Letzte Nachrichten
Schlotterbeck: Leistungen im DFB-Team "ausbaufähig"
Fußball-Nationalspieler Nico Schlotterbeck sieht eine gewisse Diskrepanz zwischen seinen Vorstellungen für Borussia Dortmund und in der DFB-Auswahl. "Meine Leistungen im Verein finde ich sehr gut, bei der Nationalmannschaft war das aber bislang ausbaufähig. Die Länderspiele waren noch nicht auf dem Niveau, das ich selbst von mir erwarte und auch der Bundestrainer", sagte der 22-Jährige im Sport1-Interview.
NHL: Blitztor von Peterka für die Buffalo Sabres
Ein Blitztor nach 52 Sekunden Spielzeit steuerte Deutschlands Eishockey-Ass John-Jason Peterka von den Buffalo Sabres zum 7:2-Erfolg bei Rekord-Stanley-Cup-Champion Montreal Canadiens in der nordamerikanischen Profiliga NHL bei. Der vierte Saisontreffer des 20-Jährigen bedeutete bereits die 2:0-Führung für die Gäste, nachdem Buffalo durch den Schweden Rasmus Dahlin bereits nach 35 Sekunden in Führung gegangen war.
Die Sport-Höhepunkte am Mittwoch, 23. November
Bei der WM in Katar startet die DFB-Elf in die Mission fünfter WM-Stern. Zum Auftakt trifft die Mannschaft von Bundestrainer Hansi Flick ohne den verletzten Leroy Sane auf Japan. Der Ball rollt in Doha ab 14.00 Uhr. Zuvor will Vizeweltmeister Kroatien im ersten Spiel des Tages um 11.00 Uhr mit einem Sieg gegen Marokko erfolgreich das Turnier beginnen. Im zweiten Duell der deutschen Gruppe E trifft Mitfavorit Spanien um 17.00 Uhr auf Costa Rica, zum Abschluss des Tages duellieren sich die Belgier ab 20.00 Uhr mit Kanada.
Frankreich: WM-Aus für Bayern-Ass Hernandez
Nächster personeller Rückschlag für Fußball-Weltmeister Frankreich: Bereits frühzeitig war Lucas Hernandez, Abwehrspieler von Rekordmeister Bayern München, beim 4:1 gegen Australien verletzt ausgewechselt worden. In der Nacht zum Mittwoch herrschte dann Klarheit: Hernandez steht bei der restlichen WM-Endrunde in Katar aufgrund einer Knieverletzung nicht mehr zur Verfügung. Dies berichtet die Nachrichten-Agentur AFP.
EU-Gericht urteilt über Einstufung von Titandioxid-Pulver als krebserregend
Das Gericht der Europäischen Union (EuG) in Luxemburg entscheidet am Mittwoch (09.30 Uhr) über die Einstufung von Titandioxid-Pulver als krebserregend beim Einatmen. Der Weißmacher steckt unter anderem in Wandfarben und Kosmetika. 2019 stufte die EU-Kommission Pulver mit mindestens einem Prozent Titandioxid-Partikeln, die kleiner als 0,01 Millimeter sind, als vermutlich krebserregend beim Einatmen ein. (Az. T-279/20 u.a.)
Mölln gedenkt rassistischen Brandanschlags mit drei Toten vor 30 Jahren
30 Jahre nach dem rassistischen Brandanschlag mit drei Toten im schleswig-holsteinischen Mölln wird in der Stadt am Mittwoch (17.00 Uhr) des damaligen Geschehens gedacht. Geplant sind Kranzniederlegungen an den Anschlagsorten und ein interreligiöser Gottesdienst. Bereits am Vormittag erinnert auch der schleswig-holsteinische Landtag an die rechtsextremistische Tat.
Oberstes britisches Gericht entscheidet über Unabhängigkeitsreferendum Schottlands
Der Oberste Gerichtshof Großbritanniens entscheidet am Mittwoch darüber, ob Schottland auch ohne Zustimmung der Zentralregierung in London ein zweites Unabhängigkeitsreferendum abhalten darf. Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon will ein solches im Oktober kommenden Jahres stattfinden lassen. Die britische Zentralregierung lehnt ein erneutes Unabhängigkeitsreferendum aber ab und verweigert ihre Zustimmung.
New Yorker Zivilprozess gegen Trump und seine Kinder soll Ende 2023 beginnen
Der New Yorker Zivilprozess gegen Ex-US-Präsident Donald Trump und seine drei ältesten Kinder wegen mutmaßlichen Finanzbetrugs wird frühestens im Oktober kommenden Jahres beginnen. Der zuständige Richter Arthur Engoron vom Obersten Gerichtshof von Manhattan setzte am Dienstag den 2. Oktober 2023 als Verhandlungstermin an. Trumps Anwälte werden sehr wahrscheinlich versuchen, den Prozessbeginn noch weiter hinauszuzögern.
