Letzte Nachrichten
Selenskyj zu erstem offiziellen Besuch in Polen eingetroffen
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist am Mittwoch zu seinem ersten offiziellen Besuch in Polen eingetroffen. Am Vormittag wurden Selenskyj und seine Frau Olena Selenska in Warschau vom polnischen Präsidenten Andrzej Duda und dessen Frau Agata Kornhauser-Duda empfangen. Am Abend sollte Selenskyj im Innenhof des königlichen Schlosses eine Rede halten.
Bundeskartellamt stellt Apple unter verschärfte Beobachtung
Nach Google, Facebook und Amazon stellt das Bundeskartellamt auch den Technologiekonzern Apple unter verschärfte Beobachtung. Das Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino "verfügt über eine marktübergreifende wirtschaftliche Machtposition", erklärte Kartellamtschef Andreas Mundt am Mittwoch in Bonn. Deshalb falle der Konzern unter die sogenannte erweiterte Missbrauchsaufsicht.
Institute rechnen 2023 mit BIP-Wachstum von 0,3 Prozent
Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute des Landes rechnen in diesem Jahr mit einem Konjunkturwachstum von 0,3 Prozent. Ein Grund für die optimistischere Sicht als noch im Herbst seien die deutlich rückläufigen Energiepreise, heißt es in der am Mittwoch vorgestellten Gemeinschaftsdiagnose der Institute. Demnach dürfte die Inflation in Deutschland gleichwohl in diesem Jahr bei hohen 6,0 Prozent liegen.
Bericht: Länder hinken bei Solarausbau auf landeseigenen Gebäuden hinterher
In den meisten Bundesländern ist bislang nur ein sehr kleiner Anteil der landeseigenen Gebäude mit Solaranlagen ausgestattet. Das ergab eine Länderumfrage der Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Mittwoch. Demnach lag der Anteil der bereits mit solchen Anlagen versehenen landeseigenen Gebäuden in einem Großteil der Bundesländer unter zehn Prozent.
Baerbock fordert Nato-Verbündete zur besseren Abstimmung militärischer Mittel auf
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat die Nato-Verbündeten dazu aufgefordert, die militärischen Mittel besser miteinander abzustimmen. "Mir ist wichtig, dass es hier nicht rein um Zahlen geht", sagte sie am Rande des Außenministertreffens der Nato-Mitgliedsstaaten am Mittwoch. "Die gemeinsame Wehrhaftigkeit muss gestärkt werden."
Salihamidzic zur Stürmer-Position: "Werden uns hinsetzen"
Sportvorstand Hasan Salihamidzic von Rekordmeister Bayern München hat die Verpflichtung eines neuen Stürmers für die kommende Saison nicht ausgeschlossen. "Wir werden uns natürlich hinsetzen und schauen, was wir am Transfermarkt machen", sagte Salihamidzic nach dem enttäuschenden Pokal-Aus der Bayern gegen den SC Freiburg am Dienstag-Abend (1:2).
Werth: "Ausschluss ist eine Diskriminierung"
Die siebenmalige Reit-Olympiasiegerin Isabell Werth unterstützt in der Russland-Frage die jüngste Empfehlung des Internationalen Olympischen Komitees. "Ich tendiere dazu, der IOC-Empfehlung zu folgen. Nicht, weil ich auch nur ansatzweise diesen furchtbaren, grausamen Krieg Russlands in der Ukraine billige. Dieses Vorgehen ist mit nichts zu rechtfertigen. Aber in diesem Szenario schiebe ich alle Emotionen beiseite und sage: Der Ausschluss ist eine Diskriminierung", sagte Werth der Sport Bild.
Gesundheitsausgaben in Deutschland klettern 2021 auf neuen Höchststand
Die Gesundheitsausgaben in Deutschland sind im zweiten Coronajahr 2021 auf einen neuen Höchststand von 474,1 Milliarden Euro gestiegen. Das waren 5699 Euro je Einwohnerin und Einwohner, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Für 2022 wird demnach ein weiterer Anstieg der Ausgaben erwartet.
Macron zu dreitägigem Staatsbesuch in China eingetroffen
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist am Mittwoch zu einem dreitägigen Staatsbesuch in China eingetroffen. Macron sei in Peking angekommen, meldete der chinesische Staatssender CGTN. Es ist die erste Reise Macrons nach China seit 2019.
