Letzte Nachrichten
Steinmeier kritisiert Äußerungen von Palästinenserpräsident als "erbärmlich"
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat dem Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas unverhohlenen Antisemitismus vorgeworfen. Die kürzlich bekannt gewordenen Äußerungen von Abbas über Juden seien "zutiefst antisemitisch und erbärmlich", sagte Steinmeier am Dienstag am Rande eines Besuchs in der ostbelgischen Stadt Eupen. Er habe sie "mit einigem Entsetzen zur Kenntnis genommen", fügte der Bundespräsident hinzu.
Von der Leyen nutzte öfter Privatjets für Dienstreisen
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat in den vergangenen Jahren öfter Privatjets für Dienstreisen genutzt. In den Jahren 2021 und 2022 war dies bei insgesamt 57 Reisen der Fall, wie Kommissionssprecher Eric Mamer am Mittwoch auf Anfrage mitteilte. Er bestätigte damit einen Bericht der "Bild"-Zeitung.
Enorme Preisspanne: EM-Tickets zwischen 30 und 1000 Euro
Fans müssen sich beim Ticketkauf für die Fußball-EM im kommenden Jahr in Deutschland (14. Juni bis 14. Juli) auf eine enorme Preisspanne einstellen. Die günstigsten Eintrittskarten in den regulären Segmenten kosten 30 Euro, die teuersten 1000.
Schwer erkrankter US-Forscher nach neun Tagen aus Höhle in der Türkei befreit
Erfolg für eine der größten und kompliziertesten unterirdischen Rettungsaktionen aller Zeiten: Nach neun Tagen ist ein schwer erkrankter US-Höhlenforscher aus einer tiefen Höhle in der Südtürkei befreit worden. Die Rettungsaktion für Mark Dickey sei "erfolgreich abgeschlossen" worden, teilte die türkische Höhlenforschungsgesellschaft in der Nacht zum Dienstag mit.
Kaum noch Hoffnung auf Überlebende nach schwerem Erdbeben in Marokko
Vier Tage nach dem verheerenden Erdbeben in Marokko mit tausenden Toten schwindet die Hoffnung, noch Überlebende in den Trümmern zu finden. Trotzdem setzten Einsatzkräfte und Freiwillige auch am Dienstag ihre fieberhafte Suche in dem schwer zugänglichen Berggebiet südwestlich von Marrakesch fort. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz und Rotem Halbmond richtete einen eindringlichen Hilfsappell an die internationale Gemeinschaft und bat um rund hundert Millionen Euro.
Prozess um Planung von Anschlag auf Synagoge in Nordrhein-Westfalen begonnen
Nach Planungen für einen Anschlag auf eine Synagoge in Nordrhein-Westfalen steht ein 36-jähriger Deutschiraner seit Dienstag vor dem Oberlandesgericht in Düsseldorf. Zum Auftakt wurde die Anklage verlesen, wie ein Gerichtssprecher erklärte. Dem Angeklagten wird neben dem Sichbereiterklären zur schweren Brandstiftung auch versuchte Brandstiftung auf eine Schule zur Last gelegt.
Scholz warnt vor Hoffnung auf raschen Frieden in der Ukraine
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat Forderungen nach einem raschen Waffenstillstand im Ukraine-Krieg zurückgewiesen. "Wir müssen uns vor den Scheinlösungen hüten, die den Frieden lediglich im Namen tragen", sagte Scholz am Dienstag in einer Rede beim Internationalen Friedenstreffen der katholischen Gemeinschaft Sant’Egidio in Berlin. "Frieden ohne Freiheit heißt Unterdrückung, und Frieden ohne Gerechtigkeit nennt man Diktat", sagte Scholz.
US-Chiphersteller Globalfoundries eröffnet Riesenwerk in Singapur
Der US-Chiphersteller Globalfoundries hat in Singapur ein neues Werk zur Herstellung von hunderttausenden Halbleitern pro Jahr eröffnet. Die 23.000 Quadratmeter große Fabrik werde bis 2025 oder 2026 ihre volle Produktionskapazität von 450.000 sogenannten Wafern erreichen, sagte der Globalfoundries-Chef in Singapur, Tan Yew Kong, am Dienstag. Das Werk kostete den drittgrößten Chiphersteller der Welt vier Milliarden Dollar.
