Letzte Nachrichten
FCH-Coach Schmidt: "Will noch eine andere Facette erleben"
Aufstiegscoach und Dauerbrenner Frank Schmidt vom 1. FC Heidenheim sieht sich nicht bis zum Rentenalter auf der Trainerbank. "Nicht würde, ich werde es", sagte der 49-Jährige im kicker-Interview auf die Frage, ob er gerne mal etwas anderes machen würde.
Kanes Pläne: Deutsch lernen und Haussuche
Harry Kane will mit seinem neuen Klub Bayern München natürlich alle Titel gewinnen, allen voran die Champions League, der englische Fußball-Nationalspieler muss sich aber auch dringend um andere Dinge kümmern. "Ich werde ein- bis zweimal pro Woche Deutsch-Unterricht haben", sagte der 100-Millionen-Stürmer nach seinem Wechsel von den Tottenham Hotspurs an die Isar, "ich will so viel wie möglich lernen, die Kultur und das Land kennenlernen."
Schiri Aytekin: "Sind keine gefühllosen Roboter"
Fußball-Schiedsrichter Deniz Aytekin (45) setzt sich dafür ein, dass in der Öffentlichkeit ein anderes Bild der Unparteiischen entsteht. "Ich möchte zeigen, dass Schiedsrichter normale Leute und Typen sind, die weinen, wenn es ihnen schlecht geht. Oder sich ärgern, wenn es nicht gut läuft. Wir sind keine Roboter, die gefühllos entscheiden", sagte der erfahrene Referee aus Oberasbach im Interview mit der Augsburger Allgemeinen (Montag-Ausgabe).
Erneut Flugzeugpanne für Außenministerin Baerbock
Auf ihrer Reise nach Australien hat Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) erneut eine Flugzeugpanne hinnehmen müssen: Wegen eines technischen Problems befand sich ihre Maschine am Montagmorgen noch in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten, wie in Regierungskreisen in Berlin bestätigt wurde.
Drei Kandidaten gehen in das Rennen um die Präsidentschaft in Argentinien
Drei Kandidaten gehen in das Rennen um die Präsidentschaft in Argentinien: Bei der Wahl am 22. Oktober treten der ultraliberale Wirtschaftsexperte Javier Milei, die ehemalige Sicherheitsministerin Patricia Bullrich und der amtierende Wirtschaftsminister Sergio Massa gegeneinander an. Die drei Kandidaten wurden bei den Vorwahlen am Sonntag ermittelt, bei denen die mehr als 35 Millionen Wahlberechtigten über die Kandidaten entscheiden konnten.
Habeck setzt auf "Praxis-Checks" zum Abbau von Bürokratie
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) setzt auf sogenannte Praxis-Checks zum Abbau von Bürokratie in Deutschland. "In Deutschland ist über die Jahrzehnte ein Dschungel von Bürokratie entstanden, der nur noch schwer zu durchdringen ist", sagte Habeck der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). "Mittlerweile ist das ein echtes Investitionshemmnis. Jetzt müssen wir das Dickicht beseitigen - das ist eine ziemlich große Aufgabe."
Welthungerhilfe plädiert für pragmatischen Umgang mit den Taliban
Zwei Jahre nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan plädiert die Welthungerhilfe für einen pragmatischen Umgang mit den Islamisten. "Für die notleidende Bevölkerung kann nur zusammen mit den Taliban etwas erreicht werden, nicht gegen sie", sagte die Asien-Regionaldirektorin Elke Gottschalk dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Montagsausgaben).
Militärs im Niger wollen gestürzten Präsidenten wegen Hochverrats belangen
Die Verantwortlichen für den Staatsstreich im westafrikanischen Niger wollen den gestürzten Präsidenten Mohamed Bazoum wegen Hochverrats zur Rechenschaft ziehen. Mit dem heutigen Tag habe die Regierung des Landes die nötigen Beweise gesammelt, "um den gestürzten Präsidenten vor kompetenten nationalen und internationalen Instanzen zu verfolgen", hieß es in einer am Sonntagabend im nationalen Fernsehen verlesenen Erklärung von Oberst Amadou Abdramane.
