Letzte Nachrichten
Tischtennis-Chefin Herweg: "Haben ein paar Hausaufgaben"
Trotz Bronze für das Überraschungsdoppel Patrick Franziska/Dimitrij Ovtcharov ist die Spitze des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) mit dem Ergebnis der WM in Durban nicht zufrieden. Die Zuschauerrolle der deutschen Aktiven an den beiden Finaltagen schmeckten DTTB-Präsidentin Claudia Herweg und Herren-Bundestrainer Jörg Roßkopf so wenig, dass beide im Vorfeld der im Juni anstehenden European Games in Krakau noch in Südafrika offen Defizite monierten.
"Fröhlich, friedlich, sicher": Alles bereit für BVB-Party
Noch herrscht am legendären Borsigplatz-Kreisel die Ruhe vor dem schwarz-gelben Sturm. Borussia Dortmund, die ganze Stadt und zahlreiche Polizeikräfte bereiten sich aber nicht allein an der historischen Keimzelle des Vereins auf die große Meisterparty vor: Sollte der BVB gegen den FSV Mainz 05 (15.30 Uhr/Sky) tatsächlich den Titel holen, wird ein 48-stündiger Ausnahmezustand mit rund einer Viertelmillion Fans in den Straßen erwartet.
Verfassungsgericht in Guatemala schließt Favoriten von Präsidentenwahl aus
Vor der Präsidentenwahl in Guatemala hat das Verfassungsgericht des mittelamerikanischen Landes am Freitag die Kandidatur eines führenden Oppositionspolitikers abgelehnt. Das höchste Gericht bestätigte eine Entscheidung des Obersten Wahlgerichts (TSE), das kürzlich die Kandidatur von Carlos Pineda auf Antrag seiner früheren Partei untersagt hatte. Pineda hatte zuletzt in Umfragen geführt und war vor das Verfassungsgericht gezogen, vor dem er nun unterlag.
Generalstaatsanwalt von Texas droht wegen Korruption die Amtsenthebung
Dem einflussreichen Generalstaatsanwalt von Texas, Ken Paxton, droht wegen Korruption die Absetzung. Im Kongress des US-Bundesstaates findet am Samstag eine erste Abstimmung ab. Der ultrakonservative Paxton ging immer wieder gerichtlich gegen die Politik von US-Präsident Joe Biden vor und steht dessen Amtsvorgänger Donald Trump nahe.
Aktivistin übt scharfe Kritik an Gefangenenaustausch zwischen Belgien und Iran
Der Gefangenenaustausch zwischen Belgien und dem Iran hat scharfe Kritik ausgelöst. Die Menschenrechtsaktivistin Düzen Tekkal sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstagsausgaben), die Freilassung der belgischen Geisel Olivier Vandercasteele gegen den wegen eines geplanten Terroranschlags verurteilten Assadollah Assadi sei das Ergebnis von Geiseldiplomatie. Vandecasteele traf am Freitagabend in Belgien ein, wie das belgische Fernsehen berichtete.
Filmfestival in Cannes geht mit Verleihung der Goldenen Palme zu Ende
Das internationale Filmfestival in Cannes geht am Samstagabend (20.00 Uhr) mit der Verleihung der Goldenen Palme für den besten Film zu Ende. 21 Filme konkurrieren bei den 76. Festspielen an der Côte d'Azur um den Hauptpreis. Auch der deutsche Regie-Altmeister Wim Wenders kann sich nach seinem Erfolg 1984 mit "Paris, Texas" Hoffnungen auf eine weitere Goldene Palme machen. Er ging mit dem Film "Perfect Days" über einen feinsinnigen japanischen Putzmann in den Wettbewerb.
Zwei Klimaaktivisten in den USA nach Protestaktion in Museum in U-Haft
In den USA sind zwei Klimaaktivisten wegen einer Protestaktion in einer Kunstausstellung am Freitag in Untersuchungshaft genommen worden. Nach Angaben der US-Staatsanwaltschaft wird ihnen Verschwörung zur Begehung einer Straftat gegen die Vereinigten Staaten und Schädigung eines Museums vorgeworfen. Demnach stellten sich Timothy Martin und Joanna Smith, beide 53 Jahre alt, zuvor den Behörden.
Fischer: Russland ist dauerhafte Bedrohung für europäische Sicherheit
Der ehemalige Bundesaußenminister Joschka Fischer (Grüne) sieht Europa dauerhaft von Russland bedroht. Die alte Formel "Sicherheit gibt es nur mit Russland" habe keine Gültigkeit mehr, sagte der Grünen-Politiker dem Berliner "Tagesspiegel" (Samstagsausgabe). Stattdessen werde "Sicherheit vor Russland" die Zukunft bestimmen müssen. Es gelte, eine "gnadenlose Naivität" in der Russlandpolitik zu korrigieren.
