Letzte Nachrichten
Voss-Tecklenburg: "Wir haben auch etwas zu verlieren"
Fußball-Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg empfindet bei der anstehenden WM nach Platz zwei bei der EM im Vorjahr mehr Druck. "Die Wahrnehmung ist eine andere. Die Erwartungshaltung ist größer. An diesem Druck musst du wachsen", sagte die 55-Jährige der Sport Bild. Die entscheidende Frage werde sein: "Können wir dem Druck standhalten? Das wird spannend, denn jetzt haben wir auch etwas zu verlieren."
Kehl plant mit Reus in "Führungsrolle" beim BVB
Borussia Dortmund plant mit Fußball-Nationalspieler Marco Reus auch nach dessen Rücktritt als Kapitän in einer Schlüsselfunktion. "Wir werden natürlich auch weiterhin eine Führungsrolle für ihn finden und lassen ihn da nicht aus der Verantwortung", sagte Sportdirektor Sebastian Kehl der Sport Bild. Reus soll demnach auch Teil des Mannschaftsrates bleiben.
Hainer über Freund: "Wollen Transfermarktwahnsinn entfliehen"
Bayern München verbindet mit der Verpflichtung seines neues Sportdirektors Christoph Freund von Red Bull Salzburg auch eine teilweise Abkehr von seiner bisherigen Transferpolitik. "Zu unseren erklärten strategischen Zielen gehört es, die Ausbildung am Campus zu stärken", sagte Präsident Herbert Hainer der Süddeutschen Zeitung, "wir wollen mit Expertise im Nachwuchs- und Scouting-Bereich dem Transfermarktwahnsinn ein Stück weit entfliehen."
Jumbo-Teamchef Plugge: "Pogacar ist wie die Deutschen"
Nach seinem überragenden Auftritt im Bergzeitfahren der Tour de France steuert Titelverteidiger Jonas Vingegaard unaufhaltsam auf seinen zweiten Gesamtsieg zu. Die Entscheidung sei aber noch nicht gefallen, betonte Jumbo-Visma-Teamchef Richard Plugge im Anschluss in der ARD - und zog einen interessanten Vergleich. "Tadej Pogacar ist wie die Deutschen - den hast du erst besiegt, wenn er im Bus nach Hause sitzt. Wenn er von Paris aus im Bus nach Slowenien fährt, dann sind wir sicher."
"Er kann Bayern": Matthäus schwärmt von Freund
Lothar Matthäus traut Christoph Freund die Rolle als neuer Sportdirektor von Bayern München vorbehaltlos zu. "Ich kenne ihn, er ist ein sehr akribischer und gewissenhafter, fleißiger sowie zurückhaltender Top-Mann der Branche", sagte der Sky-Experte und deutsche Rekordnationalspieler.
Binde: DFB-Frauen setzen Zeichen gegen Gewalt gegen Frauen
Alexandra Popp wird bei der Fußball-WM in Australien und Neuseeland die FIFA-Kapitänsbinde mit dem Slogan "Vereint gegen Gewalt gegen Frauen" tragen. Diese Entscheidung gab die Spielführerin des deutschen Nationalteams auf der ersten Pressekonferenz am Mittwoch im australischen Wyong bekannt.
Schwimm-WM: Wellbrock startet nicht in der Freiwasserstaffel
Olympiasieger Florian Wellbrock wird nach seinem Doppelgold bei der Schwimm-WM in Fukuoka nicht in der deutschen Freiwasserstaffel an den Start gehen. Der 25-Jährige bereitet sich stattdessen schon auf die Beckenrennen in der zweiten Woche vor. Den Magdeburger wird über 4x1,5 km am Donnerstag (1.00 Uhr MESZ) im Momochi Seaside Park sein Klubkollege Rob Muffels ersetzen.
Israels Präsident Herzog hält Rede vor dem US-Kongress
Der israelische Präsident Isaac Herzog hält am Mittwoch (11.00 Uhr Ortszeit; 17.00 Uhr MESZ) eine Rede vor dem US-Kongress in Washington. Die Ansprache bei einer gemeinsamen Sitzung von US-Senat und Repräsentantenhaus findet vor dem Hintergrund von Spannungen zwischen der Regierung von US-Präsident Joe Biden und der rechtsreligiösen Regierung des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu statt. Die Biden-Regierung sieht insbesondere Netanjahus umstrittene Justizreform und die israelische Siedlungspolitik in den palästinensischen Gebieten höchst kritisch.