Regieren ohne Augenklappe: Scholz verabschiedet sich von Piraten-Look
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich von seinem viel beachteten Piraten-Look verabschiedet. Anderthalb Wochen lang war der Kanzler bei öffentlichen Terminen mit Augenklappe aufgetreten - am Dienstag zeigte er sich erstmals seit seinem Sportunfall ohne das medizinische Accessoire. Die Schwellungen und Abschürfungen im Gesicht des Kanzlers waren erkennbar abgeheilt, die Reste eines Blutergusses allerdings waren als dunkle Schatten um sein Auge noch erkennbar.
Väterreport: Wunsch und Wirklichkeit des Engagements von Vätern geht auseinander
Väter engagieren sich immer stärker in der Familie - allerdings klaffen Wunsch und Wirklichkeit oft auseinander. Zu diesem Ergebnis kommt der am Dienstag in Berlin vorgestellte sogenannte Väterreport von Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne). Dieser beschreibt mithilfe amtlicher Statistiken, wissenschaftlicher Studien und repräsentativer Bevölkerungsbefragungen die Lebenslagen, Werte und Einstellungen von Vätern in Deutschland.
ThyssenKrupp startet Produktion neuer U-Boot-Serie in Kiel
Das Unternehmen ThyssenKrupp Marine Systems hat mit der Produktion einer neuen U-Boot-Serie begonnen. Wie das Unternehmen am Dienstag in Kiel mitteilte, handelt es sich um ein gemeinsames Programm für die deutsche und die norwegische Marine zum Bau von U-Booten der 212CD-Klasse. Der im Juli 2021 erteilte Auftrag ist demnach der bislang größte in der Unternehmensgeschichte.
Putin kritisiert bevorstehende Lieferung von F-16-Kampfjets an die Ukraine
Der russische Präsident Wladimir Putin hat im Zusammenhang mit bevorstehenden Lieferungen von F-16-Kampfjets an die Ukraine vor einer Verlängerung des Konflikts gewarnt. "Sie werden F-16 liefern. Wird das irgendetwas ändern? Ich denke nicht. Es wird den Konflikt nur verlängern", sagte Putin beim Östlichen Wirtschaftsforum am Dienstag in Wladiwostok. Die Ukraine hatte zuvor angekündigt, dass ihre Streitkräfte die Kampfflugzeuge bald erhalten werde.
Rotes Kreuz: Etwa 10.000 Vermisste nach Überschwemmungen in Libyen
Nach den durch ein Sturmtief ausgelösten Überschwemmungen im Osten Libyens werden nach Angaben des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz und Roten Halbmond noch etwa 10.000 Menschen vermisst. Es könnte "tausende" Todesopfer geben, sagte am Dienstag Organisationsvertreter Tamer Ramadan in einer Videokonferenz zu Journalisten. "Wir bestätigen anhand unserer unabhängigen Informationen, dass die Zahl der vermissten Personen bei etwa 10.000 liegt."
Bundesgerichtshof bestätigt Haftstrafen gegen Angeklagte in Cyberbunkerfall
Die Verurteilung der acht Angeklagten zu Haftstrafen im sogenannten Cyberbunkerfall von Rheinland-Pfalz ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe bestätigte das Urteil des Landgerichts Trier vom Dezember 2021 am Dienstag weitgehend. Die Angeklagten hatten in einem ehemaligen Bundeswehrbunker ein Datenzentrum für kriminelle Kunden betrieben. Sie wurden deshalb wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung verurteilt. (Az. 3 StR 306/22)
Fischereiverband: Otter und Kormoran bedrohen heimische Fischbestände
Der Deutsche Fischereiverband (DFV) macht Fressfeinde wie Kormorane, Fischotter, Silberreiher und Gänsesäger für die vielen bedrohten Fischbestände verantwortlich. Durch Schutzbemühungen seien diese Tierarten nicht mehr gefährdet, richteten jedoch großen Schaden an, erklärte der DFV am Dienstag. Es brauche ein "Bestandsmanagement" zum Schutz heimischer Fischarten.
