Letzte Nachrichten
Effekt der Energiepreise: Inflation in Eurozone im Dezember wieder angestiegen
Die Inflation in der Eurozone ist zum Jahresende wieder angestiegen: Wie das Statistikamt der Europäischen Union (Eurostat) am Freitag in einer ersten Schätzung mitteilte, lag die Teuerung im Dezember vergangenen Jahres bei 2,9 Prozent im Jahresvergleich - nach 2,4 Prozent im November. Hauptgrund dafür ist, dass der zuvor inflationsdämpfende Effekt der Energiepreise nachgelassen hat, vor allem in Deutschland.
Geld für zurückgenommene Kürzungspläne bei Bauern soll aus Fischereifonds kommen
Die Bundesregierung hat ihre Kürzungspläne in der Landwirtschaft teilweise wieder einkassiert - gespart werden soll nun stattdessen größtenteils zulasten eines Transformationsfonds für die Fischerei. Für das Jahr 2024 werden den Fischereibetrieben statt der geplanten 670 Millionen Euro nur 109 Millionen Euro zur Verfügung stehen, wie es am Freitag aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium hieß. Weitere 75 Millionen Euro werden demnach eingespart, indem ein neues Förderprogramm für umweltschonende Waldbaumaßnahmen doch nicht entwickelt wird.
Gislason voller Tatendrang: "Träumen davon, weit zu kommen"
Alfred Gislason hat sich fünf Tage vor EM-Beginn voller Tatendrang gezeigt, ein konkretes Ziel ließ sich der Bundestrainer der deutschen Handballer aber nicht entlocken. "Wir wollen alle etwas erreichen. Wir träumen natürlich auch davon, weit zu kommen", sagte der Isländer am Freitag bei einem Medientermin in Brunsbüttel. Zunächst gehe es aber darum, "die Gruppenphase gut zu überstehen. Das wichtigste Spiel ist das erste. Und dann schauen wir weiter."
Vier Tote und mehrere Schwerverletzte bei Krankenhausbrand in Uelzen
Bei einem Brand in einem Krankenhaus im niedersächsischen Uelzen sind am Donnerstagabend vier Menschen ums Leben gekommen. Wie die Polizei in Lüneburg am Freitag weiter mitteilte, erlitt eine einstellige Zahl von Menschen schwere Verletzungen. Zunächst hatte die Polizei in der Nacht von einem Toten und vielen Verletzten gesprochen.
Blockade von Habecks Fähre sorgt parteiübergreifend für Kritik
Die Blockade einer Fähre mit Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) durch protestierende Bauern in Schleswig-Holstein ist parteiübergreifend auf scharfe Kritik gestoßen. Die Aktion sei "beschämend und verstößt gegen die Regeln des demokratischen Miteinanders", erklärte der Sprecher von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Steffen Hebestreit, in der Nacht zum Freitag. Habeck selbst zeigte sich besorgt über die Stimmung im Land. Kritik kam auch aus der Union und vom Bauernverband.
United Cup: Zverev gleicht im Viertelfinale aus
Olympiasieger Alexander Zverev hat das Viertelfinale des United Cups zwischen Deutschland und Griechenland wieder spannend gemacht. Der Hamburger gewann sein Einzel in Sydney überzeugend mit 6:4, 6:4 gegen Stefanos Tsitsipas und glich zum 1:1 aus. Das abschließende Mixed-Doppel bringt die Entscheidung.
Südafrikanischer Ex-Sprintstar Oscar Pistorius auf Bewährung aus Haft entlassen
Der frühere südafrikanische Sprintstar Oscar Pistorius ist knapp elf Jahre nach den tödlichen Schüssen auf seine Freundin Reeva Steenkamp auf Bewährung aus der Haft entlassen worden. Der 37-jährige habe am Freitag seine Haftanstalt in einem Vorort von Pretoria verlassen, erklärten die Behörden. Pistorius sei "jetzt zu Hause", hieß es. "Wir, die zurückbleiben, sind diejenigen, die eine lebenslängliche Strafe verbüßen", erklärte Steenkamps Mutter June.
