Letzte Nachrichten
4,7 Prozent: Chinas Wirtschaft wächst im zweiten Quartal weniger stark als erwartet
Chinas Wirtschaft ist im zweiten Quartal 2024 mit 4,7 Prozent weniger stark gewachsen als von Analysten erwartet. Im ersten Quartal dieses Jahres sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 5,3 Prozent und im zweiten Quartal um 4,7 Prozent im Vorjahresvergleich gewachsen, teilte die chinesische Statistikbehörde am Montag in Peking mit. Von der Finanzagentur Bloomberg befragte Analysten hatten für das zweite Quartal mit einem Wachstum von 5,1 Prozent gerechnet.
Generalsanierung der Schienenstrecke zwischen Frankfurt und Mannheim startet
Die Deutsche Bahn (DB) will in den kommenden Jahren 41 vielbefahrene Strecken grundsanieren - den Anfang macht sie ab Montag (23.00 Uhr) mit der 74 Kilometer langen Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim. Die Riedbahn wird wegen der Arbeiten für fünf Monate gesperrt sein. Regional- und S-Bahnen werden in der Zeit vollständig durch Busse ersetzt, der Fernverkehr und der Güterverkehr umgeleitet.
Chinas Führung berät über Ausrichtung der Wirtschaftspolitik
Die chinesische Führung kommt ab Montag zum sogenannten Dritten Plenum zusammen, um die Weichen für die Wirtschaftspolitik des Landes für die kommenden Jahre zu stellen. Die Tagung des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei ist auf vier Tage angesetzt. Das Treffen findet alle fünf Jahre statt.
Bolsonaro sieht Parallelen zwischen Anschlag auf ihn und auf Trump
Brasiliens rechtsextremer Ex-Staatschef Jair Bolsonaro hat den versuchten Mordanschlag auf Ex-US-Präsident Donald Trump mit der gegen ihn verübten Messerattacke im Jahr 2018 verglichen. "Er wurde meiner Meinung nach ebenso gerettet, wie ich gerettet wurde", sagte Bolsonaro in einem am Sonntag im Onlinenetzwerk X veröffentlichten Video über Trump.
Transatlantik-Koordinator Link in Sorge über politische Stabilität der USA
Nach dem Anschlag auf den früheren US-Präsidenten Donald Trump hat sich der Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung, Michael Link, besorgt über die politische Stabilität der Vereinigten Staaten geäußert. "Der heimtückische Anschlag auf Donald Trump droht, die ohnehin bereits dramatische Polarisierung zwischen den politischen Lagern auf die Spitze zu treiben", sagte der FDP-Politiker dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).
Nach Schüssen auf Trump: Biden ruft zu Mäßigung in politischer Auseinandersetzung auf
Nach dem versuchten Mordanschlag auf Donald Trump hat US-Präsident Joe Biden zur Mäßigung in der politischen Auseinandersetzung aufgerufen. "Meine amerikanischen Mitbürger, ich möchte heute Abend zu Ihnen über die Notwendigkeit sprechen, die Temperatur in unserem politischen Leben zu senken", sagte Biden am Sonntag (Ortszeit) in einer Ansprache im Oval Office des Weißen Hauses in Washington. Die Politik dürfe "nie wortwörtlich ein Schlachtfeld" sein.
Perus umstrittener Ex-Präsident Alberto Fujimori will erneut kandidieren
Perus umstrittener Ex-Präsident Alberto Fujimori will erneut für das Amt kandidieren. Das teilte seine Tochter, die Rechtspopulistin Keiko Fujimori, die sich bereits drei Mal vergeblich um die Präsidentschaft des südamerikanischen Landes beworben hat, am Sonntag (Ortszeit) in Online-Netzwerken mit. "Mein Vater und ich haben uns unterhalten und gemeinsam entschieden, dass er der Präsidentschaftskandidat sein wird", schrieb sie. Die Präsidentschaftswahl ist für 2026 geplant.
Internationale Konferenz zu Krisenregion Sahel in Berlin beginnt
Die Lage der von Armut und Instabilität betroffenen Sahel-Region steht ab Montag im Mittelpunkt einer internationalen Konferenz in Berlin. Die Generalversammlung der so genannten Sahel-Allianz soll unter dem Vorsitz von Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) über die weitere Ausrichtung der Unterstützung für die Region beraten, in der zuletzt in mehreren Staaten europakritische Militärregierungen die Macht übernommen haben.
