Letzte Nachrichten
30-Jähriger soll Frau bei Sex erwürgt haben: Prozess in Darmstadt begonnen
Weil er eine Frau beim Geschlechtsverkehr erwürgt haben soll, muss sich ein 30 Jahre alter Mann seit Dienstag vor dem Landgericht Darmstadt verantworten. Zum Auftakt wurde nach Angaben eines Gerichtssprechers die Anklage verlesen. Die Staatsanwaltschaft legt dem Angeklagten darin Mord zur Last. Am ersten Verhandlungstag begannen zudem die Zeugenvernehmungen.
Israel setzt Angriffe im Gazastreifen fort - vier Tote auch im Westjordanland
Israel setzt seine Angriffe im gesamten Gazastreifen mit unverminderter Härte fort: Augenzeugen berichteten am Dienstag von nächtlichen Raketenangriffen auf die Stadt Rafah im Süden und von Granatenbeschuss der Flüchtlingslsiedlung Dschabalija im Norden des von der radikalislamischen Hamas kontrollierten Palästinensergebiets. Kämpfe wurden zudem aus Flüchtlingssiedlungen im Zentrum des Gazastreifens sowie im südlich gelegenen Chan Junis gemeldet.
Stiftung Warentest: Jede zweite Krankenkasse erhöht zum Jahreswechsel Beiträge
Gut jede zweite Krankenkasse hat zum Jahreswechsel die Beiträge erhöht. 37 von 73 frei zugänglichen Krankenkassen werden teurer, wie die Stiftung Warentest am Dienstag mitteilte. 33 Kassen lassen die Beiträge demnach unverändert, drei senken ihre Tarife. Die Spanne der Beiträge liegt nun zwischen 0,90 und 2,70 Prozent des jeweiligen beitragspflichtigen Einkommens. "Durch einen Wechsel können Versicherte oft viel Geld sparen", raten die Experten.
Südkoreanischer Oppositionsführer Lee Jae Myung bei Messerangriff verletzt
Auf den südkoreanischen Oppositionsführer Lee Jae Myung ist ein Messerangriff verübt worden. Der 59-Jährige sei am Hals verletzt worden und befinde sich auf der Intensivstation, teilte seine Demokratische Partei am Dienstag mit. Bei dem Angreifer handelte es sich um einen Mann, der sich bei einer Kundgebung als Anhänger Lees ausgab und sich dann plötzlich auf den Politiker stürzte.
Suche nach Überlebenden nach schwerem Beben mit dutzenden Toten in Japan
Nach dem schweren Erdbeben mit dutzenden Todesopfern in Japan suchen Rettungskräfte intensiv nach weiteren Überlebenden. Japans Regierungschef Fumio Kishida sprach am Dienstag von "weiträumigen Zerstörungen". Nun gelte es in einem "Wettlauf gegen die Zeit" nach möglichen Überlebenden zu suchen. Die Zahl der Todesopfer stieg nach Angaben eines Sprechers der besonders betroffenen Präfektur Ishikawa auf mindestens 48.
Mehrere hundert Ferkel bei Stallbrand in Mecklenburg-Vorpommern getötet
Bei einem Stallbrand in Bresegard in Mecklenburg-Vorpommern sind mehrere hundert Ferkel getötet worden. Rund 500 Tiere konnten am Dienstagvormittag gerettet werden, wie die Polizeiinspektion Ludwigslust mitteilte.
Hochwasserlage bleibt weiter kritisch - DRK dringt auf mehr Katastrophenvorsorge
Angesichts des Dauerregens bleibt die Hochwasserlage vor allem im Nordwesten Deutschlands kritisch. Nach einer Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sollte es bis in den Donnerstag hinein verbreitet kräftigen sowie langanhaltende Regen geben, der in Staulagen der Mittelgebirge besonders ergiebig ausfallen kann. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) forderte einen deutlichen Ausbau der Katastrophenvorsorge.
Angebliche Entführung in Dänemark: Kinder laut Polizei in Obhut ihrer Mutter
Nach der mutmaßlichen Entführung zweier Kinder der Steakhausketten-Erbin Christina Block in Dänemark gehen die deutschen Behörden nicht von einer Gefahrenlage aus. Wie ein Sprecher der Hamburger Polizei am Dienstag mitteilte, gebe es "keine konkreten Anhaltspunkte dafür, dass eine Gefahr für die Kinder besteht". Demnach sollen sich die Kinder "in Obhut der Mutter befinden".
