Letzte Nachrichten
Tourismusverband fordert Eingreifen von Scholz wegen Personalnotstands
Der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) aufgefordert, den Personalnotstand in der Branche zur Chefsache zu machen. "Der Personalmangel hat sich in weiten Teilen der deutschen Tourismuswirtschaft bereits zu einem Flächenbrand entwickelt", warnte BTW-Präsident Sören Hartmann am Montag in Berlin. Dringend nötig seien nun "pragmatische, tragfähige und langfristige Maßnahmen zur Mitarbeitergewinnung" - hierfür müssten zügig Gesetze verabschiedet werden.
Umfrage: Sieben von zehn Erwerbstätigen im Sommerurlaub beruflich erreichbar
Sieben von zehn Erwerbstätigen sind im Sommerurlaub beruflich erreichbar. Lediglich ein Viertel (27 Prozent) will in den Ferien nicht mit Anrufen von Vorgesetzten oder anderen dienstlichen Anfragen behelligt werden, wie eine am Montag in Berlin veröffentlichte Umfrage des Digitalverbandes Bitkom unter mehr als tausend Teilnehmern zeigt.
Indiens Parlament wählt neues Staatsoberhaupt
In Indien hat das Parlament mit der Wahl eines neuen Staatsoberhaupts begonnen. Als Favoritin gilt die Politikerin Droupadi Murmu, die von der hindu-nationalistischen Regierungspartei BJP des Premierministers Narendra Modi nominiert wurde. Im Falle ihrer Wahl wäre Murmu die erste indigene Präsidentin des Landes sowie erst die zweite Frau, die dieses Amt innehat.
Brandt dementiert BVB-Abschied
Fußball-Nationalspieler Julian Brandt hat Berichte über ein angeblich bevorstehendes Ende seiner Zeit bei Borussia Dortmund energisch dementiert. "Ich habe von der Geschichte natürlich gehört. Aber nicht alles, was man hört, stimmt auch", sagte der 26-Jährige dem SID im Trainingslager in Bad Ragaz/Schweiz.
"Neues Kapitel": Lewandowski bei Barcelona angekommen
Robert Lewandowski ist beim FC Barcelona angekommen. In einem von den Katalanen veröffentlichten Video zeigte sich der polnische Weltfußballer am Strand von Miami erstmals in der Dienstkleidung seines neuen Arbeitgebers.
Mindestens 80 Milliarden Euro Extremwetterschäden in Deutschland seit 2018
Allein in den vergangenen vier Jahren hat Extremwetter in Deutschland einen Schaden von mindestens 80 Milliarden Euro verursacht. Das geht aus einer am Montag in Berlin vorgestellten Studie im Auftrag des Bundeswirtschafts- und des Bundesumweltministeriums hervor. Verantwortlich waren in erster Linie die Flutkatastrophe in Westdeutschland 2021 sowie die zwei aufeinanderfolgenden Dürresommer 2018 und 2019.
Human Rights Watch: Australischer Jugendlicher in syrischem Gefängnis gestorben
Ein australischer Jugendlicher ist nach drei Jahren Haft in einem syrischen Gefängnis nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten gestorben. Der 17-jährige Yusuf Zahab sei unter ungeklärten Umständen im Gefängnis Al-Sinaa im Nordosten des Landes zu Tode gekommen, teilte Human Rights Watch am Montag mit. "Wir sind verzweifelt und wütend", wurde Zahabs Familie in der Mitteilung zitiert.
60-jährige Bootsfahrerin in Berlin von Fahrrad getroffen und schwer verletzt
In Berlin hat ein 44-Jähriger ein Fahrrad von einer Brücke geworfen und damit eine 60-jährige Bootsfahrerin schwer verletzt. Wie die Polizei am Montag mitteilte, befand sich die Frau am Sonntagnachmittag mit ihrem Sportboot in der Unterschleuse des Landwehrkanals im Stadtteil Tiergarten. Von der Schleusenbrücke fiel dann plötzlich das Fahrrad auf sie herab.
Modekette H&M zieht sich ganz aus Russland zurück
Die schwedische Modekette H&M zieht sich vollständig vom russischen Markt zurück. Die Fortführung des 2009 gestarteten Geschäfts in Russland sei "angesichts der aktuellen Lage unmöglich", erklärte Firmenchefin Helena Helmersson am Montag in Stockholm. H&M hatte seine Läden in Russland bereits im März als Folge des russischen Angriffs auf die Ukraine geschlossen. Sie sollen nun befristet wiedereröffnet werden, um die letzten Bestände zu verkaufen.