Faeser zieht nach EM-Finale positive Bilanz des in Deutschland ausgerichteten Turniers
Nach dem Finale der Fußball-Europameisterschaft der Männer in Berlin hat Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) eine positive Bilanz des in Deutschland ausgerichteten Sportereignisses gezogen. "Wir haben das großartige Fußballfest im Herzen Europas erlebt, das wir uns alle gewünscht haben", erklärte Faeser in der Nacht zu Montag in Berlin. Deutschland habe sich "als guter Gastgeber präsentiert". "Millionen Gäste und Fans haben friedlich und fröhlich gefeiert", fügte die für Sport zuständige Ministerin hinzu.
Musiala einer von sechs EM-Torschützenkönigen
Sechs Spieler müssen sich nach der Fußball-EM in Deutschland den Goldenen Schuh für den besten Turnier-Torschützen teilen. Darunter ist auch ein Deutscher: Jamal Musiala hat ebenso drei Tore erzielt wie Spaniens Europameister Dani Olmo, der weiterhin titellose Engländer Harry Kane oder der Slowake Ivan Schranz. Auch Cody Gakpo (Niederlande) und Georges Mikautadse (Georgien) haben dreimal getroffen.
"Das wird lange wehtun": Kanes Engländer trauern
Englands Kapitän Harry Kane trauert nach dem dramatisch verlorenen EM-Finale gegen Spanien einer weiteren großen Möglichkeit hinterher. "Es ist nicht leicht, diese Endspiele zu erreichen. Man muss es nehmen, wenn es kommt, und das haben wir noch nie geschafft. Es ist extrem schmerzhaft und wird noch lange wehtun", sagte Kane nach dem 1:2 (0:0) in Berlin.
Pressestimmen zum EM-Finale
Spaniens Presse feiert den Rekord-Europameister - in England hadern nicht nur die Spieler und ihre Fans. Die Niederlage im EM-Finale gegen Spanien (1:2) sei eine "Qual" für England, schrieb die Daily Mail. "WIR LÄCHELN ALLE", titelte dagegen die spanische Marca. Und die Schweizer Zeitung Blick nennt Spanien gar den "besten Europameister aller Zeiten". Internationale Pressestimmen zum EM-Finale in Berlin.
Fünf Geschichten zum EM-Finale
Das EM-Finale von Berlin war kein Spektakel - und doch brachte es viele kleine Geschichten, die sich zu erzählen lohnen. Spanien krönte sich durch ein 2:1 (0:0) gegen England zum Rekord-Europameister. Es ist der vierte kontinentale Titel, England dagegen muss auch 58 Jahre nach dem Triumph bei der Heim-WM 1966 weiter warten.
Zivilschutz: 15 Tote nach israelischem Angriff auf Schule in Nuseirat im Gazastreifen
Bei einem Luftangriff auf eine Schule im Flüchtlingslager Nuseirat im südlichen Gazastreifen sind nach Angaben der Zivilschutzbehörde 15 Menschen getötet worden. Bei dem Angriff auf die Abu-Araban-Schule, "welche Tausende Vertriebene beherbergt, wurden 15 Menschen getötet" erklärte der Sprecher der Behörde, Mahmud Basal. Die meisten Opfer seien Frauen und Kinder, fügte er hinzu. Es ist bereits der fünfte Angriff auf eine als Flüchtlingsunterkunft genutzte Schule innerhalb einer Woche.
Yamal und Williams zaubern: Spanien ist Rekord-Europameister
Spaniens unbezwingbare Ballzauberer um Nico Williams und Lamine Yamal haben ihren makellosen Erfolgslauf historisch vollendet. Der Favorit erklomm im Berliner Olympiastadion mit einem 2:1 (0:0) gegen England zwölf Jahre nach dem letzten Triumph erneut den EM-Thron und krönte sich mit dem vierten Titel zum alleinigen Rekord-Europameister. Während England die so lange ersehnte Trophäe wieder einmal verwehrt blieb, schrieb die Mannschaft von Trainer Luis de la Fuente Geschichte.
Trump-Attentäter handelte laut FBI allein - bisher kein Tatmotiv erkennbar
Der für den versuchten Mordanschlag auf Ex-Präsident Donald Trump mutmaßlich verantwortliche Schütze hat nach Angaben der US-Bundespolizei FBI allein gehandelt. "Die uns vorliegenden Informationen deuten darauf hin, dass der Schütze allein gehandelt hat", sagte FBI-Vertreter Kevin Rojek in Pennsylvania am Sonntag vor Journalisten.
