Letzte Nachrichten
Prinz Harry und Meghan in Nigeria auf Werbetour für Invictus-Spiele
Prinz Harry und seine Frau Meghan Markle haben am Freitag Nigeria besucht, um die Werbetrommel für die von Harry ins Leben gerufenen Invictus Games für kriegsversehrte Sportler zu rühren. In der Hauptstadt Abuja eröffnete das Paar eine Veranstaltung an der Lightway Academy zum Thema mentale Gesundheit für Schulkinder.
Proteste gegen Tesla in Brandenburg: Polizei verhindert Vordringen auf Werksgelände
Bei einer Protestaktion gegen den Ausbau des Tesla-Werks im brandenburgischen Grünheide haben mehrere Teilnehmer versucht, auf das Betriebsgelände vorzudringen. Das habe die Polizei aber verhindert, sagte ein Sprecher am Freitag. Bereits am Mittwoch hatte ein sogenanntes Aktionswochenende gegen Tesla begonnen.
In altem Militärfahrzeug in Dresden unterwegs: Männer zeigen Hitlergruß
Mehrere Männer sind am Himmelfahrtstag in einem alten Militärfahrzeug mit Reichskriegsflagge durch Dresden gefahren und haben wiederholt den Hitlergruß gezeigt. Zudem skandierten sie während der Fahrt rechte Parolen, wie die Dresdner Polizei am Freitag mitteilte.
Massenschlägerei in Strandbad in Neubrandenburg mit 40 Beteiligten
Bei einer Massenschlägerei in einem Strandbad in Neubrandenburg mit 40 Beteiligten hat es mehrere Verletzte gegeben. Der Auslöser oder ein mögliches Motiv waren zunächst unklar, wie die Polizei in der Stadt in Mecklenburg-Vorpommern am Freitag mitteilte. Gegen zunächst zwölf teils einschlägig polizeibekannte Tatverdächtige wird wegen Landfriedensbruchs und Körperverletzung ermittelt.
Angriffe auf Politiker: FDP-Fraktionsvize gegen Strafverschärfungen
Vor dem Hintergrund der jüngsten Angriffe auf Wahlkämpfende mehren sich die Stimmen gegen Strafverschärfungen und für schneller wirksame Lösungen. Der FDP-Politiker Konstantin Kuhle warnte am Freitag im ARD-"Morgenmagazin" davor, den Eindruck zu erwecken "dass wir Dinge nur härter bestrafen, weil Politiker betroffen sind". Ähnlich äußerte sich AfD-Chef Tino Chrupalla. Das Bundeskriminalamt (BKA) erhöhte indes einem Medienbericht zufolge die Personenschutzvorkehrungen für Politikerinnen und Politiker im Wahlkampf.
Kroatien: Ministerpräsident erhält nach Einigung mit Nationalisten Regierungsauftrag
In Kroatien hat der amtierende konservative Regierungschef Andrej Plenkovic zwei Tage nach der Einigung auf eine Koalition mit der rechtsnationalistischen Heimatbewegung von Staatschef Zoran Milanovic offiziell den Auftrag zur Bildung einer Regierung erhalten. Nach der Übergabe der Unterschriften von 78 der 151 Abgeordneten im Mitte April neugewählten Parlament habe er das Mandat von Milanovic erhalten, erklärte Plenkovic am Freitag im Onlinedienst X.
Haushaltshilfe in Essen wegen Mordes an 86-Jähriger verurteilt
Wegen des Mordes an ihrer Kundin ist eine Haushaltshilfe vom Landgericht Essen zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Gericht in der nordrhein-westfälischen Stadt sprach die 30-Jährige auch des vierfachen Diebstahls schuldig, wie eine Sprecherin am Freitag sagte. Das 86 Jahre alte Opfer war im Mai vergangenen Jahres getötet worden.
Mann in Augsburger Straßenbahn mit Messer verletzt - Verdächtiger in U-Haft
In einer Straßenbahn in Augsburg ist ein Mann mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt worden. Der mutmaßliche Täter, ein 58-Jähriger, sitzt nach Angaben der Polizei vom Freitag inzwischen in Untersuchungshaft. Er soll den anderen Mann, einen 46-Jährigen, beim Einsteigen plötzlich attackiert haben.
Tarifkonflikt eskaliert: Streiks im Baugewerbe ab Montag
Der Tarifkonflikt im Bauhauptgewerbe eskaliert: Die Gewerkschaft IG BAU hat für kommende Woche zu Streiks aufgerufen. Am Montag werde zunächst an verschiedenen Orten in Niedersachsen die Arbeit niedergelegt, sagte ein Gewerkschaftssprecher am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Am Dienstag werde es dann bundesweit "punktuell" weitere Aktionen geben.