Finanzierungsdefizit des Gesamthaushalts bleibt auf hohem Niveau
Das kassenmäßige Finanzierungsdefizit des Öffentlichen Gesamthaushalts in Deutschland bleibt mit im vergangenen Jahr 127,3 Milliarden Euro auf einem hohen Niveau. Im Vergleich zu 2021 sank das Defizit lediglich um rund sechs Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Das Defizit geht demnach fast vollständig auf den Bund zurück, wo es im Vergleich zu den Vorjahren noch einmal einen Anstieg gab.
EKD-Ratsvorsitzende hält Waffenlieferungen an die Ukraine derzeit für notwendig
Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Annette Kurschus, hält im Gegensatz zu den Organisatoren der Ostermärsche Waffenlieferungen an die Ukraine derzeit für notwendig. "Die Ukrainer wollen in Frieden und Freiheit leben", sagte Kurschus am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin". "So lange das nicht möglich ist, brauchen sie unsere Unterstützung - auch durch Waffen."
Werth unterstützt IOC-Empfehlung: "Ausschluss ist eine Diskriminierung"
Die siebenmalige Reit-Olympiasiegerin Isabell Werth unterstützt in der Russland-Frage die jüngste Empfehlung des Internationalen Olympischen Komitees. "Ich tendiere dazu, der IOC-Empfehlung zu folgen. Nicht, weil ich auch nur ansatzweise diesen furchtbaren, grausamen Krieg Russlands in der Ukraine billige. Dieses Vorgehen ist mit nichts zu rechtfertigen. Aber in diesem Szenario schiebe ich alle Emotionen beiseite und sage: Der Ausschluss ist eine Diskriminierung", sagte Werth der Sport Bild.
Habeck dringt auf schärfere Durchsetzung von Sanktionen gegen Russland
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) dringt auf eine schärfere Durchsetzung der wirtschaftlichen Strafmaßnahmen gegen Russland wegen dessen Angriffskrieg gegen die Ukraine. "Wir haben sehr belegbare Daten, dass diese Sanktionen umgangen werden", sagte Habeck, der in den vergangenen Tagen die Ukraine besucht hatte, am Mittwoch im Deutschlandfunk. Zudem sprach er sich dafür aus, auch Uranlieferungen aus Russland auf die Sanktionsliste zu setzen.
Johnson & Johnson bietet in Babypuder-Skandal Milliarden-Vergleich an
Der Pharmakonzern Johnson & Johnson hat im seit Jahren andauernden Streit um angebliche Krebsrisiken seines Babypuders einen Vergleich in Höhe von 8,9 Milliarden Dollar (8,1 Milliarden Euro) angeboten. Das in New Jersey ansässige Unternehmen teilte am Dienstag mit, das Angebot, das noch von einem Konkursgericht genehmigt werden muss, stelle "eine gerechte und effiziente Lösung für alle Ansprüche im Zusammenhang mit dem Rechtsstreit" dar.
Mehr als 350 Festnahmen in Jerusalem bei Zusammenstößen auf Tempelberg
Die israelische Polizei hat bei Zusammenstößen in Jerusalem mehr als 350 Menschen festgenommen. Die Festgenommenen hätten sich auf dem Tempelberg "gewaltsam verbarrikadiert", teilte die Polizei am Mittwoch mit. Die Beamten seien deshalb in die Al-Aksa-Moschee eingedrungen.
Magath über Union: "Können Deutscher Meister werden"
Der frühere Bundesliga-Trainer Felix Magath traut Union Berlin den ganz großen Wurf zu. "Wenn ein Verein nach 26 Spielen oben steht, dann steht er zu Recht oben. Dann ist das kein Zufall mehr. Darum können die Unioner natürlich die Sensation schaffen und Deutscher Meister werden", sagte Magath im Gespräch mit der Sport Bild.
Lewandowski über Wechsel nach Barcelona: "Genau richtig"
Fußball-Superstar Robert Lewandowski hat seinen geräuschvollen Wechsel von Bayern München zum FC Barcelona bis heute nicht bereut. "Ich bin sehr zufrieden, der Schritt war genau richtig. Wir fühlen uns mit der Familie total wohl, haben mit Barca eine sehr gute Chance auf die Meisterschaft, das war unser Ziel", sagte Lewandowski im Interview mit der Sport Bild.