Auch im EM-Finale: Pfiffe gegen Spaniens Cucurella
Das EM-Finale zwischen England und Spanien war rund fünf Minuten alt, als erstmals lautstarke Pfiffe durch das Berliner Olympiastadion hallten. Keine strittige Schiedsrichter-Entscheidung sorgte für Unmut bei Teilen der Fans - Spaniens Linksverteidiger Marc Cucurella hatte seinen ersten Ballkontakt.
Nach Attentat: Trump reist noch am Sonntag zum Parteitag der Republikaner
Einen Tag nach dem versuchten Mordanschlag auf ihn will der frühere US-Präsident Donald Trump am Sonntag zum Nominierungsparteitag seiner Republikanischen Partei nach Milwaukee reisen. Er könne es nicht zulassen, dass ihm ein "potenzieller Mörder" eine Änderung seiner Terminplanung aufzwinge, schrieb Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. "Daher werde ich wie geplant nach Milwaukee fahren, heute um 15.30 Uhr." Eine Verschiebung seiner Reise komme für ihn nicht in Frage.
Biden ruft US-Bürger nach Angriff auf Trump zur Einigkeit auf
Einen Tag nach dem versuchten Mordanschlag auf Donald Trump hat US-Präsident Joe Biden seine Landsleute zur Einigkeit aufgerufen. "Wir müssen uns als Nation vereinen, um zu zeigen, wer wir sind", sagte Biden am Sonntag in einer kurzen Ansprache, die er im Weißen Haus hielt. Er habe "ein kurzes, aber gutes" Gespräch mit Trump geführt.
England mit Shaw und Kane im EM-Finale
Englands Teammanager Gareth Southgate setzt im Finale der Fußball-EM nahezu auf dieselbe Startelf wie beim Halbfinal-Sieg gegen die Niederlande. Im Endspiel gegen Spanien (21.00 Uhr/ARD und MagentaTV) im Berliner Olympiastadion ersetzt Luke Shaw im linken Mittelfeld Kieran Trippier.
Alcaraz zerschmettert Djokovics Hoffnung: "Träume weiter"
Carlos Alcaraz hat mit einer Demonstration seiner Stärke den Titel in Wimbledon verteidigt. Novak Djokovic sind die nächste Rekorde nicht vergönnt.
Prinzessin Kate überreicht Pokal bei Wimbledom-Finale
Beim zweiten öffentlichen Auftritt seit Bekanntwerden ihrer Krebserkrankung hat die britische Prinzessin Kate am Sonntag das Wimbledon-Finale der Männer in London verfolgt und den Siegerpokal überreicht. Kate wurde mit stehenden Ovationen und einem rund 30-sekündigen Applaus begrüßt. Zuvor hatte die 42-Jährige in einem Onlinedienst die Hoffnung geäußert, im Sommer an mehreren öffentlichen Terminen teilnehmen zu können.
Spanien mit Yamal, Olmo und Carvajal im EM-Finale
Mit Youngster Lamine Yamal und dem Leipziger Spielmacher Dani Olmo startet Spanien in das EM-Finale gegen England in Berlin (21.00 Uhr/ARD und MagentaTV). Die beiden Offensivstars sollen im Verbund mit Flügelstürmer Nico Williams und Kapitän Alvaro Morata für die Tore auf dem Weg zum vierten EM-Titel sorgen.
Alcaraz zerschmettert Djokovics Hoffnung mit Titelverteidigung in Wimbledon: "Ich träume weiter"
Carlos Alcaraz hat mit einer Demonstration seiner Stärke den Titel in Wimbledon verteidigt. Novak Djokovic sind die nächste Rekorde nicht vergönnt.
Melania Trump bezeichnet Urheber des Attentats auf ihren Mann als "Monster"
Nach dem versuchten Mordanschlag auf Ex-US-Präsident Donald Trump hat dessen Ehefrau Melania den mutmaßlichen Täter als "Monster" bezeichnet. Der nach dem Angriff getötete Schütze sei ein "Monster" gewesen, das versucht habe, "Donalds Leidenschaft, sein Lachen, seinen Einfallsreichtum, seine Liebe zur Musik und seine Begeisterung auszulöschen", erklärte die ehemalige First Lady der USA am Sonntag im Onlinedienst X.
