Letzte Nachrichten
Buschmann verurteilt Attacke von Klima-Aktivisten auf Gemälde von Monet
Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) hat die Attacke von Klimaaktivisten auf ein Gemälde des impressionistischen Malers Claude Monet in Potsdam verurteilt. Solche Aktionen seien "durch kein noch so nobles Anliegen zu rechtfertigen", schrieb Buschmann am Montag im Kurzbotschaftendienst Twitter. "Aktionen, die fremdes Eigentum beschädigen, sind nicht nur eine Dummheit, sondern auch kriminell." Wenn sie sich gegen unersetzliche Kulturgüter richteten, machten sie "besonders fassungslos".
Mehr Verkehrstote im August auf Deutschlands Straßen als im Vorjahr
Im August sind auf Deutschlands Straßen deutlich mehr Menschen bei Verkehrsunfällen gestorben als im Vorjahresmonat. Insgesamt kamen in dem Sommermonat 291 Menschen bei Unfällen ums Leben - das waren 49 mehr als im August 2021, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Auch die Zahl der Verletzten stieg im August dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahresmonat um zehn Prozent auf 35.200.
Rechtsterroristin Zschäpe mit Verfassungsbeschwerde gescheitert
Die Rechtsterroristin Beate Zschäpe ist mit einer Verfassungsbeschwerde gegen ihre Verurteilung wegen Mordes im so genannten NSU-Verfahren gescheitert. Das Bundesverfassungsgericht nahm die Beschwerde nach eigenen Angaben vom Montag nicht zur Entscheidung an. Die Voraussetzungen für eine Annahme seien nicht erfüllt, erklärte die zuständige Kammer des Gerichts in Karlsruhe.
Vassiliades hält Vorziehen von Gaspreisbremse für schwer umsetzbar
Der Vorsitzende der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie, Michael Vassiliadis, hält ein Vorziehen der Gaspreisbremse für schwer machbar. Vassiliades, der auch Mitglied der Gaskommission ist, begründete dies am Montag im Deutschlandfunk damit, dass die mit der Umsetzung beauftragten Versorger für die Umsetzung unterschiedlich lange brauchten. "Was uns geleitet hat, ist, dass alle Kunden gleichzeitig in die Gaspreisbremse gehen." Das sei erst zum 1. März möglich.
Löw kritisiert Spieler und Trainer in Deutschland
Der frühere Bundestrainer Joachim Löw hat die deutschen Profis und seine Kollegen für deren Verhalten auf und außerhalb des Platzes kritisiert. Er sehe "in Deutschland Spieler, die bei jedem Körperkontakt fallen und Schiedsrichterentscheidungen nicht akzeptieren, oder Trainer, die ununterbrochen beim Vierten Offiziellen sind. Das möchte ich nicht, sondern Respekt vor der Hoheit des Schiedsrichters", sagte Löw dem kicker.
Das Formel-1-Reife(n)zeugnis des SID: Austin
MAX VERSTAPPEN: Am Ende konnte der zweimalige Weltmeister doch wieder lachen. Bei der obligatorischen Schampus-Dusche kannte der Niederländer kein Mitleid mit Red Bulls Motorsportchef Helmut Marko, der ebenfalls sichtlich Spaß an der klebrigen Tradition hatte. Zuvor hatte der Weltmeister auf dem Podium den Siegerpokal in die Höhe gereckt, zum 13. Mal in dieser Saison. So häufig war dies in einem Jahr zuvor nur Michael Schumacher und Sebastian Vettel gelungen. Verstappen, das wurde in Texas deutlich, hat nach dem vorzeitigen Titelgewinn in der Fahrer-WM nichts von seinem Ehrgeiz sowie seinem Können eingebüßt. Den Frust über einen völlig verpatzten Boxenstopp drückte Verstappen ins Gaspedal. Die Überholmanöver bei der späten Aufholjagd gegen Charles Leclerc und Lewis Hamilton bewiesen seine Klasse - auch wenn Verstappen mit dem stärkeren Auto unterwegs war. Nicht zu unterschätzen ist die Willenskraft, die Verstappen nachwies. Nach dem Tod von Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz, einem seiner Förderer, rief der 25-Jährige professionell seine Leistung ab.
