Letzte Nachrichten
Pop-Legende Elton John gibt in Stockholm letztes Konzert seiner Abschiedstournee
Pop-Legende Elton John gibt am Samstagabend in Stockholm das letzte Konzert seiner Abschiedstournee. Der britische Sänger hatte seine letzte Tour Anfang 2018 angekündig. Unter anderem wegen Corona-bedingter Verschiebungen geht sie erst jetzt, fünf Jahre später, zu Ende. Sein mutmaßlich letztes großes Konzert in seiner Heimat hatte der 76-Jährige bereits Ende Juni gegeben, als er beim legendären Glastonbury-Festival auftrat.
Gedenkmärsche für von Polizisten erschossenen Nahel in Frankreich geplant
Am Samstag sind in Frankreich in mehreren Städten Gedenkmärsche für den von einem Polizisten erschossenen 17-jährigen Nahel geplant. Unter anderem in Straßburg, Nantes und Marseille wollen Menschen auf die Straße gehen. Mehrere linke Organisationen haben dazu aufgerufen, zugleich "gegen Polizeigewalt" zu demonstrieren.
Niederländische Regierung stürzt über Streit um Migrationspolitik
In den Niederlanden ist die Regierung von Ministerpräsident Mark Rutte im Streit um die Migrationspolitik gestürzt. Die Differenzen zu dem Thema innerhalb der Vier-Parteien-Koalition seien "unversöhnlich", sagte Rutte am Freitagabend vor Journalisten. In der Nacht auf Samstag bestätigte die Regierung, dass Rutte wie zuvor angekündigt seinen Rücktritt bei König Willem-Alexander eingereicht habe und den Monarchen am Samstag treffen werde. Der niederländischen Wahlbehörde zufolge können nun frühestens Mitte November Neuwahlen stattfinden.
Vor WM: DFB-Frauen bangen um Oberdorf, Hegering und Simon
Martina Voss-Tecklenburg bangt nach der verpatzten WM-Generalprobe der deutschen Fußballerinnen auch noch um drei verletzte Spielerinnen. Lena Oberdorf (Oberschenkel), Marina Hegering (Fuß) und Carolin Simon (Knie) mussten beim 2:3 (0:0) gegen Sambia angeschlagen ausgewechselt werden. "Für uns ist jetzt schon klar, dass wir auf Backup-Lösung zurückgreifen müssen", sagte die Bundestrainerin.
Djokovic und Alcaraz im Gleichschritt weiter
Die Topfavoriten Novak Djokovic und Carlos Alcaraz geben sich im Wimbledon weiter keine Blöße. Djokovic bezwang Angstgegner Stan Wawrinka am Freitag mit 6:3, 6:1, 7:6 (7:5) und zog ins Achtelfinale ein, zuvor hatte der topgesetzte Alcaraz durch ein 6:4, 7:6 (7:2), 6:3 gegen den Franzosen Alexandre Müller die dritte Runde erreicht.
Niederländische Regierung unter Ministerpräsident Rutte tritt zurück
Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte hat den Rücktritt seiner Regierung angekündigt. Die Positionen zum Thema Migration in der Vier-Parteien-Koalition seien "unversöhnlich", sagte Rutte am Freitagabend vor Journalisten. Daher werde er in Kürze schriftlich den Rücktritt seines gesamten Kabinetts bei König Willem-Alexander einreichen.
2:3 gegen Sambia: DFB-Frauen verpatzen WM-Generalprobe
Jetzt schrillen auch bei den DFB-Frauen die Alarmglocken: Die deutschen Fußballerinnen haben ihre Generalprobe für die WM-Titelmission gehörig in den Sand gesetzt. 17 Tage vor dem Turnierstart leisteten sich die defensiv anfälligen und offensiv schludrigen Vize-Europameisterinnen ein peinliches 2:3 (0:0) gegen Sambia.
Medien: Niederländische Regierung zerbricht an Streit über Asylpolitik
Die Koalition des niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte ist Medienberichten zufolge am Streit über die Asylpolitik zerbrochen. Mehrtägige Krisengespräche der vier Koalitionspartner unter Leitung Ruttes in Den Haag seien gescheitert, berichteten am Freitagabend die Sender NOS und RTL ebenso wie die niederländische Nachrichtenagentur ANP. Die oppositionellen Sozialisten forderten Neuwahlen im Herbst.
