Letzte Nachrichten
Musk verkauft Tesla-Aktien im Wert von vier Milliarden Dollar
Tesla-Chef Elon Musk hat Aktien des Elektroautobauers im Wert von vier Milliarden Dollar (knapp 3,8 Milliarden Euro) verkauft. Wie aus am Donnerstag (Ortszeit) übermittelten Börsendokumenten hervorgeht, trennte sich der Unternehmer am Dienstag und Mittwoch von 4,4 Millionen Aktien seines Unternehmens. Er besitzt nun noch 168 Millionen weitere Anteilsscheine. Weitere Verkäufe von Tesla-Aktien seien nicht geplant, twitterte Musk.
Linken-Abgeordnete: Übergriffiges Verhalten auch in Bundestagsfraktion
Die Linken-Abgeordnete Martina Renner hat nach den Vorwürfen von Sexismus und sexuellen Übergriffen auch strukturelle Probleme innerhalb der Bundestagsfraktion beklagt. "Es herrscht ein Grundklima, das auch übergriffiges Verhalten beflügelt", sagte sie den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Freitag. "Es gibt Männer in der Fraktion, die sich alles herausnehmen und dafür bisher nie sanktioniert wurden."
Aufwärtstrend für Grüne in Umfrage - Zustimmung zu Scholz sinkt
Fünf Monate nach dem Eintritt in die Ampel-Regierung erleben die Grünen einen Höhenflug in den Umfragen. Im ZDF-"Politbarometer" vom Freitag legte die Partei in der Sonntagsfrage um zwei Prozentpunkte zu und kam auf 21 Prozent. Zudem stellen die Grünen drei der vier beliebtesten Politiker: Auf Platz eins der Beliebtheitsliste steht Bundesaußenministerin Annalena Baerbock, gefolgt von Wirtschaftsminister Robert Habeck, Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Landwirtschaftsminister Cem Özdemir.
Bewährungsstrafe für belgischen Künstler Jan Fabre in Missbrauchsprozess
Der belgische Künstler Jan Fabre ist in einem Missbrauchsprozess zu 18 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das Strafgericht in Antwerpen sprach den 63-jährigen Choreographen und Bildhauer am Freitag der sexuellen Belästigung und Gewalt gegen frühere Mitglieder seiner Tanzkompanie schuldig. Fabre hatte die Vorwürfe bestritten.
Berliner Polizei verbietet propalästinensische Demonstrationen bis Sonntag
Die Berliner Polizei hat eine für Freitag angemeldete propalästinensische Demonstrationen verboten. Die Versammlung mit dem Titel "Protestdemonstration gegen die israelische Aggression in Jerusalem" sei unter Bewertung aller Umstände und Erkenntnisse untersagt worden, teilte die Polizei am Donnerstagabend mit. Das Verbot gilt demnach bis zum Sonntag auch für jede Ersatzveranstaltung.
"Politbarometer": Mehrheit für Lieferung schwerer Waffen an Ukraine
Nach einer Umfrage für das ZDF-"Politbarometer" unterstützt eine Mehrheit der Deutschen die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine. 56 Prozent sprachen sich in der am Freitag veröffentlichten Erhebung der Forschungsgruppe Wahlen dafür aus, dass Deutschland schwere Waffen wie Panzer liefert. 39 Prozent waren dagegen.
CDU vor Wahl in Schleswig-Holstein klar in Führung
Bei der bevorstehenden Wahl in Schleswig-Holstein können Ministerpräsident Daniel Günther und seine CDU mit einer klaren Bestätigung rechnen. In einer am Freitag vom ZDF veröffentlichten Umfrage kommt die CDU auf 38 Prozent - und schneidet damit doppelt so stark ab wie die SPD, die mit 19 Prozent auf dem zweiten Platz liegt. Drittstärkste Kraft sind in der Erhebung der Forschungsgruppe Wahlen die Grünen mit 17 Prozent.
Kind stirbt in Rheinland-Pfalz nach Unfall mit Traktor
Im rheinland-pfälzischen Saarburg ist ein Kind nach einem Unfall mit einem Traktor gestorben. Das siebenjährige Mädchen erlag in einer Klinik seinen Verletzungen, wie die Polizei in Trier am Donnerstagabend mitteilte. Demnach hatte das Kind am Nachmittag eine Straße überquert, als es von dem Traktor erfasst wurde.
