Letzte Nachrichten
Drittes Gold in Folge - Rojas dominiert den Dreisprung
Weltrekordhalterin Yulimar Rojas aus Venezuela hat zum dritten Mal in Folge die Goldmedaille im Dreisprung geholt. Im Finale der Leichtathletik-WM in Eugene dominierte die große Favoritin die Konkurrenz und sprang mit 15,47 Metern über einen halben Meter weiter als die Silbermedaillen-Gewinnerin Shanieka Ricketts aus Jamaika (14,89 m). Bronze ging an Tori Franklin aus den USA (14,72 m).
Weißenberg steigt aus - Thiam Siebenkampf-Weltmeisterin
Für Siebenkämpferin Sophie Weißenberg (Leverkusen) sind alle Hoffnungen auf einen Spitzenplatzierung bei ihrem WM-Debüt jäh geplatzt. In Eugene blieb die 24-Jährige zum Auftakt des zweiten Wettkampftages im Weitsprung ohne gültigen Versuch. Während sich die Belgier Nafissatou Thiam nach zwei Olympiasiegen auch ihren zweiten WM-Titel sicherte, beendete Weißenberg den Wettkampf vorzeitig.
Pilotenstreik bei skandinavischer Fluggesellschaft SAS nach zwei Wochen beendet
Der seit zwei Wochen andauernde Pilotenstreik bei der skandinavischen Fluggesellschaft SAS ist nach einer Einigung zwischen Unternehmensführung und Gewerkschaften beendet. "Nach 15 Tagen des Streiks haben SAS und die Pilotengewerkschaften von SAS Scandinavia ihre Mediation abgeschlossen", erklärte die Fluggesellschaft am frühen Dienstagmorgen. "Der Pilotenstreik ist beendet." Die Flüge sollten nun "so bald wie möglich" gemäß dem regulären Flugplan wieder aufgenommen werden.
Deutsches Trio um Olympiazweite Pudenz im Diskus-Finale
Kristin Pudenz ist insgesamt souverän ins Diskus-Finale der Leichtathletik-WM in Eugene eingezogen und darf auf eine Medaille hoffen. Die Olympiazweite aus Potsdam warf am Montag in der Qualifikation im zweiten Versuch 64,39 m und übertraf damit die geforderten 64,00 m für den Einzug in die Medaillenentscheidung am Mittwoch (18.30 Uhr OZ/3.30 Uhr MESZ am Donnerstag).
Bolsonaro sät erneut Zweifel an brasilianischem Wahlsystem
Weniger als drei Monate vor der Präsidentschaftswahl in Brasilien hat Staatschef Jair Bolsonaro erneut Zweifel am Wahlsystem des Landes gesät. "Wir wollen Mängel korrigieren, wir wollen Transparenz, echte Demokratie", sagte der Rechtsaußen-Politiker am Montag bei einem Vortrag vor dutzenden ausländischen Botschaftern in seiner Residenz in der Hauptstadt Brasília.
EU eröffnet Beitrittsgespräche mit Nordmazedonien und Albanien
Nach jahrelangen Verzögerungen gibt die Europäische Union am Dienstag den Startschuss für die Beitrittsverhandlungen mit Nordmazedonien und Albanien (09.00 Uhr). EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen empfängt dafür in Brüssel die Regierungschefs beider Länder, Dimitar Kovacevski und Edi Rama. Nordmazedonien hatte zuvor einer Verfassungsänderung zugestimmt, um Bedenken des Nachbarlands Bulgarien auszuräumen. Dabei ging es unter anderem um die Rechte der bulgarischen Minderheit.
Gipfeltreffen von Putin, Erdogan und Raisi in Teheran
Die Präsidenten Russlands, der Türkei und des Iran treffen sich am Dienstag zu einem Gipfel in der iranischen Hauptstadt Teheran. Bei dem Gespräch zwischen Russlands Präsident Wladimir Putin, seinem iranischen Kollegen Ebrahim Raisi und dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan soll es um die Lage im Syrien-Konflikt gehen. Eine wichtige Rolle dürfte jedoch auch der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine spielen.
Wessolly erreicht WM-Halbfinale über 200 m
Sprinterin Jessica-Bianca Wessolly (Mannheim) ist bei Leichtathletik-WM in Eugene ins Halbfinale über 200 m eingezogen. Die 25-Jährige verpasste als Vierte ihres Vorlaufs zwar den zur direkten Qualifikation nötigen dritten Platz, 22,87 Sekunden bei deutlichen Rückenwind reichten aber über die Zeitregel zum Platz in der nächsten Runde am Dienstag (18.05 Uhr OZ/Mittwoch 3.05 Uhr MESZ).