Tausende Menschen demonstrieren in Belgrad für die Regierung
In der serbischen Hauptstadt Belgrad haben am Freitag tausende Menschen an einer Demonstration zur Unterstützung von Präsident Aleksandar Vucic teilgenommen. Die Kundgebung unter dem Motto "Serbien der Hoffnung" galt als Antwort der Regierung auf die von der Opposition angeführten Demonstrationen, bei denen in den vergangenen Wochen wiederholt zehntausende Menschen gegen Waffengewalt demonstriert hatten.
Anzeichen für baldige Einigung in US-Schuldenstreit
Im Schuldenstreit in den USA mehren sich die Anzeichen für einen bevorstehenden Kompromiss. US-Präsident Joe Biden sagte am späten Freitagnachmittag, er "hoffe, dass wir heute Abend wissen werden, ob wir eine Einigung erzielen können". Kevin McCarthy von der Republikanischen Partei sprach von "Fortschritten" bei den Gesprächen mit dem Weißen Haus. US-Finanzministerin Janet Yellen verschob ihre Prognose für einen drohenden Zahlungsausfall vom 1. auf den 5. Juni.
CSU fordert Aufklärung von Heil wegen Ernennung von Trauzeugen zu Abteilungsleiter
Die CSU hat von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) Aufklärung im Zusammenhang mit seinem Abteilungsleiter Carsten Stender (SPD) verlangt, der Trauzeuge von Heil gewesen ist. "Hubertus Heil muss dringend für Aufklärung sorgen", sagte CSU-Generalsekretär Martin Huber der "Bild" (Samstagsausgabe). "Robert Habeck und Hubertus Heil sorgen leider dafür, dass die Ampel langsam unter Generalverdacht gerät", fügte Huber hinzu. Dies sei "einer Bundesregierung unwürdig".
Yellen: USA droht am 5. Juni Zahlungsunfähigkeit
US-Finanzministerin Janet Yellen hat ihre Warnung für eine mögliche Zahlungsunfähigkeit der USA am Freitag aktualisiert. "Basierend auf den jüngsten Daten" müsse das Parlament die Schuldenobergrenze bis zum 5. Juni anheben, damit die Regierung ihren Verpflichtungen nachkommen könne, schrieb Yellen in einem Brief an den republikanischen Vorsitzenden des Repräsentantenhauses, Kevin McCarthy. Zuvor hatte die Finanzministerin wiederholt den 1. Juni als möglichen "Tag X" genannt.
Transfersperre ausgesetzt: Köln darf Spieler verpflichten
Fußball-Bundesligist 1. FC Köln darf trotz der FIFA-Strafe im kommenden Sommer Spieler verpflichten. Wie der Klub am Freitagabend mitteilte, habe der Internationale Sportgerichtshof CAS die verhängte Transfersperre vorläufig ausgesetzt. Bis zu einem Urteil im Berufungsprozess ist der FC damit "handlungsfähig". Wann mit einem endgültigen Urteil zu rechnen ist, lasse sich nicht sagen, schrieb der Klub.
Aids-Stiftung sammelt 16 Millionen Euro bei Gala in Frankreich
Die US-Stiftung Amfar hat bei ihrer jährlichen Aids-Gala im südfranzösischen Ferienort Antibes fast 16 Millionen Euro zur Erforschung der Autoimmunkrankheit Aids durch Versteigerungen gesammelt. Ein von Damien Hirst gemaltes Porträt des Starschauspielers Leonardo DiCaprio mit dem Titel "Der schöne Leonardo DiCaprio schaut weg" wurde bei der Auktion am Donnerstag für 1,2 Millionen Euro verkauft. DiCaprio war bei der Gala ebenfalls anwesend.
British Airways streicht am Londoner Flughafen Heathrow dutzende Flüge
Wegen eines technischen Problems sind am Londoner Flughafen Heathrow dutzende Flüge der Fluggesellschaft British Airways (BA) ausgefallen. Laut dem Luftfahrtanalyseanbieter Cirium wurden am Donnerstag und Freitag 175 Verbindungen gestrichen, was Auswirkungen auf tausende Reisende hatte.