90 Mal lebenslänglich für Supermarkt-Angreifer von El Paso
Vier Jahre nach dem rassistisch motivierten Anschlag auf einen Supermarkt in der texanischen Grenzstadt El Paso mit 23 Toten ist der Täter zu 90 Mal lebenslänglich verurteilt worden. Das Strafmaß gegen den 24-jährigen Patrick Crusius wurde am Freitag von einem Bundesgericht in El Paso verkündet. Der Angeklagte hatte sich im Februar im Zuge einer Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft in 90 Punkten schuldig bekannt, um einer drohenden Todesstrafe zu entgehen.
USA liefern der Ukraine umstrittene Streumunition
Die USA liefern der Ukraine im Krieg gegen Russland umstrittene Streumunition. Die Streumunition ist Teil eines neuen Rüstungspakets für die Ukraine, wie das US-Verteidigungsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Der Nationale Sicherheitsberater von Präsident Joe Biden, Jake Sullivan, sprach von einer "schwierigen", aber notwendigen Entscheidung: Die Ukraine brauche dringend weitere Artilleriemunition, um russische Angriffe abwehren und ihre eigene Gegenoffensive fortsetzen zu können.
Medien: Niederländische Regierung zerbricht an Streit über Einwanderungspolitik
Die Koalition des niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte ist Medienberichten zufolge am Streit über das Thema Einwanderung zerbrochen. Eine Krisensitzung der vier Koalitionspartner unter Leitung Ruttes sei gescheitert, berichteten am Freitagabend die Sender NOS und RTL ebenso wie die niederländische Nachrichtenagentur ANP. Nun dürften Neuwahlen angesetzt werden.
Studie: "Ewige Chemikalien" in rund 45 Prozent des Leitungswassers in den USA
In fast der Hälfte des Leitungswassers in den USA finden sich einer Schätzung zufolge sogenannte ewige Chemikalien. Laut einer diese Woche veröffentlichten Studie der US-Wissenschaftsbehörde USGS befinden sich per- und polyfluorierten Substanzen (PFAS) landesweit in mindestens 45 Prozent des Leitungswassers. Sind rund 75 Prozent des Leitungswassers in US-Städten betroffen, sind es 25 Prozent in ländlichen Gebieten.
Saisonbestleistung und fünfter DM-Titel für Lita Baehre
Vize-Europameister Bo Kanda Lita Baehre ist erneut deutscher Meister im Stabhochsprung. Der 24-Jährige triumphierte bei seinem Heimspiel direkt am Rheinufer in Düsseldorf mit persönlicher Saisonbestleistung von 5,82 m und holte damit seinen bereits fünften DM-Titel.
Blinken warnt vor Übergreifen von Fentanyl-Krise in den USA auf Rest der Welt
US-Außenminister Antony Blinken hat Minister aus über 80 Ländern zur Zusammenarbeit im Kampf gegen synthetische Drogen wie Fentanyl aufgerufen. Die Situation in den USA - mit rund 110.000 Toten im vergangenen Jahr durch eine Überdosis - sei ein Vorbote für den Rest der Welt, erklärte Blinken bei der Gründung eines neuen internationalen Bündnisses zur Bekämpfung der Opioid-Krise am Freitag. "Nachdem der US-Markt gesättigt ist, wenden sich länderübergreifende kriminelle Organisation anderswo hin, um ihre Profite zu steigern", warnte Blinken.
Van der Sar nach Hirnblutung in "stabilem Zustand"
Große Sorge um die niederländische Torhüterlegende Edwin van der Sar: Der 52-Jährige liegt nach einer "Hirnblutung im Krankenhaus auf der Intensivstation", teilte van der Sars langjähriger Klub Ajax Amsterdam am Freitag mit. Der Niederländer befinde sich "in einem stabilen Zustand", Ajax kündigte ein "Update" an, "sobald es konkretere Informationen gibt".
Formel 1: Verstappen vorn - Williams überrascht
Auf dem Weg zu seinem sechsten Sieg in Serie hat Max Verstappen auch in Silverstone einen starken Start ins Wochenende hingelegt. Im freien Training zum britischen Grand Prix drehte der Formel-1-Weltmeister in 1:28,078 Minuten die schnellste Runde, er lag nach zwei Sessions am Freitag allerdings nur knapp vorne.
Festnahme unter Mordverdacht nach 45 Jahren: Mordfall in Bayern vor Aufklärung
Mehr als 45 Jahre nach der Ermordung einer jungen Frau in Bayern ist ein Tatverdächtiger in den USA verhaftet worden. DNA-Spuren an der Kleidung des Mordopfers führten die Ermittler zu einem 69-Jährigen, der zum Zeitpunkt der Tat im April 1978 als US-Soldat im bayerischen Schweinfurt stationiert war, wie die Polizei Unterfranken und die Staatsanwaltschaft Schweinfurt am Freitag mitteilten.
