Letzte Nachrichten
Deutsche Umwelthilfe: Verlängerter Betrieb von Akw war "Irrweg"
Umweltorganisationen haben den verlängerten Betrieb der drei verbliebenen deutschen Atomkraftwerke als "Irrweg" bezeichnet. "Die deutschen Atomkraftwerke sind für die Stromversorgung unnötig, aus energiepolitischer Sicht überflüssig und leisten keinen Beitrag zur Systemsicherheit", erklärte der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH), Sascha Müller-Kraenner, am Donnerstag in einer gemeinsamen Mitteilung mit der Anti-Atom-Organisation ausgestrahlt.
Seoul: Nordkorea feuert offenbar "neuartige" Rakete ab
Nordkorea hat nach südkoreanischen Angaben am Donnerstag offenbar eine neuartige ballistische Rakete getestet. "Nordkorea scheint eine neuartige Rakete abgefeuert zu haben, die möglicherweise mit Festbrennstoff betrieben wird", teilte die südkoreanische Militärführung der Nachrichtenagentur AFP mit. Sollte die Rakete tatsächlich eine Feststoffrakete sein, wäre dies ein technologischer Durchbruch für das nordkoreanische Militär.
VdK: "Mindestlohn unter 14 Euro führt zu Altersarmut"
In der Debatte um den Mindestlohn fordert der Sozialverband VdK zur Vermeidung von Altersarmut einen Anstieg auf 14 Euro."Der Mindestlohn muss auf 14 Euro steigen, damit spätere Rentnerinnen und Rentner nicht auf staatliche Hilfen angewiesen sind", erklärte VdK-Präsidentin Verena Bentele am Donnerstag. "Berechnungen belegen: Wer 45 Jahre zu einem Stundenlohn von 14 Euro gearbeitet hat, erwirtschaftet eine Rente oberhalb des Existenzminimums."
Inflation schwächt sich im März auf 7,4 Prozent ab
Die Verbraucherpreise sind im März im Jahresvergleich um 7,4 Prozent gestiegen - damit hat sich der Anstieg abgeschwächt. Das Statistische Bundesamt bestätigte am Donnerstag erste Schätzungen von Ende März. Im Januar und Februar hatte die Inflation verglichen mit den jeweiligen Vorjahresmonaten noch 8,7 Prozent betragen.
Kritik an geplanter Cannabis-Freigabe wegen möglicher Folgen für Jugendliche
Die geplante Freigabe des Cannabis-Konsums stößt wegen möglicher Folgen für Jugendliche auf teils heftige Kritik. Kinder- und Jugendärzte fürchten angesichts der Pläne einen erhöhten Cannabis-Konsum von Minderjährigen, Apotheker warnten vor den Gefahren für Jugendliche. Zuvor hatten Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) die Eckpunkte für das geplante Gesetz vorgestellt.
Chef des Vergleichsportals Verivox fordert Ende der Energiepreisbremsen
Der Chef des Vergleichsportals Verivox hat ein allmähliches Ende der staatlichen Energiepreisbremsen gefordert. Die Preisbremsen für Neukundentarife sollten "zum Sommer wegfallen, da die Beschaffungskosten weiter sinken", sagte Daniel Puschmann den RND-Zeitungen vom Donnerstag. "Ende 2023 sollten dann die Preisbremsen auch für Bestandstarife komplett auslaufen."
Gündogan schreibt Bayern noch nicht ab
Kapitän Ilkay Gündogan (32) von Manchester City schreibt Bayern München trotz des souveränen 3:0 im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League noch nicht ab. "Insbesondere in den letzten Jahren sind viele verrückte Dinge in der Champions League passiert. Es gab etliche Comebacks, mit denen absolut niemand gerechnet hatte", sagte der Nationalspieler dem kicker: "Bayern hat vor allem zu Hause die Qualität in der Mannschaft, gegen jeden Gegner mehrere Tore zu erzielen."
Champions League: Kroos mit Ausgangslage zufrieden
Toni Kroos ist mit der Ausgangslage von Titelverteidiger Real Madrid im Viertelfinale der Champions League zufrieden. "Es ist ein gutes Ergebnis, das nehmen wir jetzt mit", sagte der Weltmeister von 2014 nach dem 2:0 (1:0) im Hinspiel gegen den FC Chelsea bei DAZN.