Formel 1: Nachträgliche Strafe für Alonso - Vettel rückt vor
Formel-1-Pilot Fernando Alonso durfte sich im Nachgang des Großen Preises der USA in Austin nur kurz über seine beeindruckende Aufholjagd freuen. Gegen den spanischen Alpine-Piloten wurde nach einem Protest des Haas-Teams nachträglich eine 30-Sekunden-Strafe ausgesprochen. Alonso fiel damit von Rang sieben aus den Punkten zurück auf den 15. Platz.
Spahn will im Bundestag Beteiligung von China an Hamburger Hafen verhindern
Unions-Fraktionsvize Jens Spahn (CDU) hat für diese Woche eine Sondersitzung des Bundestags gefordert, um die geplante Beteiligung des chinesischen Staatskonzerns Cosco am Hamburger Hafen zu verhindern. Es gebe im Bundestag eine Mehrheit gegen das Geschäft, sagte Spahn am Montag im ARD-"Morgenmagazin". "Wir sind bereit, noch in dieser Woche im Bundestag zusammenzukommen und zu entscheiden."
Pflegebevollmächtigte fordert Ende der Impfpflicht in Gesundheitseinrichtungen
Die Pflegebevollmächtigte des Bundes, Claudia Moll (SPD), hat ein Ende der Impflicht in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen gefordert. "Ein Herauspicken einzelner Gruppen, von denen sich einige dann nachvollziehbar stigmatisiert fühlen, halte ich für keinen guten Weg", sagte Moll der "Rheinischen Post" vom Montag. Eine Verlängerung der sogenannten einrichtungsbezogenen Impfpflicht über das Jahresende hinaus halte sie auch wegen einer hohen Impfquote im Pflegebereich nicht für notwendig.
Greenpeace-Studie: Recycling von Plastik ist ein "Mythos"
Der Umweltschutz-Organisation Greenpeace zufolge sinkt in den USA die Recyclingquote von Plastik - während die Produktion zunimmt. Die von der Industrie vielfach gepriesene Kreislaufwirtschaft bei Kunststoff sei ein "Mythos", hieß es in einem am Montag von Greenpeace USA veröffentlichten Bericht. Den Angaben zufolge produzierten US-Haushalte im Jahr 2021 51 Millionen Tonnen Plastikmüll, von denen nur 2,4 Millionen Tonnen recycelt wurden.
Chinas Wirtschaft legt im dritten Quartal wieder kräftig zu
Chinas Wirtschaft ist im dritten Quartal wieder kräftig gewachsen: Von Juli bis September nahm das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 3,9 Prozent im Vorjahresvergleich zu, wie das nationale Statistikamt in Peking am Montag mitteilte. Es hatte die Veröffentlichung der Daten vergangene Woche während des Parteitags der Kommunistischen Partei ohne Angabe von Gründen auf unbestimmte Zeit verschoben.
Baseball: Astros und Phillies erreichen World Series
Die Philadelphia Phillies und die Houston Astros haben in der Major League Baseball (MLB) die World Series erreicht. Die Phillies gewannen die Halbfinal-Serie nach einem 4:3 gegen die San Diego Padres mit 4:1 und stehen erstmals seit 2009 im Finale. Letztmals hatten sich die Phillies 2008 den Titel geholt.
NFL: Tagovailoa-Comeback nach Gehirnerschütterung
Footballstar Tua Tagovailoa von den Miami Dolphins hat nach einer Gehirnerschütterung sein Comeback gefeiert. Der Quarterback führte die Dolphins zu einem 16:10 gegen die Pittsburgh Steelers. Tagovailoa gelang ein Touchdown-Pass.
Zehntausende demonstrieren in Budapest gegen Orbans Bildungspolitik
Zehntausende Menschen haben in Budapest gegen die Bildungspolitik der Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban demonstriert. Der Protest am Sonntagabend richtete sich insbesondere gegen die schlechte Finanzausstattung der ungarischen Schulen. Die Demonstranten forderten auch eine bessere Bezahlung von Lehrerinnen und Lehrern.
Seider mit erstem Scorerpunkt - Sturm trifft
Die Detroit Red Wings mit Ausnahmetalent Moritz Seider sind in der nordamerikanischen Profiliga NHL in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Nach zwei Niederlagen gewannen die Red Wings gegen die Anaheim Ducks 5:1.
