Vorwurf der "kriminellen Verschwörung" zurück
Der frühere US-Präsident Donald Trump hat den Vorwurf einer "kriminellen Verschwörung" im Zusammenhang mit der Kapitol-Erstürmung vom 6. Januar 2021 zurückgewiesen. Trump erklärte am Donnerstag, die wahre "Verschwörung" sei die "Manipulation" der Präsidentschaftswahl 2020 durch die Demokratische Partei des heutigen Präsidenten Joe Biden gewesen.
Russland geht mit zunehmender Härte gegen ukrainische Großstädte vor
Eine Woche nach Beginn der russischen Invasion in der Ukraine geht Russland mit immer größerer Härte gegen die Großstädte des Landes vor. Nach der Einnahme der Hafenstadt Cherson attackierten die russischen Streitkräfte am Donnerstag unter anderem die Städte Tschernihiw und Mariupol. Kreml-Chef Wladimir Putin erklärte, die "besondere Militäroperation" in der Ukraine verlaufe "streng nach Plan". Kiew und Moskau einigten sich derweil auf die Schaffung humanitärer Korridore.
Hilfe: Selenskyj bittet um Verteidigung gegen Russland
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat mehr Militärhilfe von den westlichen Staaten gefordert. "Wenn Sie nicht die Macht haben, den Luftraum (über der Ukraine) zu schließen, dann geben Sie mir Flugzeuge!" sagte Selenskyj am Donnerstag. "Wenn wir nicht mehr sind, Gott bewahre, dann werden Lettland, Litauen und Estland die nächsten sein", sagte er und fügte hinzu:"Bis hin zur Berliner Mauer, glauben Sie mir. Zugleich bekräftigte er seine Absicht, direkt mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu verhandeln. "Ich muss mit Putin sprechen (...), denn das ist der einzige Weg, diesen Krieg zu beenden", sagte Selenskyj. Er sei "offen" und "bereit, alle Fragen" mit Putin zu erörtern. Zuvor hatten Delegationen aus Moskau und Kiew ihre Gespräche über eine Waffenruhe wieder aufgenommen. Die zweite Gesprächsrunde findet an der Grenze zwischen Belarus und Polen statt. Russland war vor einer Woche in die Ukraine einmarschiert und hat seitdem zahlreiche Städte angegriffen. In der Nacht zum Donnerstag bestätigten ukrainische Behörden die Einnahme der ersten Großstadt durch die russische Armee, der Hafenstadt Cherson im Süden der Ukraine. (A. Lefebvre--BTZ)
Baerbock: Russland begeht Menschenrechtsverletzungen
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat Russland im Ukraine-Krieg "gravierendste Verletzungen der Menschenrechte" vorgeworfen. "Russlands Invasion der Ukraine ist ein Angriff auf das ukrainische Volk: auf seine Freiheit und auf seine Grundrechte", sagte Baerbock am Donnerstag in einer Videobotschaft bei der Sitzung des UN-Menschenrechtsrats in Genf. "Deshalb müssen Menschenrechte auch im Zentrum unseres politischen Handelns stehen", fügte Baerbock hinzu. Weltweit gerieten die Menschenrechte derzeit unter Druck. "Russlands Aggression unterstreicht dies nur allzu deutlich. Wir müssen diesem Angriff entgegentreten", sagte die Ministerin. Deutschland unterstütze nachdrücklich die Forderung der Ukraine nach einer Dringlichkeitsdebatte während der Tagung des Menschenrechtsrates. "Die Förderung der Menschenrechte ist keine Einmischung in innere Angelegenheiten", betonte Baerbock. "Schwere Menschenrechtsverletzungen müssen strafrechtlich verfolgt werden." Sie sprach sich deshalb für eine Untersuchungskommission zur Ukraine aus, "um alle Menschenrechtsverletzungen zu untersuchen, die Russland seit Beginn seiner militärischen Aggression begangen hat". Russland war vor einer Woche in die Ukraine einmarschiert. Die UN-Vollversammlung forderte Moskau am Mittwoch zum "sofortigen" Abzug aus dem Nachbarland auf. Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) nahm Ermittlungen zu möglichen Kriegsverbrechen in der Ukraine auf. (A. Williams--BTZ)
Russland geht mit zunehmender Härte gegen die Großstädte der Ukraine vor
Eine Woche nach Beginn des Großangriffs auf die Ukraine geht Russland mit zunehmender Härte gegen die Großstädte des Landes vor. Nach der Einnahme der wichtigen Hafenstadt Cherson attackierten die russischen Streitkräfte am Donnerstag unter anderem die Städte Tschernihiw im Norden und Mariupol im Süden. Kreml-Chef Wladimir Putin erklärte nach einem Gespräch mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Russland werde seinen Kampf "kompromisslos" fortsetzen. Trotz geringer Erfolgsaussichten nahmen Delegationen aus Kiew und Moskau ihre Verhandlungen über eine Waffenruhe wieder auf.