Greenpeace untersucht radioaktive Strahlung rund um Atomruine Tschernobyl
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace untersucht eine verlassene russische Stellung nahe der Atomruine Tschernobyl in der Ukraine auf radioaktive Strahlung. Ein internationales Expertenteam werde dort Messungen vornehmen, teilte Greenpeace am Montag mit. Es solle herausgefunden werden, welche Folgen die russische Invasion für kontaminierte Gegenden habe. Die Recherche-Reise sei von der ukrainischen Regierung genehmigt worden.
Schlafwandlerin stürzt in Neubrandenburg aus fünftem Stock
Eine Schlafwandlerin ist in Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern aus dem fünften Stock eines Wohnhauses gestürzt. Die 18-Jährige wurde mit schweren Verletzungen in eine Klinik gebracht, wie das Polizeipräsidium Neubrandenburg am Montag berichtete.
Produktion von erneuerbarer Energie steigt im ersten Halbjahr kräftig an
Die Energie-Erzeugung aus erneuerbaren Quellen ist im ersten Halbjahr um rund ein Siebtel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen. Damit lag der Anteil der erneuerbaren Energien am Brutto-Stromverbrauch bei etwa 49 Prozent - im Gesamtjahr 2021 waren es noch 41 Prozent, wie das Umweltbundesamt in Dessau am Montag mitteilte.
Bericht zu Schulmassaker in US-Stadt Uvalde bescheinigt Polizei schweres Versagen
Rund zwei Monate nach dem Schulmassaker in der US-Stadt Uvalde wirft das Parlament des Bundesstaats Texas den örtlichen Sicherheitskräften schweres Versagen vor. Die Situation in der Grundschule in Uvalde sei "chaotisch" gewesen, weil die Einsatzkräfte den Schützen "nur zögerlich" überwältigt hätten, heißt es in einem vorläufigen Untersuchungsbericht zu dem Blutbad, den Abgeordnete des texanischen Repräsentantenhauses am Sonntag vorstellten.
Baerbock: Erneuerbare Energien bedeuten Unabhängigkeit von autokratischen Staaten
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat beim Petersberger Klimadialog angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine die Wichtigkeit des Ausbaus erneuerbarer Energien hervorgehoben. "Erneuerbare Energie bedeutet auch Freiheit in diesen Zeiten", sagte Baerbock am Montag bei dem Treffen mit mehr als 40 Staaten in Berlin. Sie seien "die beste Sicherheitsgarantie dafür, unabhängig zu werden von fossilen Importen und damit auch unabhängig zu werden von autokratischen Regierungen weltweit".
Feuerwehrmann in Spanien bei Einsatz gegen Waldbrand gestorben
Inmitten der extremen Hitzewelle mit zahlreichen Waldbränden in Südeuropa ist ein spanischer Feuerwehrmann bei einem Einsatz gestorben. Er habe einen Waldbrand bei Losacio im Nordwesten des Landes bekämpft, teilten die Behörden in der Nacht zu Montag mit. Spanien leidet seit einer Woche unter einer massiven Hitzewelle mit Temperaturen von bis zu 44 Grad. Auch in Frankreich und Großbritannien sind für Montag Rekordtemperaturen vorausgesagt.
De Ligt zur Vertragsunterzeichnung in München
Neuzugang Matthijs de Ligt wird am Montag zu den obligatorischen medizinischen Untersuchungen und der Vertragsunterzeichnung bei Bayern München erwartet. Den Transfer des 22 Jahre alten Niederländers von Juventus Turin hatten beide Klubs am Sonntagabend abgewickelt. Der designierte Abwehrchef unterschreibt bis 2027. Die feste Ablöse liegt dem Vernehmen nach bei 70 Millionen Euro, hinzu kommen Bonuszahlungen von 10 Millionen.
Schumacher über Podium: "Glaube nicht, dass wir eine Chance haben"
Trotz seines Aufschwungs mit den ersten WM-Punkten sieht Mick Schumacher das Formel-1-Podest noch weit entfernt. "Ein Podium wäre natürlich klasse. Aber ich glaube nicht, dass wir eine Chance haben, wenn es ein normales Rennwochenende ist", sagte Schumacher im Interview mit Sky.
