Letzte Nachrichten
Gewerkschaft fordert Dienstherren zu besserem Schutz von Einsatzkräften auf
Nach den neuerlichen Angriffen auf Einsatzkräfte in der Silvesternacht hat die Gewerkschaft Verdi die Arbeitgeber zu besseren Schutzmaßnahmen aufgefordert. Diese müssten "ihren Fürsorgepflichten gegenüber den Beschäftigten deutlich mehr nachzukommen", erklärte die Dienstleistungsgewerkschaft am Montag. Die Silvesternacht habe "besonders deutlich gezeigt, welcher Gewalt viele Beschäftigte im öffentlichen Dienst ausgesetzt sind".
Draisaitl trumpft bei Oilers-Sieg auf
Leon Draisaitl hat das Jahr in der NHL mit einem großen Knall beendet. Der deutsche Eishockey-Star feierte mit den Edmonton Oilers einen 7:2-Erfolg gegen die Anaheim Ducks und steuerte zum fünften Sieg in Folge einen Treffer und zwei Assists bei.
CSU will Bürgergeld-Sanktionen massiv verschärfen
Die CSU fordert eine massive Verschärfung der Sanktionen für Bürgergeld-Empfänger, die Arbeitsangebote ablehnen. Den Betroffenen müsse das Bürgergeld komplett gestrichen werden - und das unbefristet, heißt es in einem Beschlussentwurf für die bevorstehende Winterklausur der CSU-Landesgruppe, aus dem das Nachrichtenportal "t-online" am Montag zitierte. "Es muss so lange Leistungsstreichungen geben, wie ein Bürgergeldempfänger sich weigert, zumutbare Arbeit anzunehmen", heißt es in der Vorlage.
18-Jähriger durch Böllerexplosion im bayerischen Eschlkam tödlich verletzt
In der Oberpfalz in Bayern ist ein 18-Jähriger in der Silvesternacht durch die Explosion eines Böllers getötet worden. Wie die Polizei in Regenburg mitteilte, warf der junge Mann in Eschlkam im Landkreis Cham den Knallkörper in ein Plastikrohr. Der Böller explodierte, während der 18-Jährige seinen Kopf über das Rohr hielt.
Japan nach schwerem Erdbeben von Tsunami-Wellen getroffen
In Japan hat ein schweres Erdbeben im Zentrum des Landes einen Tsunami ausgelöst. Erste Tsunami-Wellen seien auf Land getroffen, teilte die japanische Meteorologiebehörde am Montag mit. Zuvor waren die Bewohner in Durchsagen in den japanischen Rundfunksendern aufgerufen worden, sich zu ihrem Schutz sofort in höher gelegene Gebiete zu begeben. In den japanischen Atomkraftwerken wurden nach Regierungsangaben zunächst keine Anomalien infolge des Erdbebens festgestellt.
Feuerwerke und Partys läuten 2024 ein - Jahreswechsel von Konflikten überschattet
Mit Feiern und Feuerwerken ist in aller Welt das neue Jahr eingeläutet worden. In der US-Metropole New York versammelten sich in der Nacht zu Montag tausende Menschen auf dem Times Square, um zu sehen, wie 2024 mit dem traditionellen Herablassen einer bunten beleuchteten Kugel und Konfettiregen begann.
Deutsche Eishockey-Junioren spielen gegen den Abstieg
Die deutschen Eishockey-Junioren müssen bei der U20-WM in Göteborg wie befürchtet in die Relegation. Das Team von Bundestrainer Tobias Abstreiter verlor am Sonntag trotz einer starken Leistung gegen Kanada 3:6 (1:2, 1:0, 1:4) und beendete die Fünfergruppe A damit auf dem letzten Platz.
NFL: Freilose für Ravens und 49ers - Chiefs in den Play-offs
Die Baltimore Ravens haben sich in der NFL mit einem Kantersieg im Topspiel ein Freilos in der ersten Play-off-Runde gekrallt. Der überragende Star-Quarterback Lamar Jackson führte das beste Team der Liga am Sonntag mit fünf Touchdown-Pässen zu einem überraschend deutlichen 56:19 gegen die Miami Dolphins - mit dem 13. Sieg im 16. Saisonspiel ist den Ravens der erste Platz in der AFC nicht mehr zu nehmen.
