Letzte Nachrichten
Spanien untersucht weiter Ursachen für Massenandrang von Migranten in Ceuta
Einen Monat nach dem Massenandrang von Migranten auf die spanische Exklave Ceuta in Nordafrika untersucht Spanien nach Regierungsangaben weiter die Ursachen der Vorkommnisse. "Wir ermitteln weiter", sagte Ministerpräsident Pedro Sánchez am Montag im Radiosender Cadena Ser. Zugleich prangerte der sozialistische Regierungschef "Falschinformationen" an, die durch eine "ultrarechte internationale Bewegung" verbreitet worden seien.
Ökonomen warnen vor staatlicher Wohnungsbaugesellschaft
Ökonomen haben vor der Gründung einer staatlichen Wohnungsbaugesellschaft gewarnt, wie sie die Bundesregierung Anfang Juli angekündigt hatte. Das Vorhaben berge "große verfassungsrechtliche Risiken", denn die Zuständigkeit für Wohnungsbau liege laut Grundgesetz bei den Ländern, nicht beim Bund, erklärte das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung der Hans-Böckler-Stiftung (IMK) am Montag. Stattdessen könne der Bund eine neue Fördersäule etwa über die KfW für kostengünstige Wohnungen auflegen.
Österreicher in Bayern von Zug erfasst und getötet
Im bayerischen Pocking nahe der deutsch-österreichischen Grenze ist ein Österreicher von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden. Der 23-Jährige wurde am Samstagabend an einem unbeschrankten Bahnübergang von einem herannahenden Zug überfahren, wie die Polizei am Montag in Straubing mitteilte. Nach derzeitigem Stand werde von einem "fahrlässigen Unfallgeschehen" ausgegangen, hieß es.
Bundesaußenminister Wadephul zu Besuch nach Tunesien aufgebrochen
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) ist zu einem Besuch in den nordafrikanischen Mittelmeeranrainern Tunesien und Algerien aufgebrochen. "Mit Tunesien und Algerien teilen wir zentrale wirtschaftliche und sicherheitspolitische Anliegen", erklärte Wadephul am Montagmorgen vor seinem Abflug in Berlin. "Gemeinsam können wir das Mittelmeer zu einem Raum der Stärke zwischen unseren Kontinenten machen", fügte er hinzu.
Grüne fordern Merz zu mehr Entschlossenheit gegenüber Russland auf
Die Grünen haben Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zu einem entschlosseneren Handeln gegen Russland wegen des Leipziger Drohnenvorfalls aufgefordert. "Die Bundesregierung muss endlich aufhören, zögerlich, verdruckst und verzagt zu sein", sagte Grünen-Fraktionsvize Konstantin von Notz den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Montag. Die Bundesregierung hat sich bislang nicht klar zur Urheberschaft der Leipziger Drohnenattacke geäußert, der Verdacht richtet sich vor allem gegen Russland.
Vor Zverevs erster Nachtschicht: Becker glaubt an Finaleinzug
Mit einer Nachtschicht startet Alexander Zverev in seine Titelmission bei den US Open - und geht es nach Boris Becker, dann stehen die Chancen gut, dass es der Auftakt einer weiteren Erfolgsgeschichte des French-Open-Gewinners wird. "Ich glaube, er hat große Chancen, das dritte Grand-Slam-Finale zu erreichen. Das ist wirklich machbar", sagte Becker in seinem Podcast mit Andrea Petkovic: "Er hat eine Riesenchance."
Schalkes Trainer Muslic hofft gegen Bayern auf "großes Learning"
Den Auftakt verpatzt - und jetzt kommt der FC Bayern: Aufsteiger Schalke 04 droht ein Fehlstart in die Bundesligasaison. Doch der Altmeister baut gegen den übermächtigen Rekordmeister am Samstag (18.30 Uhr/Sky) in der Arena vor allem auf seine Heimstärke.