Bolsonaros Partei legt Beschwerde gegen Ergebnis der Präsidentenwahl ein
Mehr als drei Wochen nach der Präsidentschaftswahl in Brasilien hat die Partei des abgewählten Präsidenten Jair Bolsonaro eine Beschwerde gegen das Wahlergebnis eingelegt. Bolsonaros Liberale Partei (PL) forderte am Dienstag das Oberste Wahlgericht auf, alle Stimmen, die mit mehr als 280.000 Wahlmaschinen abgegeben wurden, für ungültig zu erklären. Die PL machte geltend, dass "Fehlfunktionen" dieser Maschinen Bolsonaros Wiederwahl verhindert hätten.
Manchester United erwägt Verkauf
Wie beim FC Liverpool ist auch beim englischen Fußball-Rekordmeister Manchester United der Verkauf ein Thema. Am Dienstagabend gab der Vorstand bekannt, dass ein "Prozess zur Sondierung strategischer Alternativen für den Verein" eingeleitet worden sei. Auch ein Verkauf wurde in der Mitteilung als Möglichkeit genannt.
Frankreichs Sorgen um Hernandez: "Es könnte sehr ernst sein"
Weltmeister Frankreich fürchtet nach dem starken Auftakt bei der Fußball-WM den nächsten langfristigen Ausfall. Die Knie-Verletzung von Bayern Münchens Verteidiger Lucas Hernandez sei "ein schwerer Schlag" gewesen, sagte Nationaltrainer Didier Deschamps am Abend nach dem 4:1 (2:1) gegen Australien: "Wir warten auf die Ergebnisse der Tests. Aber ich fürchte, es könnte sehr ernst sein."
Weltmeister Frankreich startet überzeugend
Von Fluch keine Spur: Weltmeister Frankreich hat trotz eines frühen Doppelschocks bei seinem WM-Auftakt einen Hauch von Zauber versprüht. Nach einem schnellen Rückstand und der möglicherweise schweren Verletzung des Bayern-Verteidigers Lucas Hernandez fingen sich die Franzosen am Dienstag schnell wieder und besiegten Australien völlig verdient mit 4:1 (2:1).
Westliche Länder besorgt über Fortschritte bei iranischem Atomprogramm
Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die USA haben besorgt auf die Mitteilung des Iran reagiert, in der Atomanlage Fordo mit der Produktion von auf 60 Prozent angereichertem Uran begonnen zu haben. Berlin, London und Paris verurteilten die Ausweitung des iranischen Atomprogramms in einer gemeinsamen Erklärung am Dienstag. Aus Washington hieß es, die USA würden Teherans Fortschritte mit "großer Sorge" beobachten. Derweil bestätigte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) die Angaben Teherans.
Innenministerin Faeser richtet Appell an FIFA
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat nach dem Verbot der "One Love"-Armbinde bei der WM in Katar einen Appell an die FIFA gerichtet und sich für ein Umdenken beim Fußball-Weltverband stark gemacht. "Es muss doch heutzutage möglich sein, für Offenheit, Vielfalt und gegen Diskriminierung einzutreten", sagte Faeser im Interview mit den ARD-Tagesthemen vor dem Auftakt der deutschen Mannschaft am Mittwoch (14.00 Uhr MEZ/ARD und MagentaTV) gegen Japan.
Supreme Court macht Weg für Herausgabe von Trump-Steuerunterlagen an Kongress frei
Der Oberste Gerichtshof der USA hat den Weg für eine Herausgabe von Steuerunterlagen von Ex-Präsident Donald Trump an den Kongress freigemacht. Der Supreme Court in Washington wies am Dienstag einen Antrag des 76-jährigen Republikaners ab, eine Übergabe der Dokumente zu blockieren. Damit kann die US-Steuerbehörde IRS dem für Steuerpolitik zuständigen Ausschuss des Repräsentantenhauses Steuerunterlagen Trumps aus sechs Jahren überreichen.
"One Love"-Verbot: Müller verteidigt Nationalspieler und DFB
Routinier Thomas Müller hat den Deutschen Fußball-Bund (DFB) sowie die Spieler der Nationalmannschaft für ihre Reaktion auf das FIFA-Verbot der "One Love"-Binde bei der Fußball-WM in Katar verteidigt. "Wer von uns Fußballern erwartet, dass wir unseren Pfad als Sportler komplett verlassen und unsere sportlichen Träume, für die wir ein Fußballerleben lang gearbeitet haben, aufgeben, um uns politisch noch deutlicher zu positionieren, der wird enttäuscht sein", schrieb Müller am Abend vor dem deutschen WM-Auftakt gegen Japan am Mittwoch (14.00 Uhr MEZ/ARD und MagentaTV) bei Instagram.