Nach Angriff auf UNRWA-Sitz: Berlin fordert von Israel Schutz von UN-Personal
Nach der Schließung des Hauptsitzes des UN-Palästinenserhilfswerks UNRWA in Ost-Jerusalem wegen Angriffen von "israelischen Extremisten" hat die Bundesregierung Israel aufgefordert, für die Sicherheit des UN-Personals vor Ort zu sorgen. "Wir verurteilen die Eskalation der gewaltsamen Proteste gegen UNRWA in Ost-Jerusalem", erklärte das Auswärtige Amt am Freitag im Onlinedienst X. "Israel muss den Schutz der UN-Einrichtungen und des UN-Personals in den besetzten palästinensischen Gebieten gewährleisten."
Misshandlung von Kindern: Bewährung und Geldstrafe für frühere Kita-Erzieherinnen
Wegen der Misshandlung von Kindern ist eine frühere Kita-Erzieherin vor dem Landgericht im bayerischen Würzburg zu einer Strafe von einem Jahr und zehn Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Eine mitangeklagte Ex-Kollegin erhielt eine Geldstrafe von insgesamt 7500 Euro, wie ein Gerichtssprecher am Freitag sagte. Das Gericht erteilte kein Berufsverbot für die Angeklagten.
Kiew: Russland startet Bodenoffensive in ostukrainischer Region Charkiw
Die russische Armee hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Kiew eine massive Bodenoffensive in der ostukrainischen Region Charkiw gestartet. Die russischen Streitkräfte hätten am frühen Morgen versucht, mithilfe gepanzerter Fahrzeuge die ukrainischen Verteidigungslinien zu durchbrechen; die Kämpfe würden andauern, teilte das Ministerium am Freitag mit. Einem hochrangigen ukrainischen Militärvertreter zufolge stießen die russischen Truppen rund einen Kilometer in ukrainisches Gebiet vor.
Verdi ruft für Montag erneut zu bundesweitem Streik bei der Telekom auf
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat zu einem weiteren bundesweiten Arbeitskampf bei der Deutschen Telekom aufgerufen. Für Montag und Dienstag sei in Potsdam die "entscheidende" Tarifverhandlungsrunde für die rund 70.000 Tarifbeschäftigten angesetzt, erklärte die Gewerkschaft am Freitag. Um ihren Forderungen "Nachdruck zu verleihen", werde es am Montag einen erneuten "vollschichtigen Warnstreik" geben.
Israel greift Rafah trotz US-Drohung mit Waffen-Lieferstopp weiter an
Trotz der Waffenstopp-Drohung der USA hat die israelische Armee ihren Militäreinsatz in Rafah im südlichen Gazastreifen fortgesetzt. AFP-Journalisten vor Ort berichteten am Freitag von Artilleriebeschuss. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hatte zuvor betont, dass sein Land notfalls auch allein weiterkämpfen werde. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) zeigte seinerseits Verständnis für die US-Haltung. In den stockenden Verhandlungen über eine Feuerpause forderte Ägypten "Flexibilität" von beiden Seiten.
Lena Meyer-Landrut nimmt für Haltung gegen rechts Verlust von Followern in Kauf
Sängerin Lena Meyer-Landrut nimmt für ihre Haltung gegen rechts auch den Verlust von Followern in den sozialen Medien in Kauf. "Die AfD muss verboten werden", sagte sie dem Nachrichtenmagazin "Spiegel" nach einer Meldung vom Freitag.
Mann lässt sich im Bahnhof Hamm von Zug überrollen und bleibt unversehrt
Ein bislang unbekannter Mann hat sich im Hauptbahnhof Hamm von einen einfahrenden ICE überrollen lassen und ist dann augenscheinlich unverletzt verschwunden. Der Vorfall zog fünf Zugausfälle und Verspätungen von 37 weiteren Züge nach sich, wie die Bundespolizei in Sankt Augustin am Freitag berichtete.
Tausende polnische Landwirte protestieren in Warschau gegen EU-Umweltpolitik
Tausende polnische Landwirte haben in Warschau gegen die Umweltpolitik der EU protestiert. Die ehemalige Regierungspartei PiS sowie die Gewerkschaft Solidarnosc hatten für Freitag zu einer Demonstration unter dem Motto "Nieder mit dem Green Deal" aufgerufen. Dem folgten mehrere tausend Bauern: Sie marschierten in gelben Westen und mit polnischen Nationalflaggen in der Hauptstadt auf und forderten ein Referendum über die EU-Klimaschutzziele.
