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Schuldsprüche gegen Abdeslam und Abrini im Brüsseler Terrorprozess
Im Mammutprozess um die Brüsseler Terror-Anschläge mit 32 Todesopfern vom Frühjahr 2016 hat es die ersten Schuldsprüche gegeben. Das Schwurgericht in der belgischen Hauptstadt sprach am Dienstag den 38-jährigen Mohamed Abrini und den 33-jährigen Franzosen Salah Abdeslam wegen "terroristischen Mords" schuldig. Beide müssen mit einer lebenslangen Freiheitsstrafe rechnen. Das Strafmaß für die insgesamt zehn Angeklagten wird ab September erwartet.
Extreme Hitze, Waldbrände und Unwetter plagen Länder rund um das Mittelmeer
Extreme Hitze, tödliche Waldbrände und Unwetter plagen weiter mehrere Länder rund um das Mittelmeer. In Griechenland kamen am Dienstag zwei Piloten beim Absturz eines Löschflugzeugs ums Leben. In Italien wurden bei einem Unwetter eine 17-Jährige und eine Frau von umstürzenden Bäumen erschlagen. Algerien meldete insgesamt 36 Tote seit Sonntag in Folge der anhaltenden Brände. Im Mittelmeer wurde ein neuer Temperaturrekord gemessen.
Ältester Sohn von NBA-Star LeBron James erleidet Herzstillstand beim Training
Der 18-jährige Sohn des Basketball-Superstars LeBron James hat nach Angaben seiner Familie einen Herzstillstand erlitten und überlebt. "Gestern erlitt Bronny James während eines Trainings einen Herzstillstand", teilte seine Familie am Dienstag mit. "Das medizinische Personal konnte Bronny versorgen und ins Krankenhaus bringen. Er ist jetzt in stabilem Zustand und liegt nicht mehr auf der Intensivstation."
Meeresinstitut ICM: Höchste Tagestemperatur im Mittelmeer seit Aufzeichnungsbeginn
Im Mittelmeer ist ein neuer Temperaturrekord gemessen worden. Am Montag habe die durchschnittliche Temperatur an der Wasseroberfläche 28,71 Grad betragen, teilte das in Barcelona ansässige Institut für Meereswissenschaften (ICM) am Dienstagabend unter Berufung auf Daten des EU-Erdbeobachtungsprogramms Copernicus mit. Dies sei die höchste jemals im Mittelmeer gemessene Tagestemperatur. Der bisherige Rekord hatte demnach bei 28,25 Grad gelegen und war während der extremen Hitzewelle im Sommer 2003 erreicht worden.
Brasilianischer Präsident Lula lässt sich an der Hüfte operieren
Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva will sich bald einer Hüftoperation unterziehen. Der Eingriff werde "in den kommenden Monaten" erfolgen und "sehr einfach" sein, teilte der 77-jährige am Dienstag über den Online-Dienst Twitter mit, der in "X" umbenannt wurde.
Anwohner: 16 Tote nach Luftangriffen auf Wohngebiet in Khartum
Durch Luftangriffe und Artilleriebeschuss sind in der sudanesischen Hauptstadt Khartum nach Angaben von Einwohnern mindestens 16 Menschen in einem Wohngebiet getötet worden. "16 Bürger starben heute in diesem sinnlosen Krieg", teilte eine Nachbarschaftsgruppe aus dem Viertel Ombada im Nordwesten der Hauptstadt am Dienstag mit.
Kreml: Putin will im Oktober nach China reisen
Russlands Staatschef Wladimir Putin will nach Angaben des Kremls im Oktober nach China reisen. "Es ist bekannt, dass wir eine Einladung erhalten haben und dass wir planen, nach China zu reisen, wenn im Oktober der Seidenstraßengipfel stattfindet", sagte Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow nach Angaben russischer Nachrichtenagenturen am Dienstag in Moskau.
Russische Duma macht Weg für Ausweitung des Wehrdienstes frei
In Russland hat das Unterhaus des Parlaments den Weg für eine Ausweitung des Wehrdienstes freigemacht. Ein am Dienstag von der Staatsduma in zweiter und dritter Lesung verabschiedetes Gesetz sieht vor, dass ab dem 1. Januar 2024 auch Bürger im Alter zwischen 28 und und 30 Jahren für den Militärdienst einberufen werden - zuvor hatte die Altersobergrenze bei 27 gelegen. Durch die Anhebung der Altersgrenze kann Russland auf deutlich mehr Soldaten zurückgreifen, ohne erneut Reservisten mobilisieren zu müssen.