Mbappe: Ein Herz für Kinder
Ein Herz für Kinder: Superstar Kylian Mbappe vom französischen Meister Paris St. Germain hat mit kranken und geistig behinderten Kindern eine Stunde Fußball im Stade de France gespielt. "Man muss versuchen, den Kindern ein Lächeln zu schenken. Sie haben es verdient", sagte der Weltmeister von 2018 und fügte an: "Sport ist für alle da, diese Kinder müssen nicht von sportlichen Aktivitäten ausgeschlossen werden."
Wechsel nach München? Bittner lässt Grizzlys-Zukunft offen
Nationalspieler Dominik Bittner hat nach dem Halbfinal-Aus mit den Grizzlys Wolfsburg in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ein Bekenntnis zu den Niedersachsen vermieden. "Was meine persönliche Zukunft betrifft, das wird sich in den nächsten Tagen zeigen", sagte der Verteidiger nach dem 2:7 seines Teams im siebten und entscheidenden Halbfinalduell mit Hauptrundensieger Red Bull München bei MagentaSport.
WM-Ticket und Olympia-Traum: Gaugisch sieht Entwicklung
Offiziell war es das entscheidende Qualifikationsspiel für die WM im Winter, für Emily Bölk aber eher ein "Training unter Wettkampfbedingungen". Das Ticket für die Weltmeisterschaft in Dänemark, Norwegen und Schweden (ab 30. November) war den deutschen Handballerinnen kaum noch zu nehmen, und so nutzten sie ihre Dienstreise nach Griechenland, um weitere Erkenntnisse zu sammeln.
FanQ-Studie: Union Berlin hat die beste Fan-Orientierung
Union Berlin hat laut Meinung der Fußballanhänger die beste Fan-Orientierung in der Bundesliga. Das geht aus einer Studie der Voting-App FanQ hervor. Demnach erhielten die Köpenicker 4,91 von 5 möglichen Sternen von ihren Anhängern. Mehr als 10.000 Bundesliga-Fans wurden befragt, dabei mindestens 200 pro Klub.
Tennis: Schüttler hofft auf Ende der deutschen Damen-Krise
Teamchef Rainer Schüttler hofft auf ein baldiges Ende der Krise im deutschen Damen-Tennis. "Die Erwartungshaltung in Deutschland sollte schon sein, dass in den nächsten ein, zwei Jahren zwei deutsche Spielerinnen in den Top 20 aufschlagen", sagte der ehemalige Profi vor dem Duell mit Brasilien im Billie Jean King Cup am Freitag und Samstag in Stuttgart im Interview der Stuttgarter Nachrichten/Zeitung.
Seoul: Nordkorea feuert ballistische Rakete ab
Nordkorea hat nach südkoreanischen Angaben am Donnerstag eine ballistische Rakete abgefeuert. Die Rakete mit mittlerer oder größerer Reichweite sei 1000 Kilometer weit geflogen, teilte das südkoreanische Militär mit. Anschließend sei sie im Ostmeer gelandet, das auch als Japanisches Meer bekannt ist. Südkoreanische und US-Geheimdienste analysierten die Einzelheiten.
Trump verklagt ehemaligen Anwalt Cohen auf 500 Millionen Dollar Schadensersatz
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat Klage gegen seinen einstigen Anwalt Michael Cohen eingereicht. In der am Mittwoch bei einem Bezirksgericht in Florida eingereichten Klageschrift wirft Trump Cohen die Verletzung des Anwaltsgeheimnisses sowie einer Vertraulichkeitsvereinbarung vor und fordert 500 Millionen Dollar (455 Millionen Euro) Schadensersatz. Sein ehemaliger Anwalt habe "Unwahrheiten" über den Ex-Präsidenten verbreitet, die Trumps Ruf "großen Schaden" zugefügt hätten, heißt es in der Klageschrift.
Milan nach Sieg über Neapel auf dem Weg ins Halbfinale
Meister AC Mailand hat im italienischen Champions-League-Duell der SSC Neapel die Grenzen aufgezeigt und sich eine gute Ausgangsposition für das Viertelfinal-Rückspiel erarbeitet. Der siebenmalige Titelträger gewann im heimischen San Siro gegen den unangefochtenen Spitzenreiter der Serie A 1:0 (1:0). Ismael Bennacer (40.) traf für Milan.