Mindestens 13 Häftlinge bei erneuten Kämpfen in Gefängnis in Ecuador getötet
Bei erneuten Kämpfen in einem Gefängnis in Ecuador sind mindestens 13 Häftlinge getötet worden. Zwei weitere Insassen seien verletzt worden, teilte die Gefängnisbehörde SNAI am Montag im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Die Behörde erklärte, mit "Unterstützung von Polizei und Armee" die Kontrolle über die Haftanstalt wiedererlangt zu haben.
Bidens Corona-Berater Anthony Fauci denkt an Ruhestand - aber erst 2025
Der oberste Corona-Berater von US-Präsident Joe Biden, Anthony Fauci, denkt mit 81 Jahren langsam an den Ruhestand. Fauci sagte am Montag dem Nachrichtenportal "Politico" und dem Nachrichtensender CNN, er wolle mit dem Ende von Bidens derzeitiger Amtszeit im Januar 2025 seinen Posten als Direktor des Nationalen Instituts für Allergien und Infektionskrankheiten (NIAID) aufgeben.
Festnahme wegen Verdachts der Brandstiftung bei Waldbrand in Westfrankreich
Bei den Ermittlungen zu einem Waldbrand im westfranzösischen Département Gironde, der bereits 12.000 Hektar Wald zerstört hat, ist ein Verdächtiger festgenommen worden. Die Ermittlungen zu dem Feuer in der Gemeinde Landiras hätten den Verdacht der Brandstiftung erhärtet, teilte die Staatsanwaltschaft von Bordeaux am Montag mit. Die Ermittlungen würden mit weiteren kriminaltechnischen Untersuchungen und der Befragung von Zeugen fortgesetzt.
Pop-Art-Künstler Claes Oldenburg mit 93 Jahren in New York gestorben
Der für seine großen Skulpturen von Alltagsgegenständen bekannte Pop-Art-Künstler Claes Oldenburg ist im Alter von 93 Jahren gestorben. Der Bildhauer starb nach Angaben seiner Galerie am Montag in seinem New Yorker Haus und Studio, wo er sich von einem Sturz erholen wollte. Oldenburg sei "einer der radikalsten Künstler des 20. Jahrhunderts" gewesen und habe "die Natur der Skulptur verändert", erklärte Arne Glimcher von der Pace Gallery.
Früherer Trump-Berater Bannon wegen Missachtung des US-Kongresses vor Gericht
Der frühere US-Präsidentenberater Steve Bannon muss sich wegen Missachtung des Parlaments vor Gericht verantworten. Am Montag begann in Washington der Prozess gegen den 68-jährigen früheren Chefstrategen von Ex-Präsident Donald Trump mit der Auswahl der Geschworenen. Bannon hatte im vergangenen Jahr eine Vorladung des parlamentarischen Untersuchungsausschusses zur Kapitol-Erstürmung vom 6. Januar 2021 ignoriert und zudem die Übergabe von Dokumenten verweigert. Daraufhin wurde er in zwei Fällen wegen Behinderung des Kongresses angeklagt.
Belgien erstmals im EM-Viertelfinale
Belgiens Fußballerinnen sind erstmals ins EM-Viertelfinale eingezogen. Die Mannschaft von Trainer Ives Serneels besiegte im abschließenden Gruppenspiel Italien in Manchester mit 1:0 (0:0) und trifft in der ersten K.o.-Runde auf den Olympiazweiten Schweden.
Schock für BVB-Neuzugang Haller: Tumor im Hoden entdeckt
Schock für Sebastien Haller: Beim neuen Torjäger des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund wurde ein Tumor im Hoden entdeckt. Das gab der BVB am späten Montagabend bekannt. "Diese Nachricht war ein Schock für Sebastien Haller und uns alle. Die gesamte BVB-Familie wünscht Sebastien, dass er schnellstmöglich vollständig gesund wird und wir ihn bald wieder in die Arme schließen können", sagte Sportdirektor Sebastian Kehl.
Senioren-Paar stirbt in Portugal bei Flucht vor Flammen
Bei den schweren Bränden in Portugal sind ein Mann und eine Frau ums Leben gekommen, als sie vor den immer näher auf ihr Haus vorrückenden Flammen fliehen wollten. Das Ehepaar im Alter von um die 70 Jahre sei in seinem Auto von der Straße abgekommen, sagte am Montagabend im Fernsehen der Bürgermeister von Murça, Mario Artur Lopes. "Das Auto wurde komplett verbrannt, die beiden sind im Inneren gestorben."