Herzstillstand: James-Sohn Bronny in "stabilem" Zustand
Bronny James, ältester Sohn von NBA-Superstar LeBron James, befindet sich nach einem im Training erlittenen Herzstillstand im stabilen Zustand. Dies geht aus einem Statement eines Sprechers der Familie hervor, welches mehrere US-Medien am Dienstag zitierten. Demnach soll Bronny James während einer Einheit am Montag mit seinem College-Basketballteam der University of Southern California zusammengebrochen sein.
Französischer Energiekonzern TotalEnergies beginnt mit Ölbohrungen in Uganda
Der französische Energiekonzern TotalEnergies hat im ostafrikanischen Uganda mit umstrittenen Bohrungen nach Erdöl begonnen. Wie im Februar 2022 beschlossen, hätten die Bohrungen im Rahmen des Projekts Tilenga unter dem Albertsee im Juli begonnen, teilte TotalEnergies am Dienstag mit. Die Produktion soll 2025 starten. Umweltschützer äußerten sich entsetzt mit Blick auf die Folgen für den Klimawandel und die Artenvielfalt.
Wiebes gewinnt dritte Etappe der Frauen-Tour
Die Niederländerin Lorena Wiebes hat die dritte Etappe der Tour de France der Frauen in einem Herzschlagfinale gewonnen. Die Radfahrerin vom Team SD Worx-Protime setzte sich nach 147,2 km von Collonges-la-Rouge nach Montignac-Lascaux im Massensprint vor Landsfrau Marianne Vos und der Gesamtführenden Lotte Kopecky aus Belgien durch - das Peloton hatte erst rund 100 Meter vor dem Ziel die belgische Ausreißerin Julie Van de Velde eingeholt.
Prozess gegen hessische Banker wegen Cum-Ex-Geschäften beginnt am 7. September
Vor dem Landgericht Frankfurt am Main beginnt am 7. September ein Prozess um Cum-Ex-Geschäfte. Vor Gericht müssen sich zwei ehemalige Banker einer mittlerweile insolventen Bank sowie ein Steuerberater wegen schwerer Steuerhinterziehung beziehungsweise Beihilfe dazu verantworten, teilte das Gericht am Dienstag mit.
Chinas Außenminister Qin ohne Angaben von Gründen des Amtes enthoben
Chinas Präsident Xi Jinping hat seinen seit Wochen aus der Öffentlichkeit verschwundenen Außenminister Qin Gang ohne Angaben von Gründen ausgetauscht. Qins Vorgänger Wang Yi habe das Amt erneut übernommen, berichteten chinesische Staatsmedien am Dienstag. Qin galt lange Zeit als Vertrauter des Präsidenten und hat eine rasante diplomatische Karriere hinter sich. Der 57-Jährige war erst im vergangenen Dezember zum Außenminister ernannt worden.
US-Präsidentschaftsbewerber DeSantis nach Autounfall unverletzt
Floridas Gouverneur Ron DeSantis, der sich auch um die US-Präsidentschaftskandidatur der Republikaner bewirbt, ist bei einem Autounfall unversehrt geblieben. Er sei zusammen mit seinem Team auf dem Weg zu einer Wahlkampfveranstaltung in Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee gewesen, als sich der Unfall ereignet habe, teilte DeSantis' Wahlkampfbüro am Dienstag mit. Weitere Einzelheiten zu dem Vorfall wurden nicht genannt.
Scorpions mit niedersächsischem Verdienstorden ausgezeichnet
Die Scorpions sind mit dem Großen Verdienstkreuz des Niedersächsischen Verdienstordens ausgezeichnet worden. Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) übergab den Bandmitgliedern Klaus Meine, Rudolf Schenker und Matthias Jabs die Auszeichnung am Dienstag in Hannover. Er würdigte damit ihre Verdienste um die Musik und ihr ehrenamtliches Engagement in Niedersachsen.
IWF hebt Prognose für die Weltwirtschaft - für Deutschland senkt er sie
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Prognose zur wirtschaftlichen Entwicklung in der Welt leicht angehoben - Deutschland aber bildet eine Ausnahme unter den großen Volkswirtschaften. Für die Bundesrepublik senkte der IWF seine Erwartungen sogar noch weiter ab: Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird demnach 2023 um 0,3 Prozent schrumpfen.