Tennis: Babypause für Kvitova
Die zweimalige Wimbledonsiegerin Petra Kvitova legt eine Babypause ein und wird nicht an den Australian Open (14. bis 28. Januar) teilnehmen. Die 33-jährige Tschechin verkündete ihre Schwangerschaft am Neujahrstag auf Instagram.
Visumsfreies Reisen in den Schengen-Raum für Bürger des Kosovo in Kraft getreten
Die Bürgerinnen und Bürger des Kosovo dürfen seit Mitternacht ohne Visum in die Europäische Union einreisen. Laut der an Neujahr in Kraft getretenen Regelung dürfen Kosovarinnen und Kosovaren nun für bis zu 90 Tage visumsfrei in den Schengen-Raum reisen. Das Kosovo mit seinen 1,8 Millionen Einwohnern ist das letzte der sechs Westbalkan-Länder, für das diese Reiseerleichterung in Kraft trat.
Neues Jahr beginnt mit Raketenangriffen auf Israel und weiterem Beschuss im Gazastreifen
Das neue Jahr hat in Israel mit Raketenangriffen der Hamas und im Gazastreifen mit weiterem Beschuss durch die israelische Armee begonnen. Die Angriffe auf den Süden Israels und die Stadt Tel Aviv begannen am Sonntag exakt um Mitternacht (Ortszeit, 22 Uhr MEZ), wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Bei nächtlichen Angriffen der israelischen Armee im Gazastreifen starben nach palästinensischen Angaben mindestens 24 Menschen.
Belgien übernimmt EU-Ratspräsidentschaft - G7-Vorsitz nun bei Italien
Belgien hat zum neuen Jahr für sechs Monate die EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Bis Sonntag hatte Spanien den unter den 27 Mitgliedstaaten rotierenden Vorsitz inne. Zu den Aufgaben des Ratsvorsitzes gehören unter anderem die Organisation und Leitung von Konferenzen und die Ausarbeitung von Kompromissvorschlägen bei Problemen zwischen Mitgliedern oder EU-Institutionen. In die Zeit der belgischen Ratspräsidentschaft fällt auch die Wahl des neuen EU-Parlaments Anfang Juni.
Umfrage: 88 Prozent der Fahrzeughalter wollen nicht auf eigenes Auto verzichten
In Deutschland wollen 88 Prozent der Fahrzeughalterinnen und Fahrzeughalter weder jetzt noch in Zukunft auf ihr eigenes Auto verzichten. Damit liegt die Bundesrepublik im Vergleich von zwölf europäischen Ländern weit vorn, wie die Unternehmensberatung Horvath am Montag mitteilte. Nur in Österreich ist die Autoabhängigkeit mit 92 Prozent noch höher.
Jahreswechsel: Angriffe auf Rettungskräfte in Berlin - 18-Jähriger stirbt in Koblenz
Mit viel Feuerwerk haben die Menschen überall in Deutschland das neue Jahr begrüßt. In Berlin feierten Zehntausende bei der großen Silvesterparty am Brandenburger Tor, wo es erstmals seit mehreren Jahren auch wieder ein Höhenfeuerwerk gab. Nach den Krawallen im vergangenen Jahr fanden die Feiern in der Hauptstadt unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen statt. Zwar blieben größere Ausschreitungen aus, dennoch meldete die Polizei erneut Angriffe auf Beamte und Rettungskräfte.
Bundesinnenministerin Faeser besucht Hochwassergebiet in Niedersachsen
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) besucht am Montag (15.00 Uhr) das Hochwassergebiet in Niedersachsen. Wie das Ministerium ankündigte, wird sich Faeser gemeinsam mit der niedersächsischen Innenministerin Daniela Behrens (SPD) in Hatten-Sandkrug bei Oldenburg über die Lage informieren und mit Einsatzkräften von THW und Bundespolizei sprechen.
Belgien übernimmt EU-Ratspräsidentschaft - Italien den G7-Vorsitz
Belgien übernimmt am Montag für sechs Monate die EU-Ratspräsidentschaft. Bis zum Sonntag hatte Spanien den unter den 27 Mitgliedstaaten rotierenden Vorsitz inne. Zu den Aufgaben des Ratsvorsitzes gehören unter anderem die Organisation und Leitung von Tagungen und die Ausarbeitung von Kompromissvorschlägen bei Problemen zwischen Mitgliedern oder Institutionen.