Drama in Runde eins: Djokovic übergibt sich und scheidet aus
Novak Djokovic stützte sich immer wieder erschöpft auf seinem Schläger ab, er kämpfte noch auf dem Platz gegen die Tränen, er übergab sich sogar in einer Ecke des Courts - und verlor am Ende tatsächlich sein dramatisches Auftaktmatch bei den US Open. Für den Grand-Slam-Rekordsieger war es das erste Erstrunden-Aus bei der 20. Teilnahme am Turnier in Flushing Meadows.
Golf: Scheffler gewinnt Tour Championship
Golf-Profi Scottie Scheffler hat seinen Status als Nummer eins der Weltrangliste im letzten Turnier der Saison bestätigt. Der vierfache Major-Champion aus den USA gewann nach 2024 zum zweiten Mal die PGA Tour Championship. Mit einer 66-er Runde zog der 30-Jährige auf den letzten neun Löchern im East Lake Golf Club in Atlanta noch am Norweger Viktor Hovland vorbei und sicherte sich mit drei Schlägen Vorsprung auch die Siegprämie von zehn Millionen Dollar.
Henning: "Wenn ich noch jemandem in den Hintern treten muss..."
André Henning war zwar nicht in die Party-Pläne seiner WM-Helden eingeweiht, eines wusste der Erfolgstrainer der deutschen Hockey-Männer schon vor Beginn der wilden Nacht dafür umso besser. Nach all den Jahren, Monaten und Wochen des harten Trainings für das insgesamt vierte deutsche WM-Gold müsse man "auch mal loslassen", erklärte Henning bei MagentaTV und ergänzte lachend: "Wenn ich noch jemandem in den Hintern treten muss, dass sie es tun, dann werde ich sie zur Party treten, ja."
Rund 15 Vermisste nach Sturzflut im Grand Canyon
Nach einer Sturzflut im berühmten Grand Canyon im Westen der USA sind am Sonntag etwa 15 Menschen vermisst worden. Wie der Nationalpark mitteilte, ereignete sich die plötzliche Flut am Samstag am Bright Angel Canyon im Gebiet der Unterkunft Phantom Ranch. Gemeinsam mit den Behörden des Bundesstaates Arizona werde versucht, Menschen in Sicherheit zu bringen und alle von der Flut Betroffenen zu erfassen.
Präsidenten Russlands, Chinas und des Iran bei Gipfel in Kirgistan
In Kirgistan beginnt am Montag ein Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit, zu dem unter anderen der russische Präsident Wladimir Putin, sein chinesischer Kollege Xi Jinping sowie der iranische Präsident Massud Peseschkian erwartet werden. Etwa ein Dutzend Staatenlenker wollen bei dem zweitägigen Treffen in der Hauptstadt Bischkek das 25-jährige Bestehen des Bündnisses begehen.
Erstes Ministertreffen von neuem Verteidigungsbündnis in Istanbul
Minister des neuen Militärbündnisses aus Saudi-Arabien, der Türkei und Pakistan kommen am Montag erstmals zu Beratungen in Istanbul zusammen. Bei dem Treffen soll nach Angaben der türkischen Regierung ein mit den Außen- und Verteidigungsministern sowie Militärchefs der drei Länder besetzter gemeinsamer verteidigungspolitischer "Strategie-Ausschuss" gebildet werden. Zudem soll über eine Stärkung der Verteidigungsfähigkeiten, Kooperationen in der Rüstungsindustrie und die Kompatibilität der Armeen beraten werden.
Klingbeil berät mit G20-Finanzministern im US-Bundesstaat North Carolina
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) nimmt ab Montag an einem zweitägigen Treffen der G20-Finanzminister und Zentralbanker in Asheville im US-Bundesstaat North Carolina teil. Klingbeil werde am Rande des Treffens auch bilaterale Gespräche mit wichtigen Partnern wie dem kanadischen Finanzminister und der indischen Finanzministerin führen, sagte eine Ministeriumssprecherin in Berlin. Für Dienstag steht demnach ein Besuch im BMW-Werk in South Carolina auf dem Programm.
Außenminister Wadephul besucht Tunesien und Algerien
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) besucht am Montag und Dienstag die nordafrikanischen Mittelmeeranrainer Tunesien und Algerien. In Tunis sind am Montag Gespräche mit seinem Kollegen Mohamed Nafti geplant sowie Treffen mit Vertretern deutscher Unternehmen im Land und tunesischer Start-ups.
