Letzte Nachrichten
Polizisten erschießen randalierenden Angreifer in NRW
Im nordrhein-westfälischen Neukirchen-Vluyn haben Polizisten einen randalierenden Angreifer in dessen Wohnung erschossen. Ein Zeuge hatte die Polizei am Dienstag alarmiert, weil der 50-Jährige in seiner Wohnung randalierte, laut schrie und Gegenstände aus dem zweiten Stock warf, wie die Duisburger Polizei am Mittwoch mitteilte. Als die Polizisten die Tür seiner Wohnung geöffnet hätten, habe der Mann sie mit einem Fleischermesser bedroht.
Durchsuchungen wegen verbotenen Aufnahmerituals bei Polizei-Einheit in Leipzig
Wegen eines verbotenes Aufnahmerituals bei einem Mobilen Einsatzkommando der Polizei in Leipzig hat es am Mittwoch Durchsuchungen bei zahlreichen Verdächtigen gegeben. Durchsucht wurden die Privatwohnungen und Arbeitsplätze von 23 Beamten des Landeskriminalamts Sachsen (LKA) im Raum Leipzig, wie die Generalstaatsanwaltschaft Dresden mitteilte.
Ablehnung von Ukraine-Besuch Steinmeiers sorgt für Kritik und Besorgnis
Die ukrainische Ablehnung eines Besuchs von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Kiew hat in der deutschen Politik Kritik und zugleich Besorgnis ausgelöst. SPD-Außenpolitiker Michael Roth bezeichnete die Entscheidung am Mittwoch als "nicht angemessen", ähnlich äußerte sich SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich. Der Unions-Außenpolitikexperte Jürgen Hardt (CDU) sprach von einer "schweren Belastung" und forderte einen sofortigen Anruf von Kanzler Olaf Scholz (SPD) in Kiew.
Institute senken Konjunkturprognose für 2022 drastisch auf 2,7 Prozent ab
Der Ukraine-Krieg und ein ungünstiger Verlauf der Pandemie im Winter trüben die Konjunkturaussichten für Deutschland erheblich ein - die fünf führenden Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Wachstumsprognose für dieses Jahr daher deutlich gesenkt. Sie gehen in ihrem Frühjahrsgutachten außerdem für 2022 von einer hohen Inflation von im Schnitt 6,1 Prozent aus. Sollte es zu einem Stopp russischer Öl- und Gaslieferungen kommen, droht gar eine "scharfe Rezession".
SPD in Nordrhein-Westfalen zieht fünf Wochen vor Landtagswahl mit CDU gleich
Gut fünf Wochen vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen sieht eine aktuelle Umfrage die SPD gleichauf mit der regierenden CDU. Im dritten "NRW-Check"des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von 39 nordrhein-westfälischen Tageszeitungen erreichten beide Parteien jeweils 30 Prozent Zustimmung, wie der "Kölner Stadt-Anzeigers" (Donnerstagsausgabe) berichtete. Im Vergleich zum "NRW-Check" von Mitte März büßte die Partei von Ministerpräsident Hendrik Wüst somit zwei Prozentpunkte ein, wohingegen die SPD um drei Prozentpunkte zulegte.
Finnland startet offizielle Debatte über Nato-Beitritt
Finnland lanciert am Mittwoch offiziell die Debatte über einen möglichen Nato-Beitritt. Die Regierung sollte dem Parlament im Laufe des Tages einen Bericht über die nationale Sicherheit vorlegen. Auf dieser Basis ist die formelle Debatte der Abgeordneten geplant, die am kommenden Mittwoch beginnen soll. Sollte das Parlament für einen Beitritt stimmen, könnte dieser in weniger als einem Jahr vollzogen werden.
ADAC: Spritpreise "spürbar" gesunken - bei Diesel stärker als bei Benzin
Die Preise an Deutschlands Tankstellen sind im Vergleich zur vergangenen Woche deutlich gesunken. Ein Liter Benzin kostet aktuell im bundesweiten Durchschnitt 1,944 Euro und somit 4,6 Cent weniger als in der Vorwoche, wie der ADAC am Mittwoch mitteilte. Der Dieselpreis sank sogar um 8,3 Cent und liegt aktuell bei 1,968 Euro.