Bidens Corona-Berater Anthony Fauci gibt letzte Pressekonferenz im Weißen Haus
Der oberste Corona-Berater von US-Präsident Joe Biden, Anthony Fauci, hat vor seinem angekündigten Rücktritt eine letzte Pressekonferenz im Weißen Haus gegeben. Der 81-Jährige warb dabei am Dienstag für Auffrischungsimpfungen - und zog eine Bilanz seiner langen Karriere. Seine "letzte Botschaft" an die Bevölkerung vom Podium im Presseraum des Weißen Hauses sei: "Bitte, für Ihre eigene Sicherheit und die Ihrer Familie, lassen Sie sich mit dem neuesten Covid-19-Impfstoff impfen."
Keine strafrechtlichen Konsequenzen für Beschimpfung von Prinz Andrew
Die Beschimpfung von Prinz Andrew als "kranker alter Mann" hat keine strafrechtlichen Konsequenzen: Der 22-jährige Mann, der den Bruder von König Charles III. während des Trauermarsches für die verstorbene britische Monarchin Elizabeth II. entsprechend beschimpft hatte, wird nicht strafrechtlich belangt. Nach einer "vollständigen und sorgfältigen Abwägung aller Fakten und Umstände" sei von einer Anklage abgesehen worden, erklärte das Justizministerium am Dienstag.
Flaute wird zum Fluch: Polen verzweifeln gegen Mexiko
Es war eine unschöne Serie, nun wird es langsam unheimlich: Robert Lewandowski kann in WM-Spielen einfach nicht treffen, auch ein Elfmeter half nicht - und Polen trennt sich torlos von Mexiko.
Flaute wird zum Fluch: Lewandowski vergibt Elfmeter
Robert Lewandowskis WM-Flaute wird zum Fluch - und seine Polen stehen nach dem Start in Katar gehörig unter Druck. Der Weltfußballer verschoss beim enttäuschenden 0:0 gegen Mexiko sogar einen Foulelfmeter, Lewandowski hing ansonsten 90 Minuten in der Luft, war beinahe unsichtbar - und er wartet auch nach seinem vierten Auftritt auf der größten Bühne auf sein erstes WM-Tor.
Manchester United trennt sich von Cristiano Ronaldo
Die Trennung von Manchester United und Cristiano Ronaldo ist vollzogen, einer der größten Stars der Fußball-WM in Katar ist vereinslos. Der englische Rekordmeister bestätigte am Dienstagabend in einer knappen Mitteilung den Abschied des 37-jährigen Portugiesen.
Bundesregierung will Bundeswehr bis Mai 2024 aus Mali abziehen
Die Bundesregierung will den Einsatz der Bundeswehr im westafrikanischen Krisenland Mali bis spätestens Mai 2024 beenden. Das Mandat für die deutsche Beteiligung am UN-Blauhelmeinsatz Minusma solle im Mai 2023 "letztmalig" um ein Jahr verlängert werden, erklärte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Dienstag nach Beratungen der Bundesregierung in Berlin. Ziel sei es, "diesen Einsatz nach zehn Jahren strukturiert auslaufen zu lassen". Der Terminplan trage mit dem Zeitplan auch dem Umstand Rechnung, dass für Februar 2024 Wahlen in Mali vorgesehen seien.
Acht Jahre Haft für 33-Jährigen in Wuppertal wegen Tötung von Lebensgefährtin
Weil er seine Lebensgefährtin tötete und verbrannte, hat das Wuppertaler Landgericht einen 33-Jährigen zu acht Jahren Haft verurteilt. Die Richter sprachen Kevin K. am Dienstag der Körperverletzung mit Todesfolge schuldig, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.
USA sehen Fortschritte bei iranischem Atomprogramm mit "großer Sorge"
Die USA haben besorgt auf die Ankündigung des Iran reagiert, in der Atomanlage Fordo mit der Produktion von auf 60 Prozent angereichertem Uran begonnen zu haben. Der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates der Weißen Hauses, John Kirby, sagte am Dienstag, die USA würden mit "großer Sorge" Teherans Fortschritte bei seinem Atomprogramm, aber auch bei ballistischen Raketen beobachten.
