Türkei wirtschaftlich am Ende: Erdoğan mit Rücken an der Wand
Ein vollkommen fragwürdige Geldpolitik, eine gigantische Inflation, eine schuldhaft verursachte Währungskrise: In der Türkei sinkt das Vertrauen in die türkische Lira und auch jüngste US-Dollarverkäufe kommen den Niedergang der türkischen Wirtschaft laut Experten im Jahre 2022 nicht mehr aufhalten.
Aber der amtierende Machthaber Recep Tayyip Erdoğan fordert im Stile eines autokratischen Diktators von seinem Volk, Ersparnisse in der Währung zu behalten.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat die Türken dazu aufgerufen, an ihre Ersparnisse in türkischer Lira festzuhalten. Erdoğan fabulierte zum neuen Jahr 2022 in Istanbul, in einer Rede: "Ich möchte, dass alle meine Bürger ihre Ersparnisse in unserer eigenen Währung behalten und alle ihre Geschäfte in unserer eigenen Währung abwickeln".
Hintergrund des wirtschaftlichen Chaos in der Türkei ist ein totaler Vertrauensverlust in die heimische Lira vor dem Hintergrund des wirtschaftlichen Niedergangs des einst mächtigen Landes, welches zum Armenhaus wird und nur dank der Hilfe aus der Europäischen Union, als Zahlungen für Flüchtlinge, aktuell noch Devisen schöpfen kann. Die türkische Lira hat 40 Prozent eingebüßt und erlebte damit ihr schwärzestes Jahr seit 20 Jahren, ein Ende ist nicht abzusehen, zumindest nicht so lange Erdoğan die Menschenrechte als Autokrat mit Füßen tritt! (P.Hansen--BTZ)