Neuer Prozess gegen IS-Rückkehrerin Jennifer W. vor Oberlandesgericht München
In München beginnt am Mittwoch (09.30 Uhr) vor dem Oberlandesgericht im Fall der IS-Rückkehrerin Jennifer W. die Verhandlung über eine mögliche schärfere Strafe. Der Bundesgerichtshof sah in der ersten Verurteilung von W. zu insgesamt zehn Jahren Haft Rechtsfehler, weil die IS-Rückkehrerin für den Tod eines von ihrem Mann versklavten jesidischen Mädchens lediglich wegen eines minderschweren Falls verurteilt worden war.
Sommerklausur von CSU-Landesgruppe im Bundestag mit Söder und Merz
Knapp drei Monate vor der Landtagswahl in Bayern trifft sich die CSU-Landesgruppe im Bundestag am Mittwoch (11.30 Uhr) zu einer eintägigen Klausurtagung im oberbayerischen Kloster Andechs. Neben dem CSU-Vorsitzenden Markus Söder zählt auch der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz zu den Gästen. Außerdem wird Litauens Premierministerin Ingrida Simonyte auf dem sogenannten Heiligen Berg erwartet.
Zweite Abstimmung über Regierungschef in Thailands Parlament
Thailands Parlament stimmt am Mittwoch erneut über den Posten des Regierungschefs ab, nachdem der reformorientierte Wahlsieger Pita Limjaroenrat im ersten Wahlgang nicht genügend Stimmen erhalten hatte. Trotz des deutlichen Siegs seiner Move Forward Partei (MFP) bei der Parlamentswahl im Mai war der 42-jährige Pita vergangene Woche bei der ersten Abstimmung im Parlament gescheitert, weil eine große Mehrheit der 250 vom Militär bestimmten Mitglieder des Senats gegen ihn gestimmt hatte.
Hegerberg: Frauen kämpfen noch immer um Mindestbedingungen
Norwegens Superstar Ada Hegerberg sieht Fußballerinnen im Kampf um Gleichberechtigung in einer kraftraubenden Zwickmühle. "Wir sollten uns darauf konzentrieren, unser Bestes zu geben, wir sollten uns nicht mit all diesen Problemen herumschlagen müssen, aber das ist die Realität, in der wir uns befinden", sagte die Stürmerin vor dem WM-Start dem Guardian: "Wir werden jahrelang über diese Probleme sprechen müssen, bevor wir etwas ändern können."
Polizei von Las Vegas durchsucht Haus im Mordfall des US-Rappers Tupac Shakur
Rund 27 Jahre nach der Ermordung des US-Rappers Tupac Shakur hat die Polizei von Las Vegas im Rahmen ihrer Ermittlungen zu dem Fall ein Haus durchsucht. Das Las Vegas Metropolitan Police Department bestätigte der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag (Ortszeit), dass am Montag in der Nachbarstadt Henderson ein Durchsuchungsbefehl ausgeführt worden sei. Die Aktion sei im Rahmen der laufenden Ermittlungen zum Mord an Shakur erfolgt.
Bundesbank-Chef ruft Bundesregierung zur Haushaltsdisziplin auf
Der Präsident der Bundesbank, Joachim Nagel, hat die Bundesregierung zur Haushaltsdisziplin aufgerufen und die Sondervermögen als "wenig transparent" kritisiert. "Es war notwendig zu helfen, um Existenzen abzusichern, um Familien und Unternehmen beizustehen", sagte Nagel den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Mittwochsausgaben). "Insofern war es richtig, dass die Bundesregierung hier entschlossen reagiert hat – unabhängig von Kritik an einzelnen Maßnahmen."
16 "falsche Wahlleute" in US-Bundesstaat Michigan wegen Fälschung angeklagt
Im US-Bundesstaat Michigan sind 16 Verdächtige wegen des Versuchs angeklagt worden, den Ausgang der Präsidentschaftswahl 2020 zugunsten des unterlegenen damaligen Amtsinhabers Donald Trump zu kippen. Michigans Generalstaatsanwältin Dana Nessel sagte am Dienstag, die Angeklagten hätten sich im Dezember 2020 heimlich im Keller des Hauptquartiers der Republikanischen Partei in Michigan getroffen und Wahlleute-Zertifizierungen gefälscht.
Südeuropa leidet unter extremer Hitze
Große Teile Südeuropas haben am Dienstag weiter unter einer Hitzewelle gelitten, die von Waldbränden und Gesundheitswarnungen begleitet wurde. Spanien und Italien riefen örtlich Hitze-Alarm aus. In Frankreich wurden mehrere lokale Temperaturrekorde gebrochen. In Griechenland kündigten Mitarbeiter der Akropolis und anderer antiker Stätten wegen der Hitze Arbeitsniederlegungen an.
