Vorgestellt
Letzte Nachrichten
Wirtschaftsminister Altmaier mit Astrazeneca geimpft
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) ist mit dem Wirkstoff von Astrazeneca gegen das Corona-Virus geimpft worden. Der 62-Jährige habe am Freitag in Berlin seine erste Impfung erhalten, teilte sein Ministerium mit. Er habe die Impfung "regulär" erhalten, sagte Altmaier demnach.
Bislang keine Mehrheit für Bildung erster US-Gewerkschaftsvertretung bei Amazon
Für die Bildung der ersten Gewerkschaftsvertretung beim Onlineversandhändler Amazon in den USA zeichnet sich bislang keine Mehrheit ab. Nach einer Abstimmung unter den Angestellten eines Logistikzentrums in Bessemer im Bundesstaat Alabama wurde am Donnerstagabend (Ortszeit) ein Zwischenergebnis der Auszählung bekannt: Demnach lagen die Nein-Stimmen mit 1100 vorn, nur 463 Mitarbeiter sprachen sich für eine gewerkschaftliche Vertretung aus.
Deutsche Exporte legen weiter zu - Vorkrisenniveau aber noch nicht erreicht
Die deutschen Exporte legen weiter zu, liegen aber noch immer deutlich unter dem Niveau vor den harten Beschränkungen durch die Corona-Krise. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte, hatten die Ausfuhren im Februar einen Umfang von 107,8 Milliarden Euro, das war verglichen mit Januar ein Plus von 0,9 Prozent. Schon zu Jahresbeginn hatten die Exporte leicht zugelegt. Allerdings sanken die Exporte im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat kalender- und saisonbereinigt um 2,1 Prozent.
Wirtschaft fordert bei Gipfel mit Altmaier mehr Unterstützung vom Staat
Angesichts der Debatte über einen verschärften Corona-Lockdown haben Vertreter der betroffenen Wirtschaftsbranchen mehr Unterstützung vom Staat gefordert. Beim Wirtschaftsgipfel mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) verlangten etwa Handel und Reisewirtschaft, Höchstsummen für Nothilfen abzuschaffen, die Überbrückungshilfen zu verlängern, ebenso die Kurzarbeiter-Regelung und die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht. Altmaier sprach von einem "konstruktiven Austausch". Zu einer Corona-Testpflicht für Unternehmen äußerte er sich ablehnend.
Handelsverband fordert bei Wirtschaftsgipfel Anpassung der Corona-Hilfen
Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat beim Wirtschaftsgipfel bei Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) erneut die "weiterhin desaströse Lage im zwangsgeschlossenen Einzelhandel und die Dringlichkeit für Anpassungen bei den Corona-Hilfen" deutlich gemacht. HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth erklärte am Donnerstag, regelmäßiger direkter Kontakt zum Wirtschaftsminister sei gut - aber "es müssen auch Taten folgen".
US-Arbeitslosenmeldungen erneut überraschend angestiegen
In den USA ist die Zahl der neuen Arbeitslosenmeldungen die zweite Woche in Folge überraschend gestiegen. Wie das Arbeitsministerium in Washington am Donnerstag mitteilte, meldeten sich in der vergangenen Woche 744.000 Menschen neu arbeitslos. Das waren 16.000 mehr als in der Vorwoche, als die Zahl bereits überraschend auf 728.000 Neuanmeldungen angestiegen war. Analysten hatten einen Rückgang der Arbeitslosenmeldungen erwartet.
Beschäftigte im MAN-Werk im österreichischen Steyr stimmen gegen Übernahme
Im Werk des Lkw-Herstellers MAN im österreichischen Steyr haben die rund 2200 Beschäftigten mehrheitlich gegen eine Übernahme durch eine Beteiligungsgesellschaft gestimmt - MAN will die Fabrik daher nun schließen. "Wir sind vom Ergebnis wirklich sehr enttäuscht, da wir die angebotene Alternative zur Schließung als einen für alle Beteiligten sehr guten Weg angesehen haben", erklärte MAN-Personalvorstand Martin Rabe am Donnerstag. Das Unternehmen nehme nun seine Pläne zur Schließung des Werks wieder auf.
Tesla beklagt sich über langsame deutsche Bürokratie
Der US-Autobauer Tesla beklagt sich über die Langsamkeit der deutschen Bürokratie. Beim Bau des Werks in Brandenburg habe Tesla "hautnah erfahren, dass Hindernisse im deutschen Genehmigungsrecht die notwendige industrielle Transformation und damit die Verkehrs- und Energiewende verlangsamen", schreibt die Firma in einer nun bekannt gewordenen Stellungnahme vom Mittwoch zu einem Verfahren zwischen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und der Bundesrepublik vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg.