Nach tödlichem Attentat neuer Präsidentschaftskandidat in Ecuador ernannt
Nach der Ermordung des Präsidentschaftskandidaten Fernando Villavicencio in Ecuador wird an seiner Stelle der Journalist Christian Zurita kandidieren. Seine Partei Construye teilte am Sonntag mit, Zurita werde bei der Präsidentenwahl am 20. August ins Rennen gehen. Am Tag zuvor hatte die zentristische Partei noch erklärt, Andrea González, die bisherige Kandidatin für das Amt der Vizepräsidentin, werde anstelle Villavicencios antreten. Für den Schwenk wurden formale Gründe genannt, da González bereits als Kandidatin für das Vizepräsidentenamt registriert war.
Bayern wehrt sich gegen unterschiedliche Strompreis-Zonen
Bayern wehrt sich gegen den Vorschlag der Bundesnetzagentur, unterschiedliche Strompreiszonen in Deutschland einzuführen. "Unterschiedliche Strompreiszonen wären ein großer Fehler", sagte der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) der "Süddeutschen Zeitung" (Montagsausgabe).
Iranische Reporterin vorzeitig aus der Haft entlassen
Eine im Iran inhaftierte Journalistin, die über den Fall der in Haft gestorbenen Mahsa Amini berichtet hatte, ist am Sonntag freigelassen worden. Nasila Marufian veröffentlichte nach ihrer Freilassung in Onlinediensten ein Foto von sich, auf dem sie entgegen der strikten Gesetze im Iran kein Kopftuch trägt und das Victory-Zeichen zeigt. "Nehmt die Sklaverei nicht hin - Ihr habt das Beste verdient", schrieb Marufian, die aus dem berüchtigten Ewin-Gefängnis entlassen wurde, auf Instagram und X (vormals Twitter).
Ein Toter bei Angriff in schiitischer Pilgerstätte im Iran
Bei einem Schusswaffenangriff in einer bedeutenden schiitischen Pilgerstätte im Süden des Iran ist am Sonntag ein Mensch getötet worden. Acht weitere Menschen seien bei dem Angriff verletzt worden, berichteten staatliche Medien. In ersten Berichten war von vier Toten die Rede gewesen. Der Angriff wurde im Mausoleum Schah-Tscheragh in Schiras verübt, das erst im Oktober vergangenen Jahres Schauplatz eines Anschlags war.
Supercup: DBB-Team mit erster Niederlage der WM-Vorbereitung
Deutschlands Basketballer haben in der Vorbereitung für ihre Mission WM-Medaille ihre erste Niederlage kassiert. Das Team um Kapitän Dennis Schröder verlor am Sonntag das Finale des Supercups in Hamburg gegen den WM-Mitfavoriten Kanada mit 112:113 (101:101, 49:45) nach Verlängerung. Nur vier Tage zuvor hatten die Deutschen die Nordamerikaner in Berlin noch mit 86:81 besiegt.
Staatsmedien: Ein Toter im Iran bei Angriff auf schiitischen Schrein
Bei einem bewaffneten Angriff auf eine bedeutende schiitische Pilgerstätte im Süden des Iran ist am Sonntag ein Mensch getötet worden. "Ein Mensch wurde getötet und acht weitere wurden bei dem Angriff getötet", berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf den stellvertretenden Gouverneur der Provinz Fars, Esmail Ghesel Sofla. Irna hatte zunächst über vier Tote berichtet, den ersten Bericht jedoch zurückgezogen.
1:1 bei Chelsea - nur ein Punkt für Klopp zum Auftakt
Jürgen Klopp und der FC Liverpool sind mit einem Remis in die neue Saison der Premier League gestartet. Im Auswärtsspiel beim FC Chelsea in London erkämpften sich die Reds ein 1:1 (1:1). Damit bleibt der deutsche Trainer in Auftaktspielen der englischen Liga mit seiner Mannschaft weiterhin ungeschlagen.
Ein Toter nach Blitzeinschlag in Baden-Württemberg
Nach einem Blitzeinschlag in einen Baum ist in Baden-Württemberg ein Mensch verstorben. Wie die Polizei in Reutlingen mitteilte, starb ein 35-jähriger Mann am Sonntag, nachdem er am Vortag mit schweren Verletzungen in eine Klinik eingeliefert worden war. Der Blitz war am Samstagnachmittag in einen Baum auf dem Gelände eines Ausflugslokals in Unterensingen südöstlich von Stuttgart eingeschlagen.