Selenskyj beantragt im Parlament Entlassung von Geheimdienstchef
Nachdem er ihn zunächst nur suspendiert hatte, will der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj seinen Inlandsgeheimdienstchef Iwan Bakanow nun ganz entlassen. Einen entsprechenden Antrag stellte der Staatschef am Montag offiziell im Parlament, die Abgeordneten sollen darüber bei ihrer nächsten Sitzung beraten. Hintergrund sind zahlreiche Verdachtsfälle von Landesverrat durch Angehörige des ukrainischen Justiz- und Sicherheitsapparates.
Uber zahlt zehntausenden Kunden mit Behinderung Entschädigung
Der US-Fahrdienstleister Uber zahlt zehntausenden Kunden mit Behinderung mehrere Millionen Dollar Entschädigung. Das Unternehmen stimmte in einem Rechtsstreit wegen des Vorwurfs der Diskriminierung einem entsprechenden Vergleich zu, wie das US-Justizministerium am Montag mitteilte. In dem Verfahren ging es demnach um "Wartegebühren", die Fahrgäste mit Behinderung zahlen mussten, weil sie mehr Zeit zum Einsteigen benötigten.
Ex-Finanzminister Sunak vergrößert Vorsprung im Rennen um Johnson-Nachfolge
Im Rennen um die Nachfolge des britischen Premierministers Boris Johnson hat dessen früherer Finanzminister Rishi Sunak seinen Vorsprung vor den anderen Kandidaten vergrößert. In einer erneuten Abstimmung unter den Tory-Abgeordneten erhielt Sunak 115 Stimmen und lag damit deutlich vor den anderen Bewerbern, wie die Partei am Montagabend mitteilte. Auf dem letzten Platz landete der Abgeordnete Tom Tugendhat, der damit aus dem Rennen um die Johnson-Nachfolge ausscheidet.
IOC trauert um Ehrenmitglied Cinquanta
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) trauert um Ehrenmitglied Ottavio Cinquanta. Der Italiener verstarb im Alter von 83 Jahren. Von 1994 bis 2016 hatte er das Amt des Präsidenten des Eislauf-Weltverbandes ISU inne. Nach dem Ende seiner Amtszeit wurde er vom ISU-Kongress zum Ehrenpräsidenten des Verbandes ernannt.
Russische Tennisprofi Kassatkina mit Coming-Out
Die russische Tennisspielerin Darja Kassatkina hat sich öffentlich zu ihrer Homosexualität bekannt. In einem Interview mit dem YouTuber Witia Krawtschenko am Montag erklärte die 25-Jährige, dass sie derzeit eine Freundin habe. Außerdem postete Kassatkina am Abend ein Foto mit ihrer Freundin auf Instagram. In Russland werden gleichgeschlechtliche Partnerschaften nicht anerkannt.
Fecht-WM: Ndolo holt überraschend Degen-Silber
Alexandra Ndolo hat bei den Fecht-Weltmeisterschaften in Kairo Sensations-Gold mit dem Degen verpasst, mit Silber aber das beste Ergebnis einer deutschen Frau seit 2014 erreicht. Die 35-Jährige aus Bonn unterlag im packenden Finale Se-ra Song aus Südkorea mit 10:11. Ndolo gewann als erste deutsche Frau seit Britta Heidemann vor acht Jahren in Kasan eine WM-Silbermedaille.
Zahlreiche neue Hitzerekorde in Frankreich
Die aktuelle Hitzewelle hat Frankreich zahlreiche neue Temperaturrekorde beschert. In vielen französischen Städten wurden am Montag die höchsten Temperaturen aller Zeiten gemessen, wie der nationale Wetterdienst mitteilte. In Brest an der Atlantikküste im äußersten Nordwesten der Bretagne etwa kletterte das Quecksilber auf 39,3 Grad Celsius - mehr als vier Grad über den bisherigen Rekord von 35,1 Grad aus dem Jahr 2002.
Google in Moskau wegen Inhalten zur Ukraine zu 360 Millionen Euro Strafe verurteilt
Der US-Internetkonzern Google ist von einem Moskauer Gericht zu umgerechnet gut 360 Millionen Euro Strafe verurteilt worden, weil er kritische Artikel zur russischen Ukraine-Offensive nicht gelöscht hat. Konkret sei es um Googles Video-Tochter Youtube gegangen, teilte am Montag die russische Medienaufsicht Roskomnadsor mit. Diese habe unter anderem "falsche Informationen" über die Offensive in der Ukraine nicht geblockt.