Halbfinal-Aus in Genf: Zverev reist mit Zweifeln nach Paris
Alexander Zverev (26) reist ohne das erhoffte Erfolgserlebnis zu den French Open nach Paris. Der Tennis-Olympiasieger verlor im Halbfinale des ATP-Turniers in Genf gegen den Chilenen Nicolas Jarry 6:7 (3:7), 3:6 und verpasste sein erstes Endspiel nach der Knöchelverletzung, die er vor einem Jahr in Roland Garros erlitten hatte.
Deutschland stellt Patriot-System für Schutz von Nato-Gipfel in Vilnius
Deutschland will mit dem Patriot-Luftabwehrsystem zum Schutz des Nato-Gipfels im Juli in Vilnius beitragen. Das kündigte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) am Freitagabend in Berlin an. "Ich freue mich, dass wir in Vilnius einen wichtigen Beitrag für das Bündnis leisten können", erklärte Pistorius. Die Einheit soll demnach aus der Slowakei nach Litauen verlegt werden.
Scholz dämpft Erwartungen auf baldigen Nato-Betritt der Ukraine
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat eineinhalb Monate vor dem Nato-Gipfel im litauischen Vilnius die Erwartungen auf einen baldigen Beitritt der Ukraine zu dem Verteidigungsbündnis gedämpft. Bei dem Gipfel werde es "vor allem darum gehen, die konkrete Unterstützung für die Ukraine in dieser Situation zu organisieren", sagte Scholz nach einem Treffen mit Vertretern der baltischen Staaten am Freitag in Tallinn auf eine Frage zum Wunsch Kiews nach einer offiziellen Einladung durch die Nato auf dem Gipfel im Juli.
Mindestens zwei Tote nach Beschuss von ukrainischer Klinik in Dnipro
In der Ukraine hat es erneut massive russische Raketenangriffe mit Toten und Verletzten gegeben, darunter auf eine Klinik im Osten des Landes. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach am Freitag von einem "Verbrechen gegen die Menschlichkeit". Auch aus Moskau wurden Angriffe auf verschiedene Ziele gemeldet. Russlands Außenminister Sergej Lawrow äußerte sich derweil bei einem Treffen mit dem chinesischen Sondergesandten für die Ukraine skeptisch hinsichtlich eines Endes der Kämpfe.
Papst Franziskus sagt wegen Fiebers Termine ab
Papst Franziskus hat wegen eines Fiebers seine Termine am Freitagmorgen abgesagt. "Wegen eines fiebrigen Zustands hat Papst Franziskus an diesem Morgen keine Audienz empfangen", erklärte Vatikansprecher Matteo Bruni. Weitere Angaben dazu machte er nicht. Der Terminkalender des Pontifex war am Freitagmorgen nicht wie üblich veröffentlicht worden.
Auftakt in Monaco: Verstappen knapp vorne - Alonso im Pech
Der Auftakt beim Großen Preis von Monaco hat die Hoffnung auf ein wenig Abwechslung in der Formel 1 genährt - am Ende stand Max Verstappen aber doch ganz knapp vorne. Der Weltmeister im Red Bull sicherte sich im freien Training die Tagesbestzeit, mit 1:12,462 Minuten lag er aber nur hauchdünn vor Charles Leclerc im Ferrari.
Kühnert kritisiert CDU-Überlegungen für späteren Rentenbeginn
SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert hat Überlegungen in der CDU für eine weitere Anhebung des Renteneintrittsalters scharf kritisiert. "Eine Rente mit 72, wie sie vom CDU-Programmverantwortlichen Carsten Linnemann jetzt vorgeschlagen wird, ist ein respektloser Angriff auf langjährig Beschäftigte in Deutschland", sagte Kühnert am Freitag dem Portal web.de News.
Hoffnungen auf Kompromiss in US-Schuldenstreit
Im Schuldenstreit in den USA gibt es weniger als eine Woche vor einem drohenden Zahlungsausfall Anzeichen für einen sich anbahnenden Kompromiss. Oppositionsführer Kevin McCarthy von der Republikanischen Partei sprach am Freitag von "Fortschritten" bei den Gesprächen mit dem Weißen Haus. "Ich will heute wieder Fortschritte machen", betonte der Vorsitzende des Repräsentantenhauses. "Und ich will dieses Problem lösen."
Habeck zu weitreichenden Änderungen an Heizungsgesetz bereit
In den seit Wochen andauernden Streit um das Heizungsgesetz kommt offenbar Bewegung. Er wolle das Gesetz "besser machen", sagte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) den Funke-Zeitungen und schlug unter anderem eine Staffelung beim besonders umstrittenen Startzeitpunkt für das Gesetz sowie Verbesserungen bei der Technologieoffenheit vor. Am Ziel, das Gesetz noch vor der Sommerpause durch den Bundestag zu bringen, hält Habeck fest.