Habeck nach Fährblockade besorgt über Stimmung in Deutschland
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat sich nach der Blockade seiner Fähre durch Landwirte in Schleswig-Holstein besorgt über das gesellschaftliche Klima in Deutschland gezeigt. "Was mir Gedanken, ja Sorgen macht, ist, dass sich die Stimmung im Land so sehr aufheizt", erklärte der Vizekanzler am Freitag. Protestieren in Deutschland sei "ein hohes Gut". Nötigung und Gewalt zerstörten dieses Gut. "In Worten wie Taten sollten wir dem entgegen treten", forderte Habeck.
Tesla ruft wegen Softwareproblems 1,6 Millionen Elektroautos in China zurück
Der US-Elektroautobauer Tesla ruft wegen eines Softwareproblems rund 1,6 Millionen Wagen in China zurück. Wie die zuständige Regulierungsbehörde des Landes am Freitag mitteilte, geht es um Probleme mit dem Fahrassistenzsystem sowie mit der Türschließung. Diese könnten zu Sicherheitsrisiken während der Fahrt führen und das Risiko einer Fahrzeugkollision erhöhen, warnte die Behörde.
Bundespräsident würdigt Einsatz zehntausender Helfer in Hochwassergebieten
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Einsatz zehntausender Helfer in den Hochwassergebieten gewürdigt. Sie seien oft schon seit der Vorweihnachtszeit im Einsatz, "um Sandsäcke zu füllen, Deiche abzudichten oder Keller leer zu pumpen", erklärte Steinmeier am Freitag in Berlin.
United Cup: Kerber verliert Viertelfinal-Auftakt
Angelique Kerber hat im Viertelfinale des United Cups zwischen Deutschland und Griechenland ihr Auftakteinzel verloren. Gegen Maria Sakkari war die Rückkehrerin in Sydney chancenlos und musste sich mit 0:6, 3:6 geschlagen geben. Das deutsche Tennisteam, das als bester Gruppenzweiter seiner Turnierhälfte weitergekommen war, geriet mit 0:1 in Rückstand.
Buschmann schlägt Bundesrichter Rommel als Generalbundesanwalt vor
Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) hat den Bundesrichter Jens Rommel als neuen Generalbundesanwalt vorgeschlagen. Rommel solle die Nachfolge von Peter Frank antreten, der Ende Dezember zum Richter des Bundesverfassungsgerichts ernannt wurde, wie das Bundesjustizministerium am Freitag mitteilte. Der 51-jährige Rommel ist seit 2020 Richter am Bundesgerichtshof, seine Ernennung zum Generalbundesanwalt bedarf der Zustimmung des Bundesrats.
Umsatz im Einzelhandel 2023 klar rückläufig
Der Umsatz im Einzelhandel ist im vergangenen Jahr nach vorläufigen Zahlen deutlich zurückgegangen. Die Unternehmen erwirtschafteten preisbereinigt 3,1 Prozent weniger als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag in einer ersten Schätzung mitteilte. Nominal verbuchte der Einzelhandel demnach zwar ein Plus von 2,4 Prozent, das liegt jedoch vor allem an den stark gestiegenen Preisen.
Südafrikanischer Ex-Sprintstar Oscar Pistorius auf Bewährung freigekommen
Knapp elf Jahre nach den tödlichen Schüssen auf seine Freundin Reeva Steenkamp ist der frühere südafrikanische Sprintstar Oscar Pistorius auf Bewährung aus der Haft entlassen worden. Der 37-jährige habe am Freitag seine Haftanstalt in einem Vorort von Pretoria verlassen, erklärten die Behörden. Pistorius sei "jetzt zu Hause", hieß es.
Bauernpräsident Rukwied rechnet weiterhin mit weitreichenden Protestaktionen
Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, geht trotz der teilweisen Rücknahme der Kürzungspläne für Landwirte von einer starken Teilnahme an den geplanten Protesten in der kommenden Woche aus. "Ich rechne damit, dass Zehntausende Trecker zu unseren Sternfahrten in ganz Deutschland kommen werden", sagte er der "Bild"-Zeitung vom Freitag. "Dass damit auch Verkehrsbeeinträchtigungen einhergehen, versteht sich von selbst."
Nach elf Jahren: Pistorius aus Haft entlassen
Nach knapp elf Jahren wieder in Freiheit: Der frühere südafrikanische Paralympics-Star Oscar Pistorius ist an diesem Freitag vorzeitig aus der Haft entlassen worden. Der 37-Jährige hatte Ende November mit einem Bewährungsantrag Erfolg und kam nun aus der Haftanstalt in Atteridgeville, einem Vorort von Pretoria, frei. Pistorius sei "jetzt zu Hause", teilte die Gefängnisbehörde mit.