Modekette Uniqlo hebt dank guter Geschäfte in China und Japan Gewinnprognose an
Der japanische Konzern Fast Retailing, Mutterkonzern der Modekette Uniqlo, hat seine Gewinnprognose leicht angehoben. In Japan und in China, wo die Auswirkungen der Corona-Pandemie begrenzt seien, habe Uniqlo zuletzt "starke Gewinnzuwächse" erzielt, teilte der Konzern am Donnerstag mit. In China verkauft Uniqlo nicht nur viel - von dort stammt auch viel Baumwolle für den Weltmarkt. Unternehmensgründer Tadashi Yanai antwortete auf die Frage, ob sein Konzern Baumwolle aus der Region Xinjiang verarbeite, ausweichend.
Auftragseingang in der Industrie im Februar weiter gestiegen
Deutschlands Industrie hat auch im Februar ein deutliches Auftragsplus verzeichnet. Preis- und kalenderbereinigt lagen die Aufträge um 1,2 Prozent höher als im Januar, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Den Ausschlag gab demnach die starke Inlandsnachfrage mit einem Plus von 4,0 Prozent, während die Aufträge aus dem Ausland leicht um 0,5 Prozent zurückgingen.
Alstom setzt in Frankreich auf Wasserstoffzüge
Der Zughersteller Alstom will in den kommenden Jahren in Frankreich die ersten Züge mit Wasserstoff-Antrieb auf die Schiene bringen. Erste Testfahrten seien Ende 2023 geplant und "eine kommerzielle Nutzung ab 2025", sagte der Alstom-Chef für den französischen Markt, Jean-Baptiste Eyméoud, am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Das ist zwei Jahre später als ursprünglich von der französischen Regierung geplant.
IW rechnet nach der Pandemie mit steigenden Preisen - aber nur kurzfristig
Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) rechnet nach der Corona-Pandemie mit steigenden Preisen - allerdings nur kurzfristig und in bestimmten Branchen. Die steigende Nachfrage nach der Pandemie werde "zu höheren Preisen führen", dieser Inflationseffekt werde aber nur vorübergehend sein und sich auf Dienstleistungen im Zusammenhang mit Tourismus und Unterkunft konzentrieren, heißt es in der am Donnerstag veröffentlichten Studie. Mittelfristig werde die Inflation zu niedrigen Raten zurückkehren.
BMW verkauft im ersten Quartal so viele Autos wie nie in dem Zeitraum
Der Autobauer BMW hat trotz der Corona-Krise in den ersten Monaten des Jahres einen Absatzrekord erzielt. Im ersten Quartal habe BMW mehr Fahrzeuge verkauft als je zuvor in diesem Zeitraum, teilte Vertriebschef Pieter Nota am Donnerstag mit. BMW lieferte rund 636.600 Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce aus, das waren 33,5 Prozent mehr als im ersten Quartal 2020.
Im Januar fünf Prozent mehr Baugenehmigungen für Wohnungen als im Dezember
Im Januar 2021 ist in Deutschland der Bau von 27.654 Wohnungen genehmigt worden. Das waren 5,1 Prozent mehr als im Dezember 2020, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mit. In den Zahlen seien sowohl die Baugenehmigungen für neue Gebäude als auch die für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden enthalten.
Mexiko und Argentinien fordern Schuldenerleichterungen auch für Schwellenländer
Mexiko und Argentinien haben an die internationale Gemeinschaft appelliert, die ebenfalls besonders hart von der Corona-Krise getroffenen Schwellenländer nicht zu vergessen. In einem gemeinsamen Aufruf forderten die beiden als Schwellenländer eingestuften Staaten am Mittwoch Schuldenerleichterungen auch für Länder mit mittlerem Einkommen. Diese seien "vergessen" worden, obwohl sie 75 Prozent der Weltbevölkerung ausmachten und deren Bevölkerung besonders stark von Armut durch die Corona-Krise betroffen sei.
Zahl der Fahrgäste im Nah- und Fernverkehr 2020 eingebrochen
Angesichts der Corona-Krise ist im vergangenen Jahr die Zahl der Fahrgäste im Nah- und Fernverkehr eingebrochen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden waren 2020 nur etwa halb so viele Menschen im Linienfernverkehr mit Bus und Bahn unterwegs wie 2019. Wie die Statistiker am Donnerstag mitteilten, lag das Fahrgastaufkommen bei 88 Millionen Passagieren - das waren 49 Prozent weniger als im Vorkrisenjahr.