Kubas Präsident kritisiert in Moskau Sanktionen des "Yankee-Imperiums"
Russlands Präsident Wladimir Putin und sein kubanischer Amtskollege Miguel Diaz-Canel haben am Dienstag gemeinsam die Sanktionen des Westens gegen ihre jeweiligen Länder kritisiert. "Wir haben uns immer gegen Einschränkungen, Embargos, Blockaden und so weiter gestellt", sagte Putin im Kreml. Diaz-Canel merkte an, beide Länder seien Ziel "unfairer und willkürlicher Sanktionen" und hätten im "Yankee-Imperium" einen "gemeinsamen Feind, der einen großen Teil der Welt manipuliert".
Flick kritisiert "One Love"-Verbot
Bundestrainer Hansi Flick hat das "One Love"-Verbot des Weltverbandes FIFA scharf kritisiert. "Ich finde es schade, dass man für Menschenrechte nicht mehr einstehen darf", sagte der 57-Jährige am Dienstag in Doha. Die Mannschaft habe gemeinsam mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und anderen Nationen "ein Zeichen setzen wollen", die FIFA habe diesem Vorhaben "einen Riegel vorgeschoben".
Brüssel kritisiert deutsche Haushaltspläne und Energiepaket
Die Europäische Kommission hat die Bundesregierung zum Nachbessern ihrer Haushaltspläne für das kommende Jahr aufgefordert. Insbesondere die Vorkehrungen zum Schutz der Verbraucher vor den hohen Energiepreisen seien nicht "zielgerichtet" genug, kritisierte die Behörde am Dienstag in ihrem in Straßburg vorgestellten Bericht über die nationalen Budgetpläne für 2023.
Faeser rechtfertigt Reise nach Katar - und kritisiert Fifa
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat ihre Reise zum WM-Auftaktspiel der deutschen Nationalmannschaft in Katar verteidigt. "Als Sportministerin habe ich eine Verantwortung für die Fans und unsere deutsche Mannschaft", erklärte Faeser am Dienstag gegenüber "Bild". "Die schwierigen Fragen der Menschenrechte will und werde ich weiter vor Ort thematisieren - und unser Team mit aller Leidenschaft unterstützen." Daher reise sie zum Auftaktspiel der deutschen Mannschaft gegen Japan.
Geschworene beginnen Beratungen in Prozess gegen Gründer von US-Miliz Oath Keepers
Im Prozess gegen den Gründer der rechtsextremen US-Miliz Oath Keepers wegen der Kapitol-Erstürmung Anfang 2021 haben die Geschworenen am Dienstag ihre Beratungen aufgenommen. Die zwölf Jury-Mitglieder in der Hauptstadt Washington müssen entscheiden, ob der 57-jährige Stewart Rhodes und vier Mitangeklagte sich der "aufrührerischen Verschwörung" schuldig gemacht haben. Bei einem Schuldspruch drohen den Angeklagten bis zu 20 Jahre Gefängnis.
Habeck und Le Maire wollen Zusammenarbeit bei Wasserstoff ausbauen
Einen Tag nach dem Paris-Besuch von Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat sich auch Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) für eine engere deutsch-französische Zusammenarbeit ausgesprochen. "Wir wollen wieder verstärkt gemeinsam Projekte finanzieren und diese anderen europäischen Ländern zum Einstieg anbieten", sagte Habeck nach einem Treffen mit seinem französischen Kollegen Bruno Le Maire.
Stadtwerke kritisieren Benachteiligung bei Energiepreisbremsen
Die deutschen Stadtwerke haben eine Benachteiligung bei den Preisbremsen für Gas und Strom beklagt und Änderungen gefordert. Es sei "willkürlich" und gefährde die kommunale Daseinsvorsorge, dass der Kreis der anspruchsberechtigten Firmen sie ausschließe, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes Kommunaler Unternehmen (VKU), Ingbert Liebing. Der Gesetzentwurf für die Preisbremsen, die ab März rückwirkend auch für Januar und Februar gelten sollen, war am Dienstag den Verbänden zur Stellungnahme zugeleitet worden.
Dreieinhalb Jahre Haft für Chefin von verbotener Reichsbürgergruppe in Lüneburg
Das Landgericht im niedersächsischen Lüneburg hat am Dienstag die Anführerin einer verbotenen rassistischen und antisemitischen Reichsbürgervereinigung zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Die Staatsschutzkammer sah alle Anklagevorwürfe gegen die 61-Jährige als erwiesen an, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Heike W. wurde demnach dafür verurteilt, die illegale Vereinigung mit der Bezeichnung Geeinte deutsche Völker und Stämme trotz eines Vereinsverbots weiterbetrieben zu haben.