Fraser-Pryce holt fünften WM-Titel über 100 m
Die Jamaikanerin Shelly-Ann Fraser-Pryce hat zum fünften Mal den WM-Titel über 100 m gewonnen und damit Geschichte geschrieben. 13 Jahre nach ihrem ersten Triumph 2009 in Berlin setzte sich Fraser-Pryce in Eugene in 10,67 Sekunden durch. Es war die beste Zeit der WM-Geschichte.
Weltrekordler Crouser erstmals Kugelstoß-Weltmeister
Weltrekordler Ryan Crouser hat bei der Leichtathletik-WM in Eugene das Giganten-Duell der US-Kugelstoßer gegen Titelverteidiger Joe Kovacs gewonnen und seinen ersten Weltmeistertitel geholt. Der 29-Jährige setzte sich mit dem Meisterschaftsrekord von 22,94 Metern vor dem drei Jahre älteren Kovacs (22,89) durch, der seinen dritten Titel nach 2015 und 2019 verpasste.
Prozess gegen früheren Trump-Berater Bannon wegen Missachtung des US-Kongresses
Dem früheren US-Präsidentenberater Steve Bannon wird ab Montag wegen Missachtung des Parlaments der Prozess gemacht. Der 68-jährige frühere Chefstratege von Ex-Präsident Donald Trump hatte im vergangenen Jahr eine Vorladung des parlamentarischen Untersuchungsausschusses zur Kapitol-Erstürmung vom 6. Januar 2021 ignoriert und zudem die Übergabe von Dokumenten verweigert. Daraufhin wurde er im November wegen Behinderung des Kongresses angeklagt.
Plädoyers in Prozess um Mord nach Streit um Maskenpflicht sollen beginnen
Im Prozess um die Tötung eines Tankstellenmitarbeiters im Streit um die Maskenpflicht beginnen am Montag (09.00 Uhr) voraussichtlich die Plädoyers vor dem Landgericht im rheinland-pfälzischen Bad Kreuznach. Ein 50-Jähriger ist wegen Mordes angeklagt, weil er den Beschäftigten im September 2021 erschossen haben soll. Die Tat in einer Tankstelle in Idar-Oberstein löste großes Entsetzen aus.
Lückenkemper scheidet im 100-m-Halbfinale aus
Sprinterin Gina Lückenkemper ist bei der Leichtathletik-WM in Eugene im Halbfinale über 100 m ausgeschieden. Die 25-Jährige vom SCC Berlin kam im dritten und abschließenden Lauf am Sonntag in 11,08 Sekunden auf den vierten Platz.
Bericht zu Schulmassaker in US-Stadt Uvalde macht Einsatzkräften schwere Vorwürfe
Rund zwei Monate nach dem Schulmassaker in der US-Stadt Uvalde wirft das Parlament des Bundesstaats Texas den örtlichen Sicherheitskräften schweres Versagen vor. Die Situation in der Grundschule in Uvalde sei "chaotisch" gewesen, weil die Einsatzkräfte den Schützen "nur zögerlich" überwältigt hätten, heißt es in einem vorläufigen Bericht zu dem Blutbad, den Abgeordnete des texanischen Repräsentantenhauses am Sonntag vorstellten.
Bundesverkehrsminister Wissing zeigt sich offen für Neun-Euro-Ticket-Folgeregelung
Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) hat sich offen für eine Nachfolgeregelung für das Neun-Euro-Ticket im Nahverkehr gezeigt und Gespräche mit den Bundesländern darüber angekündigt. Er freue sich über die vielen Vorschläge, wie ein Anschluss-Ticket aussehen könnte, sagte Wissing den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben). "Wir müssen uns genau anschauen, zu welchem Preis man ein solches Ticket deutschlandweit anbieten könnte", ergänzte er.
Selenskyj kritisiert Kanada wegen Ausfuhr von Nord-Stream-Turbinen nach Deutschland scharf
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Entscheidung Kanadas, Turbinen für die Ostsee-Pipeline Nord Stream 1 nach Deutschland zurückzuschicken, scharf kritisiert. Die Ukrainer würden "die Entscheidung Kanadas nie akzeptieren", erklärte Selenskyj am Sonntag nach einem Telefongespräch mit dem kanadischen Premierminister Justin Trudeau in seiner täglichen Botschaft auf der Website des Präsidentenbüros. Es handle sich dabei um eine "Verletzung des Sanktionsregimes" gegen Russland.