Regenbogenflagge darf an Bundesgebäuden gehisst werden
Die Regenbogenflagge darf fortan zu bestimmten Anlässen auch an Bundesgebäuden gehisst werden. Wie das Bundesinnenministerium am Mittwoch mitteilte, erteilte es dazu die Genehmigung. Genannt wurden Ereignisse wie der Christopher Street Day, der auf die Rechte von Schwulen, Lesben, Transsexuellen, Transgender, Inter- und Bisexuellen aufmerksam machen soll.
Sri Lanka bittet seine Bürger im Ausland um Geld
Der von der Pleite bedrohte südasiatische Inselstaat Sri Lanka hat seine im Ausland lebenden Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, Geld in die Heimat zu überweisen. Die Zentralbank des Landes eröffnete Konten in den USA, Großbritannien und Deutschland, um Geld einzusammeln, wie sie am Mittwoch mitteilte. Zentralbankchef Nandalal Weerasinghe rief die Sri Lanker auf, "das Land in dieser schwierigen Zeit mit Devisen zu unterstützen".
Zahl der Toten durch Tropensturm "Megi" auf Philippinen auf 67 gestiegen
Auf den Philippinen ist die Zahl der Toten durch den Tropensturm "Megi" auf mindestens 67 gestiegen. Allein in der Umgebung von Baybay City in der Provinz Leyte im Zentrum des Inselstaats, wo durch Starkregen ausgelöste Erdrutsche mehrere Dörfer verschütteten, wurden nach Behördenangaben vom Mittwoch 48 Tote und mehr als hundert Verletzte gemeldet. Angesichts zahlreicher Vermisster dürfte die Opferzahl noch weiter steigen.
Speziell ausgerüstete Drohnen messen Emissionen von Schiffen über Ostsee
Ab Ende April messen speziell ausgerüstete Drohnen drei Monate lang die Emissionen von Schiffen über der Ostsee. Die Flugobjekte sollen den Schwefelanteil in den Abgasfahnen der Schiffe überwachen, wie das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie und die Europäische Seesicherheitsagentur am Mittwoch gemeinsam mitteilten. Die beiden Institute wollen mit dem Projekt Verstöße gegen die geltenden Grenzwerte feststellen.
EKD-Ratsvorsitzende Kurschus widmet Karfreitagsbotschaft dem Ukraine-Krieg
In ihrer diesjährigen Karfreitagsbotschaft hat die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Annette Kurschus, den Krieg in der Ukraine in den Mittelpunkt gestellt. "Das Kreuz vom Karfreitag steht für das Schlimmste und Brutalste, was Menschen einander antun können. Golgatha - das ist heute in Butscha, Mariupol, Charkiw", erklärte sie am Mittwoch. In diesem Jahr treffe die Botschaft des Karfreitags auf von der Corona-Pandemie erschöpfte Menschen, die in Angst vor dem Krieg im Osten Europas seien.
Energiewirtschaft fordert "Detailplan" für Ende russischer Gaslieferungen
Die deutsche Energiewirtschaft fordert vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs einen "Detailplan" für den Ausstieg aus russischen Gaslieferungen. Die Debatte, ob die deutsche Industrie einen Lieferstopp vertragen könne, gehe am zentralen Punkt vorbei, kritisierte die Präsidentin des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Marie-Luise Wolff, am Mittwoch. Entscheidend sei, "in welchem Zeitraum" die Wirtschaft komplett ohne das Gas des "Kriegstreibers" Wladimir Putin auskommen könne.
Zoll hebt Waffenlager in Hessen aus
Der Zoll in Frankfurt am Main hat bei mehreren Razzien im Raum Kassel ein Waffenlager mit 16 Waffen ausgehoben. Ein 63-Jähriger soll diese aus Osteuropa nach Deutschland eingeführt haben, wie das Zollfahndungsamt Frankfurt am Mittwoch mitteilte. Unterstützung soll er von einem 40-Jährigen erhalten haben.
Mützenich bedauert Absage von Steinmeier-Besuch durch Kiew
Die Ablehnung eines Besuchs von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in der Ukraine wird nach Ansicht von SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich den Beziehungen beider Länder "nicht gerecht". Die Absage von Seiten der ukrainischen Regierung sei "bedauerlich", erklärte Mützenich am Mittwoch in Berlin. Zugleich forderte er, "dass sich ukrainische Repräsentanten an ein Mindestmaß diplomatischer Gepflogenheiten halten und sich nicht ungebührlich in die Innenpolitik unseres Landes einmischen".