IEA-Chef erwartet baldigen Höhepunkt der Nachfrage nach fossiler Energie
Der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, rechnet damit, dass noch in diesem Jahrzehnt der Höhepunkt der Nachfrage nach fossilen Energien erreicht wird. Das wäre das erste Mal, dass ein solcher Wendepunkt bevorsteht, schrieb Birol in einem Beitrag für die "Financial Times" vom Dienstag über die weltweite Nachfrage nach Öl, Gas und Kohle. "Die Welt steht an der Schwelle zu einem historischen Wendepunkt."
Weltmeister in Frankfurt empfangen: "Thank you, Deutschland"
Zwei Tage nach dem Goldcoup von Manila sind die deutschen Basketball-Weltmeister in Frankfurt am Main von gut 1000 Fans groß gefeiert worden. Beim Empfang am Sitz von Hauptsponsor ING präsentierten Kapitän Dennis Schröder und die Mannschaft stolz den WM-Pokal und bekamen reichlich Applaus. Lediglich Daniel Theis fehlte.
OECD: Schere bei Bildung geht in Deutschland auseinander
In Deutschland geht die Schere bei jungen Erwachsenen mit niedrigen und hohen Bildungsabschlüssen auseinander. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Dienstag in Berlin vorgestellte Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Die Studie "Bildung auf einen Blick 2023" nahm dabei besonders die Lage der beruflichen Ausbildung in den Blick.
Paus will mit Coaches mentale Gesundheit von Schülern stärken
In bundesweit mehr als hundert Schulen sollen von nun an spezialisierte Fachkräfte die mentale Gesundheit von Schülerinnen und Schülern stärken. Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) startete am Dienstag in einer Berliner Schule offiziell das Bundesprogramm "Mental Health Coaches". "Das Aufwachsen in krisenhaften Zeiten und unsichere Zukunftsaussichten setzen viele junge Menschen unter enormen Stress", erklärte die Ministerin anlässlich des Starts. Die Fachkräfte sollen vor Ort in den Schulen zum Einsatz kommen.
Zwei Tote bei Motorradunfall in Rheinland-Pfalz
Bei einem Zusammenstoß zweier Motorräder sind auf einer Landstraße in Rheinland-Pfalz zwei Männer gestorben. Beide erlagen ihren Verletzungen noch vor Ort, wie die Polizei in Ludwigshafen am Dienstag mitteilte. Eine Sozia wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der Unfall zwischen den beiden Motorrädern ereignete sich am Montagabend zwischen Frankenthal und Bobenheim-Roxheim.
Zahl der Geldautomatensprengungen in Deutschland leicht rückläufig
Die Zahl der gesprengten Geldautomaten in Deutschland ist leicht rückläufig. Im ersten Halbjahr gab es 239 versuchte oder vollendete Sprengungen, wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" am Dienstag unter Berufung auf Daten aus allen 16 Bundesländern berichtete. Im Vorjahreszeitraum waren es demnach noch 260 solcher Fälle gewesen. Rechnerisch wird damit in Deutschland weiterhin häufiger als täglich irgendwo ein Geldautomat gesprengt.
2,6 Prozent der Deutschen ab 16 Jahren können sich keinen Internetzugang leisten
2,6 Prozent der Bevölkerung ab 16 Jahren in Deutschland haben sich 2022 laut eigener Aussage keinen Internetzugang leisten können. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutete das einen Anstieg um 0,4 Prozentpunkte, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden auf Basis einer EU-Statistik mitteilte. Der EU-Durchschnitt lag demnach bei 2,4 Prozent.
Ehemalige malische Rebellen befinden sich in "Zeit des Krieges" mit Militärjunta
Die ehemaligen Rebellen des Bündnisses Koordination der Bewegungen des Azawad (CMA) aus dem Norden Malis befinden sich nach eigenen Angaben in einer "Zeit des Krieges" mit der regierenden Militärjunta in Bamako. In einer am Montag veröffentlichten Erklärung rief die CMA die Bewohner der Region Azawad dazu auf, sich "vor Ort zu begeben, um zu den Kriegsanstrengungen beizutragen".
Oberstes Gericht in Israel zu Anhörung über Justizreform-Gesetz zusammengetreten
In Israel ist der Oberste Gerichtshof zu einer Anhörung über das erste Gesetz der rechtsreligiösen Koalition von Regierungschef Benjamin Netanjahu zur umstrittenen Justizreform zusammengetreten. Erstmals in der Geschichte des Landes kamen am Dienstagmorgen alle 15 Richter des Gremiums in Jerusalem zusammen. Sie wollen die vom Parlament bereits verabschiedete sogenannte Angemessenheitsklausel auf ihre Verfassungsmäßigkeit überprüfen.