Behörden: Fünf Tote bei massiven russischen Angriffen in der Ukraine
Russland hat die Ukraine erneut mit schweren Luftangriffen überzogen und dabei am Dienstag vor allem Kiew ins Visier genommen. In der Hauptstadt und ihrer Umgebung wurden nach ukrainischen Behördenangaben vier Menschen getötet. Insgesamt seien im gesamten Land fünf Menschen ums Leben gekommen und mehr als 90 weitere verletzt worden. Die russische Armee habe knapp hundert Raketen abgefeuert. Moskau erklärte seinerseits, alle anvisierten Ziele seien "zerstört" worden.
Aldi und Lidl in Großbritannien melden Rekordumsätze in der Vorweihnachtszeit
Die deutschen Discounter Aldi und Lidl haben in Großbritannien Rekordumsätze in der Vorweihnachtszeit verbucht. In den vier Wochen vor Weihnachten hätten die britischen Filialen mit 1,5 Milliarden Pfund (1,7 Milliarden Euro) so viel Umsatz gemacht wie nie, teilte Aldi am Dienstag mit. Lidl verkündete ein Umsatzwachstum um zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Grund ist vor allem die starke Inflation, die dazu führt, dass britische Verbraucher mehr auf den Preis achten.
Bitcoin knackt 45.000-Dollar-Marke - Höchster Stand seit April 2022
Die Kryptowährung Bitcoin hat erstmals seit Monaten wieder die Marke von 45.000 Dollar (knapp 41.000 Euro) geknackt. Am Dienstagvormittag kletterte der Kurs der Digitalwährung um fast fünf Prozent auf 45.691 Dollar - das war der höchste Stand seit April 2022. Grund sind die Aussichten auf die Zulassung eines Bitcoin-Indexfonds (ETF) in den USA sowie das bevorstehende "Halving".
Mann fährt auf Trittbrett von Lokomotive von Winsen nach Lüneburg
Ein Mann ist auf dem Trittbrett einer Lokomotive von Winsen an der Luhe bis nach Lüneburg gefahren. Bundespolizisten bemerkten am Dienstagmorgen im Bahnhof Lüneburg den blinden Passagier, der auf einem Tritt am Heck der Lokomotive eines Metronom-Zuges stand und sich an einem Griff festhielt, wie die Bundespolizeiinspektion Bremen mitteilte.
ARD-"Tagesschau" ist erneut meistgesehene deutsche Nachrichtensendung
Die Hauptausgabe der ARD-"Tagesschau" um 20 Uhr ist auch im Jahr 2023 die mit Abstand meistgesehene Nachrichtensendung im deutschen Fernsehen geblieben. Das teilte der für die Produktion zuständige Norddeutsche Rundfunk (NDR) am Montag in Hamburg mit. Demnach schalteten täglich im Schnitt 9,459 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer die Sendung ein, was einem Gesamtmarktanteil von 38,8 Prozent entsprach.
Japanische Linienmaschine geht nach Kollision auf Tokioter Flughafen in Flammen auf
Nach einem mutmaßlichen Zusammenstoß mit einem Flugzeug der Küstenwache ist eine japanische Linienmaschine auf dem internationalen Flughafen Tokio-Haneda in Flammen aufgegangen. Dem Sender NHK zufolge konnten alle 367 Passagiere und zwölf Besatzungsmitglieder nach dem Unglück am Dienstag aus dem brennenden Flugzeug gebracht werden. Demnach werden aber fünf Insassen des Küstenwache-Flugzeugs vermisst, mit dem die Linienmaschine zusammenstieß, ein weiteres Mitglied der sechsköpfigen Besatzung sei in Sicherheit.
Bitkom: Erst 60 von 334 Digitalisierungsvorhaben der Ampel-Regierung umgesetzt
Die Bundesregierung hat die meisten selbstgesteckten digitalpolitischen Ziele einer Berechnung des Digitalverbands Bitkom zufolge bisher nicht erreicht. Obwohl das Tempo der Digitalpolitik zuletzt zugelegt habe, seien zum 1. Januar 2024 erst 60 der insgesamt 334 Vorhaben dieser Legislatur umgesetzt, teilte Bitkom unter Berufung auf die neue Auswertung des eigenen "Monitor Digitalpolitik" am Dienstag mit.
