Letzte Nachrichten
Panamas Präsident kündigt Referendum über umstrittene Kupfermine an
In Panama hat Präsident Laurentino Cortizo nach tagelangen Protesten gegen die Ausbeutung einer Kupfermine durch ein kanadisches Unternehmen eine Volksabstimmung angekündigt. Das Ergebnis werde für die Regierung bindend sein, sagte Cortizo am Sonntag. Tausende Menschen haben seit dem 20. Oktober im ganzen Land gegen den von der Regierung geschlossenen Vertrag mit der Firma First Quantum Minerals protestiert.
Verhandlungen zwischen EU und Australien über Handelsabkommen gescheitert
Die seit mehr als fünf Jahren laufenden Verhandlungen zwischen der EU und Australien über ein Handelsabkommen sind vorerst gescheitert. Der australische Landwirtschaftsminister Murray Watt sagte am Montag im australischen Fernsehsender ABC, in der Verhandlungsrunde am Rande des G7-Handelsministertreffens im japanischen Osaka am Wochenende hätten sich die EU-Unterhändler "leider nicht bewegt". Die EU-Kommission erklärte, Australien habe neue Forderungen gestellt. Sie sei zur Fortführung der Verhandlungen bereit.
Schweizer Käsemacher dominieren bei erster Raclette-Weltmeisterschaft
Alles geschmolzener Käse: In den Schweizer Alpen sind am Sonntag die ersten Raclette-Weltmeisterschaften zu Ende gegangen. Von den 90 Käsesorten, die bei der dreitägigen Veranstaltung in Morgins im Kanton Wallis getestet wurden, kam der Großteil aus der Schweiz - ebenso wie die Gewinner. In den drei Wettkampfkategorien konnte lediglich ein französischer Käse eine Silbermedaille erlangen.
Ajax-Krise: Neuer Coach van 't Schip soll am Montag beginnen
Nach dem historischen Absturz ans Tabellenende der Ehrendivision soll der frühere Nationalspieler John van 't Schip beim niederländischen Fußball-Rekordmeister Ajax Amsterdam für den erhofften Aufschwung sorgen. Medienberichten zufolge wird der 59-Jährige, Europameister von 1988, am Montag als neuer Cheftrainer beim krisengeschüttelten Traditionsklub präsentiert. Demnach erhält van 't Schip einen Vertrag bis zum Saisonende.
Haaland sieht "Hass" als Motivation
Stürmerstar Erling Haaland schlug im Manchester-Derby die ganze Feindseligkeit der United-Fans entgegen - und das schien den City-Angreifer nur noch mehr anzustacheln. "Je besser du bist, desto mehr Hass erfährst du. Ich benutze dies nur als Motivation", bestätigte der Norweger nach seinem Doppelpack beim 3:0 (1:0) im Old Trafford bei Viaplay.
Hannes Wolf über Kinderfußballreform: "Jeder wird besser"
DFB-Direktor Hannes Wolf hat seine Kinderfußballreform abermals verteidigt. "Wenn wir als Fußballland Deutschland den nächsten Schritt gehen wollen, dann müssen wir die Reform jetzt umsetzen", sagte er dem kicker. Vor allem von DFB-Vizepräsident und BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte es Kritik gegeben.
Moskau: 60 Festnahmen nach Sturm auf Flughafen in Dagestan
Nach dem Sturm Dutzender Menschen auf einen Flughafen der mehrheitlich muslimischen russischen Republik Dagestan auf der Suche nach Israelis und Juden sind nach Angaben Moskaus 60 Menschen festgenommen worden. "Mehr als 150 aktive Teilnehmer an den Unruhen wurden identifiziert, 60 von ihnen wurden festgenommen", erklärte das russische Innenministerium am Montag. Neun Polizisten seien verletzt worden, zwei von ihnen seien ins Krankenhaus gebracht worden.
NBA: Nuggets um Jokic weiter makellos - Wembanyama geht unter
Auch im dritten Saisonspiel in der Profiliga NBA haben sich die Denver Nuggets um Basketball-Superstar Nikola Jokic keine Blöße gegeben. Bei Oklahoma City Thunder setzte sich der Meister mühelos mit 128:95 durch, dabei überragte der serbische Center wieder einmal mit 28 Punkten, 14 Rebounds und fünf Assists.