NHL: Draisaitl überragt weiter
Eishockey-Star Leon Draisaitl ist weiter der entscheidende Mann bei den Edmonton Oilers in der NHL. Der gebürtige Kölner führte sein Team mit einem Treffer und zwei Assists zum 3:1 gegen die Los Angeles Kings, durch den Sieg überholten die bereits für die Play-offs qualifizierten Kanadier die Kings in der Tabelle. Draisaitl traf in der 53. Spielminute zu seinem 51. Saisontor.
NBA: Schröder und Lakers mit wichtigem Overtime-Sieg
Basketball-Star Dennis Schröder und die Los Angeles Lakers haben im Rennen um die NBA-Play-offs einen wichtigen Sieg gefeiert. Bei den Utah Jazz gewann der Rekordmeister in der Nacht zum Mittwoch mit 135:133 nach Verlängerung. Schröder kam als Starter auf 18 Punkte, vier Assists und drei Rebounds. Bester Werfer war Superstar LeBron James (37 Zähler).
Lob für Kolo Muani: "Kann nur in Superlativen von ihm reden"
Die Gala-Vorstellung von Randal Kolo Muani im Viertelfinale des DFB-Pokals hat für Begeisterung bei den Mitspielern gesorgt. "Kolo spielt Woche für Woche hervorragend. Heute hat er es gekrönt mit den beiden Toren. Man kann jede Woche nur in Superlativen von ihm reden", sagte Eintracht Frankfurts Kapitän Sebastian Rode nach dem 2:0 (2:0) gegen Union Berlin.
Clasico im Pokal-Halbfinale: Rüdiger-Comeback möglich
Der deutsche Fußball-Nationalspieler Antonio Rüdiger kann beim spanischen Meister Real Madrid für das Halbfinal-Rückspiel im nationalen Pokalwettbewerb beim Rekordgewinner FC Barcelona auf sein Comeback hoffen. Nach der Teilnahme des 30 Jahre Abwehrspielers am Abschlusstraining für den fünften Clasico der Erzrivalen in der laufenden Saison am Mittwoch (21.00 Uhr/Hinspiel: 0:1) mit bandagierten Kniegelenken gab Real-Trainer Carlo Ancelotti Entwarnung für den ehemaligen Stuttgarter. "Er hat mittrainiert, und er ist bereit zu spielen", sagte der italienische Starcoach.
Boll-Comeback verzögert sich: "Es wird noch dauern"
Für den deutschen Tischtennis-Star Timo Boll wird seine Teilnahme an der Einzel-WM ab dem 22. Mai im südafrikanischen Durban wegen seiner Schulterverletzung womöglich zu einem Wettlauf mit der Zeit. Nach seiner unfreiwilligen Zuschauerrolle auch im zweiten Champions-League-Finale seines Vereins Borussia Düsseldorf gegen den 1. FC Saarbrücken (2:4 nach Golden Match) konnte der 42 Jahre alte WM-Dritte noch keinen Termin für seine Rückkehr an den Tisch nennen.
Tuchel selbstkritisch: "Am Ende sind wir selbst schuld"
Nach dem Ende des Triple-Traums haben Trainer und Spieler des FC Bayern die Gründe für das Viertelfinal-Aus im DFB-Pokal gegen den SC Freiburg bei sich selbst gesucht. "Wir sind natürlich mega enttäuscht", sagte Trainer Thomas Tuchel nach dem 1:2 (1:1) gegen den Vorjahresfinalisten, räumte aber auch ein: "Am Ende sind wir selbst schuld." Im Vorjahr waren die Münchner gleich in der zweiten Runde 0:5 bei Borussia Mönchengladbach untergegangen.
Zusammenstöße in Al-Aksa-Moschee auf dem Tempelberg in Jerusalem
In der Al-Aksa-Moschee auf dem Tempelberg in Jerusalem ist es nach israelischen Angaben zu Zusammenstößen gekommen. Die israelische Polizei erklärte am Mittwochmorgen, sie sei in die Moschee eingedrungen, um "Unruhestifter" zu vertreiben, die "Feuerwerkskörper, Stöcke und Steine" in die Moschee gebracht hätten. Indes rief die Hamas im Westjordanland die Palästinenser zur "Verteidigung" der Moschee auf. Aus dem Gazastreifen wurden Raketen in Richtung Israel abgefeuert.
