Letzte Nachrichten
Nach Schreckmoment: Kolumbiens Caicedo bereit fürs DFB-Team
Kolumbiens Ausnahmespielerin Linda Caicedo (18) ist nach dem Schreckmoment im Training unter der Woche bereit für das Duell mit den deutschen Fußballerinnen. Das bestätigte Nationaltrainer Nelson Abadia vor dem zweiten WM-Gruppenspiel der Südamerikanerinnen gegen das DFB-Team am Sonntag (11.30 Uhr MESZ/ARD).
Schiwmm-WM: Wellbrock scheitert auch über 1500 m im Vorlauf
Freiwasser-Olympiasieger Florian Wellbrock ist bei der Schwimm-WM in Fukuoka auch über 1500 m Freistil bereits im Vorlauf ausgeschieden. Der 25-Jährige, der als Weltjahresbester angereist war, schwamm der Konkurrenz in 15:10,33 Minuten weit hinterher und belegte am Ende den 20. Platz. Schon über 800 m war überraschend im Vorlauf das Aus gekommen. Zuvor hatte der Magdeburger im Freiwasser Gold über 5 und 10 km gewonnen.
Wehrlein sicher: "Formel E wird weiter wachsen"
Formel-E-Fahrer Pascal Wehrlein sieht die Elektrorennserie vor dem Saisonfinale am Wochenende in London auf dem richtigen Weg. "Die Akzeptanz wird immer größer", sagte der 28-Jährige aus Worndorf der FAZ (Freitagsausgabe). "Die Elektromobilität wird für uns alle immer relevanter, auch im Alltag. Deswegen wird die Formel E weiter wachsen."
De Ligt: WM als Bayern-Problem - "Es zählt nur die Gruppe"
Für Matthijs de Ligt war die WM in Katar im Rückblick der Hauptgrund für Bayern Münchens Einbruch in der vergangenen Saison. "Das war ein Problem für uns. Viele Spieler sind enttäuscht zurückgekehrt – die Deutschen, die Franzosen, ich auch. Dazu ein paar Verletzungen, lange Ausfälle. Das war nicht einfach", sagte der Niederländer auf der Asienreise bei Sport1.
Verstappen lässt die Strafe kalt: "Möchte überall gewinnen"
Der Überflieger startet "nur" von Platz sechs, doch Max Verstappen richtete nach dem turbulenten Qualifying in Spa direkt eine Kampfansage an die Konkurrenz. "Im Vorjahr bin ich hier von Platz 14 gestartet und habe gewonnen", sagte der Formel-1-Weltmeister mit einem Lächeln im Gesicht: "Und in dieser Saison ist das Auto noch besser."
Ferrari-Star Leclerc: "Bin von Natur aus positiv"
Ferrari-Pilot Charles Leclerc bleibt trotz der enttäuschenden Ergebnisse in der laufenden Formel-1-Saison zuversichtlich. "Ich bin von Natur aus positiv. Ich suche nach einer Motivation in jeglicher Situation. Ich versuche das Beste aus dem zu machen, was wir haben", sagte der 25-Jährige der Zeitung Corriere della Serra: "Im Moment ist das Auto, das was es ist, es gibt keine Wunder. Doch auch in dieser Situation muss man Kraft schöpfen."
Studie: Ehrenamt als größte Herausforderung für Amateurklubs
Coronakrise, Energiekrise, Mitgliederrückgang: In den letzten drei Jahren mussten Vereine im Amateursport große Herausforderungen bewältigen. Doch die größte für die Basis des Sports ist weiterhin zu geringes ehrenamtliches Engagement. Das ergab eine Umfrage der Voting-Plattform FanQ, an der 10.542 Personen teilnahmen.
Ouedraogo beeindruckt Reis und Walter
Schalke-Coach Thomas Reis und HSV-Trainer Tim Walter haben nach dem torreichen Auftaktspiel der 2. Fußball-Bundesliga gleichermaßen von S04-Juwel Assan Ouedraogo geschwärmt. "Mit dem Assan hast du ein richtiges Juwel", sagte Walter zu Reis: "Hut ab, toller Junge und ein wirklich richtig guter Spieler."