Matthäus warnt Tuchel: "Kann gefährlich für ihn werden"
Fußball-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus vermisst bei Star-Trainer Thomas Tuchel auch nach vier Monaten bei Bayern München noch eine klare Handschrift. "Mich haben ein paar zehnjährige Kinder gefragt, warum Tuchel die Mannschaft immer noch nicht besser gemacht hat. Meine Antwort behalte ich an dieser Stelle für mich. Tuchel hat immer noch keine Mannschaft geformt und gefunden", erklärte Matthäus in seiner Kolumne bei skysport.de.
Staatsmedien: Vier Tote im Iran bei Angriff auf schiitischen Schrein
Bei einem bewaffneten Angriff auf eine bedeutende schiitische Pilgerstätte im Süden des Iran sind am Sonntag vier Menschen getötet worden. "Bei einem von zwei bewaffneten Männern verübten Terroranschlag" seien mindestens vier Menschen getötet worden, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Irna. Demnach richtete sich der Angriff gegen den Schrein Schah-Tscheragh in der Stadt Chiras, der zuletzt 2022 Schauplatz eines tödlichen Anschlags gewesen war.
Matthäus: Kane-Einwechslung gegen Leipzig "ein Fehler"
Für Lothar Matthäus war die Einwechslung von Bayern Münchens Rekordzugang Harry Kane im Supercup gegen RB Leipzig am Samstag (0:3) "ein Fehler". Der Rekordmeister hätte den Stürmer "nach all dem Hickhack der letzten Tage rund um seine Unterschrift den Fans vorstellen und ihn dann schön neben Uli Hoeneß auf die Tribüne setzen sollen", erklärte der deutsche Rekordnationalspieler in seiner Kolumne bei skysport.de
Omagh gedenkt des schwersten Anschlags im Nordirland-Konflikt vor 25 Jahren
In Nordirland haben am Sonntag Hinterbliebene, Überlebende und Politiker der Opfer des Bombenanschlags von Omagh gedacht, der sich am Dienstag zum 25. Mal jährt. In einem Gedenkgottesdienst in der Kleinstadt wurden die Namen der 29 Todesopfer verlesen. Bei dem blutigsten Bombenanschlag im Nordirland-Konflikt waren zudem 220 Menschen verletzt worden. Für die Familien der Opfer soll es am Dienstag eine private Zeremonie geben.
Augsburg als dritter Erstligist raus - Makkabi chancenlos
Nach Werder Bremen und dem VfL Bochum hat es am Sonntag einen weiteren Erstligisten in der ersten Runde des DFB-Pokals kalt erwischt: Der FC Augsburg blamierte sich mit 0:2 (0:1) bei Drittliga-Aufsteiger SpVgg Unterhaching.
Drittligist Haching blamiert Bundesligist Augsburg
Drittligist blamiert Bundesligist: Die SpVgg Unterhaching hat nach ihrem Aufstieg in die 3. Liga für einen weiteren Coup gesorgt. Im ersten Hauptrundenspiel im DFB-Pokal seit sechs Jahren besiegte die erstaunlich gewiefte Mannschaft aus dem Münchner Vorort den FC Augsburg verdient 2:0 (1:0). Verdienter Lohn: Zusätzliche 431.200 Euro für den Einzug in die zweite Runde, die der finanziell nicht auf Rosen gebettete Verein gut gebrauchen kann.
Kanu auf der Wupper gekentert - Frau steckt fest und stirbt
Beim Kentern eines Kanus auf der Wupper bei Solingen in Nordrhein-Westfalen ist eine 47-Jährige gestorben. Nach Polizeiangaben vom Sonntag kippte das mit fünf Menschen besetzte Boot am Samstag um, die Frau konnte sich anders als die restlichen Insassen nicht aus dem Kanu befreien.
Weil begrüßt Ideen für niedrigere Netzentgelte in Regionen mit viel Windkraft
Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat Überlegungen begrüßt, Stromkundinnen und -kunden in Regionen mit vielen Windkraftanlagen im Rahmen einer Reform der Netzentgeltstruktur finanziell zu entlasten. Derzeit zahlten die Stromkunden im Süden weniger als die im Norden, sagte Weil der Zeitung "Welt" vom Montag. "Es steht für mich außer Frage, dass dies mit Blick auf die notwendige Energiewende nicht so bleiben kann.