Königsetappe: Kämna rutscht ab - Thomas besteht Härtetest
Lennard Kämna ist beim Showdown der Top-Favoriten trotz größter Anstrengungen an seine Grenzen gestoßen. Auf der Königsetappe des 106. Giro d'Italia verlor der deutsche Radprofi spät im Finale den Anschluss an die Spitze um den Gesamtführenden Geraint Thomas im Rosa Trikot.
Lawrow sieht "erhebliche Hindernisse" für Frieden in der Ukraine
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat sich bei einem Treffen mit dem chinesischen Sondergesandten für die Ukraine, Li Hui, skeptisch hinsichtlich eines Endes der Kämpfe in der Ukraine geäußert. Lawrow habe bei einem Gespräch der beiden am Freitag in Moskau "erhebliche Hindernisse" für die Wiederaufnahme von Friedensgespräche geltend gemacht, teilte das russische Außenministerium mit.
Credit Suisse soll über 900 Millionen Dollar an georgischen Ex-Regierungschef zahlen
Die mittlerweile von der UBS gekaufte Schweizer Krisenbank Credit Suisse soll 926 Millionen Dollar (863 Millionen Euro) Schadenersatz an den georgischen Ex-Regierungschef Bidsina Iwanischwili zahlen. Die Bank habe das ihr anvertraute Vermögen des Milliardärs nicht ausreichend gegen Betrug geschützt, entschied am Freitag das Handelsgericht von Singapur. Iwanischwili hat die Credit Suisse auch in Neuseeland und auf den Bermuda-Inseln verklagt.
Heil ernannte 2018 Trauzeugen zum Abteilungsleiter
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat 2018 seinen Trauzeugen Carsten Stender zum Abteilungsleiter in dem Ministerium ernannt. Eine Ministeriumssprecherin bestätigte am Freitag in Berlin einen entsprechenden Bericht des "Spiegel". Ausschlaggebend für die Ernennung war dem Ministerium zufolge aber ausschließlich die "fachliche Expertise" Stenders. "Ein Interessenskonflikt besteht in keiner Hinsicht", wurde in einer Stellungnahme hervorgehoben.
Klimaaktivistin Neubauer beunruhigt wegen Vorgehens der Polizei in Paris
Die Klimaaktivistin Luisa Neubauer hat das Vorgehen der französischen Polizei bei den Protesten gegen den Energiekonzern TotalEnergies in Paris kritisiert. Es sei beunruhigend, dass Tränengas in "riesengroßen Mengen" gegen Menschen eingesetzt werde, die friedlich demonstrierten, sagte Neubauer am Freitag der Nachrichtenagentur AFP am Rande der Demonstrationen in der französischen Hauptstadt. "Das habe ich in Deutschland so noch nicht erlebt."
Präsident der Bundesärztekammer gegen Legalisierung von Cannabis
Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, hat sich gegen die von der Bundesregierung geplante Legalisierung von Cannabis ausgesprochen. Der illegale Handel mit der Droge werde dadurch nicht gestoppt, sagte Reinhardt im Interview der Woche des Deutschlandfunks. So würden etwa in Kanada, wo die Abgabe von Cannabis bereits in gewissem Rahmen legalisiert ist, immer noch 40 Prozent der Droge illegal gehandelt.
Stadt Heidelberg verleiht Königin Silvia von Schweden Ehrenbürgerwürde
Die Stadt Heidelberg hat Königin Silvia von Schweden die Ehrenbürgerwürde verliehen. Oberbürgermeister Eckart Würzner (parteilos) übergab ihr die Auszeichnung am Freitag bei einem Festakt im Rathaus. Die in Heidelberg geborene Königin kümmere sich "unermüdlich um diejenigen, die Hilfe dringend brauchen", sagte Würzner. Sie unterstütze ihre Mitmenschen mit zahlreichen Stiftungen und Projekten.
Han-Aus im WM-Viertelfinale: Alle DTTB-Aktiven ausgeschieden
Durch den Viertelfinal-K.o. für die Tischtennis-Weltranglistenzehnte Ying Han findet bei der WM in Durban das Finalwochenende ohne Aktive aus Deutschland statt. Europe-Top-16-Siegerin Han unterlag im Kampf um eine Medaille der chinesischen Weltranglistenersten Sun Yingsha 0:4 (6:11, 8:11, 6:11, 5:11) und schied damit als letzter Trumpf des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) in Südafrika aus.