Berliner Tageszeitung - Loch und Ludwig nur noch mit Minimalchance auf Gesamtweltcupsieg

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Loch und Ludwig nur noch mit Minimalchance auf Gesamtweltcupsieg




Loch und Ludwig nur noch mit Minimalchance auf Gesamtweltcupsieg

Die deutschen Rennrodler Felix Loch (Berchtesgaden) und Johannes Ludwig (Oberhof) haben nach dem Auftakt beim Weltcup-Finale in Sotschi kaum noch Chancen auf den Sieg im Gesamtklassement. Weltmeister Loch fuhr im Einsitzer-Rennen lediglich auf den achten Rang, der bisherige Weltcupführende Ludwig wurde im olympischen Eiskanal von 2014 nur Zwölfter. Europameister Semen Pawlitschenko führte einen russischen Doppelerfolg an und setzte sich zugleich an die Spitze der Gesamtwertung.

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Loch (625 Punkte) und Ludwig (630) sind im abschließenden Sprint am Sonntag (12.20 Uhr MEZ) auf einen Ausrutscher des Russen (688) angewiesen, um sich doch noch die Kristallkugel zu sichern. Pawlitschenko hatte das Rennen auf seiner Heimbahn dominiert und in beiden Läufen die beste Zeit hingelegt. Die Plätze zwei und drei gingen an Landsmann Roman Repilow und den Italiener Dominik Fischnaller. 100 Punkte sind im nicht-olympischen Sprint für den Sieger maximal noch zu holen.

Der Olympia-Dritte Ludwig war mit lediglich zehn Punkten Vorsprung auf Pawlitschenko in das Saisonfinale im Sliding Center Sanki gegangen. Loch, der sich bisher sechs Mal zum konstantesten Athleten einer Saison gekrönt hatte, lauerte mit 15 Zählern Rückstand hinter Ludwig auf Platz drei.

Nach einem fehlerbehafteten ersten Lauf im teilweise bergauf verlaufenden Eiskanal hatte Weltmeister Loch wie Ludwig aber zwischenzeitlich sogar um die Teilnahme am Sprint mit den 15 besten Startern bangen müssen. Loch machte nach Schwindelanfällen im ersten Lauf noch sieben Plätze gut, Ludwig zitterte sich als viertletzter Pilot in den abschließenden Wettbewerb.

Max Langenhan (Friedrichroda) landete als zweitbester Deutscher auf dem ordentlichen zehnten Platz. Chris Eißler (Zwickau) belegte den 13. Rang, Sebastian Bley (Suhl) wurde 19.

 

(F. Dumont--BTZ)