Wimbledon: Nur Zverev noch im Einzel dabei
Alexander Zverev steht in der dritten Runde der All England Championships. Einen Tag nach seinem Auftaktsieg in drei Sätzen gegen den niederländischen Qualifikanten Gijs Brouwer bezwang der Olympiasieger auch Yosuke Watanuki aus Japan, der als "lucky loser" ins Hauptfeld gekommen war, allerdings erst nach vier Sätzen. Für das 6:4, 5:7, 6:2, 6:2 gegen den 116. der Weltrangliste benötigte der Hamburger 2:25 Stunden.
Kubicki beklagt Probleme mit Zuwanderern - und attackiert die Grünen
Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki hat sich für eine restriktivere Migrationspolitik ausgesprochen - und dem Koalitionspartner Grüne vorgeworfen, problematische Aspekte der Migration zu verschweigen. "Eine Flüchtlingspolitik der ausgebreiteten Arme, wie sie vor allem Grünen mit Multi-Kulti-Idealismus vorschwebt, wird unser Land überfordern - und zum Schlechteren verändern", schrieb Kubicki in einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Samstagsausgabe).
Philipsen gewinnt siebte Tour-Etappe - Bauhaus Siebter
Radprofi Jasper Philipsen hat die siebte Etappe der 110. Tour de France gewonnen. Der 25-Jährige vom Team Alpecin-Deceuninck setzte sich nach 169,9 km in Bordeaux im Massensprint durch und feierte seinen bereits dritten Sieg bei dieser Tour. Phil Bauhaus (Bocholt) vom Team Bahrain-Victorious wurde nach zwei Podestplätzen in den bisherigen Spurt-Entscheidungen diesmal Siebter.
Bosnischer Serbenführer Dodik wendet sich von Hohem Repräsentanten Schmidt ab
Der bosnische Serbenführer Milorad Dodik will die Entscheidungen des Hohen Repräsentanten der internationalen Gemeinschaft für Bosnien-Herzegowina nicht mehr anerkennen. Dodik, Präsident der Republika Srpska, erließ am Freitag ein entsprechendes Gesetz. Seit 1995 ernennt der UN-Sicherheitsrat einen Hohen Repräsentanten, der die Umsetzung des Dayton-Friedensabkommens überwacht. Derzeit hat der Deutsche Christian Schmidt das Amt inne.
Wimbledon: Zverev in der dritten Runde
Alexander Zverev steht in der dritten Runde der All England Championships. Einen Tag nach seinem Auftaktsieg in drei Sätzen gegen den niederländischen Qualifikanten Gijs Brouwer bezwang der Olympiasieger auch Yosuke Watanuki aus Japan, der als "lucky loser" ins Hauptfeld gekommen war, allerdings erst nach vier Sätzen. Für das 6:4, 5:7, 6:2, 6:2 gegen den 116. der Weltrangliste benötigte der Hamburger 2:25 Stunden.
Chinesische Tech-Konzerne Ant Group und Tencent zu hohen Strafen verdonnert
In China sind zwei große Zahlungsdienstleister zu hohen Strafzahlungen verdonnert worden. Die Ant Group, Mutterkonzern des Zahlungsdienstleisters Alipay, soll wegen "illegaler Handlungen" umgerechnet mehr als 900 Millionen Euro zahlen, wie die Börsenaufsicht am Freitag mitteilte. Tencent, Mutterkonzern von Zahlungsdienstleistern wie WeChat Pay oder Tenpay, muss demnach umgerechnet knapp 380 Millionen Euro zahlen.
Auf Straße gemalte Wegweiser zu Feier in sächsischem Ort kaum mehr zu entfernen
Auf die Straße gepinselte Wegweiser zu einer Hochzeitsfeier in einem sächsischen Ort haben sich als so haltbar erwiesen, dass nun eine Spezialfirma anrücken muss. Solche Straßenbemalungen fielen unter Sachbeschädigung und könnten für Irritation im Verkehr sorgen, teilte die Polizei in Zwickau am Freitag mit. Die Hinweise mit den Initialen des Brautpaars waren Mitte Juni in Werdau von Unbekannten aufgemalt worden.