Seiders Red Wings kommen wieder in Fahrt
Eishockey-Vizeweltmeister Moritz Seider kommt mit den Detroit Red Wings im neuen Jahr wieder besser in Fahrt. Nach Penaltyschießen setzte sich das Team aus Michigan mit 4:3 bei den Los Angeles Kings durch und feierte in der nordamerikanischen Profiliga NHL den zweiten Sieg im zweiten Spiel seit dem Jahreswechsel. Zuvor hatten die Red Wings in einer Ergebniskrise gesteckt.
Nordkorea feuert rund 200 Granaten ab - Südkorea ordnet Evakuierung zweier Inseln an
Nordkorea hat am Freitag nach Angaben des südkoreanischen Verteidigungsministeriums mehr als 200 Granaten in der Nähe von zwei südkoreanischen Inseln abgefeuert. Die++ Bewohner der Inseln wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen, wie örtliche Vertreter der Nachrichtenagentur AFP sagten. Seoul bezeichnete das Artilleriefeuer als "provokativen Akt, der den Frieden auf der koreanischen Halbinsel gefährdet".
Antetokounmpo gewinnt Duell mit Wembanyama
NBA-Topstar Giannis Antetokounmpo hat das viel beachtete Duell mit Supertalent Victor Wembanyama für sich entschieden. Mit 44 Punkten und 14 Rebounds führte der Grieche die Milwaukee Bucks zu einem 125:121 in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga gegen die San Antonio Spurs. Damit verhagelte er Wembanyama zwar den 20. Geburtstag, dennoch hatte er nach dem ersten Aufeinandertreffen der beiden Ausnahmespieler warme Worte parat.
Nach elf Jahren: Pistorius kommt aus Haft frei
Nach knapp elf Jahren wieder in Freiheit: Der frühere südafrikanische Paralympics-Star Oscar Pistorius wird an diesem Freitag vorzeitig aus der Haft entlassen. Der 37-Jährige hatte Ende November mit einem Bewährungsantrag Erfolg und kommt nun aus der Haftanstalt in Atteridgeville, einem Vorort von Pretoria, frei.
Kölner Transfersperre: Schultz nimmt sie "gerne in Kauf"
Der neue Cheftrainer Timo Schultz will der Transfersperre für den 1. FC Köln etwas Positives abgewinnen - für ihn persönlich sei die erzwungene Konstanz gar ein willkommenes Kontrastprogramm. "Ich habe letzten Sommer etwas ganz anderes erlebt, da nehme ich so eine Transfersperre gerne in Kauf", sagte Schultz im Rahmen seiner Vorstellung in Köln.
Can: Sancho ein "Unterschiedsspieler"
Borussia Dortmunds Kapitän Emre Can sieht Jadon Sancho für den Fall des Transfers als perfekte Verstärkung an. "Ich persönlich würde mich extrem freuen, weil ich viel von ihm halte, und ich glaube schon, wenn er kommt, wird er uns weiterhelfen", sagte Can im Sky-Interview im BVB-Trainingslager in Marbella.
Skispringen: Ex-Bundestrainer Schuster glaubt an Wellinger
Der frühere Skisprung-Bundestrainer Werner Schuster tippt auf Andreas Wellinger als Sieger der Vierschanzentournee. "Ich hatte schon vorhergesagt, dass Kobayashi ihm in Innsbruck die Führung abjagen wird. In Bischofshofen wird er auch noch nach dem ersten Sprung vorne sein. Im letzten Sprung wird Andi aber an Kobayashi vorbeiziehen und die Vierschanzentournee gewinnen. Wir brauchen ein bisschen Drama", sagte Schuster bei eurosport.de.
Gislasons überraschender EM-Trumpf: Hanne läuft heiß
Martin Hanne verließ die Campushalle in Flensburg mit einem breiten Grinsen. Länderspiel-Debüt, dazu fünf Tore aus sechs Versuchen und am Ende der Last-Minute-Sieg gegen Portugal - mehr ging nicht für den Youngster der deutschen Handballer. "Da bin ich sehr stolz drauf und werde gut schlafen", sagte Hanne nach seiner starken DHB-Premiere, ehe er sich ins Bett verabschiedete.