Lakers verlieren ohne Schröder auch drittes Spiel
Rekordmeister Los Angeles Lakers hat ohne Dennis Schröder auch das dritte Spiel der Saison in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA verloren. Das Team um Superstar LeBron James musste sich den Portland Trail Blazers mit 104:106 geschlagen geben. Der deutsche Nationalspieler Schröder fehlt nach wie vor wegen einer Daumenverletzung.
Hertha feiert Heimsieg - Boetius fühlt sich "wirklich gut"
Fußball-Bundesligist Hertha BSC hofft nach dem erlösenden ersten Heimsieg der Saison auf eine Initialzündung. "Es war sehr emotional, wir haben das alle gebraucht", sagte Trainer Sandro Schwarz nach dem 2:1 (0:0) gegen Schalke 04 am Sonntag bei DAZN.
Trotz Unruhe: Gaugisch fordert "gesamten Fokus" auf EM
Bundestrainer Markus Gaugisch will sich von der Unruhe im Frauen-Handball bei der am Montag startenden EM-Vorbereitung nicht ablenken lassen. "Natürlich kann das Thema nicht vollständig ausgeblendet werden. Es wäre auch merkwürdig, wenn es anders wäre", sagte Gaugisch dem SID.
Unterstützer von Brasiliens Präsident Bolsonaro feuert Granaten auf Polizei
Ein rechtsgerichteter Politiker und Unterstützer des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro hat sich seiner Festnahme durch die Polizei mit Gewalt widersetzt und dabei zwei Beamte mit einer Granate verletzt. Der frühere Abgeordnete Roberto Jefferson sollte von Polizisten aus seinem Haus in der Stadt Levy Gasparian im Bundesstaat Rio de Janeiro abgeführt werden, als er die Granaten abfeuerte, wie die Behörden am Sonntag mitteilten.
USA, Frankreich und Großbritannien weisen Vorwurf zu "schmutziger Bombe" zurück
Die USA, Frankreich und Großbritannien haben in einer gemeinsamen Erklärung die russischen Anschuldigungen zurückgewiesen, die Ukraine plane den Einsatz einer sogenannten schmutzigen Bombe mit radioaktivem Material. Die drei Länder träten den "durchsichtig falschen Behauptungen" entgegen, die Ukraine plane den Einsatz einer solchen Bombe auf ihrem eigenen Territorium, hieß es in der am Sonntag vom US-Außenministerium veröffentlichten Stellungnahme, die auch im Namen der Regierungen in Paris und London abgeben wurde.
Britischer Ex-Premier Johnson verzichtet auf erneute Kandidatur
Kein Comeback-Versuch von Boris Johnson: Nach tagelangen Spekulationen hat der frühere britische Premierminister seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur für das Amt erklärt. Er werde sich nicht um die Nachfolge der scheidenden Regierungschefin Liz Truss bewerben, gab Johnson am Sonntagabend bekannt. Klarer Favorit für das Amt des Partei- und damit auch Regierungschefs ist damit nun Ex-Finanzminister Rishi Sunak.
Scholz und Schmyhal eröffnen Deutsch-Ukrainisches Wirtschaftsforum
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und der ukrainische Regierungschef Denys Schmyhal eröffnen am Montag das fünfte Deutsch-Ukrainische Wirtschaftsforum in Berlin (12.00 Uhr). Es ist die erste derartige bilaterale Veranstaltung seit Beginn des russischen Angriffskriegs. Im Zentrum der Beratungen steht neben Hilfen für die ukrainische Wirtschaft der Wiederaufbau des Landes. Schwerpunkt ist dabei insbesondere der ukrainische Energiesektor, den russische Streitkräfte zuletzt gezielt angriffen.
Konservativer Kandidat Logar bei Präsidentenwahl in Slowenien vorn
In der ersten Runde der Präsidentenwahl in Slowenien hat der ehemalige Außenminister Anze Logar die meisten Stimmen erhalten. Nach Auszählung von 99,9 Prozent der Stimmen lag der konservative Politiker am Sonntagabend bei 34 Prozent. Die Mitte-Links-Kandidatin Natasa Pirc Musar kam auf 27 Prozent.
Südkorea und Nordkorea feuern Warnschüsse an umstrittener Seegrenze ab
An der umstrittenen Seegrenze zwischen Nordkorea und Südkorea haben beide Seiten Warnschüsse abgefeuert. Ein nordkoreanisches Handelsschiff habe am frühen Montagmorgen die Seegrenze zu Südkorea überquert, woraufhin die südkoreanische Armee die Warnschüsse abgegeben habe, zitierte die Nachrichtenagentur Yonhap den Generalstab der südkoreanischen Streitkräfte. Das Schiff sei dann in Richtung Norden umgedreht.