Verband: 2023 eines der sichersten Jahre in der Geschichte der Luftfahrt
Das vergangene Jahr war eines der sichersten in der Geschichte der Luftfahrt: Weltweit gab es nur drei Unglücke mit Zivilflugzeugen, bei denen insgesamt 80 Menschen ums Leben kamen, wie der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) am Dienstag unter Berufung auf eine Analyse des Aviation Safety Network mitteilte. Todesopfer an Bord von Frachtflügen gab es demnach nicht. Militärmaschinen und kleinere Flugzeuge mit weniger als 14 Passagieren an Bord tauchen in der Statistik nicht auf.
Kastening sieht Basketball-Weltmeister als Vorbild für DHB-Team
Nationalspieler Timo Kastening sieht die deutschen Basketball-Weltmeister als gutes Vorbild für die Handballer mit Blick auf die bevorstehende Heim-EM. "Das war absolut genial. Dieser Teamzusammenhalt, diese Lockerheit, diese Geilheit auf Erfolg wollen wir adaptieren", sagte Kastening im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID): "Ich glaube, uns stehen alle Türen offen."
Angesichts russischer Angriffe neue Forderungen nach Taurus-Lieferungen an Ukraine
Vor dem Hintergrund der verstärkten russischen Luftangriffe mehren sich in Deutschland die Forderungen nach einer Lieferung deutscher Taurus-Marschflugkörper an die Ukraine. "Die Ukraine benötigt mehr Munition, mehr Ersatzteile und der Taurus muss sofort auf den Weg gebracht werden, um endlich den russischen Nachschub zu erschweren", sagte die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), dem Nachrichtenportal t-online.
Erfolgreicher Neustart: Nadal feiert Auftaktsieg in Brisbane
Der spanische Tennisstar Rafael Nadal hat nach fast einjähriger Verletzungspause ein beeindruckendes Comeback gefeiert. Der 22-malige Grand-Slam-Champion besiegte in der ersten Runde des ATP-Turniers in Brisbane den früheren US-Open-Sieger Dominic Thiem (Österreich) mit 7:5, 6:1 und trifft im Achtelfinale nun auf den Russen Aslan Karazew oder den Lokalmatadoren Jason Kubler.
Niederlande untersagen Chip-Hersteller ASML bestimmte Exporte nach China
Die niederländische Regierung hat dem Chip-Hersteller ASML Beschränkungen für bestimmte Exporte nach China auferlegt. Die Regierung habe die Ausfuhrlizenz für Maschinen zur Herstellung hochmoderner Halbleiter zurückgenommen, erklärte das niederländische Unternehmen am Montag. Dies werde "Auswirkungen auf eine kleine Zahl von Kunden in China haben".
Berechnungen des IW: Die meisten Steuerzahler 2024 höher belastet als 2023
Die meisten Steuerzahlerinnen und -zahler werden nach Berechnungen des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im neuen Jahr höher belastet als 2023. Insbesondere Gering- und Durchschnittsverdiener müssten 2024 mehr an den Staat abtreten, teilte das Institut am Dienstag mit. Es forderte die Ampel-Regierung auf, Bürgerinnen und Bürgern das versprochene Klimageld zu zahlen, um auch geringe Einkommen angemessen zu entlasten.
Böller reißt 13-Jährigem in Nordrhein-Westfalen Hand ab - Verletzte Kinder in Sachsen
Einem 13-Jährigen ist in Nordrhein-Westfalen durch einen Böller eine Hand abgerissen worden. Ein 14-jähriger Jugendlicher verlor beim Entzünden von Feuerwerkskörpern zwei Finger, wie die Polizei in Coesfeld am Dienstag berichtete.
DGB-Chefin Fahimi fordert höheren Mindestlohn
Die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Yasmin Fahimi, hat die Debatte um schärfere Sanktionen für Bürgergeld-Empfänger als Scheindebatte kritisiert. "Das ist die Konstruktion eines Problems, das es eigentlich nicht gibt", sagte Fahimi am Dienstag im Deutschlandfunk. Ein Großteil der Bürgergeldempfänger könne gar nicht erwerbstätig sei. Deutschland brauche vielmehr eine Debatte darüber, wie Geringverdienern "wirklich geholfen werden kann": mit einem höheren Mindestlohn und besserer Tariflohnabsicherung.
Zwei Tote bei Frontalzusammenstoß auf Landstraße in Nordrhein-Westfalen
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf einer Landstraße im nordrhein-westfälischen Soest sind am Montag zwei Menschen ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, geriet ein 33-Jähriger am Neujahrstag mit seinem Auto in den Gegenverkehr und kollidierte dort frontal mit einem entgegenkommenden Kleinwagen. Dessen 89-jähriger Fahrer und seine 83-jährige Mitfahrerin starben noch an der Unfallstelle.