Polizei: Ein Toter und viele Verletzte bei Krankenhausbrand in Uelzen
Bei einem Brand in einem Krankenhaus im niedersächsischen Uelzen ist am Donnerstagabend mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei Lüneburg erlitten sechs weitere Menschen schwere bis lebensgefährliche Verletzungen. Viele weitere Menschen seien leicht verletzt worden.
Verstorbener CDU-Politiker Schäuble wird in Offenburg beigesetzt
Der verstorbene CDU-Politiker Wolfgang Schäuble wird am Freitag in seiner Heimatstadt Offenburg in Baden-Württemberg beigesetzt. Zuvor findet am Vormittag in der evangelischen Stadtkirche ein Trauergottesdienst statt (11.00 Uhr). Am Nachmittag ist dann das Begräbnis auf dem Waldbachfriedhof geplant (14.00 Uhr).
Ex-Sprintstar Pistorius kommt in Südafrika auf Bewährung frei
Knapp elf Jahre nach den tödlichen Schüssen auf seine Freundin Reeva Steenkamp wird der frühere südafrikanische Sprintstar Oscar Pistorius am Freitag auf Bewährung aus der Haft entlassen. Aus Gründen der "Sicherheit" haben die Gefängnisbehörden aber keine Uhrzeit oder andere logistische Details für die Haftentlassung bekanntgegeben. Der Ex-Athlet wird nach Behördenangaben wie alle anderen auf Bewährung Entlassenen keine Interviews geben dürfen.
Europas Spitzenpolitiker erweisen Delors letzte Ehre in Paris
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und mehrere weitere europäische Staats- und Regierungschefs werden zur Trauerfeier für den früheren EU-Kommissionspräsidenten Jacques Delors am Freitag in Paris erwartet. Delors, der als Wegbereiter für den Binnenmarkt und den Euro gilt, war am 27. Dezember im Alter von 98 Jahren in seinem Haus in Paris gestorben.
Bauern hindern Habeck am Verlassen von Fähre - Scharfe Kritik aus Berlin
Die Blockade einer Fähre mit Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) an Bord durch protestierende Bauern in Schleswig-Holstein ist von Seiten der Bundesregierung mit scharfen Worten kritisiert worden. Dies sei "beschämend und verstößt gegen die Regeln des demokratischen Miteinanders", erklärte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Donnerstagabend im Onlinedienst X, vormals Twitter.
Israels Verteidigungsminister stellt Nachkriegs-Plan für Gazastreifen vor
Der israelische Verteidigungsminister Joav Gallant hat am Donnerstagabend seinen Plan für die Zeit nach dem Krieg im Gazastreifen vorgestellt. Demnach soll es nach der Beendigung der Kämpfe zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas "weder Hamas" noch eine "israelische Zivilverwaltung" in dem Palästinensergebiet geben.
KCNA: Nordkoreas Machthaber Kim fordert Ausweitung der Raketenwerfer-Produktion
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat Staatsmedien zufolge zu einer Ausweitung der Produktion von Raketenwerfern aufgerufen - in Vorbereitung einer "militärischen Machtprobe" mit Südkorea und den USA. Der Aufruf Kims erfolgte bei einem Fabrikbesuch, wie die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA am Freitag meldete. Kurz zuvor hatte die US-Regierung mitgeteilt, Nordkorea habe kürzlich ballistische Raketen und Raketenwerfer an Russland geliefert, von denen einige bei den jüngsten Angriffen auf die Ukraine eingesetzt worden seien.
Maaßen schließt Zusammenarbeit der geplanten neuen Partei mit AfD nicht aus
Der frühere Verfassungsschutz-Chef und jetzige Vorsitzende der Werteunion, Hans-Georg Maaßen, hat eine Zusammenarbeit seiner geplanten neuen Partei mit der AfD nicht ausgeschlossen. In einem Interview mit Welt TV sagte Maaßen am Donnerstagabend auf die Frage, ob er eine Koalition auch mit der als rechtsextrem eingestuften AfD von Björn Höcke in Thüringen bilden würde: "Wir reden mit allen, von links bis rechts. Ob wir uns mal verständigen werden, ist eine ganz andere Frage."