US-Finanzministerium verwehrt Journalisten Akkreditierung für G20-Treffen
Das US-Finanzministerium hat mehreren Journalisten die Akkreditierung für das am Montag beginnende Treffen der G20-Finanzminister und Zentralbanker in Asheville verweigert. Reporter der "New York Times", des "Wall Street Journal" sowie der Nachrichtenagentur Bloomberg haben keinen Zugang zu dem Treffen, wie die Medienhäuser mitteilten. Als G20-Gastgeber regelt das Finanzministerium den Zugang zu den zweitägigen Beratungen im US-Bundesstaat North Carolina.
USA greifen erstmals seit Wochen Ziele im Iran an
Erstmals seit einem Monat hat die US-Armee am Sonntag wieder Ziele im Iran angegriffen. Die Angriffe richteten sich gegen Raketenwerfer auf der iranischen Insel Larak in der Straße von Hormus, wie das für die Region zuständige US-Militärkommando Centcom mitteilte. Die iranischen Revolutionsgarden reagierten mit Angriffen auf Luftwaffenstützpunkte in Jordanien. Angesichts der neuen gegenseitigen Attacken schnellten die Ölpreise in die Höhe.
Spotter Semantics schafft einheitliche Datengrundlage für Self-Service-BI
Bislang bremsen widersprüchliche Definitionen Dashboards und KI-Agenten aus
Volkswagen Group Retail Deutschland investiert in modernen Neubau in Leipzig
Volkswagen Automobile Leipzig und Audi Zentrum Leipzig eröffnen Deutschlands erstes gemeinsames Autohaus
Venezuelas Ex-Präsident Maduro meldet sich aus US-Haft zu Wort
Acht Monate nach seiner Gefangennahme durch das US-Militär hat sich der entmachtete venezolanische Präsident Nicolás Maduro aus dem Gefängnis zu Wort gemeldet. Er sei "standhaft", schrieb er in einer am Sonntag im Onlinedienst Telegram veröffentlichten Botschaft an seine Landsleute in Venezuela. Dazu veröffentlichte er Fotos, die ihn offenbar in seinem Gefängnis im New Yorker Stadtteil Brooklyn zeigen.
Militär: USA greifen erstmals seit Wochen Ziele im Iran an
Die US-Armee hat nach eigenen Angaben am Sonntag erstmals seit Wochen wieder Ziele im Iran angegriffen. Dabei sei die iranische Insel Larak in der Straße von Hormus attackiert worden, erklärte das für die Region zuständige US-Militärkommando Centcom. Der Angriff galt demnach zwei Raketen-Abschussstellungen, an denen die iranischen Revolutionsgarden den Abschuss von mit Seeminen bestückten Raketen vorbereitet hätten, erklärte Centcom-Sprecher Tim Hawkins.
NFL: Los Angeles Rams locken Donald aus dem Ruhestand
Football-Star Aaron Donald (35) kehrt überraschend zu den Los Angeles Rams zurück. Wie die Franchise am Sonntag bekannt gab, verstärkt der dreimalige NFL Defensive Player of the Year zur neuen Saison das Team, mit dem er 2022 den Super Bowl gewonnen hatte. 2024 war er nach zehn Jahren in der National Football League zurückgetreten, nun ließ er sich aus dem Ruhestand locken. Laut US-Medienberichten unterschrieb Donald einen Einjahresvertrag über 20 Millionen US-Dollar.
Bevölkerung von Guinea-Bissau stimmt über Stärkung des Präsidenten ab
Im westafrikanischen Guinea-Bissau hat die Bevölkerung über eine Verfassungsänderung abgestimmt, mit der die Rolle des Staatspräsidenten gestärkt werden soll. Die Abstimmungslokale schlossen am Sonntagabend, erste Ergebnisse des Referendums werden für Dienstag erwartet. Die Beteiligung lag nach Angaben der Wahlkommission bei über 55 Prozent.