CSU-Politikerin Bär fordert Sexkauf-Verbot in Deutschland
Angesichts der prekären Situation Hunderttausender Prostituierter fordert die stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Dorothee Bär (CSU), ein Verbot von käuflichem Sex. Die Situation von Prostituierten in Deutschland sei "dramatisch", sagte Bär der "Bild" vom Dienstag. "Wir brauchen dringend einen Paradigmen-Wechsel: ein Sexkauf-Verbot in Deutschland." Damit würde Prostitution "de facto verboten - und zwar zum Wohle der Frauen", sagte sie.
Maria und Niemeier in Osaka früh ausgeschieden
Nächster Rückschlag für Tatjana Maria: Die Tennisspielerin aus Bad Saulgau ist nach ihrem Erstrundenaus bei den US Open vor rund zwei Wochen auch beim WTA-Turnier in Osaka an ihrer Auftakthürde gescheitert. Gegen die Ungarin Panna Udvardy verlor sie trotz deutlicher Führung im entscheidenden Tiebreak nach 3:06 Stunden mit 6:2, 4:6, 6:7 (5:7).
Statistik legt nah: Deutschland importiert russisches Öl über Indien
Zahlen des Statistischen Bundesamtes legen nahe, dass Deutschland über Indien weiterhin große Mengen russisches Öl importiert. Die Einfuhren an Mineralölerzeugnissen aus Indien haben sich in den ersten sieben Monaten dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als verzwölffacht, wie die Wiesbadener Behörde am Dienstag mitteilte. Indien wiederum bezieht nach UN-Angaben große Mengen Rohöl aus Russland.
Moskau: Zug von Kim Jong Un hat Russland erreicht
Ein Zug mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un an Bord hat nach Angaben von Moskau Russland erreicht, wo ein Treffen zwischen Kim und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin geplant ist. Wie die staatliche russische Nachrichtenagentur Ria Nowosti am Dienstag berichtete, fuhr der Zug durch die russische Region, die an Nordkorea grenzt. Bilder von Ria Nowosti zeigten dunkelgrüne Waggons, die von einer Lokomotive der russischen Eisenbahn gezogen wurden.
Ermittlungen nach Gewaltverbrechen an 17-Jähriger in Niedersachsen auf Hochtouren
Nach dem Gewaltverbrechen an einer 17-Jährigen in Niedersachsen ermittelt die Polizei unter Hochdruck. Bislang gebe es keine Hinweise auf den Täter, sagte ein Sprecher der Polizeiinspektion Diepholz am Dienstag. Die Leiche der Jugendlichen wurde am Sonntagabend in einem Graben neben einer Straße in Barenburg gefunden.
Ein Toter und zwei Verletzte bei Brand in Seniorenwohnheim in Heilbronn
Durch einen Brand in einem Seniorenwohnheim in Heilbronn ist ein 75-jähriger Bewohner ums Leben gekommen. Zwei weitere Menschen im Alter von 79 und 93 Jahren wurden am Montag verletzt, wie das Polizeipräsidium Heilbronn am Montagabend mitteilte.
Immer mehr Stornierungen im Wohnungsbau
Die Krise im deutschen Wohnungsbau spitzt sich einer Unternehmensumfrage des Ifo-Instituts zufolge weiter zu. Im August beklagte jede fünfte Firma (20,7 Prozent) abgesagte Projekte, wie das Münchener Institut am Dienstag mitteilte. Im Juli waren es 18,9 Prozent gewesen.
Maria scheitert auch in Osaka zum Auftakt
Nächster Rückschlag für Tatjana Maria: Die Tennisspielerin aus Bad Saulgau ist nach ihrem Erstrundenaus bei den US Open vor rund zwei Wochen auch beim WTA-Turnier in Osaka an ihrer Auftakthürde gescheitert. Gegen die Ungarin Panna Udvardy verlor sie trotz deutlicher Führung im entscheidenden Tie Break nach 3:06 Stunden mit 6:2, 4:6, 6:7 (5:7).