Miersch und Esken stellen sich hinter Pläne für Industriestrompreis
In der Ampel-Koalition sowie auch innerhalb der SPD wird weiter über einen Industriestrompreis diskutiert. SPD-Fraktionsvize Matthias Miersch sowie Parteichefin Saskia Esken stellten sich grundsätzlich hinter das Vorhaben von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne). Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) äußerte sich dagegen erneut skeptisch.
Argentinier bestimmen bei Vorwahl Kandidaten für die Präsidentschaftswahl
Die Menschen in Argentinien haben am Sonntag bei einer Vorwahl darüber abgestimmt, welche Parteien mit welchem Kandidaten bei der Präsidentschaftswahl im Oktober antreten werden. Die Wähler können sich bei der Abstimmung zwischen 22 Parteien und deren Kandidaten entscheiden.
4:3 bei Drittligist Essen: Benes schießt HSV in Runde zwei
Mit einem Arbeitssieg hat sich Fußball-Zweitligist Hamburger SV im DFB-Pokal erst in der Verlängerung für die zweite Runde qualifiziert. In einer umkämpften Partie setzte sich die Mannschaft von Trainer Tim Walter beim Drittligisten Rot-Weiss Essen aber letztlich verdient mit 4:3 (3:3, 1:1) durch.
Vielseitigkeits-EM: Deutschland holt Silber
Die deutschen Vielseitigkeitsreiter haben bei den Europameisterschaften im französischen Le Pin-au-Haras zwei Medaillen gewonnen. Nach dem Ausscheiden von Michael Jung (Horb) durch einen Sturz im Gelände am Samstag behauptete die deutsche Mannschaft angeführt von Sandra Auffarth (Ganderkesee) hauchdünn Platz zwei. Rekordsieger Großbritannien verteidigte den Titel und gewann zum 24. Mal.
Reservistenverband fordert deutliche Aufstockung der aktiven Bundeswehrreserve
Der deutsche Reservistenverband hat sich angesichts der sicherheitspolitischen Lage nach dem russischen Angriff auf die Ukraine für eine deutliche Aufstockung der aktiven Bundeswehrreserve ausgesprochen. "Die einsatzbereite Reserve muss erheblich mehr als die aktuell 33.000 Kräfte umfassen", sagte Verbandspräsident Patrick Sensburg dem "Tagesspiegel" (Montagsausgabe). Insgesamt gebe es 230.000 frühere Soldaten und Soldatinnen, die aktiv ihre generelle Reservebereitschaft erklärt hätten.
Papst nennt hohe Zahl von Toten im Mittelmeer "offene Wunde" der Menschheit
Nach einer Woche mit mehreren Flüchtlingsunglücken auf dem Mittelmeer hat Papst Franziskus bestürzt auf die hohe Zahl der Todesopfer reagiert. Die vielen Toten markierten eine "offene Wunde der Menschheit", sagte der 86-Jährige am Sonntag vor Gläubigen auf dem Petersplatz in Rom. Er ermutige die Politiker und Diplomaten, die sich "im Geiste der Solidarität und Brüderlichkeit" um eine Heilung bemühten, fügte der Pontifex hinzu.
Scholz dringt auf Ausbau von Erneuerbaren und Stromnetzen
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sieht im Ausbau der erneuerbaren Energien sowie der Stromnetze einen Schlüssel für den wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands. Dies werde auch dafür sorgen, "dass die Stromerzeugung in Deutschland billiger wird", sagte Scholz am Sonntag im ZDF-"Sommerinterview". Nach langen Jahren der Versäumnisse habe seine Regierung hierfür "ein unglaubliches Tempo vorgelegt".
Unklarheit über weiteres Vorgehen der Ecowas-Staaten nach abgesagtem Niger-Treffen
Nach der Verschiebung eines Treffens der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas zur Lage im Niger bleibt offen, ob und wie die Staatengruppe nach dem Putsch im Land militärisch eingreifen will. Eine Delegation der Militärmachthaber im Niger bat die Militärregierung in Guinea derweil bei einem Besuch um Unterstützung. Der Ende Juli durch Militärs gestürzte und gefangen gehaltene Präsident Mohammed Bazoum erhielt nach Angaben aus seinem Umfeld erstmals Besuch von seinem Arzt.