Titelverteidiger Madrid auf Halbfinal-Kurs
Titelverteidiger Real Madrid liegt in der Champions League erneut auf Halbfinal-Kurs. Der spanische Fußball-Rekordmeister besiegte mit Toni Kroos in der Startelf den FC Chelsea im Viertelfinal-Hinspiel mit 2:0 (1:0) und verschaffte sich damit vor dem zweiten Duell am 18. April in London eine sehr gute Ausgangsposition.
Ukraine-Krieg "ganz oben" auf Baerbocks Agenda bei China-Besuch
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat unmittelbar vor ihrem China-Besuch dem Thema Ukraine-Krieg oberste Priorität eingeräumt. Ein "schnellstmögliches, dauerhaftes und gerechtes" Ende des Krieges stehe in Peking "ganz oben auf meiner Agenda", erklärte Baerbock vor ihrer Abreise am Mittwochabend in Berlin. Als ständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat trage China eine "besondere Verantwortung für den Weltfrieden", betonte die Ministerin.
Frankreichs rebellischer Bischof Gaillot stirbt mit 87 Jahren
Er setzte sich für Einwanderer, Homosexuelle und Geschiedene ein und wurde schließlich vom Vatikan seines Amts enthoben: Frankreichs rebellischer Bischof Jacques Gaillot ist am Mittwoch im Alter von 87 Jahren gestorben. "Auch wenn er mit manchen Meinungen Anstoß erregte, bleibt er für uns jemand, der sich immer um die Armen und die Ausgestoßenen gekümmert hat", betonte die französische Bischofskonferenz am Mittwoch.
München macht erstes bayerisches DEL-Finale perfekt
Hauptrundensieger Red Bull München hat das erste Finale in der Geschichte der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zwischen zwei Teams aus Bayern perfekt gemacht. Der Vorjahresfinalist fertigte die Grizzlys Wolfsburg im Halbfinalshowdown mit 7:2 (2:0, 3:2, 2:0) ab und entschied dadurch die Best-of-seven-Serie mit 4:3 Siegen für sich.
USA und Großbritannien verhängen Sanktionen gegen Umfeld russischer Oligarchen
Die USA und Großbritannien haben weitere Sanktionen gegen das Umfeld russischer Oligarchen verhängt. Sie treffen unter anderem mehrere Vertraute von Roman Abramowitsch und Alischer Usmanow aus Zypern, die geholfen haben sollen, deren Vermögen zu verschleiern. "Wir ziehen das Netz immer weiter zu um die russische Elite und um diejenigen, die ihr helfen, das Geld für den Krieg zu verstecken", betonte der britische Außenminister James Cleverly am Mittwoch.
Syrischer Außenminister besucht erstmals seit zwölf Jahren Saudi-Arabien
Erstmals seit Beginn des Bürgerkriegs in Syrien vor zwölf Jahren hat ein syrischer Außenminister Saudi-Arabien besucht. Faisal Mekdad landete am Mittwoch in Dschiddah, um mit seinem saudiarabischen Amtskollegen Faisal bin Farhan Gespräche über "eine politische Lösung für die syrische Krise" zu führen, wie das saudiarabische Außenministerium mitteilte. Demnach sollte es bei dem Treffen auch um die mögliche "Rückkehr syrischer Flüchtlinge in ihre Heimat" gehen.
UNO: Zahl toter Geflüchteter im Mittelmeer so hoch wie seit 2017 nicht mehr
Auf dem Weg über das Mittelmeer sind nach UN-Angaben in den ersten drei Monaten dieses Jahres so viele Flüchtlinge ertrunken wie seit sechs Jahren nicht mehr. Zwischen Januar und März verloren 441 Menschen auf dieser Route Richtung Europa ihr Leben, wie die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Mittwoch mitteilte. Erst am Dienstag starben nach Angaben der tunesischen Küstenwache zufolge zehn Menschen beim Versuch, das Mittelmeer zu überqueren.
Macron: Frankreich ist kein "Vasall" der USA
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat in der Diskussion um die Taiwan-Politik erneut die Unabhängigkeit Frankreichs betont. "Ein Verbündeter zu sein heißt nicht, ein Vasall zu sein", sagte Macron am Mittwoch in Amsterdam mit Blick auf die USA. Frankreich habe "das Recht, für uns selbst zu denken", betonte der Präsident.