Hamas meldet "heftige Gefechte" mit israelischer Armee im Gazastreifen
Die radikalislamische Palästinenserorganisation Hamas hat nach eigenen Angaben "heftige Gefechte" mit der israelischen Armee im Gazastreifen geführt. "Unsere Kämpfer führen derzeit im Nordwesten des Gazastreifens heftige Gefechte mit Maschinengewehren und Anti-Panzer-Waffen gegen die eingedrungenen Besatzertruppen", erklärte am Sonntagabend der bewaffnete Arm der Hamas. Unterdessen wuchs international die Sorge um die Zivilbevölkerung im Gazastreifen.
Vor Deutschland-Spiel: Überraschende Chiefs-Pleite
Die Kansas City Chiefs mit Star-Quarterback Patrick Mahomes haben in der nordamerikanischen Football-Liga NFL eine Woche vor ihrem Gastspiel in Frankfurt überraschend ihre zweite Saison-Niederlage hinnehmen müssen. Der Super-Bowl-Sieger unterlag bei den Denver Broncos mit 9:24, der von Grippe-Symptomen geschwächte Mahomes warf zwei Fehlpässe.
Dreesen stellt Neuer Vertragsverlängerung in Aussicht
Vorstandschef Jan-Christian Dreesen von Bayern München hat Rückkehrer Manuel Neuer eine Weiterbeschäftigung über das Saisonende hinaus in Aussicht gestellt. "Solange er unserem Niveau entspricht, spricht nichts gegen die Verlängerung", sagte Dreesen in der Sendung "Blickpunkt Sport" im Bayerischen Rundfunk.
Nur Pep besser - Alonso: "Herausforderung für die Zukunft"
Erfolgstrainer Xabi Alonso sammelt bei Bayer Leverkusen einen Rekord nach dem anderen - doch seinen ehemaligen Mentor schlägt er nicht. Die Werkself steht nach neun Spieltagen mit 25 von 27 möglichen Punkten an der Tabellenspitze der Bundesliga, nur der FC Bayern mit Trainer Pep Guardiola und Alonso als Spieler war in der Saison 2015/16 besser und mit der vollen Punkteausbeute gestartet.
Zwei Draisaitl-Assists: Edmonton beendet Negativserie
Eishockey-Star Leon Draisaitl hat seinen Edmonton Oilers mit zwei Assists zum Sieg im prestigeträchtigen "Heritage Classic" gegen die Calgary Flames verholfen. Die Oilers bezwangen den Rivalen im sogenannten "Battle of Alberta" der nordamerikanischen Profiliga NHL mit 5:2 und beendeten ihre Serie von zuletzt vier Niederlagen.
Mob in Dagestan stürmt wegen israelischer Maschine Flughafen - Mehrere Verletzte
Auf der Suche nach Israelis und Juden haben in Russland dutzende Männer in der mehrheitlich muslimischen Republik Dagestan den Hauptstadtflughafen gestürmt. Dabei seien am Sonntag in Machatschkala mehrere Menschen verletzt worden, teilte am Abend das Gesundheitsministerium in Dagestan mit. Zuvor hatten Gerüchte über eine ankommende Maschine aus Israel die Runde gemacht. Die USA verurteilten den Vorfall, Israel forderte Russland zum Schutz seiner Staatsbürger auf.
UNO: 33 Lastwagen mit Hilfsgütern im Gazastreifen angekommen
UN-Angaben zufolge sind erneut mehr als 30 Lastwagen mit Hilfslieferungen im Gazastreifen angekommen. Es handele sich um "die größte Lieferung von humanitärer Hilfe seit dem 21. Oktober", erklärte das UN-Büro für humanitäre Angelegenheiten (Ocha) am frühen Montag. Demnach überquerten 33 Lastwagen mit Wasser, Lebensmitteln und medizinischen Hilfsgütern am Sonntag den Grenzübergang in Rafah.
Bayerischer Landtag kommt zu konstituierender Sitzung zusammen
Etwa drei Wochen nach der Wahl in Bayern kommt der neue bayerische Landtag am Montag (15.00 Uhr) in München zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Dabei soll unter anderem das Landtagspräsidium gewählt werden. Als Landtagspräsidentin schlägt die CSU erneut Ilse Aigner vor, die dem Parlament bereits seit 2018 vorsteht. Die CSU hat als stärkste Fraktion das entsprechende Vorschlagsrecht.