Dallas gewinnt erste Play-off-Serie seit Titelgewinn
Erstmals seit dem Titelgewinn mit Dirk Nowitzki 2011 haben die Dallas Mavericks wieder eine Play-off-Serie in der Basketball-Profiliga NBA gewonnen. Das Team um den deutschen Nationalspieler Maxi Kleber gewann auch Spiel sechs bei Utah Jazz 98:96 und setzte sich damit in der Serie "best of seven" mit 4:2 durch.
Ukraine plant für Freitag Evakuierung von Zivilisten in Mariupol
Die ukrainische Regierung will nach eigenen Angaben am Freitag Zivilisten aus dem belagerten Industriegelände Asow-Stahl in Mariupol in Sicherheit bringen. "Ein Einsatz zur Evakuierung von Zivilisten aus der Asow-Stahl-Fabrik ist für heute geplant", teilte das ukrainische Präsidialamt am Freitag mit. UN-Generalsekretär António Guterres hatte bei einem Besuch in Kiew am Vortag erklärt, die UNO tue "alles", um eine Evakuierung zu erleichtern.
Lehrer sehen Schulen unzureichend für Ukraine-Flüchtlingskinder vorbereitet
Die deutschen Schulen sind nach Ansicht des Deutschen Lehrerverbands zwei Monate nach Beginn des Ukraine-Kriegs noch immer nicht ausreichend auf die große Zahl von Flüchtlingskindern vorbereitet. Die deutsche Politik tue zu wenig, um kurzfristig zusätzliche Lehrkräfte zu gewinnen, sagte Lehrerverbands-Präsident Heinz-Peter Meidinger der "Augsburger Allgemeinen" (Freitagausgabe). Er forderte "große Kampagnen" zur Personalrekrutierung.
Preise für Importe nach Deutschland im März kräftig gestiegen
Angesichts der Folgen des Ukraine-Kriegs sind die Importpreise im März erneut kräftig gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte, lagen die Preise im vergangenen Monat 31,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Eine höhere Veränderung gab es demnach zuletzt 1974 bei der ersten Ölkrise. Verglichen mit Februar dieses Jahres stiegen die Importpreise zuletzt um 5,7 Prozent.
Lauterbach legt kommende Woche Vorschlag für Neuregelung der Corona-Isolation vor
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will kommende Woche - wahrscheinlich schon am Montag - einen Vorschlag für die Neuregelung der Isolation für Corona-Infizierte vorlegen. Es habe bei dem Gespräch mit den Gesundheitsministern der Länder am Donnerstag "keinen Dissens" in der Frage gegeben, sagte Lauterbach am Freitag im ARD-"Morgenmagazin". Bund und Länder wollen die verpflichtende Isolation beibehalten, aber auf fünf Tage verkürzen.
IW-Chef Hüther warnt vor Bevorzugung der Industrie bei Gasmangel
Nach Forderungen einer Bevorzugung der Industrie bei einem möglichen Gasmangel hat der Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, davor gewarnt, die privaten Haushalte vom Netz zu nehmen. "Ich verstehe das Anliegen, die Industrie so lange wie möglich mit Gas zu versorgen", sagte er der "Rheinischen Post" vom Freitag. Doch Privathaushalte seien nicht nur gesetzlich geschützte Kunden, sondern eine Abschaltung der Haushalte "wäre auch mit Sicherheitsfragen verbunden".
Lindner will im Herbst Vorschlag gegen kalte Progression bei Steuer machen
Angesichts der hohen Inflation will Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) die Beschäftigten im kommenden Jahr über Anpassungen bei der Einkommensteuer entlasten. Der Staat dürfe "sich nicht an Gehaltserhöhungen bereichern, die nur den Preisanstieg ausgleichen", sagte Lindner der "Bild"-Zeitung vom Freitag. Er wolle deshalb im Herbst "einen fairen Vorschlag machen", um die sogenannte kalte Progression zu bekämpfen. Dann gebe es "mehr Klarheit über die Entwicklung".
NHL: Draisaitl sammelt weiter Selbstvertrauen
Eishockey-Superstar Leon Draisaitl und seine Edmonton Oilers haben sich in der NHL noch zu einem 5:4 nach Verlängerung gegen die San Jose Sharks gekämpft - nachdem die Kanadier drei Mal in Rückstand geraten waren. Zach Hyman erzielte nach 1:37 Minuten der Overtime den Siegtreffer, Draisaitl steuerte einen Assist bei.