Reise- und Tourismuswirtschaft fordert Verlängerung der Überbrückungshilfen
Die deutsche Reise- und Tourismuswirtschaft hat eine Verlängerung der staatlichen Überbrückungshilfen ins zweite Halbjahr hinein gefordert. "Es ist absehbar, dass es dauern wird, bis wir wieder zu einem annähernd normalen Geschäft in der Tourismuswirtschaft kommen werden", sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft, Michael Frenzel, der "Augsburger Allgemeinen" vom Donnerstag. Daher müsse die Hilfe über den 30. Juni hinaus verlängert werden.
CDU/CSU-Arbeitnehmerflügel: Firmen zu Bereitstellung von Tests verpflichten
Kurz vor neuen Gesprächen der Bundesregierung mit rund 40 Wirtschaftsverbänden hat der Arbeitnehmerflügel der Union eine Verpflichtung für Betriebe gefordert, ihren Mitarbeitern Corona-Tests zur Verfügung zu stellen. "Das Testen in den Unternehmen sollte zu einer gesetzlichen Verpflichtung werden", sagte der Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe von CDU und CSU im Bundestag, Uwe Schummer, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstagsausgaben).
Brasilien erlöst mit Flughafen-Konzessionen 500 Millionen Euro
Brasilien hat aus der Versteigerung von Flughafen-Konzessionen umgerechnet 500 Millionen Euro erlöst. Die Regierung begrüßte am Mittwoch den "großen Sieg", der durch die Versteigerung erreicht worden sei. Die Auktion bezog sich auf 22 Flughäfen und gilt für 30 Jahre. Die Regierung hofft in dieser Zeit auf Investitionen in Höhe von 920 Millionen Euro.
Gruppe der G20 verlängert Schuldenmoratorium für arme Länder bis Ende 2021
Die Gruppe der G20 will den besonders von den Folgen der Corona-Pandemie betroffenen ärmeren Ländern stärker unter die Arme greifen. Die Finanzminister und Notenbankchefs der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer beschlossen nach digitalen Beratungen am Mittwoch, das Schuldenmoratorium für ärmere Länder um weitere sechs Monate bis Ende 2021 zu verlängern. Zuspruch kam von Entwicklungshelfern.
Aktienkurs von Deliveroo steigt am ersten vollen Handelstag leicht
Die Aktie des britischen Essenslieferdienstes Deliveroo ist am ersten vollständigen Handelstag gestiegen. Der Kurs legte am Mittwoch bis zum Mittag um fast drei Prozent zu. In mehreren Städten Großbritanniens protestierten Fahrer des Lieferdienstes mit Streiks gegen ihre Arbeitsbedingungen und die Bezahlung.
Ryanair schraubt optimistische Erwartungen an das Sommergeschäft wieder herunter
Die irische Billigfluglinie Ryanair hat ihre einst optimistischen Erwartungen an das Sommergeschäft angesichts der "langsamen" Impfkampagne in Europa wieder zurückgeschraubt. Der für dieses Geschäftsjahr erwartete Luftverkehr werde wohl "am unteren Ende" der zuvor geäußerten Schätzung von 80 bis 120 Millionen Passagieren liegen, teilte Ryanair am Mittwoch mit. Grund dafür seien die anhaltenden Reiserestriktionen und ein verspäteter Saisonstart wegen verzögerter Impfungen in der EU.
Berliner Verwaltungsgericht kippt Begrenzung der Kundenzahl im Einzelhandel
Das Berliner Verwaltungsgericht hat die Begrenzung der Kundenzahl im Einzelhandel per Eilentscheidung gekippt. Der Richtwert von einer Person pro 40 Quadratmeter Verkaufsfläche bringe "kein signifikantes Mehr an Infektionsschutz" und stehe in keinem angemessenen Verhältnis "zu den dadurch erwartbar verursachten weiteren Umsatzeinbußen", erklärte das Gericht am Mittwoch. Mehrere Inhaber von Geschäften hatten sich per Eilantrag gegen die geltenden Öffnungsbeschränkungen gewandt.
Verbraucher mussten mehr heizen - aber auch weniger bezahlen
Die gesunkenen Rohstoffpreise und auch die Mehrwertsteuerreduzierung bis Ende vergangenen Jahres haben die Heizkosten für Deutschlands Verbraucher in der zurückliegenden Heizperiode deutlich gesenkt. Heizölkunden mussten deutlich weniger zahlen als im Vorjahreszeitraum, Gaskunden nur wenig mehr, obwohl der Heizbedarf höher war, wie das Verbraucherportal Verivox am Mittwoch mitteilte. Der Bedarf stieg demnach im Vergleich zur vorigen Heizperiode von September bis einschließlich Februar um rund sieben Prozent.