Steinmeier reist zum Gedenken an Opfer deutscher Kolonialherrschaft nach Tansania
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier reist am Montag zu einem mehrtägigen Besuch ins ostafrikanische Tansania, wo er auch der Opfer deutscher Kolonialverbrechen gedenken will. Unter anderem ist ein Besuch in der Stadt Songea geplant, wo deutsche Kolonialherren im damaligen Deutsch-Ostafrika zwischen 1905 und 1907 einen Aufstand gegen ihre Herrschaft niederschlugen.
IStGH-Chefankläger warnt vor Blockade humanitärer Hilfe für Gazastreifen
Der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) hat davor gewarnt, den Zugang zu humanitärer Hilfe für Menschen im Gazastreifen zu blockieren. "Die Behinderung von Hilfslieferungen, wie sie in den Genfer Konventionen vorgesehen sind, könnte eine Straftat darstellen, für die das Gericht zuständig ist", sagte Karim Khan am Sonntag nach einem Besuch am Grenzübergang in Rafah.
Geflohener Rapper Valtonyc kehrt nach Jahren in sein Heimatland Spanien zurück
Der spanische Rapper Valtonyc, der nach einer Verurteilung wegen "Verherrlichung des Terrorismus" ins Ausland geflohen war, ist in sein Heimatland zurückgekehrt. Bei einer Willkommenszeremonie mit rund 200 Leuten in der Ortschaft Sineu auf der Insel Mallorca am Sonntag dankte der Musiker mit dem bürgerlichen Namen José Miguel Arenas Beltran seinen Unterstützern. Er habe sich "nicht allein gelassen gefühlt, nicht einmal für einen Tag", sagte Beltran.
Gewerkschaft der Polizei kritisiert Haltung der FDP bei innerer Sicherheit
Vor dem Hintergrund der jüngsten Forderung von Bundesfinanzminister Christian Lindner und Justizminister Marco Buschmann nach einer Begrenzung der irregulären Migration hat die Gewerkschaft der Polizei die beiden FDP-Politiker für deren mangelnde Unterstützung kritisiert. "Die FDP sollte ihr Verhalten in der Bundesregierung ändern, vor allem auf dem Gebiet der inneren Sicherheit", sagte der GdP-Vorsitzende Jochen Kopelke dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.
Verstappen siegt in Mexiko - Debakel für Lokalmatador Perez
Max Verstappen rückte das Machtgefüge in der Formel 1 noch vor der ersten Kurve zurecht - und raste dann mit erdrückender Dominanz dem nächsten Rekord entgegen. Der Weltmeister hat dank zweier exzellenter Starts, der Stärke seines Red Bull und gutem Reifenmanagement seinen Siegeszug fortgesetzt und sich mit einem weiteren Bestwert in den Geschichtsbüchern der Königsklasse verewigt.
Polizeigewerkschaft warnt vor "Recht des Stärkeren" auf Deutschlands Straßen
Angesichts zunehmender antisemitischer Äußerungen auf Demonstrationen warnt die Deutsche Polizeigewerkschaft vor dramatischen Entwicklungen. Es sei "höchste Zeit", sich auf die Grundwerte unserer Gesellschaft zu besinnen, sagte Gewerkschaftschef Rainer Wendt der "Bild"-Zeitung (Montagsausgabe). "Sonst zerfällt das Land in radikale Einzelinteressen und das Recht des Stärkeren dominiert."
Fans trauern um Matthew Perry aus der Kultserie "Friends"
Nach dem plötzlichen Tod von Matthew Perry nehmen Fans Abschied von dem als sarkastischer Witzemacher Chandler Bing in der US-Kultserie "Friends" bekanntgewordenen US-Schauspieler. Sie versammelten sich am Sonntag unter anderem vor dem Haus des Verstorbenen in Los Angeles und legten Blumen nieder. In New York wiederum kamen Fans vor dem für "Friends"-Dreharbeiten genutzten Apartmenthaus zusammen und tauschten Erinnerungen.
Biden ruft zu deutlich mehr humanitärer Hilfe für den Gazastreifen auf
US-Präsident Joe Biden hat zu einer deutlichen Erhöhung der humanitären Hilfe für die Zivilbevölkerung im Gazastreifen aufgerufen. In einem Telefonat mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu forderte er am Sonntag, dass die Versorgung des Gazastreifens mit Hilfsgütern "deutlich und sofort" erhöht werden müsse. Nur so könne der Bedarf der Zivilbevölkerung gedeckt werden, sagte der Präsident laut einer Erklärung des Weißen Hauses.