Silvesterfeiern: Berliner Polizei meldet hunderte Festnahmen - 15 Beamte verletzt
Bei den Silvesterfeiern in Berlin hat es nach Angaben der Polizei bislang mehr als 230 Festnahmen gegeben. Zudem seien 15 Beamte verletzt worden, teilte die Polizei am Montag im Onlinedienst X, vormals Twitter, mit. An zahlreichen Orten in der Stadt wurden Einsatz- und Rettungskräfte demnach mit Pyrotechnik, Schreckschusswaffen und Flaschen angegriffen.
Linnemann spricht sich bei K-Frage der Union für Parteichef Merz aus
In der Diskussion um die Kanzlerkandidatur der Union hat sich CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann klar für Parteichef Friedrich Merz ausgesprochen. "Friedrich Merz ist der Mann mit dem Plan", sagte Linnemann dem Magazin "Stern". Gerade in einer Krise sei es wichtig, zu wissen, "wohin die Reise gehen soll, wie man dieses Land zusammenhält und nach vorne führt". Diese Anforderungen erfülle Merz.
18-Jähriger stirbt nach Zünden von Böller im rheinland-pfälzischen Koblenz
Im rheinland-pfälzischen Koblenz ist ein 18-Jähriger beim Zünden eines Böllers tödlich verletzt worden. Der junge Mann sei am Silvesterabend trotz Reanimationsmaßnahmen gestorben, teilte die Polizei in Koblenz am Sonntag mit. Nähere Angaben zum Unglückshergang machte sie nicht. Die Kriminalpolizei Koblenz habe Ermittlungen aufgenommen.
Präsident Macron ruft Franzosen zur Einheit auf
Präsident Emmanuel Macron hat die Franzosen in seiner Neujahrsansprache zur Einheit aufgerufen. Vom Garten des Elysée-Palastes aus, mit den Flaggen der olympischen Nationen im Rücken, versprach Macron am Sonntagabend eine zivile und wirtschaftliche "Aufrüstung" des Landes. Frankreich richtet 2024 die Olympischen Sommerspiele aus.
Margrethe II. dankt ab - Neuer dänischer König wird ihr Sohn Frederik
Nach mehr als einem halben Jahrhundert dankt die dänische Königin Margrethe II. ab. "Am 14. Januar 2024, 52 Jahre nachdem ich die Nachfolge meines geliebten Vaters angetreten habe, werde ich mein Amt als Königin von Dänemark niederlegen", sagte die 83-jährige Monarchin am Sonntag in ihrer im Fernsehen ausgestrahlten Neujahrsansprache. "Ich werde den Thron meinem Sohn, Kronprinz Frederik, überlassen."
Tshisekedi gewinnt Präsidentenwahl in Demokratischer Republik Kongo
Die Präsidentenwahl in der Demokratischen Republik Kongo hat Amtsinhaber Félix Tshisekedi vorläufigen Ergebnissen zufolge gewonnen. Wie die Wahlkommission am Sonntag in Kinshasa mitteilte, kam der 60-Jährige auf gut 73 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag demnach bei 43 Prozent. Die endgültigen Ergebnisse sollen am 10. Januar veröffentlicht werden.
Dänische Königin kündigt Abdankung an - Nachfolger wird Kronprinz Frederik
Die dänische Königin Margrethe II. dankt am 14. Januar ab. "Am 14. Januar 2024, 52 Jahre nachdem ich die Nachfolge meines geliebten Vaters angetreten habe, werde ich mein Amt als Königin von Dänemark niederlegen", sagte die 83-jährige Monarchin am Sonntag in ihrer im Fernsehen ausgestrahlten Neujahrsansprache. "Ich werde den Thron meinem Sohn, Kronprinz Frederik, überlassen."
Polizei meldet drei weitere Festnahmen wegen Anschlagsplänen auf Kölner Dom
Die Kölner Polizei hat drei weitere Terrorverdächtige im Zusammenhang mit möglichen Anschlagsplänen auf den Dom in der Silvesternacht in Gewahrsam genommen. Das "vermeintliche Anschlagsmittel" sei ein Pkw, teilte die Polizei am Sonntag in Köln mit. Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) sprach auf einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz von "islamistischen Personen und Personengruppen", die "im Moment aktiver sind als sonst".