Schreie aus Wohnhaus: Horrorfilm löst Polizeieinsatz in Kaiserslautern aus
Ein Horrorfilm hat in Kaiserslautern einen Polizeieinsatz ausgelöst. Passanten hörten am Donnerstag Schreie aus einem Wohnhaus und riefen die Polizei, wie das Polizeipräsidium Westpfalz am Freitag berichtete.
Nach Scheitern von Aufnahme-Antrag: UNO könnte Palästinensern mehr Rechte geben
Nach dem Scheitern der Palästinenser mit ihrem Antrag auf Vollmitgliedschaft in der UNO können sie darauf hoffen, zumindest erweiterte Rechte in der Weltorganisation zu erhalten. Die UN-Vollversammlung in New York soll am Freitag über einen von den Vereinigten Arabischen Emiraten eingebrachten Antrag abstimmen, mit dem es den Palästinensern unter anderem erlaubt würde, Vorschläge und Entwürfe direkt bei der UNO einzubringen, ohne wie bisher einen Mitgliedstaat einschalten zu müssen.
Kiew: Russland startet Bodenoffensive in der Region Charkiw in der Ukraine
Die russische Armee hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Kiew eine Bodenoffensive in der ostukrainischen Region Charkiw gestartet. Die russischen Streitkräfte hätten am frühen Morgen versucht, mithilfe gepanzerter Fahrzeuge die ukrainischen Verteidigungslinien zu durchbrechen; die Kämpfe würden andauern, teilte das Ministerium am Freitag mit. Einem hochrangigen ukrainischen Militärvertreter zufolge stießen die russischen Truppen um rund einen Kilometer in ukrainisches Gebiet vor.
FC Bayern: Saisonende und EM-Aus für Gnabry
Für Nationalspieler Serge Gnabry haben sich auch die allerletzten Hoffnungen auf eine EM-Teilnahme erledigt. Der Offensivspieler des FC Bayern erlitt im Halbfinal-Rückspiel der Champions League bei Real Madrid (1:2) einen Muskelbündelriss im linken, hinteren Oberschenkel und kann deshalb in dieser Saison nicht mehr eingesetzt werden. Dies teilten die Münchner am Freitag mit.
Medienbericht: 33 Menschen mit Magen-Darm-Beschwerden nach Münchner Frühlingsfest
Nach dem Frühlingsfest in München haben die Behörden einem Medienbericht zufolge eine Reihe von Magen-Darm-Beschwerden bei Besuchern registriert. Bislang seien 33 entsprechende Meldungen eingegangen, berichtete der "Spiegel" laut Vorabmeldung vom Freitag. Er berief sich dabei auf eine Mitteilung des Gesundheitsreferats.
Medienbericht: Unfalltote aus Hamburger Hafencity sollen schwarz gearbeitet haben
Die fünf Männer, die Ende Oktober bei einem Unfall in der Hamburger Hafencity tödlich verunglückten, sind einem Medienbericht zufolge als Schwarzarbeiter auf der Baustelle tätig gewesen. Das berichtet der "Spiegel" laut Vorabmeldung vom Freitag und beruft sich dabei auf Bauausweise des Investors Unibail-Rodamco-Westfield (URW). Die verunglückten Arbeiter seien alle Albaner gewesen - einer von ihnen sei aber auf der Zugangskarte zur Baustelle als italienischer Staatsbürger ausgewiesen.
Bericht: Bundesrechnungshof kritisiert Verkehrsminister Wissing und Bahn-Reform
Der Bundesrechnungshof sieht den Umgang von Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) mit der Deutschen Bahn einem "Spiegel"-Bericht zufolge kritisch. Die bisherigen Bemühungen um Verbesserungen bei der Bahn seien nur ein "Anschein einer Reform", zitierte das Magazin am Freitag aus einem Bericht der Rechnungsprüfer für den Bundestag. Grund sei auch, dass die Darstellungen des Ministers "in Teilen unvollständig" seien. Sie "vermitteln so kein zutreffendes Bild über die schwierige wirtschaftliche und betriebliche Situation der DB AG".