Serie A: Inter festigt Tabellenführung - Cagliari siegt nach 0:3
Dank eines späten Treffers des ehemaligen Bundesligaspielers Marcus Thuram (81.) hat Inter Mailand die Tabellenführung in der Serie A gefestigt. Der Champions-League-Finalist der vergangenen Saison gewann gegen die AS Rom am Sonntag mit 1:0 (0:0).
Erdogan verspricht zum 100. Jahrestag von Staatsgründung Sieg über "Imperialisten"
Zum 100. Jahrestag der Gründung der Türkei hat Staatschef Recep Tayyip Erdogan geschworen, den "imperialistischen" Kräften die Stirn zu bieten. "Wir werden erfolgreich und siegreich bleiben. Keine imperialistische Macht kann dies verhindern", sagte Erdogan am Sonntagabend. Zudem griff der Präsident während der Feiern zur Staatsgründung Israel und den Westen scharf an.
Handball: Kiel setzt Aufwärtstrend fort - Magdeburg souverän
Rekordmeister THW Kiel hat in der Handball-Bundesliga den positiven Trend fortgesetzt und im zehnten Saisonspiel den sechsten Sieg eingefahren. Bei Frisch Auf Göppingen gewann das Team von Trainer Filip Jicha am Sonntag mit 34:27 (19:13) und schob sich in der Tabelle auf Rang fünf vor.
Eintracht-Boss Hellmann fordert teilweise Abschaffung des VAR
Vorstandssprecher Axel Hellmann vom Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt hat mit deutlichen Worten mit dem Video-Assistenten (VAR) abgerechnet und fordert eine teilweise Abschaffung. "Ich bin der festen Überzeugung: Wir sind in einer Sackgasse mit dem VAR im Zusammenspiel mit den Schiedsrichtern auf dem Platz", sagte der 52-Jährige am Sonntagabend. Er glaube nicht mehr daran, "dass das den Fußball besser macht", er sehe "die Gefahr, dass es den Fußball kaputt macht in der Form, wie wir ihn lieben".
FDP-Chef Lindner war in UN-Enthaltung Deutschlands nicht involviert
FDP-Chef Christian Lindner war in die Entscheidung über die umstrittene Enthaltung Deutschlands bei einer UN-Resolution zum Krieg zwischen Israel und der radikalen Palästinenserorganisation Hamas nach eigenen Angaben nicht eingebunden. "Ich hatte mit Frau Baerbock noch keine Gelegenheit zu sprechen, welche Abwägungen zu diesem Abstimmungsverhalten geführt haben", sagte er am Sonntagabend in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin".
Formel 1 in Mexiko: Tödliche Schießerei nahe der Strecke
Bei einer Schießerei nahe der Strecke ist wenige Stunden vor dem Formel-1-Rennen in Mexiko-Stadt laut Medienberichten ein Mann getötet worden. Der Große Preis von Mexiko soll am Sonntagabend (21.00 Uhr MEZ/Sky) aber wie geplant stattfinden.
35.000 Demonstranten fordern in Madrid Waffenruhe in Nahost
Etwa 35.000 Menschen haben in Madrid für eine Waffenruhe zwischen Israel und der radikalen Palästinenserorganisation Hamas demonstriert. "Die ganze Welt fordert eine sofortige Waffenruhe", sagte bei der Kundgebung am Sonntag die spanische Arbeitsministerin Yolanda Díaz vom Linksbündnis Sumar. Viele Teilnehmer der Kundgebung in der Hauptstadt schwenkten palästinensische Fahnen und forderten in Sprechchören immer wieder "Freiheit für Palästina".
Oppositionschef in Bangladesch nach Massenprotesten des Mordes angeklagt
Nach Massenprotesten gegen die Regierung in Bangladesch ist der führende Oppositionspolitiker des südasiatischen Landes festgenommen und des Mordes angeklagt worden. Mirza Fakhrul Islam Alamgir werde ebenso wie mehr als 150 weitere Parteimitglieder für die Tötung eines Polizisten bei den Protesten verantwortlich gemacht, erklärte ein Polizeisprecher am Sonntag in Dhaka. Am Samstag hatten in der Hauptstadt mehr als 100.000 Oppositionsanhänger den Rücktritt von Regierungschefin Sheikh Hasina gefordert.