Frau in Bayern löst durch Putzen mit Chlorreiniger Explosion aus
Eine Frau hat im niederbayerischen Zwiesel durch das Putzen mit einem Chlorreiniger eine Explosion ausgelöst. Offenbar hatte sich durch den aggressiven Reiniger beim Schrubben des Bades ein gefährliches Gas-Luft-Gemisch gebildet, was der 21-Jährigen später zum Verhängnis wurde, wie das Polizeipräsidium Niederbayern in Straubing berichtete.
Bischofskonferenz bietet online Bibeltexte und Gebete in ukrainischer Sprache an
Als Angebot für katholische Geflüchtete aus der Ukraine hat die Deutsche Bischofskonferenz kurz vor Ostern Bibeltexte und Gebete in ukrainischer Sprache veröffentlicht. Auf seiner Internetseite bietet das Deutsche Liturgische Institut Texte für "die Mitfeier der Messe und insbesondere der Liturgie der Kar- und Ostertage" an, wie die Bischofskonferenz am Mittwoch in Bonn mitteilte. Das Angebot erfolge in Absprache mit der Katholischen Ukrainischen Bischofskonferenz.
Einnahmen aus Flugticketsteuer 2021 weiter unter Vorkrisenniveau
Die Einnahmen aus der Flugticketsteuer sind im vergangenen Jahr deutlich gestiegen - lagen aber weiterhin deutlich unter dem Vorkrisenniveau. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte, nahm der Staat im vergangenen Jahr 526,4 Millionen Euro Luftverkehrsteuer ein. Damit stiegen die Einnahmen im Vorjahresvergleich zwar um deutliche 49,8 Prozent, lagen aber weiterhin 55,7 Prozent unter den Steuereinnahmen des Jahres 2019.
Mehr junge Menschen insbesondere in Ostdeutschland beginnen eine Ausbildung
Insbesondere in den neuen Bundesländern haben sich im vergangenen Jahr wieder mehr junge Menschen für eine Berufsausbildung entschieden. Rund 467.000 junge Frauen und Männer unterzeichneten 2021 einen Ausbildungsvertrag, das waren 0,3 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. In den östlichen Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen war der Anstieg deutlich höher. Einer Umfrage zufolge haben aber viele Betriebe weiterhin Schwierigkeiten, ihre Lehrstellen zu besetzen.
FC Bayern verpasst weitere Millionen-Einnahmen
Bayern München hat durch das Scheitern im Viertelfinale der Champions League weitere Millionen-Einnahmen verpasst. Bislang erhielt der deutsche Rekordmeister 89,1 Millionen Euro an Prämien der Europäischen Fußball-Union (UEFA) - für das Halbfinale wären weitere 12,5 Millionen Euro hinzugekommen. Dem Sieger des Endspiels am 28. Mai in Paris winken zusätzlich 20 Millionen Euro.
Institute senken Konjunkturprognose für 2022 auf 2,7 Prozent
Die fünf führenden Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Konjunkturprognose für dieses Jahr deutlich gesenkt. Sie erwarten nur noch ein Wachstum von 2,7 Prozent statt wie im Herbst 4,8 Prozent, wie sie am Mittwoch mitteilten. Die Inflation wird ihrer Schätzung nach bei 6,1 Prozent in diesem Jahr liegen.
Anklage gegen Mitglied von rechtsextremer Gruppierung "Atomwaffen Division"
Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen ein Mitglied der rechtsextremen Gruppierung "Atomwaffen Division" erhoben. Der Beschuldigte Marvin E. soll Anschläge mit Sprengsätzen und Schusswaffen in Deutschland geplant haben, wie der Generalbundesanwalt am Mittwoch in Karlsruhe mitteilte. Zur Umsetzung seiner Pläne kam es nicht, E. wurde am 16. September 2021 festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft.
Neuendorf und Watzke sollen Peters und Koch beerben
Der gescheiterte Präsidentschaftskandidat Peter Peters wird sein Amt im Council des Weltverbandes FIFA zur Verfügung stellen. Da zuvor bereits Rainer Koch seinen Posten im Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union UEFA angeboten hatte, ist der Weg für einen personellen Neuanfang des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in den internationalen Spitzengremien nun endgültig frei.
Unions-Außenpolitiker Hardt fordert sofortigen Anruf von Scholz bei Selenskyj
Der Unions-Außenpolitikexperte Jürgen Hardt (CDU) hat die Ablehnung eines Besuchs von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier durch die Ukraine als eine "schwere Belastung" des Verhältnisses beider Länder bezeichnet. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) müsse noch heute mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj telefonieren, forderte Hardt am Mittwoch im "Morgenmagazin" der ARD.