Entsetzen über Video von mutmaßlicher Enthauptung eines ukrainischen Soldaten
Ein Video von der mutmaßlichen Enthauptung eines ukrainischen Soldaten durch russische Truppen hat Entsetzen ausgelöst. Die UN-Mission zur Überwachung der Menschenrechte in der Ukraine nannte die Bilder am Mittwoch "grauenvoll", EU-Ratspräsident Charles Michel äußerte sich "schockiert". Die Bundesregierung nahm das Video "mit Bestürzung zur Kenntnis", betonte aber, sie habe keine eigenen Erkenntnisse über dessen Echtheit. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, das Video zeige Russland, "wie es ist".
Biden dringt auf Ende politischen Patts in Nordirland
US-Präsident Joe Biden hat die Parteien in Nordirland zu einem Ende der politischen Blockade in dem britischen Landesteil aufgefordert. Wichtigstes Ziel müsse sein, "Frieden zu wahren", sagte Biden am Mittwoch bei einer Rede an der Ulster-Universität in Belfast. Er hoffe, die nordirische Regierung und das Parlament würden "bald wiederhergestellt".
Medien: Mane schlägt Sane nach Manchester-Pleite ins Gesicht
Beim deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München soll es nach der niederschmetternden Niederlage im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League bei Manchester City (0:3) zu einem Eklat in der Kabine gekommen sein. Nach übereinstimmenden Medienberichten soll Sadio Mane Mitspieler Leroy Sane erst beschimpft und dann ins Gesicht geschlagen haben. Nationalspieler Sane soll eine dicke Lippe davongetragen haben.
Eva Kaili kommt aus Gefängnis in Hausarrest
Im Korruptionsskandal um das Europaparlament kommt dessen abgesetzte Vizepräsidentin Eva Kaili unter Auflagen aus dem Gefängnis frei. Die belgische Justiz entschied am Mittwoch, Kaili nach gut viermonatiger Untersuchungshaft in Hausarrest zu überstellen, wie die Brüsseler Staatsanwaltschaft mitteilte. Die griechische Politikerin gilt als Gesicht des als "Katargate" bekannt gewordenen Korruptionsskandals.
Handballerinnen lösen WM-Ticket
Deutschlands Handballerinnen haben sich mühelos für die Weltmeisterschaft im kommenden Winter qualifiziert. Das Team von Bundestrainer Markus Gaugisch gewann auch das Play-off-Rückspiel bei Außenseiter Griechenland deutlich mit 36:20 (20:11) und sicherte sich damit eines von 32 Tickets für die Endrunde in Dänemark, Norwegen und Schweden (30. November bis 17. Dezember).
Russischer Senat billigt umstrittenes Gesetz zur Einberufung per Email
Der russische Senat hat ein umstrittenes Gesetz verabschiedet, das die Einberufung zum Militär auf elektronischem Weg ermöglicht. Das neue System sei "praktischer", betonte Senatspräsidentin Walentina Matwijenko am Mittwoch. Die Senatoren nahmen den Gesetzentwurf mit 163 Stimmen und einer Gegenstimme an.
UNO: Zahl toter Geflüchteter im Mittelmeer so hoch wie 2017 nicht mehr
Auf dem Weg über das Mittelmeer sind nach UN-Angaben in den ersten drei Monaten dieses Jahres so viele Flüchtlinge ertrunken wie seit sechs Jahren nicht mehr. Zwischen Januar und März verloren 441 Menschen auf dieser Route Richtung Europa ihr Leben, wie die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Mittwoch mitteilte. Erst am Dienstag starben nach Angaben der tunesischen Küstenwache zufolge zehn Menschen beim Versuch, das Mittelmeer.
Pistorius und Schulze bekräftigen deutsches Engagement in der Sahelzone
Deutschland will den militärischen Stützpunkt für den Lufttransport in der nigrischen Hauptstadt Niamey ausbauen. "Nach dem Abzug (der Bundeswehr) aus Mali wird dieser Lufttransportstützpunkt auch in Zukunft von zentraler Bedeutung sein", sagte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) am Mittwoch bei einem Besuch in Niamey. Die Basis sei eine "Drehscheibe für alle Aktivitäten von uns und anderen europäischen Nationen hier in Afrika".