NBA: Kleber folgt Theis in nächste Play-off-Runde
Der deutsche Nationalspieler Maxi Kleber hat mit den Dallas Mavericks die zweite Runde der NBA-Play-offs erreicht. Die Texaner gewannen in der nordamerikanischen Profiliga auch Spiel sechs bei den Utah Jazz 98:96 und setzten sich damit in der Serie "best of seven" mit 4:2 durch. Kleber erzielte sieben Punkte und holte sechs Rebounds. Zuvor hatte bereits Nationalmannschaftskollege Daniel Theis mit den Boston Celtics (4:0 gegen Brooklyn Nets) das Conference-Halbfinale erreicht.
Türkischer Präsident Erdogan erstmals seit Ermordung Khashoggis in Saudi-Arabien
Erstmals seit der Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi im saudiarabischen Konsulat in Istanbul vor dreieinhalb Jahren ist der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan zu Gesprächen in Saudi-Arabien. Wie die staatliche saudiarabische Nachrichtenagentur SPA am Donnerstagabend berichtete, sprach Erdogan mit dem saudiarabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman über Möglichkeiten, die Beziehungen "in allen Bereichen auszubauen". SPA-Bilder zeigten, wie Erdogan den Kronprinzen umarmt.
Glasner warnt vor verfrühter Euphorie: "Ist erst Halbzeit"
Trainer Oliver Glasner ist nach dem Hinspielsieg von Eintracht Frankfurt im Halbfinale der Europa League erstmal energisch auf die Euphoriebremse gestiegen. "Es ist erst Halbzeit, wir müssen das analysieren und dann einen drauflegen, um unseren Traum zu finalisieren", sagte der 47-Jährige nach dem 2:1 (1:1) bei West Ham United: "Wir werden eine Leistung mindestens auf diesem Level brauchen, ich denke sogar besser."
Tedesco hat "keine Angst" vor dem Hexenkessel Ibrox
50.000 Fans als Gegner, eine hitzige Atmosphäre - doch keine Furcht: Trainer Domenico Tedesco vom Fußball-Bundesligisten RB Leipzig blickt dem Halbfinal-Rückspiel in der Europa League bei den Glasgow Rangers mit Vorfreude entgegen. "Wir haben keine Angst, wir freuen uns darauf. Es ist eine große Freude, in so einem Stadion zu spielen. Das Ibrox ist besonders", sagte Tedesco nach dem 1:0 (0:0) gegen den schottischen Meister Glasgow Rangers.
Hahn-Vertrag in Augsburg um ein Jahr verlängert
Ex-Nationalspieler Andre Hahn spielt auch in der kommenden Saison für den Fußball-Bundesligisten FC Augsburg. Der Vertrag des 31-Jährigen verlängert sich automatisch, da er eine vertraglich festgelegte Zahl von Spielen erreicht hat. "Ich hatte für vier Jahre unterschrieben, jetzt kommt mein fünftes und ich bin sehr froh, dass es so eingetreten ist", sagte Hahn der Augsburger Allgemeine.
Die Sport-Höhepunkte am Freitag, 29. April
Union Berlin peilt in der Fußball-Bundesliga den fünften Sieg in Folge an. Im Spiel gegen die bereits abgestiegene SpVgg Greuther Fürth können die Berliner ab 20.30 Uhr einen weiteren Schritt in Richtung Europacup-Teilnahme machen und damit den Druck auf die anderen Anwärter erhöhen. Derzeit liegt Union knapp vor dem ersten Verfolger Köln auf dem sechsten Tabellenrang.
Russische Raketen schlagen während Guterres-Besuch in Kiew ein
Während UN-Generalsekretär António Guterres die ukrainische Hauptstadt Kiew besucht hat, sind in der Nähe russische Raketen eingeschlagen. AFP-Reporter vor Ort sahen ein brennendes Gebäude, von dem dichter Rauch aufstieg. Es handelte sich um den ersten russischen Luftangriff auf Kiew seit rund zwei Wochen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warf der russischen Regierung vor, die UNO "demütigen" zu wollen.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt stark auf 758,5
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut stark gesunken. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab den Wert am Freitagmorgen mit 758,5 an. Am Vortag hatte er bei 826,0 gelegen, vor einer Woche bei 733,4. Die Sieben-Tage-Inzidenz beziffert die Zahl der registrierten Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner in diesem Zeitraum.