Junge Italienerin stirbt durch Schüsse bei Techno-Party in der Schweiz
Nach tödlichen Schüssen während einer Rave-Party in der Schweiz fahndet die Polizei unter Hochdruck nach dem Täter. Auf der Techno-Party "Aarauer Rave" in der Nähe von Zürich wurde in der Nacht zum Sonntag laut Polizeiangaben eine junge Frau durch Schüsse getötet. Fünf weitere Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schwer. Wer das Verbrechen verübte, war zunächst unklar. Die Fahndung laufe, teilte die Kantonspolizei Aarau mit.
Fähre sinkt vor Nordzypern: Mindestens acht Todesopfer
Bei einem Fährunglück vor der Küste Nordzyperns sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen, 17 weitere Insassen werden laut Medienberichten vermisst. Die mit 267 Insassen besetzte Fähre kenterte nach Behördenangaben am Sonntag aus zunächst ungeklärter Ursache und sank. Passagiere berichteten von einer Explosion an Bord. Überlebende klagten über mangelnde Rettungswesten.
Frankreichs Ex-Premier Philippe will konservative Parteien in neuem Bündnis einen
Knapp acht Monate vor der Präsidentschaftswahl in Frankreich will der Mitte-Rechts-Kandidat Edouard Philippe die konservativen Parteien in einem neuen Wahlbündnis oder einer neuen Partei einen. Es gehe darum, "die neue Partei oder den neuen Parteienverbund zu schmieden, der es allen, die ihre Kräfte im Dienste des Landes bündeln wollen ermöglicht, gemeinsam zu regieren", sagte der Vorsitzende der Partei Horizons am Sonntag bei einer Veranstaltung im nordfranzösischen Tourcoing.
AfD-Verbotsverfahren: Merz warnt vor sehr hohen Hürden
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich weiter skeptisch zur Einleitung eines Parteiverbotsverfahrens gegen die AfD gezeigt. Er wolle sich Forderungen, "dass man wenigstens den sogenannten völkischen Teil der AfD verbieten sollte, (...) nicht verschließen", sagte Merz im ARD-"Sommerinterview" am Sonntag. Aber in Deutschland seien die Hürden für ein Parteienverbot "sehr, sehr hoch".
Merz: Regierung hat Reaktion auf Drohnenvorfall in Leipzig weitgehend festgelegt
Die Bundesregierung hat ihre Reaktion auf den Vorfall mit der Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig weitgehend festgelegt. "Wir sind dabei, die Ermittlungen abzuschließen", sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Sonntag im ARD-"Sommerinterview". "Wir haben eine weitgehende Einigung in der Bundesregierung, wie wir reagieren, und das werden wir in den nächsten Tagen auch klar zum Ausdruck bringen."
Schalker Dämpfer bei Bundesliga-Comeback
Schalke 04 hat bei seinem mit Spannung erwarteten Bundesliga-Comeback nach 1191 Tagen gleich einmal den ersten Stimmungsdämpfer hinnehmen müssen. Die Mannschaft von Trainer Miron Muslic verlor beim FC Augsburg mit 0:3 (0:1). Es droht nun ein Fehlstart für den Aufsteiger: Am zweiten Spieltag am Samstag (18.30 Uhr/Sky) wartet der übermächtige Doublesieger FC Bayern.
Sarah Oswald spricht über Ost-Identität und ihre Heimat Köpenick
Moderatorin Sarah Oswald beschreibt Treptow-Köpenick als ihre Berliner Heimat und berichtet, warum ihre ostdeutsche Identität im Laufe der Jahre stärker geworden ist.
Letzter Sommertag bringt Hitze, Sturmböen und nächtliche Gewitter
Deutschland erlebt am letzten meteorologischen Sommertag regional noch einmal bis zu 29 Grad. Im Norden drohen Böen bis 80 km/h, in der Nacht ziehen Gewitter mit Starkregen und Hagel über die Südhälfte.
Nena kündigt Berliner Arena-Konzert für Oktober 2027 an
Nena kommt mit ihrer Alles-ist-gut-Tour 2027 nach Berlin. Das Konzert in der Uber Arena ist für den 23. Oktober 2027 um 20 Uhr geplant, der Vorverkauf läuft.