EU will Gasimport aus Aserbaidschan in nächsten Jahren verdoppeln
Die EU will ihre Gasimporte aus Aserbaidschan in den kommenden Jahren verdoppeln. "Die EU wendet sich zuverlässigeren Energielieferanten zu", erklärte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Montag während eines Besuchs in der Kaukasusrepublik, wo sie mit dem aserbaidschanischen Staatschef Ilham Alijew eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnete. Demnach soll die importierte Erdgasmenge von aktuell 8,1 Milliarden Kubikmeter jährlich auf 20 Milliarden Kubikmeter erhöht werden.
Selenskyj suspendiert Generalstaatsanwältin und Geheimdienstchef
Angesichts zahlreicher Verdachtsfälle von Landesverrat durch ukrainische Beamte hat Präsident Wolodymyr Selenskyj zwei führende Vertreter des Justiz- und Sicherheitsapparats suspendiert. Selenskyj sagte am Sonntagabend, die Generalstaatsanwältin Iryna Wenediktowa und der Chefs des Inlandsgeheimdiensts SBU, Iwan Bakanow, seien ihrer Funktionen enthoben.
Fechten: Ndolo kämpft um WM-Gold
Fechterin Alexandra Ndolo kämpft bei den Weltmeisterschaften in Kairo um Degen-Gold. Die 35-Jährige bezwang im Halbfinale am Montag die zweifache Weltmeisterin Rossella Fiamingo aus Italien mit 15:10 und hat damit Silber bereits sicher. Das Finale beginnt am Abend gegen 18.40 Uhr.
Leichtathletik-WM: Äthiopierin Gebreslase gewinnt Marathon
Gotytom Gebreslase aus Äthiopien hat bei der Leichtathletik-WM in Eugene Gold im Marathon gewonnen und einen Tag nach dem Sieg ihres Landsmannes Tamirat Tola den Doppelschlag der ostafrikanischen Laufnation perfekt gemacht. Die 27-Jährige setzte sich am frühen Montagmorgen (Ortszeit) nach 42,195 km mit dem Meisterschaftsrekord von 2:18:11 Stunden vor Judith Jeptum Korir (Kenia/2:18:20) durch.
Prozess gegen Täter des Parkland-Schulmassakers von 2018 hat begonnen
Mehr als vier Jahre nach dem Schulmassaker von Parkland im US-Bundesstaat Florida mit 17 Toten hat am Montag die Hauptverhandlung gegen den Täter begonnen. Der Angeklagte Nikolas Cruz hat sich bereits in allen Punkten schuldig bekannt. In dem Prozess in Fort Lauderdale soll nun das Strafmaß ermittelt werden.
Deutschland und Ägypten wollen im Bereich Wasserstoff zusammenarbeiten
Deutschland und Ägypten planen gemeinsame Projekte im Bereich Wasserstoff. Beide Länder hätten sich darauf verständigt, "dass wir gerade im Bereich des Wasserstoffs sehr eng zusammenarbeiten wollen", sagte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Montag auf einer Pressekonferenz mit Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi in Berlin. "Wir wollen gemeinsam Projekte entwickeln und vorantreiben." Nähere Angaben machte er dazu nicht.
Erdogan droht erneut mit "Einfrieren" der Nato-Beitritte Schwedens und Finnlands
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat erneut mit einer Blockade der Nato-Beitritte Schwedens und Finnlands gedroht, sollten die beiden Länder die von der Türkei gestellten Forderungen nicht erfüllen. "Wir haben eine äußerst klare Position in Bezug auf die Fortsetzung der Nato-Erweiterung eingenommen", sagte Erdogan am Montag.
Putin will durch Sanktionen verursachte "kolossale" Hightech-Probleme überwinden
Russlands Präsident Wladimir Putin hat angekündigt, dass sein Land die durch die internationalen Sanktionen verursachten "kolossalen" Hightech-Probleme überwinden werde. Der Westen habe Sanktionen erlassen, um Russland von Hightech-Produkten abzuschneiden und so die Entwicklung des Landes zu stoppen, sagte Putin am Montag. Dies bedeute "nicht nur Einschränkungen, sondern eine fast totale Blockade, die bei Hightech-Produkten gegen unser Land in Kraft gesetzt wurde."