Bauarbeiter in Duisburg von herabstürzender Betonmauer erdrückt
In Duisburg ist ein Bauarbeiter gestorben, als eine Betonmauer auf ihn fiel. Die mehrere Tonnen schwere Mauer habe sich bei Bauarbeiten am Hafen aus noch ungeklärter Ursache von der Verankerung eines Krans gelöst, teilte die Polizei am Freitag mit. Der 54-Jährige sei erdrückt worden.
Mann gerät in Bayern mit Hebebühne zu nah an Stromleitung und stirbt
Ein 57-Jähriger ist in Bayern am Freitag mit einer Hebebühne in die Nähe einer Stromleitung geraten und durch einen Stromschlag getötet worden. Der Mann sei in Großeibstadt mit dem Tragekorb der mobilen Hebebühne zu nah an die Leitung herangekommen, teilte die Polizei in Würzburg mit. Dort habe ihn der tödliche Stromschlag getroffen.
Autofahrer verunglückt auf Flucht vor Polizei in Sachsen tödlich
Ein Autofahrer ist auf der Flucht vor der Polizei in Sachsen tödlich verunglückt. Bundespolizisten hätten den Wagen am Freitagmorgen auf der Autobahn 15 in der Nähe von Cottbus kontrollieren wollen, teilte die Polizeidirektion Görlitz mit. Der Fahrer habe aber Gas gegeben und sei geflohen.
Gänseliesel-Brunnen in Göttingen zum zweiten Mal Ziel von Aktivisten
Der Gänseliesel-Brunnen in Göttingen ist am Freitag zum zweiten Mal innerhalb eines Monats zum Ziel von Aktivisten geworden. Wie die Polizei mitteilte, wurde der Brunnen in der Nacht mit Stacheldraht umzäunt. Zudem wurde das Wasser rot eingefärbt. Der Vorplatz wurde an mehreren Stellen in schwarzer Farbe mit den Worten "600 Tote im Mittelmeer" und "Blut an Europas Händen" beschmiert.
Linken-Spitze fordert Stärkung sozialer Themen als Antwort auf "Rechtsruck"
Die Linke will mit einer Stärkung sozialer Themen dem zunehmenden "Rechtsruck" in Deutschland entgegentreten. Es brauche einen "grundlegenden Politikwechsel der Bundesregierung", heißt es in einem Positionspapier der Parteivorsitzenden Janine Wissler und Martin Schirdewan, das der Nachrichtenagentur AFP am Freitag vorlag. Die hohen Umfragewerte der Rechtsaußen-Partei seien "ein dramatisches Alarmsignal für Demokratie und soziale Gerechtigkeit", heißt es in dem Papier, über das der Linken-Vorstand am Samstag abstimmen soll.
China verbietet wegen Fukushima-Wasser Lebensmittelimporte aus Teilen Japans
China verbietet als Folge der geplanten Einleitung von aufbereitetem Kühlwasser aus dem havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima ins Meer Lebensmittelimporte aus Teilen Japans. Nach Angaben der chinesischen Zollbehörde vom Freitag soll die Einfuhr von Lebensmitteln aus zehn japanischen Präfekturen aus Sicherheitsgründen verboten werden, darunter Fukushima. Für Lebensmittel aus den restlichen Teilen Japans seien strenge Strahlungstests geplant. In Japan nahmen die umstrittenen Pläne zur Wasserableitung unterdessen die letzte regulatorische Hürde.
Nato stellt Ukraine vor Gipfel weitere Hilfe in Aussicht
Die Nato hat der Ukraine vor ihrem Gipfel in Litauen in der kommenden Woche weitere Hilfe in Aussicht gestellt. Bündnis-Generalsekretär Jens Stoltenberg sagte am Freitag in Brüssel, geplant sei ein mehrjähriges Hilfsprogramm, um die "vollständige Interoperabilität zwischen den ukrainischen Streitkräften und der NATO zu gewährleisten". Es ist mit vorerst 500 Millionen Euro dotiert. Zudem wollten die Staats- und Regierungschefs "bekräftigen, dass die Ukraine Mitglied der NATO wird".
Strompreise für Neukunden wieder auf Vorkrisenniveau - bei rund 28 Cent im Schnitt
Strom ist derzeit für Neukunden so günstig wie zuletzt vor Beginn der Energiekrise: Aktuell kostet eine Kilowattstunde für diese Haushalte im bundesweiten Schnitt 28,28 Cent, wie das Verbraucherportal Verivox am Freitag mitteilte. Das ist demnach nur unwesentlich mehr als im Oktober 2021: Damals lag der Preis bei 28,04 Cent pro Kilowattstunde. Auch Gas ist demnach in den vergangenen Monaten sehr viel günstiger geworden.