Selenskyj entlässt Generalstaatsanwältin Wenediktowa und Geheimdienstchef Bakanow
Vor dem Hintergrund zunehmender Verdachtsfälle von Landesverrat durch ukrainische Beamte hat Präsident Wolodymyr Selenskyj die Generalstaatsanwältin und den Chef der Sicherheitsdienste entlassen. Er habe die Strafverfolgerin Iryna Wenediktowa und den Vorsitzenden des Inlandsgeheimdiensts SBU, Iwan Bakanow, "ihrer Aufgaben enthoben", sagte der Staatschef am Sonntagabend in seiner täglichen Videoansprache.
Selenskyj entlässt zwei Generalstaatsanwältin Wenediktowa und Geheimdienstchef Bakanow
Vor dem Hintergrund zunehmender Verdachtsfälle von Landesverrat durch ukrainische Beamte hat Präsident Wolodymyr Selenskyj die Generalstaatsanwältin und den Chef der Sicherheitsdienste entlassen. Er habe die Strafverfolgerin Iryna Wenediktowa und den Vorsitzenden des Inlandsgeheimdiensts SBU, Iwan Bakanow, "ihrer Aufgaben enthoben", sagte der Staatschef am Sonntagabend in seiner täglichen Videoansprache.
Durch Protestaktion bekannte russische Journalistin Owsjannikowa festgenommen
Die durch ihre Protestaktion im Live-Programm eines Fernsehsenders gegen den Militäreinsatz in der Ukraine bekanntgewordene Journalistin Marina Owsjannikowa ist in Russland festgenommen worden. Dies sagte ihr Anwalt am Sonntagabend der Nachrichtenagentur Ria-Nowosti. Ihr Anwalt sagte, die Festnahme habe nach seiner Vermutung "in irgendeiner Weise" mit einer erneuten Protestaktion Owsjannikowas vor wenigen Tagen zu tun. Es gebe keine Informationen über ihren Aufenthaltsort.
Heftige Fernsehdebatte im Kampf um Nachfolge von Boris Johnson
Eine heftige Fernsehdebatte hat in Großbritannien die vorentscheidenden Tage im Kampf um die Nachfolge von Premierminister Boris Johnson eingeleitet. Vor allem Außenministerin Liz Truss fuhr am Sonntag vor den Kameras mehrmals harte Attacken gegen ihre Mitbewerber. Unter anderem warf sie dem bisher das Feld der Bewerber anführenden Ex-Finanzminister Rishi Sunak vor, Großbritannien in seiner Amtszeit durch Steuererhöhungen in die Rezession geführt zu haben.
Hockey-Frauen verpassen WM-Bronze - Niederlande Weltmeister
Die deutschen Hockey-Frauen haben die erste WM-Medaille seit 24 Jahren verpasst. Die Mannschaft von Bundestrainer Valentin Altenburg unterlag am Sonntag im Spiel um Platz drei im spanischen Terrassa mit 1:2 (1:0) der australischen Nationalmannschaft, die sich mit dem Sieg die Bronzemedaille sicherte. Rekordweltmeister Niederlande setzte sich am Abend im Finale mit dem deutschen Bondscoach Jamilon Mülders gegen Argentinien mit 3:1 (2:0) durch und holte zum neunten Mal WM-Gold unter dem Dach der FIH.
Durch Protestaktion im russischen Fernsehen bekannte Journalistin festgenommen
Die durch ihre live im russischen Fernsehen zu sehende Protestaktion gegen den Militäreinsatz in der Ukraine bekanntgewordene Journalistin Marina Owsjannikowa ist in Russland festgenommen worden. Dies sagte ihr Anwalt am Sonntagabend der Nachrichtenagentur Ria-Nowosti. Es gebe keine Informationen über ihren Aufenthaltsort.
Medien: Wechsel von de Ligt zum FC Bayern perfekt
Der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München soll mit Juventus Turin Einigung über einen Wechsel von Matthijs de Ligt erzielt haben. Nach Sport1-Informationen habe der italienische Rekordchampion ein Angebot über 70 Millionen Euro plus möglicher Bonuszahlungen in Höhe von zehn Millionen Euro für den niederländischen Innenverteidiger akzeptiert. Zuvor hatten verschiedene Medien berichtet, dass die Münchner ein verbessertes Angebot für den 22-Jährigen abgegeben hätten.