Corona-Ausbruch in China könnte Apple Milliarden kosten
Der Corona-Ausbruch in China kostet den US-Technologiekonzern Apple Milliarden. Das Unternehmen erklärte am Donnerstag, dass sein Umsatz zwischen April und Juni wegen Fabrikschließungen und geringerer Nachfrage um vier bis acht Milliarden Dollar (3,8 bis 7,6 Milliarden Euro) kleiner ausfallen könnte als bislang prognostiziert. Auch die Aussetzung der Verkäufe in Russland als Reaktion auf die Invasion in der Ukraine hemmt das Wachstum.
U-Ausschuss zur Erstürmung des US-Kapitols plant öffentliche Anhörungen im Juni
Der Untersuchungsausschuss zur Erstürmung des US-Kapitols will im Juni öffentliche Anhörungen veranstalten. Es würden Zeugen befragt und Beweismittel vorgeführt, sagte der Vorsitzende des Sonderausschusses des Repräsentantenhauses, Bennie Thompson, am Donnerstag. Er versprach: "Wir werden erzählen, was passiert ist" am 6. Januar 2021, als Anhänger des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump den Sitz des US-Parlaments gestürmt hatten.
Scholz setzt Russlands Angriff auf Ukraine mit Angriff auf Demokratie gleich
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) setzt den russischen Angriff auf die Ukraine mit einem Angriff auf die Demokratie gleich. Russlands Staatschef Wladimir Putin verfolge "nicht nur das Ziel, die Ukraine zu zerstören. Sein Krieg richtet sich gegen alles, was Demokratie ausmacht: Freiheit, Gleichheit vor dem Gesetz, Selbstbestimmung, Menschenwürde", schrieb Scholz in einem Gastbeitrag für die "Welt" (Freitagsausgabe).
Amazon macht im ersten Quartal Verluste
Online-Versandhändler Amazon hat im ersten Quartal dieses Jahres erstmals seit 2015 Verluste gemacht. In den ersten drei Monaten habe das Unternehmen 3,8 Milliarden Dollar (3,62 Milliarden Euro) Verluste eingefahren, erklärte Amazon am Donnerstag. Grund sei der Wertverlust der Amazon-Anteile an dem Elektro-Lastwagenbauer Rivian. Der Kurs der Amazon-Aktien fiel nach der Bekanntgabe der Zahlen im nachbörslichen Handel um mehr als acht Prozent.
Frankfurt rockt auch London - Leipzig siegt spät
Nächster Coup für Eintracht Frankfurt, später Sieg für RB Leipzig: In der Europa League ist ein rein deutsches Finale zum Greifen nah. Während Eintracht Frankfurt in London ein 2:1 (1:1) bei West Ham United vorlegte, gewann RB Leipzig sein Halbfinal-Hinspiel gegen die Glasgow Rangers durch ein Tor von Angelino in der 85. Minute mit 1:0 (0:0).
Frankfurt schlägt West Ham im Halbfinal-Hinspiel
Eintracht Frankfurt kann weiter vom ersten europäischen Titel seit 42 Jahren träumen. Das Team von Trainer Oliver Glasner gewann im stimmungsvollen Halbfinal-Hinspiel der Europa League bei West Ham United mit 2:1 (1:1) und verschaffte sich eine ausgezeichnete Ausgangsposition für das Rückspiel.
Leipzig gewinnt Hinspiel gegen Glasgow
RB Leipzig hat das Halbfinal-Hinspiel der Europa League gegen den schottischen Meister Glasgow Rangers 1:0 (0:0) gewonnen. Der Spanier Angelino traf in der 85. Minute zum späten Sieg.
Russischer Raketenangriff auf Kiew während Besuchs von UN-Generalsekretär Guterres
Während des Besuchs von UN-Generalsekretär António Guterres in Kiew hat Russland die ukrainische Hauptstadt erstmals seit rund zwei Wochen mit Raketen beschossen. AFP-Reporter vor Ort sahen ein brennendes Gebäude, von dem dichter Rauch aufstieg. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warf der russischen Regierung vor, die UNO "demütigen" zu wollen. Der Angriff erfordere eine "angemessen starke Reaktion".