Tausende Israelis protestieren bei "Tag des Widerstands" gegen Justizreform
In ganz Israel haben sich am Dienstag tausende Menschen an einem Protesttag gegen die von der rechtsreligiösen Regierung geplante Justizreform beteiligt. In Tel Aviv und Haifa blockierten Gegner des Vorhabens am von ihnen ausgerufenen "Tag des Widerstands" Bahnhöfe und wichtige Straßen, in Jerusalem versammelten sich Demonstranten vor dem Obersten Gerichtshof. Die erneuten Proteste sollen den Druck auf die Regierung vor der Parlamentsabstimmung über ein wichtiges Gesetz vor der Sommerpause am 30. Juli erhöhen.
FC Bayern: Müller "frühestens" zur Asienreise zurück
Nach Kapitän Manuel Neuer muss womöglich auch Thomas Müller auf die Asienreise von Bayern München verzichten. Er erwarte den angeschlagenen 33-Jährigen "frühestens" zum Trip nach Japan und Singapur (24. Juli bis 3. August) zurück, sagte Trainer Thomas Tuchel nach dem lockeren Sieg im ersten Vorbereitungsspiel gegen den FC Rottach-Egern (27:0).
Nach Schröder-Kritik: Kleber sagt WM-Teilnahme ab
NBA-Profi Maximilian Kleber hat nach der öffentlichen Kritik von Basketball-Nationalmannschaftskapitän Dennis Schröder Konsequenzen gezogen und seine Teilnahme an der bevorstehenden WM abgesagt. Es sei nicht sein Ziel, "die gute Chemie im Team des letzten Sommers zu zerstören", sagte der 31-Jährige von den Dallas Mavericks dem Fachmagazin BIG: "Deshalb habe ich beschlossen, dass es für alle Beteiligten das Beste ist, wenn ich nicht spiele."
Biden und Herzog betonten bei Treffen enge Beziehungen zwischen USA und Israel
US-Präsident Joe Biden und der israelische Staatschef Isaac Herzog haben bei einem Treffen in Washington die engen Beziehungen beider Staaten trotz derzeitiger Spannungen hervorgehoben. Biden sagte am Dienstag bei dem Gespräch im Oval Office des Weißen Hauses, die Freundschaft beider Staaten sei "einfach unzerbrechlich". Die USA stünden "fest" an der Seite Israels.
Torfestival bei erstem Bayern-Test
Bayern München ist mit einem Torfestival in die neue Saison gestartet. Die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel setzte sich im Rahmen des Trainingslagers am Tegernsee mit 27:0 (18:0) gegen den Neuntligisten FC Rottach-Egern locker-leicht durch.
Baerbock kritisiert Erscheinungsbild der Koalition
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat Kritik am Erscheinungsbild der Ampel-Koalition geübt. In der Regierungszusammenarbeit sei zuletzt "eher das Strittige" in den Vordergrund getreten, sagte Baerbock am Dienstagabend bei einer Veranstaltung der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" in Frankfurt am Main. Dies habe "sicher nicht zur Beruhigung in der Gesellschaft beigetragen", sagte sie.
Macron "skeptisch" über US-Expertin in Brüssel
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat Zweifel an der Berufung einer US-Expertin in die europäische Wettbewerbsbehörde in Brüssel geäußert. Er sei "skeptisch", ob die frühere US-Regierungsbeamtin Fiona Scott Morton die richtige Wahl für den Posten der Chefökonomin für Wettbewerb sei, sagte Macron am Dienstag nach dem EU-Lateinamerika-Gipfel in Brüssel.
US-Soldat übertritt unerlaubt Grenze nach Nordkorea
Ein US-Soldat hat bei einer Besichtigungstour die stark gesicherte Grenze von Süd- nach Nordkorea übertreten. Der Soldat habe die Demarkationslinie bei einem Besuch der Demilitarisierten Zone zwischen beiden Staaten "absichtlich und ohne Erlaubnis" überquert, erklärte ein Sprecher der US-Streitkräfte am Dienstag. Er befinde sich nun vermutlich in nordkoreanischem Gewahrsam. Der Vorfall könnte die angespannten Beziehungen zwischen Washington und Pjöngjang weiter verschärfen.
