Berliner Tageszeitung - Sprung ins kalte Wasser auf der Jagd nach gestohlener Statue von Nobelpreisträger

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Sprung ins kalte Wasser auf der Jagd nach gestohlener Statue von Nobelpreisträger




Sprung ins kalte Wasser auf der Jagd nach gestohlener Statue von Nobelpreisträger
Sprung ins kalte Wasser auf der Jagd nach gestohlener Statue von Nobelpreisträger / Foto: © AFP

Eine gestohlene Statue des Kernphysikers Lord Ernest Rutherford ist dank des beherzten Einsatzes eines neuseeländischen Polizisten wieder aufgetaucht: Der Beamte Jamie White bekam den Dieb nach eigenen Angaben nur durch einen Sprung in den eiskalten Fluss der Stadt Brightwater zu fassen, in den sich der Mann geflüchtet hatte.

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Die Statue des Nobelpreisträgers war am vergangenen Freitag in seiner Geburtsstadt gestohlen worden, nur seine Füße blieben auf dem Sockel stehen. Aufnahmen von Überwachungskameras zeigten, wie der Dieb mit der schweren Metallfigur auf dem Fahrrad flieht.

Zwei Tage später sprang der Mann auf der erneuten Flucht vor der Polizei mitten im Winter in den Wai-iti-Fluss - und White tat es ihm kurzentschlossen nach. "Zu seiner Überraschung schwamm ich hinter ihm her und konnte ihn fassen", sagte der Polizist der Nachrichtenagentur AFP. Die warme Dusche danach habe er "sehr genossen".

Die gestohlene Statue wurde schließlich unversehrt in einem Haus entdeckt und sollte am Montag mit ihren Füßen wiedervereint werden. Der 35-jährige mutmaßliche Dieb sollte am selben Tag vor Gericht erscheinen.

Lord Ernest Rutherford (1871-1937) gilt als Mitbegründer der Atomphysik und spielte bei der Erforschung der Radioaktivität eine zentrale Rolle. 1908 erhielt er den Nobelpreis für Chemie. Die Statue in Brightwater zeigt ihn als Kind.

L. Andersson--BTZ