MVT: Rauch-Ausfall gegen Kolumbien "im Kollektiv auffangen"
Fußball-Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg will den Ausfall von Linksverteidigerin Felicitas Rauch im zweiten WM-Spiel gegen Kolumbien gemeinschaftlich im Team kompensieren. "Wir wollen eine Haltung dazu haben, dass es egal ist, wer auf dem Platz steht. Wir helfen uns gegenseitig, jetzt erst recht", sagte Voss-Tecklenburg auf der Pressekonferenz vor der Begegnung am Sonntag (11.30 Uhr MESZ/ARD) in Sydney.
Kehl hält weitere BVB-Transfers für möglich
Sportdirektor Sebastian Kehl sieht die Transferaktivitäten des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund noch nicht als beendet an. "Ich würde Transferaktivitäten vor Ende des Transferfensters niemals als beendet betrachten", sagte der 43-Jährige im Trainingslager in San Diego im Sky-Interview. Das Transferfenster schließt am 1. September.
Brennender Auto-Frachter vor den Niederlanden wird aufs Abschleppen vorbereitet
Der seit mehreren Tagen im niederländischen Wattenmeer brennende Auto-Frachter wird nach Behördenangaben auf das Abschleppen vorbereitet. "Die Temperatur an Bord des Schiffs ist stark gesunken, und die Intensität des Feuers und die Rauchentwicklung haben abgenommen", erklärte die niederländische Behörde für Wasserwirtschaft am späten Freitagabend. Es hätten Vorbereitungen begonnen, den Frachter auf einen vorläufigen Ankerplatz weiter östlich, 16 Kilometer nördlich der Insel Schiermonnikog, zu schleppen. Zuvor hatte ein Team von Rettungskräften erstmals an Bord des Auto-Frachters gehen können.
Schriftsteller Martin Walser im Alter von 96 Jahren gestorben
Der Schriftsteller Martin Walser ist tot. Er sei im Alter von 96 Jahren gestorben, teilte der Rowohlt Verlag am Freitag mit. "Sein vielgestaltiges und sprachmächtiges Werk, sein Auftreten als öffentlicher Intellektueller werden lange über seinen Tod hinaus wirken", erklärte der Verlag. "Wir werden Martin Walser schmerzlich vermissen und sind in Gedanken bei seiner Familie." Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier würdigten Walser als Autoren, der die deutsche Literatur über Jahrzehnte geprägt habe.
Spektakulärer Zweitliga-Start: HSV schlägt Schalke mit 5:3
Robert Glatzel und Jean-Luc Dompe haben dem Hamburger SV in einem spektakulären Auftaktduell gegen Schalke 04 einen Traumstart in die neue Zweitliga-Saison beschert: Topstürmer Glatzel und Dompe sorgten in einer packenden Partie zweier Auftstiegsanwärter am Freitagabend in der Nachspielzeit für die entscheidenden Treffer zum 5:3 (1:2). Der HSV sendete damit direkt das erste klare Signal an die Konkurrenz.
Rettungsteam erreicht erstmals brennenden Auto-Frachter vor niederländischer Küste
Ein Team von Rettungskräften hat erstmals den seit drei Tagen im Wattenmeer brennenden Auto-Frachter im Wattenmeer erreicht. Die Rettungsleute hätten eine stabilere Verbindung vom Dach des Frachters zu den Schleppbooten hergestellt, teilte die niederländische Küstenwache am Freitag mit. Dadurch sei der Frachter einfacher zu manövrieren. Das Team habe den Frachter anschließend wieder verlassen. "Das Feuer brennt weiter, aber es nimmt ab. Es gibt noch viel Rauch", erklärte die Küstenwache.
Schriftsteller Martin Walser nach Medienberichten im Alter von 96 Jahren gestorben
Der Schriftsteller Martin Walser ist tot. Er sei im Alter von 96 Jahren gestorben, berichteten die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und das ZDF am Freitag. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kondolierte seiner Witwe Käthe Walser. "Sein mit vielen Preisen ausgezeichnetes Werk ist ein beeindruckender Spiegel Deutschlands und bleibt Teil seines literarischen Erbes", würdigte Steinmeier den Schriftsteller nach Angaben des Bundespräsidialamts.
Fechten: Weltverband hebt Charlans Suspendierung auf
Der Fecht-Weltverband FIE hat die Suspendierung der Ukrainerin Olha Charlan bei der WM in Mailand aufgehoben. Damit kann die Olympiasiegerin von 2008 am Samstag im Teamwettbewerb an den Start gehen. Die FIE änderte zudem ihre umstrittene Regel und erklärte den Handschlag nach einem Gefecht für nicht mehr verpflichtend. Das teilte Bruno Gares, Mitglied des FIE-Exekutivkomitees, auf einer Pressekonferenz mit.