Kein Konsens zu Ukraine-Krieg bei EU-Lateinamerika-Gipfel
Der EU-Lateinamerika-Gipfel ist ohne gemeinsame Ächtung des russischen Angriffskriegs in der Ukraine zu Ende gegangen. Das mit Russland verbündete Nicaragua verhinderte einen Text aller 60 versammelten Länder, wie Teilnehmer des Brüsseler Treffens am Dienstag berichteten. Auch der ursprünglich erhoffte Durchbruch für das Freihandelsabkommen mit Mercosur-Staaten wie Brasilien und Argentinien blieb aus.
Panamas Ex-Präsident wegen Geldwäsche zu fast elf Jahren Haft verurteilt
Panamas Ex-Präsident Ricardo Martinelli ist wegen Geldwäsche zu zehn Jahren und acht Monaten Haft verurteilt worden. Dem am Dienstag veröffentlichten Gerichtsurteil zufolge muss der 71-Jährige zudem eine Strafe von 19 Millionen Dollar (rund 16,9 Millionen Euro) zahlen. Martinelli war von 2009 bis 2014 Präsident in Panama und hatte eine erneute Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl im Mai 2024 angestrebt.
Tennis: Zverev müht sich ins Achtelfinale von Bastad
Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev hat sich beim ATP-Turnier im schwedischen Bastad ins Achtelfinale gemüht. Im ersten Match nach seinem frühen Wimbledon-Aus bezwang der 26-Jährige den ungesetzten Alex Molcan aus der Slowakei mit 6:4, 3:6, 7:5. Zverev hatte den Slowaken zuletzt auch bei den diesjährigen French Open bezwungen.
Griechische Feuerwehr bekommt Brände bei Athen nicht in den Griff
Die griechische Feuerwehr bekommt drei Brände in der Nähe von Athen nicht in den Griff. Am heftigsten wütete am Dienstag ein Großbrand im Waldgebiet von Dervenohoria rund 50 Kilometer nördlich der griechischen Hauptstadt. Doch auch im Strandgebiet südlich von Athen, wo zahlreiche Einwohner am Vorabend ihre Häuser verlassen mussten, brannte es weiter - ebenso wie in der Nähe des Kurorts Loutraki bei Korinth.
Vingegaard gewinnt Bergzeitfahren und verteidigt Gelb
Jonas Vingegaard hat das Bergzeitfahren der 110. Tour de France gewonnen und das Gelbe Trikot des Gesamtführenden erfolgreich verteidigt. Der 26-jährige Däne vom Team Jumbo-Visma absolvierte den 22,4 km langen Kurs der 16. Etappe nach Combloux in 32:26 Minuten und verwies Herausforderer Tadej Pogacar (UAE Emirates/+ 1:38) auf den zweiten Rang. In der Gesamtwertung liegt Vingegaard nun 1:48 Minuten vor dem zweimaligen Tour-Champion Pogacar.
FC Bayern verpflichtet Abwehrspieler Kim
Bayern München hat auf seiner Einkaufstour wie erwartet Wunsch-Abwehrspieler Min-Jae Kim von der SSC Neapel verpflichtet. Der 26 Jahre alte Südkoreaner unterschrieb beim deutschen Fußball-Meister einen Fünfjahresvertrag bis 2028. Kim kostet rund 50 Millionen Euro Ablöse. Die Summe war in einer Ausstiegsklausel im eigentlich bis 2025 laufenden Kontrakt festgelegt.
Flüchtiger Ex-Wirecard-Vorstand Marsalek wendet sich über Anwalt an Gericht
Der flüchtige ehemalige Wirecard-Vorstand Jan Marsalek hat sich über seinen Verteidiger schriftlich an das Landgericht München I gewandt. Ein Gerichtssprecher bestätigte am Dienstag auf Anfrage einen entsprechenden Bericht der "Wirtschaftswoche", ohne Inhalte des Schreibens nennen zu wollen. Der Anwalt sagte AFP: "Wir haben uns zu verschiedenen Facetten und verschiedenen Personen geäußert."
Mann darf nach Sprung in Rhein bei Betriebsfeier weiter in Firma arbeiten
Ein Arbeitnehmer, der nach einer Betriebsfeier in den Rhein sprang und später fristlos gekündigt wurde, darf im Unternehmen bleiben. Beide Parteien schlossen am Dienstag vor dem nordrhein-westfälischen Landesarbeitsgericht in Düsseldorf einen Vergleich, wie ein Sprecher sagte. Das Unternehmen der Aufzugsbranche hatte im Sommer vergangenen Jahres eine Betriebsfeier auf einem Restaurant- und Partyschiff am Kölner Rheinufer veranstaltet.