Zwei Menschen sterben bei Frontalzusammenstoß zweier Autos in Schleswig-Holstein
Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos sind in Schleswig-Holstein zwei Menschen ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich am Dienstagnachmittag auf einer Landstraße zwischen den Gemeinden Alveslohe und Ellerau, wie die Polizei in Bad Segeberg mitteilte. Dort kam es aus bislang unbekannter Ursache zu dem Zusammenstoß. Sowohl für einen Fahrer als auch eine Fahrerin kam jede Hilfe zu spät.
Buschmann äußert sich besorgt über Justizreform in Israel
Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) hat besorgt auf die Verabschiedung eines Kernelements der umstrittenen Justizreform in Israel reagiert. Israel sei "immer ein Leuchtfeuer für Demokratie und Rechtsstaat im Nahen Osten" gewesen, sagte Buschmann am Dienstag dem "Spiegel". "Viele Freunde Israels haben die Sorge, dass dieses Licht nun nicht unbedingt heller scheint."
Bayreuther Festspiele mit viel Prominenz eröffnet
Mit viel Prominenz sind am Dienstag die diesjährigen Bayreuther Festspiele eröffnet worden. Zu den Gästen auf dem roten Teppich am sogenannten Grünen Hügel in der bayerischen Stadt zählten die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Die Richard-Wagner-Festspiele gelten als eines der renommiertesten gesellschaftlichen und kulturellen Ereignisse des Jahres.
Premiere in Paris 2024: Deutsches Haus für alle
So groß wie nie und erstmals für alle: Das Deutsche Haus bei den Olympischen und Paralympischen Spielen 2024 in Paris wartet mit einer Premiere auf. Zum ersten Mal ist der traditionelle Treffpunkt für Athleten, Sponsoren und Presse während der beiden Großereignisse auch für das Publikum geöffnet.
Mann stirbt bei Sturz von Dach des Millerntorstadions in Hamburg
Ein Mann ist in Hamburg vom Dach des Millerntorstadions gestürzt und gestorben. Die Polizei in der Hansestadt geht von einem Arbeitsunfall aus, wie ein Sprecher am Dienstag sagte. Eine Reanimation blieb demnach erfolglos. Die Identität des Manns war zunächst unbekannt.
Drei Männer ertrinken in Bayern bei Arbeitsunfall in Kanalisationsschacht
Bei einem Arbeitsunfall sind in Bayern drei Männer im Alter von 20, 27 und 28 Jahren in einem Kanalisationsschacht ertrunken. Wie die Polizei in Rosenheim mitteilte, ereignete sich der Vorfall am späten Dienstagvormittag auf dem Firmengelände eines Entsorgungs- und Recyclingunternehmens in der Gemeinde Weyarn. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge hatte ein Angestellter des Betriebs in einem wassergefüllten Gullyschacht gearbeitet.
Beratergremium legt Vorschläge für schnellere Vergabeverfahren bei Bundeswehr vor
Der wissenschaftliche Beirat beim Bundeswirtschaftsministerium hat eine Reform zur Beschleunigung des Beschaffungswesens der Bundeswehr vorgeschlagen. Das unabhängige Beratergremium sprach sich in einem am Dienstag veröffentlichten Gutachten dafür aus, die Vergabeverfahren zu vereinfachen. So solle unter anderem die Praxis, militärische Beschaffungsverträge über mehr als 25 Millionen Euro durch den Haushaltsausschuss des Bundestags genehmigen zu lassen, abgeschafft werden. Abgeordnete der Ampel-Parteien lehnten diesen Vorstoß ab. Der Bundeswehrverband befürwortete die Reformvorschläge des Beratergremiums.
Zverev startet mit überlegenem Sieg in Hamburg
Alexander Zverev ist mit einem überlegenen Sieg in sein Heim-Turnier am Hamburger Rothenbaum gestartet. Der 26 Jahre alte Olympiasieger aus der Hansestadt präsentierte sich beim 6:0, 6:3-Erfolg gegen den überforderten Slowenen Alex Molcan zielstrebig und konzentriert.