Russische Streitkräfte melden Abschuss von zwei ukrainischen Raketen im Süden
Russland hat nach eigenen Angaben zwei ukrainische Raketen in der grenznahen südlichen Region Rostow abgeschossen. Dabei seien Trümmerteile auf die Stadt Taganrog gefallen, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Freitag mit. Nach Angaben von Gouverneur Wassili Golubew erlitten 15 Menschen in einem Café im Zentrum der Stadt "leichte Verletzungen" durch Splitter. Neun von ihnen würden im Krankenhaus behandelt, einer davon werde operiert, schrieb er im Onlinedienst Telegram.
UEFA verbannt Juventus aus der Conference League
Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat den italienischen Rekordmeister Juventus Turin wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten für die kommende Saison aus der Conference League ausgeschlossen. Zusätzlich erhielt Juventus eine Strafe in Höhe von 20 Millionen Euro, von denen zehn Millionen ausgesetzt werden, sollten die Jahresabschlüsse für die Geschäftsjahre 2023, 2024 und 2025 den Rechnungslegungsanforderungen entsprechen.
Nach Freistellung in Salzburg: Jaissle heuert bei Al-Ahli an
Trainer Matthias Jaissle hat nach seiner plötzlichen Entlassung am Freitag beim saudischen Fußball-Klub Al-Ahli unterschrieben. Der 35-Jährige stand zuletzt beim österreichischen Meister Red Bull Salzburg unter Vertrag, der Verein hatte ihn wegen der Verhandlungen aber ein paar Stunden vor der offiziellen Unterschrift bereits freigestellt.
Trump will auch bei Verurteilung an Präsidentschaftskandidatur festhalten
Der frühere US-Präsident Donald Trump will auch im Falle einer Verurteilung durch die US-Justiz an seiner Präsidentschaftskandidatur festhalten. Einen Tag nach der Erweiterung der Anklage gegen ihn in der Dokumentenaffäre antwortete Trump am Freitag auf die Frage eines Radio-Moderators, ob eine Verurteilung seine Kampagne stoppen würde: "Ganz und gar nicht. Es gibt nichts in der Verfassung, was darauf hindeutet, dass dies der Fall sein könnte."
Rothenbaum: Zverev zum dritten Mal im Halbfinale
Bei seinem Heimturnier am Hamburger Rothenbaum hat Olympiasieger Alexander Zverev zum dritten Mal nach 2014 und 2019 das Halbfinale erreicht. Der 26-Jährige besiegte in der Runde der letzten Acht den Franzosen Luca Assche nach 89 Minuten mit 6:3 und 6:4.
Waldbrände in Griechenland unter Kontrolle - Feuerwehr weiter in Alarmbereitschaft
Die griechische Feuerwehr hat eigenen Angaben zufolge die Waldbrände im Land unter Kontrolle gebracht. Derzeit breite sich keiner der Brände mehr aus, die Situation verbessere sich, sagte eine Sprecherin der Feuerwehr am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Die Einsatzkräfte seien aber aufgrund der Wettervorhersagen weiterhin auf "dem Kriegspfad gegen die Flammen".
Pole Position für Leclerc in Spa
Charles Leclerc (Monaco) wird von der Pole Position in den Großen Preis von Belgien starten. Zwar gelang dem Ferrari-Piloten in Spa nur die zweitschnellste Runde, weil der überragende Weltmeister Max Verstappen (Niederlande) im Red Bull aber zurückgesetzt wird, rückte Leclerc auf. Startplatz zwei geht demnach an Verstappens Teamkollegen Sergio Perez (Mexiko), dahinter landete der britische Rekordchampion Lewis Hamilton im Mercedes.
Frankreichs Justizminister muss wegen Amtsmissbrauchs vor Gericht
Frankreichs Justizminister Eric Dupond-Moretti muss sich wegen mutmaßlicher Interessenkonflikte vor Gericht verantworten. Das Kassationsgericht, das für Verfahrensfragen zuständig ist, wies am Freitag mehrere Verfahrensbeschwerden des Justizministers zurück. Damit ist der Weg frei für ein Verfahren vor dem Gerichtshof der Republik, der sich ausschließlich mit mutmaßlichen Vergehen amtierender Regierungsmitglieder befasst. Dupond-Moretti weist die Vorwürfe des Amtsmissbrauchs zurück.