EVP-Chef Weber fordert Kurswechsel der EU gegenüber China
Als Konsequenz aus dem Ausbau der Machtstellung von Chinas Staatschef Xi Jinping hat der Vorsitzende der konservativen Europäischen Volkspartei (EVP), Manfred Weber, einen Kurswechsel der EU gegenüber China gefordert. "China verändert sein Gesicht. Präsident Xi unterstreicht einen Machtanspruch im Inneren und nach Außen", sagte der CSU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben). Die EU müsse sich darauf einstellen und "ihre Naivität ablegen".
Deutsche Wirtschaft macht Pläne für Wiederaufbau der Ukraine
Die deutsche Wirtschaft macht bereits konkrete Pläne für den Wiederaufbau der Ukraine. "Wir müssen Soforthilfe leisten, etwa bei der Infrastruktur oder der Energieversorgung, aber die Zukunft gleich mitdenken", sagte der Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft (OA), Michael Harms, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Montagsausgaben).
Meloni in Rom mit Macron zusammengetroffen
Die neue italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni ist wenige Stunden nach ihrer Übernahme der Regierungsgeschäfte mit dem französischen Staatschef Emmanuel Macron zusammengetroffen. Das mehr als einstündige Treffen fand am Sonntagabend in Rom unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Macron erklärte anschließend im Onlinedienst Twitter, er setze in der Beziehung zu der neuen italienischen Regierung auf "Dialog und Ambition".
Lindner wehrt sich gegen Vorwurf der zu langsamen Entlastung in Energiekrise
Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat die Ampel-Regierung gegen Vorwürfe verteidigt, sie handele nicht schnell genug zur Entlastung der deutschen Unternehmen in der Energiekrise. Die Bundesregierung arbeite "unter Hochdruck daran, schnellstmöglich die Strom- und die Gaspreise zu dämpfen", sagte Lindner am Sonntag in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin".
Johnson verzichtet auf Kandidatur für Truss-Nachfolge
Nach tagelangen Spekulationen hat der ehemalige britische Regierungschef Boris Johnson einer erneuten Kandidatur für das Amt eine Absage erteilt. Er werde sich nicht um die Nachfolge der scheidenden Premierministerin Liz Truss bewerben, erklärte Johnson am Sonntagabend. Favorit für das Amt des Partei- und damit auch des Regierungschefs ist damit Ex-Finanzminister Rishi Sunak, den Johnson-Anhänger für dessen Sturz im Juli verantwortlich machen.
Verstappen gewinnt Großen Preis der USA
Max Verstappen hat seine Siegesserie in der Formel 1 nach dem vorzeitigen Titelgewinn fortgesetzt und Red Bull auch zum Sieg in der Konstrukteurs-WM geführt. Der Niederländer gewann am Sonntag den Großen Preis der USA in Austin/Texas vor Lewis Hamilton im Mercedes und Ferrari-Pilot Charles Leclerc. Verstappen feierte seinen 13. Erfolg der laufenden Saison.
Britischer Ex-Premier Johnson bewirbt sich nicht um Truss-Nachfolge
Der ehemalige britische Regierungschef Boris Johnson bewirbt sich nicht wie erwartet um die Nachfolge der scheidenden Premierministerin Liz Truss. "In den vergangenen Tagen bin ich leider zu dem Schluss gekommen, dass es einfach nicht das Richtige wäre", erklärte Johnson am Sonntagabend. "Sie können nicht effektiv regieren, wenn Sie keine geeinte Partei im Parlament haben." Favorit für die Nachfolge von Truss ist damit der frühere Finanzminister Rishi Sunak.
Krimi gegen Barcelona: Magdeburg gewinnt erneut die Klub-WM
Der deutsche Meister SC Magdeburg hat seinen Titel bei der Klub-WM in einem echten Handball-Krimi erfolgreich verteidigt. Wie im Vorjahr rang der Bundesligist im Finale den Champions-League-Sieger FC Barcelona nieder, im saudi-arabischen Dammam hieß es am Ende 41:39 (35:35, 21:17) nach Verlängerung für Magdeburg. Der Traditionsklub holte damit den fünften deutschen Titel beim IHF Super Globe.