Nächste Derby-Pleite: Arsenal verliert auch bei Fulham
Der FC Arsenal hat kurz vor dem Jahreswechsel die zumindest vorübergehende Rückkehr an die Tabellenspitze der englischen Premier League verpasst. Die Mannschaft um Nationalspieler Kai Havertz unterlag an Silvester beim FC Fulham mit dem früheren Arsenal-Keeper Bernd Leno im Tor 1:2 (1:1) und beendet 2023 mit 40 Punkten auf Platz vier.
Platz zwei und weitester Sprung: Wellinger glänzt erneut
Auftaktsieger Andreas Wellinger ist glänzend in die zweite Station der 72. Vierschanzentournee gestartet. In der Qualifikation zum Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen erzielte der 28-Jährige mit 139,0 m die deutliche Tagesbestweite, musste sich allerdings nach Problemen bei der Landung mit Platz zwei (139,0 Punkte) hinter dem Slowenen Anze Lanisek (134,0 m/140,5 Punkte) begnügen. Dritter wurde Manuel Fettner (Österreich).
Basketball: Alba stoppt Chemnitzer Siegesserie
Basketball-Rekordmeister Alba Berlin hat in der BBL den Höhenflug von Tabellenführer Niners Chemnitz gestoppt. Die Berliner um Weltmeister Johannes Thiemann gewannen an Silvester in eigener Halle 101:90 (60:45) und beendeten damit die Serie des Überraschungsteams. Chemnitz hatte zuvor nur am ersten Spieltag in Ulm verloren und danach zwölf Siege in Folge gefeiert.
Australien begrüßt das Neue Jahr mit spektakulärem Feuerwerk
Als eines der ersten Länder weltweit hat Australien am Sonntag mit einem spektakulären Feuerwerk in Sydney das Neue Jahr begrüßt. Mehr als eine Million Menschen feierten vor allem rund um den Hafen der australischen Metropole, wo die Hafenbrücke und das Opernhaus als Wahrzeichen der Stadt um Mitternacht in Licht und Farben getaucht wurden. Acht Tonnen Feuerwerk wurden hochgeschossen.
Zwei ZDF-Mitarbeiter bei russischem Angriff auf Ukraine verletzt
Bei einem russischen Raketenangriff auf ein Journalisten-Hotel in der ostukrainischen Stadt Charkiw sind am Samstag zwei Mitarbeiter eines ZDF-Teams verletzt worden. Die ukrainische Übersetzerin sei von Trümmerteilen getroffen worden und habe dabei schwere Verletzungen erlitten, teilte das ZDF am Sonntag mit. Ein Sicherheitsmann sei mit leichteren Verletzungen davongekommen. Getroffen wurden sie laut ZDF im Hotel "Kharkiv Palace", das vorwiegend von Journalisten genutzt werde, weil es über einen Bunker verfüge.
Platz zwei und weitester Sprung: Wellinger glänz erneut
Auftaktsieger Andreas Wellinger ist glänzend in die zweite Station der 72. Vierschanzentournee gestartet. In der Qualifikation zum Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen erzielte der 28-Jährige mit 139,0 m die deutliche Tagesbestweite, musste sich allerdings nach Problemen bei der Landung mit Platz zwei (139,0 Punkte) hinter dem Slowenen Anze Lanisek (134,0 m/140,5 Punkte) begnügen. Dritter wurde Manuel Fettner (Österreich).
Netanjahu sagt zum Jahresende noch viele Monate Krieg im Gazastreifen voraus
Mit erneutem Beschuss und kaum Hoffnung auf Frieden ist das Jahr im Gazastreifen und in Israel zu Ende gegangen. Die israelische Armee griff in der Nacht zu Sonntag Ziele in der Stadt Gaza an und tötete dabei nach Angaben der radikalislamischen Hamas mindestens 40 Menschen. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu stimmte seine Landsleute darauf ein, dass der Krieg noch "viele Monate" dauern werde.
Putin zum Neuen Jahr: Russland wird "niemals" zurückweichen
In seiner Neujahrsansprache hat Russlands Präsident Wladimir Putin versichert, dass sein Land "niemals" zurückweichen werde. Russland habe seine Interessen 2023 "hart verteidigt", sagte er am Sonntag in seiner Rede zum Neuen Jahr. Die Ukraine erwähnte er dabei nicht explizit.