Corona-Soforthilfe für Selbstständige ist nicht pfändbar
Die Corona-Soforthilfe für Selbstständige und Kleinstunternehmen ist nicht pfändbar. Sie diene nicht der Befriedigung von Gläubigeransprüchen, die vor dem 1. März 2020 entstanden sind, entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe laut Mitteilung vom Mittwoch. Der Pfändungsfreibetrag der Schuldnerin muss nun um die von ihr bezogene Coronahilfe erhöht werden. (Az. VII ZB 24/20)
Ifo-Schätzung: Kurzarbeit im März zurückgegangen
Die Zahl der Kurzarbeiter ist laut Schätzung des Münchner Ifo-Instituts im März gesunken. Im vergangenen Monat waren 2,7 Millionen Menschen in Kurzarbeit, das entspricht 8,0 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, wie das Wirtschaftsforschungsinstitut am Mittwoch mitteilte. Im Februar hatte das Ifo die Zahl auf revidiert 2,9 Millionen geschätzt, also 8,7 Prozent der Beschäftigten. "Der Rückgang fand in fast allen Wirtschaftszweigen statt, insbesondere in der Industrie. Die leichten Lockerungen haben auch im Handel und im Gastgewerbe zu einem Rückgang geführt", erklärte Ifo-Arbeitsmarktexperte Sebastian Link.
Zwei Drittel der Deutschen sind offen für flexible Stromtarife
Deutschlands Verbraucher hätten gern flexible Stromtarife. In einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage für den Energieanbieter Eon sagten zwei Drittel der Befragten, sie seien offen für die Nutzung eines zeitvariablen Tarifs, bei dem der Strompreis etwa abends und nachts niedriger ist als tagsüber. Auch dynamische Tarife, bei denen der Preis je nach Angebot und Nachfrage auf den Strommärkten schwankt, finden 59 Prozent der Befragten gut.
IWF: Erholung der Weltwirtschaft beschleunigt sich angetrieben von den USA
Angetrieben von den USA erholt sich die Weltwirtschaft nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) schneller von den Folgen der Corona-Pandemie als bislang erwartet. In seiner am Dienstag vorgelegten Frühjahresprognose rechnet der IWF für dieses Jahr mit einem Wachstum der Weltwirtschaft um 6,0 Prozent. Das sind 0,5 Prozentpunkte mehr als bei der letzten IWF-Prognose vom Januar.
Einschätzungen zu Schnelltest-Angeboten in Unternehmen gehen weit auseinander
Zu den in deutschen Unternehmen angebotenen Corona-Schnelltests gehen die Einschätzungen weit auseinander. Die deutsche Wirtschaft sieht sich bei den Angeboten für ihre Beschäftigten voll auf Kurs - einer Studie dagegen standen zumindest bis Ende März der Mehrheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer keine hinreichenden Testangebote zur Verfügung. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) drohte mit staatlichen Verordnungen.
Deutsche Wirtschaft sieht sich bei Einführung von Coronatests auf Kurs
Die deutsche Wirtschaft sieht sich bei der Einführung von Corona-Schnelltests für die eigenen Beschäftigten voll auf Kurs. "Zwischen 80 und 90 Prozent der deutschen Unternehmen testen oder bereiten den Teststart unmittelbar vor", erklärten die großen Industrie-, Handwerks- und Handelsverbände in einem am Dienstag öffentlich gewordenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).
Scholz begrüßt US-Vorstoß für Mindestbesteuerung von Unternehmen
Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat den Vorstoß von US-Finanzministerin Janet Yellen für eine Mindestbesteuerung von Unternehmen als "großen Fortschritt" begrüßt. Damit erhielten entsprechende Initiativen auch auf deutscher Seite nun "entscheidenden Rückenwind", sagte Scholz am Dienstag in Berlin anlässlich der virtuellen Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank. Ein solcher Mindeststeuersatz werde nun "realistisch".
Credit Suisse: Hedgefonds-Debakel 3,9 Milliarden Euro Verlust
Der Ausfall des US-Hedgefonds Archegos kostet die Schweizer Großbank Credit Suisse umgerechnet 3,9 Milliarden Euro. Dieser Verlust sei "inakzeptabel", erklärte am Dienstag Bank-Chef Thomas Gottstein. Der Chef der Investmentbank, Brian Chin, und die Risiko-Chefin Lara Warner müssen gehen. Bonuszahlungen werden gestrichen, die Dividende gekürzt.