DBS-Präsident bekräftigt Forderung nach Russland-Ausschluss
Friedhelm Julius Beucher, seit 2009 Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS), hat seine Haltung in der Russland-Frage 13 Monate vor den Paralympics in Paris (28. August bis 8. September 2024) bekräftigt. "Der grauenvolle Krieg schickt uns jeden Tag immer schlimmere Bilder. Es gibt nicht den geringsten Grund, diese Position infrage zu stellen. Bumms, Ende, Aus", sagte der 77-Jährige am Dienstag in der "SID Mixed-Zone" in Köln.
Chinesischer Außenminister Qin ohne Angaben von Gründen des Amtes enthoben
Chinas Präsident Xi Jinping hat seinen seit Wochen nicht mehr öffentlich auftretenden Außenminister Qin Gang ohne Angaben von Gründen ausgetauscht. Qins Vorgänger Wang Yi habe das Amt erneut übernommen, berichteten chinesische Staatsmedien am Dienstag. Qin galt lange Zeit als Vertrauter des Präsidenten und hatte eine rasante diplomatische Karriere hinter sich. Er war erst im vergangenen Dezember zum Außenminister ernannt worden.
Mehr als 80 Menschen von Flüchtlingsboot bei Kanarischen Inseln gerettet
Spanische Rettungskräfte haben mehr als 80 Menschen von einem Flüchtlingsboot in der Nähe der Kanarischen Inseln gerettet. Ein Mann sei bei der Überfahrt gestorben und tot geborgen worden, teilte der spanische Seenotrettungsdienst Salvamento Marítimo am Dienstag mit. Das Boot war nach Angaben der Rettungskräfte am frühen Dienstagmorgen ganz in der Nähe der spanischen Insel Gran Canaria gesichtet worden.
Bestatter wegen Beisetzung falsch befüllter Urne zu Geldstrafe verurteilt
Das Landgericht im niedersächsischen Oldenburg hat einen Bestatter wegen der Beisetzung einer falsch befüllten Urne in einem Berufungsprozess zu einer Geldstrafe in Höhe von 2800 Euro verurteilt. 400 Euro davon gelten wegen einer langen Verfahrensdauer bereits als vollstreckt, wie eine Gerichtssprecherin am Dienstag sagte. Das Gericht sah demnach den Vorwurf der Anstiftung zur Störung der Totenruhe als erfüllt an.
IWF erwartet Wirtschaftsabschwung in Deutschland um 0,3 Prozent
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Prognose zur wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland erneut abgesenkt. Im laufenden Jahr sei wegen der "Schwäche des Verarbeitenden Gewerbes und des Abschwungs im ersten Quartal" ein Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,3 Prozent zu erwarten, erklärten die IWF-Experten am Dienstag in Washington. Für die Weltwirtschaft insgesamt hoben sie ihre Prognose hingegen leicht an.
Prozess um Mord beim Sex in Niedersachsen begonnen
Vor dem Landgericht im niedersächsischen Oldenburg hat am Dienstag ein Prozess um einen mutmaßlichen Mord beim Sex begonnen. Der angeklagte 38-Jährige soll laut Staatsanwaltschaft im Februar seine Lebensgefährtin während des Geschlechtsverkehrs erwürgt haben. Grund dafür sei die Befriedigung seines Geschlechtstriebs gewesen. Die Frau starb durch einen Mangel an Sauerstoff.
Russland erhöht Alters-Obergrenze für Einberufung in die Armee
Die russischen Abgeordneten haben am Dienstag eine Erhöhung der Alters-Obergrenze für die Einberufung zum Wehrdienst beschlossen. "Ab dem 1. Januar 2024 werden Bürger im Alter von 18 bis 30 für den Militärdienst einberufen", heißt es in dem vom russischen Unterhaus Duma in zweiter und dritter Lesung beschlossenen Gesetz. Zuvor waren Männer im Alter von 18 bis 27 Jahren in Russland zu einem einjährigen Wehrdienst verpflichtet.
Schwangere von 68-Jähriger in Dresdner Bus rassistisch beleidigt und geschlagen
Eine betrunkene 68-Jährige hat in einem Dresdner Stadtbus eine hochschwangere 27 Jahre alte Frau rassistisch beleidigt und geschlagen. Wie die Polizei in der sächsischen Landeshauptstadt am Dienstag mitteilte, ereignete sich der Vorfall am Montagnachmittag in der Südvorstadt. Die Angreiferin beleidigte in dem Bus die schwangere Frau sowie eine 61-Jährige zunächst rassistisch. Kurz darauf stieß sie die ältere der beiden Marokkanerinnen beiseite und schlug die andere.