Fünf-Plätze-Strafe für Verstappen in Spa
Weltmeister Max Verstappen startet mit einer Hypothek in den Großen Preis von Belgien. Am Red-Bull-Boliden des Niederländers wurde zum insgesamt fünften Mal in dieser Saison das Getriebe gewechselt. Da er damit die zulässige Anzahl von vier erlaubten Getriebeeinheiten in einer Saison überschritt, wird Verstappen im Rennen am Sonntag (15.00 Uhr) um fünf Plätze nach hinten gesetzt. Dies teilte die Formel 1 während des Qualifyings am Freitag mit.
Altmaier am Hamburger Rothenbaum ausgeschieden
Tennisprofi Daniel Altmaier ist beim ATP-Turnier am Hamburger Rothenbaum im Viertelfinale ausgeschieden. Der 24-Jährige aus Kempen verlor gegen den Chinesen Zhang Zhizhen nach 83 Minuten mit 4:6, 4:6.
Russische Streitkräfte melden Abschuss einer ukrainischen Rakete über Taganrog
Die russischen Streitkräfte haben nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums eine ukrainische Rakete über der grenznahen Stadt Taganrog abgeschossen. Dabei seien Trümmerteile auf die Stadt gefallen, teilte das Ministerium am Freitag in Moskau mit. Nach Angaben von Gouverneur Wassili Golubew wurden in der Stadt am Schwarzen Meer 15 Menschen verletzt. Neun von ihnen hätten ins Krankenhaus gebracht werden müssen, schrieb er im Onlinedienst Telegram.
Mitglieder von Schleuserbande in Berlin zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt
Weil sie mehr als tausend Menschen aus Osteuropa mit gefälschten Papieren nach Deutschland holten und illegal für wenig Geld arbeiten ließen, sind fünf Mitglieder einer Schleuserbande in Berlin zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Das Landgericht verhängte am Freitag unter anderem wegen gewerbs- und bandenmäßigen Einschleusens von Ausländern Haftstrafen von bis zu siebeneinhalb Jahren.
EU will hormonverändernde Stoffe in Spielzeug verbieten
Die EU-Kommission in Brüssel will hormonverändernde Stoffe, sogenannte endokrine Disruptoren, in Spielzeug verbieten. Sie schlug am Freitag daher striktere Vorschriften für Spielzeug für Kinder unter 14 Jahren vor, das in der EU verkauft wird, egal, wo es hergestellt wurde. Dazu soll ein digitaler Produktpass eingeführt werden, den jeder Importeur von Spielzeug, auch wenn es online verkauft wird, vorlegen muss.
G20 kann sich nicht auf klare Vereinbarungen zum Klimaschutz einigen
Ungeachtet der derzeitigen Wetterextreme in vielen Regionen haben die G20-Staaten sich nicht auf klare Vereinbarungen zum Klimaschutz verständigen können. "Dem Ausmaß der Klimakrise werden die Entscheidungen nicht gerecht", erklärten die Bundesministerien für Umwelt und Wirtschaft am Freitag mit Blick auf ein Treffen der Umwelt- und Klimaschutzminister der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer im indischen Chennai.
Tennis: Maria erreicht Halbfinale in Warschau
Tatjana Maria (Bad Saulgau) hat das Halbfinale beim WTA-Turnier in Warschau erreicht. Gegen Rebecca Sramkova aus der Slowakei gewann die 35-Jährige 6:3, 1:6, 6:1. Die Wimbledon-Halbfinalistin von 2022 verlor nach dem souveränen ersten Durchgang im zweiten Satz den Faden, dominierte dann aber den Entscheidungssatz.
Lauterbach will mit Aktionsplan Todesgefahr durch Hitze abmildern
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will die Zahl der Hitzetoten in Deutschland noch in diesem Jahr halbieren. Nach schätzungsweise 8000 Hitzetoten im vergangenen Jahr sei es das Ziel, ihre Zahl in diesem Jahr auf unter 4000 zu senken, sagte Lauterbach am Freitag in Berlin bei der Vorstellung des nationalen Hitzeschutzplans. Vom Sozialverband Deutschland (SoVD) kam Zustimmung zu den Plänen, Kritik äußerten hingegen die Deutsche Stiftung Patientenschutz und die Unionsfraktion im Bundestag.