Erneute Blockade von Klimaaktivisten auf Verkehrsachse in Frankfurt am Main
Nur einen Tag nach einer Blockadeaktion der Gruppe "Aufstand der letzten Generation" in Frankfurt am Main haben Aktivisten am Mittwochmorgen in der Mainmetropole erneut auf einer zentralen Verkehrsachse protestiert. Der Kaiserleikreisel zwischen Frankfurt und Offenbach war zeitweise blockiert, wie die Polizei auf Twitter mitteilte. Bei dem Protest sei die Fahrbahn beschmutzt worden.
Moskau: Mehr als 1000 ukrainische Soldaten in Mariupol legen Waffen nieder
In der seit Wochen umkämpften südostukrainischen Hafenstadt Mariupol haben sich nach Angaben der russischen Regierung mehr als 1000 ukrainische Soldaten ergeben. 1026 Soldaten der 36. Marinebrigade hätten "freiwillig ihre Waffen niedergelegt und sich ergeben", erklärte das Vereidigungsministerium in Moskau am Mittwoch. Einen Zeitpunkt nannte das Ministerium nicht. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
33-Jährige aus Herne wegen mutmaßlichen Doppelmords an ihren Kindern in Haft
Zehn und elf Jahre nach dem Tod von zwei Kleinkindern haben Ermittler deren Mutter im nordrhein-westfälischen Herne unter Mordverdacht festnehmen lassen. Wie die Staatsanwaltschaft und die Polizei in Bochum am Mittwoch mitteilte, wurde die 33-Jährige am Dienstag gefasst und sitzt in Untersuchungshaft. Sie soll 2010 und 2011 zwei leibliche Kinder im Alter von zwei Monaten sowie einem Jahr und sieben Monaten umgebracht haben.
Chelsea-Coach Tuchel von Schiedsrichter "enttäuscht"
Teammanager Thomas Tuchel vom FC Chelsea hat nach dem dramatischen Champions-League-Aus bei Real Madrid den polnischen Schiedsrichter Szymon Marciniak kritisiert. "Ich war enttäuscht, dass der Schiedsrichter sich mit meinem Kollegen Carlo Ancelotti amüsiert hat", sagte Tuchel nach dem 3:2 (3:1, 1:0) nach Verlängerung im Viertelfinal-Rückspiel in Madrid, das nach der 1:3-Niederlage im ersten Duell nicht zum Halbfinal-Einzug reichte.
Herrmann: Weitere Biathlon-Karriere von Bedingungen abhängig
Olympiasiegerin Denise Herrmann will dem Biathlon unter bestimmten Umständen erhalten bleiben. Die mittlerweile 33-Jährige wünscht sich dafür aber, dass vom neuen Sportdirektor Felix Bitterling die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen werden. "Trainer, Lehrgänge, Gruppen – das muss alles passen", sagte Herrmann der Sport Bild.
Yen fällt auf den tiefsten Stand zum Dollar seit 20 Jahren
Japans Währung, der Yen, ist auf den tiefsten Stand zum Dollar seit 20 Jahren gefallen. Für einen Dolllar mussten am Mittwochmorgen 126 Yen gezahlt werden, so viel wie nie seit 2002. Grund ist die zunehmende Kluft zwischen der ultralockeren Geldpolitik der japanischen Notenbank und der schrittweisen Straffung in den USA, wo die Zentralbank Mitte März die Zinswende eingeläutet und den Leitzins erhöht hatte.
Ukraine: Keine Fluchtkorridore am Mittwoch
Die ukrainische Regierung richtet nach eigenen Angaben aus Sicherheitsgründen am Mittwoch keine Fluchtkorridore für Zivilisten ein. Die russischen Truppen verstießen "gegen internationales Recht", die Lage sei zu gefährlich, erklärte Vize-Regierungschefin Iryna Wereschtschuk im Internetdienst Telegram.
Unions-Außenpolitiker Hardt fordert sofortigen Anruf von Scholz bei Selensky
Der Unions-Außenpolitikexperte Jürgen Hardt (CDU) hat die Ablehnung eines Besuchs von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier durch die Ukraine als eine "schwere Belastung" des Verhältnisses beider Länder bezeichnet. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) müsse noch heute mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj telefonieren, forderte Hardt am Mittwoch im "Morgenmagazin" der ARD.