BVB-Start mit Sahin und Bender
Borussia Dortmund hat die Vorbereitung auf den zweiten Saisonteil der Fußball-Bundesliga mit neuem Personal und der üblichen Leistungsdiagnostik begonnen. Die neuen Co-Trainer Nuri Sahin und Sven Bender fuhren am Dienstagmorgen als Fahrgemeinschaft am Trainingszentrum vor, sie sollen den angeschlagenen Chefcoach Edin Terzic unterstützen. Dadurch entspann sich eine Diskussion, ob Sahin ein "Schattentrainer" ist.
CSU fordert massive Aufrüstung der Bundeswehr - "Wollen Spieler auf der Weltbühne sein"
Die CSU-Landesgruppe im Bundestag will eine massive Aufrüstung der Bundeswehr mit Kampfdrohnen und einen Kurswechsel in der Entwicklungspolitik fordern. "Krieg in Europa ist als reale Bedrohungslage zurückgekehrt", zitiert die "Augsburger Allgemeine" (Dienstagausgabe) aus einem Beschlussentwurf für die Klausurtagung der CSU-Abgeordneten am kommenden Wochenende im oberbayerischen Seeon.
Israel setzt Angriffe im Gazastreifen fort - Weiter Gespräche über Feuerpause
Israel setzt seine Angriffe im gesamten Gazastreifen mit unverminderter Härte fort. Augenzeugen berichteten am Dienstag von nächtlichen Raketenangriffen auf die Stadt Rafah im Süden und von Granatenbeschuss des Flüchtlingslagers Dschabalia im Norden des von der radikalislamischen Hamas kontrollierten Palästinensergebiets. Kämpfe wurden zudem aus Flüchtlingslagern im Zentrum des Gazastreifens sowie im südlich gelegenen Chan Junis gemeldet.
Decke in Saarbrücker Wohnung eingestürzt: Mieter verletzt im Krankenhaus
Beim Einsturz einer Zwischendecke in einer Saarbrücker Wohnung ist ein Bewohner von Trümmerteilen getroffen worden. Der 48-Jährige wurde schwerverletzt in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei in Saarbrücken am Montagabend berichtete. Die Betondecke war zuvor aus unbekannten Gründen in einer Erdgeschosswohnung eingebrochen, aber nicht vollständig eingestürzt. Der Wohnungsmieter rief anschließend die Rettungskräfte.
Hanfmann und Altmaier im Achtelfinale von Brisbane
Tennisprofi Yannick Hanfmann ist erfolgreich in das neue Jahr gestartet. Der Karlsruher gewann beim ATP-Turnier in Brisbane 7:5, 6:4 gegen den an Nummer fünf gesetzten US-Amerikaner Sebastian Korda und erreichte das Achtelfinale. Dort trifft der 32-Jährige auf den Australier James Duckworth.
Klopp verliert Ehering bei Jubel - und findet ihn wieder
Schock mit Happy End für Jürgen Klopp: Beim Siegesjubel nach dem 4:2 (0:0) gegen Newcastle United hat der Teammanager des FC Liverpool seinen Ehering verloren. Nach Abpfiff lief der 56-Jährige suchend über den Rasen an der Anfield Road, ehe ihm ein Kameramann das Schmuckstück wieder überreichte. "Ich war etwas zu lebendig", sagte Klopp: "Ich hatte einen gewaltigen Schock. Aber er ist zurück."
Zahl der Erdbeben-Opfer in Japan steigt auf fast 50
Nach dem schweren Erdbeben in Japan ist die Zahl der Todesopfer auf fast 50 gestiegen. Bislang seien 48 Todesopfer geborgen worden, sagte ein Sprecher der besonders betroffenen Präfektur Ishikawa am Dienstag. Auf der Halbinsel Noto wüteten derweil noch immer mehrere durch den Erdstoß der Stärke 7,6 und zahlreiche Nachbeben ausgelöste Brände. Das Ausmaß der Zerstörungen wird erst nach und nach klar.
Union fordert mehr Geld für Bahnreisende bei Zugverspätungen
Angesichts vieler Verspätungen und der beginnenden Bahnsanierung fordert die Union eine deutliche Erhöhung der Entschädigungssummen für Bahnreisende. "Es braucht jetzt eine Entschädigung, die für die Betroffenen auch wirklich einen gewissen Ausgleich darstellt und zugleich auch der Bahn wehtut und zu Besserem anspornt", sagte der verkehrspolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Thomas Bareiß (CDU), der Düsseldorfer "Rheinischen Post" vom Dienstag.