Früherer Vize von Trump betet für dessen Genesung
Der ehemalige Vizepräsident von Donald Trump, Mike Pence, betet eigenen Angaben zufolge für die Genesung des Ex-Präsidenten, nachdem dieser einem Mordversuch nur knapp entgangen ist. Er "danke Gott", dass Donald Trump in Sicherheit sei und bete "für seine Genesung und für diejenigen, die bei diesem schrecklichen Angriff getötet oder verletzt wurden", erklärten Mike Pence und seine Ehefrau Karen am Sonntag gemeinsam im Onlinedienst X.
Israel meldet Tod eines Drahtziehers des 7. Oktober - Hamas bricht Gespräche ab
Bei ihrem Angriff im Süden des Gazastreifens hat die israelische Armee eigenen Angaben zufolge am Wochenende einen mutmaßlichen Drahtzieher des Großangriffs auf Israel am 7. Oktober getötet. Die Luftwaffe habe am Vortag den Kommandeur der Hamas-Brigade in Chan Junis, Rafa Salama, "getroffen und ausgeschaltet", erklärte die Armee am Sonntag. Während es sich laut Israel um einen gezielten Angriff nahe der südlichen Stadt Chan Junis handelte, sprach die radikalislamische Hamas von mehr als 90 Toten bei dem Angriff auf das Flüchtlingslager al-Mawasi und verkündete den Abbruch der Verhandlungen mit Israel über eine Waffenruhe aufgrund der "Massaker an unbewaffneten Zivilisten".
Wimbledon-Triumph: Alcaraz zerschmettert Djokovics Traum
Carlos Alcaraz schlug nach seiner spektakulären Finalshow überwältigt die Hände über dem Kopf zusammen, schickte Küsse auf die Tribüne und fiel seinen Eltern in die Arme - als der Ausnahmespieler den Machtwechsel im All England Club von Wimbledon mit seiner erfolgreichen Titelverteidigung eindrucksvoll zementiert hatte, brach die ganze Freude aus dem wild jubelnden Spanier heraus. Novak Djokovic schlich unterdessen schwer geschlagen zu seinem Stuhl.
Pogacar gewinnt 15. Tour-Etappe und baut Vorsprung aus
Der slowenische Radprofi Tadej Pogacar hat auch die 15. Etappe der Tour de France gewonnen. Der 25-Jährige aus dem Team UAE Emirates setzte sich bei der zweiten Bergankunft der Frankreich-Rundfahrt in den Pyrenäen vor dem Dänen Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike) durch und baute seine Führung in der Gesamtwertung aus. Für Pogacar war es der dritte Tagessieg bei der 111. Tour.
Trump entgeht knapp Anschlag - Weltweit Erschütterung und Sorge um US-Demokratie
Der versuchte Mordanschlag auf den früheren US-Präsidenten Donald Trump hat weltweit Entsetzen über die politische Gewalt und Sorge um die Demokratie in den USA ausgelöst. Der 78-Jährige überlebte am Samstag nur um Haaresbreite ein Attentat im US-Bundesstaat Pennsylvania, bei dem mehrere Schüsse auf ihn abgefeuert wurden. Trump dankte am Sonntag "allein Gott" für seine Rettung und rief seine Anhänger zur Geschlossenheit auf.
Stimmung ausgelassen: Berlin feiert sich warm
Zehntausende spanische und englische Fußball-Fans stimmen sich bei Berliner Sommerwetter auf das Finale der Fußball-EM am Abend im Olympiastadion ein. Zu Dutzenden hingen englische Fahnen an den Brückengeländern der Spree, später versammelten sich die Fans in der Hoffnung auf den zweiten Titel nach dem WM-Triumph 1966 in der englischen Fan-Zone am Breitscheidplatz. Mehr als 50.000 Engländer sollen sich auf den Weg nach Berlin gemacht haben.
Mann erschießt in Baden-Württemberg zwei Menschen und sich selbst
Im baden-württembergischen Albstadt hat ein Mann am Sonntag offenbar zwei Menschen und sich selbst durch Schüsse getötet und zwei weitere schwer verletzt. Die Polizei Reutlingen ging nach Angaben eines Sprechers davon aus, dass es sich um eine innerfamiliäre Tat handelt. Für die Bevölkerung bestehe keine Gefahr.