Früherer UBS-Chef Ermotti übernimmt wieder bei Schweizer Großbank
Der frühere Chef der Schweizer Großbank UBS, Sergio Ermotti, übernimmt am Mittwoch wieder das Zepter bei der Bank. Der 62-Jährige, der schon von 2011 bis 2020 an der Spitze der UBS stand, soll die heikle Übernahme der Skandalbank Credit Suisse durch die UBS begleiten. Ermotti war zuletzt noch Verwaltungsratspräsident des Rückversicherungskonzerns Swiss Re.
Frankreichs Premierministerin nimmt Gespräche mit Gewerkschaften wieder auf
Nach den zunehmend gewaltsamen Protesten gegen die bereits verabschiedete Rentenreform will Frankreichs Premierministerin Elisabeth Borne die Gespräche mit den Gewerkschaften wieder aufnehmen. Am Donnerstagmorgen ist ein Treffen mit den zwei großen Gewerkschaftsverbänden CGT und CFDT geplant. Während die gemäßigte CFDT darauf setzt, die Reform "auszusetzen", besteht die frisch gewählte Chefin der CGT, Sophie Binet, auf der Abschaffung der Reform.
Wirtschaftsforschungsinstitute legen Frühjahrsprognose vor
Fünf führende Wirtschaftsforschungsinstitute legen am Mittwoch (10.00 Uhr) ihre neue Gemeinschaftsdiagnose für Deutschland vor. Es wird damit gerechnet, dass sie die Prognose vom Herbst anheben werden - so wie es viele Institute allein und auch die Wirtschaftsweisen zuletzt getan haben. Die sogenannten fünf Weisen hatten vor zwei Wochen ihre Prognose von minus 0,2 Prozent auf plus 0,2 Prozent für dieses Jahr nach oben korrigiert.
Bundesregierung will Verschärfung des Kartellrechts verabschieden
Die Bundesregierung befasst sich in ihrer Kabinettssitzung am Mittwoch unter anderem mit einer geplanten Verschärfung des Kartellrechts. Ein nach Angaben aus dem Bundeswirtschaftsministerium unter den Koalitionspartnern vereinbarter Gesetzesentwurf sieht eine erhebliche Stärkung des Bundeskartellamts vor. Die Behörde soll demnach künftig Marktmissbrauch nicht mehr nachweisen müssen, um Maßnahmen gegen Unternehmen einzuleiten.
US-Republikaner McCarthy trifft Taiwans Präsidentin Tsai in Kalifornien
Der Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Kevin McCarthy, trifft am Mittwoch (Ortszeit) Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen. Der Politiker der Republikanischen Partei wird die aus Mittelamerika anreisende Tsai nach Angaben seines Büros in der Ronald-Reagan-Präsidentenbibliothek nahe Los Angeles im Bundesstaat Kalifornien empfangen. An dem Treffen sollen demnach Parlamentarier der Republikaner wie auch der Demokratischen Partei von US-Präsident Joe Biden teilnehmen.
Macron zu Staatsbesuch in Peking erwartet
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wird von Mittwoch an zu einem dreitägigen Staatsbesuch in Peking erwartet. Er will im Gespräch mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping für eine größere Distanz Chinas zu Russland werben. Zum Auftakt des Besuchs trifft er mit in Peking lebenden Franzosen zusammen. Offizielle Termine sind dann für Donnerstag geplant, unter anderem ein Dreiertreffen mit Xi und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.
Ukrainischer Präsident Selenskyj besucht Polen
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj besucht am Mittwoch Warschau. Neben Präsident Andrzej Duda und Ministerpräsident Mateusz Morawiecki will Selenskyj bei seinem Besuch in der polnischen Hauptstadt auch in Polen lebende Ukrainer treffen. Das EU- und Nato-Mitgliedsland Polen ist ein wichtiger Unterstützer der Ukraine und hat besonders viele Kriegsflüchtlinge aus dem Nachbarland aufgenommen.
92-jähriger Medienmogul Murdoch sagt fünfte Hochzeit kurzfristig ab
Der konservative Medienmogul Rupert Murdoch und die 66-jährige Ann Lesley Smith haben ihre erst vor einem Monat bekannt gegebenen Hochzeitspläne kurzfristig abgesagt. Das Vorhaben sei plötzlich gestoppt worden, da Murdoch die religiösen Ansichten Smiths gestört hätten, berichtete das Magazin "Vanity Fair" unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld Murdochs.