SPD geht trotz FDP-Blockade von baldiger Einigung beim Rentenpaket II aus
Die rentenpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Tanja Machalet, hat sich trotz der Blockadeankündigung der FDP optimistisch gezeigt, dass das geplante Rentenpaket II zügig auf den Weg gebracht wird. Das Vorhaben solle noch im Mai vom Bundeskabinett beschlossen und noch vor der parlamentarischen Sommerpause im Bundestag beraten werden, sagte Machalet am Freitag im Deutschlandfunk. Indes rief CDU-Parteivize Karl-Josef Laumann die Ampel-Koalition zur Abkehr von dem Rentenpaket auf.
Nach der Saison: Zverev-Bezwinger Thiem beendet Karriere
Es hatte sich seit Längerem angedeutet, nun ist es offiziell: Der österreichische Tennisstar Dominic Thiem beendet nach dem Ende der Saison seine erfolgreiche Profikarriere - im Alter von dann 31 Jahren. Das gab der US-Open-Sieger von 2020, den seit etlicher Zeit Probleme mit dem Handgelenk plagen, am Freitag in den sozialen Medien bekannt.
Junge auf Wangerooge von Sand begraben - Zehnjähriger muss reanimiert werden
Am Strand von Wangerooge ist ein zehnjähriger Junge von Sand verschüttet worden und musste reanimiert werden. Der Zehnjährige habe mit seinem drei Jahre älteren Bruder zwei Löcher von jeweils etwa anderthalb Metern Tiefe gebuddelt, teilte die Polizei Wilhelmshaven am Freitag mit. Dann hätten sie versucht, die Löcher mit einem Tunnel zu verbinden - dieser sei aber eingestürzt.
Bewaffnete Gruppe gegen Corona-Maßnahmen: Prozess gegen drei Männer in Koblenz
Vor dem Landgericht im rheinland-pfälzischen Koblenz müssen sich ab Juni drei Männer wegen der Bildung einer bewaffneten Gruppe während der Corona-Pandemie verantworten. Die Anklage gegen die Beschuldigten im Alter von 39, 57 und 63 Jahren wurde zugelassen, wie das Landgericht am Freitag mitteilte.
Landkreistag fordert Verschärfungen beim Bürgergeld
Der Deutsche Landkreistag fordert strengere Regeln für das Bürgergeld. Einem Beschlusspapier zufolge soll die bestehende Karenzzeit für Vermögen, das für den Lebensunterhalt verwendet werden kann, gestrichen werden, wie der "Spiegel" am Freitag berichtete. Aktuell gilt, dass im ersten Jahr des Bezugs Beträge bis zu 40.000 Euro behalten werden dürfen. Diese Regelung lasse sich "mit Sinn und Zweck einer steuerfinanzierten Sicherung des Existenzminimums nicht vereinbaren", so der Landkreistag.
Auto mit Familie gerät bei Marktl in Gegenverkehr: Ein Toter und mehrere Verletzte
Beim Frontalzusammenstoß zweier Autos in Oberbayern ist ein Mann ums Leben gekommen. Eine fünfköpfige Familie wurde teils lebensgefährlich verletzt, wie das Polizeipräsidium in Rosenheim am Freitag berichtete.
Afroamerikanischer US-Soldat in seiner Wohnung von Polizisten erschossen
Ein afroamerikanischer US-Luftwaffensoldat ist in seiner Wohnung von einem Polizisten erschossen worden. Der Bürgerrechtsanwalt Ben Crump sagte am Donnerstag, der 23-jährige Roger Fortson sei das Opfer einer Verwechslung der Wohnungen geworden. Er warf dem Polizisten vor, "exzessive" Gewalt angewendet und gewaltsam in die Wohnung eingedrungen zu sein. Eine Verwechslung wurde jedoch von der Polizei bestritten. Der Polizeichef des Verwaltungsbezirks Okaloosa im US-Bundesstaat Florida, Eric Aden, teilte mit, es sei eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet worden.
Waldbesitzer und Umweltschützer fordern Ersatz für weggefallene Forschungsmittel
Waldbesitzer und Umweltschützer haben am Freitag in einem gemeinsamen Schreiben an die Bundesregierung Ersatz für durch die Haushaltskrise weggefallene finanzielle Mittel für die Holz- und Waldforschung gefordert. Der Klimawandel habe "erhebliche Folgen" für die Wälder und zugleich "steigen die gesellschaftlichen Erwartungen und Ansprüche" an die Waldbewirtschaftung, heißt es in dem Schreiben. Um dem gerecht zu werden, brauche es eine "umsetzungsorientierte Waldforschung", die wie bisher mit mindestens 30 Millionen Euro jährlich öffentlich gefördert werden müsste.