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Corona-Selbsttests im Einzelhandel schon nach kurzer Zeit ausverkauft
Der Verkaufsstart von Corona-Selbsttests im Einzelhandel hat am Samstag die große Nachfrage der Verbraucherinnen und Verbraucher vielerorts nicht befriedigen können. In zahlreichen Filialen waren die Tests bereits am Vormittag ausverkauft, wie die Discounter Aldi Nord und Aldi Süd mitteilten. Zugleich schürte der Verkaufsstart neue Kritik an der Teststrategie der Bundesregierung.
Lidl beginnt mit Verkauf von Corona-Schnelltests über Onlineshop
Der Discounter Lidl hat am Samstag mit dem Verkauf von Corona-Schnelltests für den privaten Verbrauch begonnen - zunächst über seinen Onlineshop. Wie das Unternehmen in Neckarsulm mitteilte, sind die Tests über lidl.de seit Samstag "versandkostenfrei für 21,99 Euro pro 5er-Packung für den privaten Gebrauch" erhältlich. "In Kürze" würden Corona-Schnelltests zudem in allen Lidl-Filialen verkauft.
Von der Leyen: EU und USA setzen Strafzölle im Airbus-Boeing-Streit aus
Die EU und die USA haben sich im jahrelangen Streit um Subventionen für Flugzeugbauer auf eine Aussetzung der beiderseitigen Strafzölle geeinigt. "Als Symbol für einen Neustart" der transatlantischen Beziehungen sollen die Aufschläge zunächst für vier Monate ausgesetzt werden, wie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Freitagabend mitteilte. Darauf habe sie sich mit US-Präsident Joe Biden verständigt.
EU und USA setzen Strafzölle im Airbus-Boeing-Streit für vier Monate aus
Wenige Wochen nach dem Amtsantritt von Präsident Joe Biden haben sich die USA und die EU im jahrelangen Streit um Subventionen für Flugzeugbauer auf eine Aussetzung der beiderseitigen Strafzölle geeinigt. "Als Symbol für einen Neustart" der transatlantischen Beziehungen sollen die Aufschläge zunächst für vier Monate ausgesetzt werden, wie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Freitagabend mitteilte. Darauf habe sie sich mit Biden verständigt, der betonte, die Beziehungen zur EU "reparieren" zu wollen.
Aldi-Deutschlandchef ist "stolz" auf Schnelltest-Angebot
Der Discounter Aldi begrenzt den am Samstag beginnenden Verkauf von Corona-Selbsttests auf eine Packung pro Kundin oder Kunde. "Wir appellieren hier auch wieder ein Stück weit an die Solidarität unserer Kunden", sagte der Deutschlandchef von Aldi Nord, Nicolás de Lope, am Freitag dem Sender RTL/ntv. In einer Packung befinden sich fünf Tests; sie kostet 25 Euro.
Bosch streicht 750 Stellen in Frankreich
Der deutsche Bosch-Konzern streicht 750 Arbeitsplätze in Frankreich. Betroffen ist das Werk in Rodez im Südwesten des Landes, wie der Konzern am Freitag mitteilte. Bis 2025 sollen dort nur noch 500 Menschen Düsen und Zündkerzen für Dieselfahrzeuge fertigen.
Erholung am US-Arbeitsmarkt hält an - 379.000 neue Jobs im Februar
Die Erholung am US-Arbeitsmarkt in der Corona-Pandemie hält an. Im Februar wurden 379.000 Arbeitsplätze geschaffen und damit deutlich mehr als erwartet, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag mitteilte. Die Arbeitslosenquote sank aber nur leicht von 6,3 Prozent im Januar auf 6,2 Prozent. Demnach waren rund zehn Millionen Menschen ohne Arbeit.
Gewerkschaft und Fleischwirtschaft verhandeln kommende Woche über Löhne und Arbeitsbedingungen
Deutsche Bahn stockt Investitionen in Schienennetz auf
Die Deutsche Bahn will in diesem Jahr so viel Geld in die Infrastruktur investieren wie noch nie. Wie der Konzern am Freitag ankündigte, sollen in die Modernisierung von Schienennetz und Bahnhöfen insgesamt 12,7 Milliarden Euro fließen. Im vergangenen Jahr waren es 12,2 Milliarden Euro.
Mehr als ein Viertel des Stromverbrauchs von Haushalten für Computer und Fernseher
Computer, Fernseher und Spielekonsolen verbrauchen den größten Anteil Strom in deutschen Haushalten. Rund 28 Prozent des jährlich verbrauchten Stroms fließt in die Informations- und Kommunikationstechnik, wie der Branchenverband BDEW am Freitag aufgrund vorläufiger Zahlen mitteilte. Rund 14 Prozent des Stromverbrauchs entfallen demnach auf den Bereich Waschen und Trocknen, 13 Prozent auf Licht.
Bundestag reformiert Beförderungsrecht zugunsten neuer Fahrdienste wie Uber
Der Bundestag hat am Freitag die umstrittene Erneuerung des Personenbeförderungsgesetzes beschlossen. Damit schafft die Politik erstmals explizite Rechtsgrundlagen für digitale Mobilitätsdienste und lässt neue Anbieter wie Uber oder Free Now regulär zu. Die besonders umstrittene Rückkehrpflicht für Mietwagen bleibt; Taxiverbände reagierten erleichtert, Mobilitätsdienstleister und die FDP dagegen kritisierten das Gesetz.
IAB-Umfrage: Weniger Betriebe als im Sommer bauen ihre Mitarbeiterzahl aus
Die meisten Unternehmen in Deutschland halten sich aktuell mit Einstellungen zurück. Im Februar stellten nur neun Prozent von 1500 befragten Betrieben mehr Beschäftigte ein als sie entließen, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit am Freitag mitteilte. Im August und September 2020 hatte der Anteil demnach noch 17 Prozent betragen.
Bund zahlt für Atomausstieg 2,4 Milliarden Euro an Energieversorger
Für den nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima beschlossenen Atomausstieg in Deutschland entschädigt die Bundesregierung die Energieversorger mit rund 2,4 Milliarden Euro. Wie Bundesumweltministerium, Bundeswirtschaftsministerium und Bundesfinanzministerium am Freitag mitteilten, einigte sich die Bundesregierung mit den vier Unternehmen Vattenfall, RWE, EnBW und Eon auf einen finanziellen Ausgleich in dieser Höhe. Zugleich würden damit alle Rechtsstreitigkeiten beigelegt.
Bericht: Bund zahlt für Atomausstieg 2,4 Milliarden Euro an Energieversorger
Für den beschleunigten Atomausstieg nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima entschädigt die Bundesregierung die Energieversorger einem Zeitungsbericht zufolge mit einer Milliardensumme. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" am Freitag unter Berufung auf Regierungskreise berichtete, muss Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) den Energieversorgern Vattenfall, RWE, Eon und EnBW 2,4 Milliarden Euro zum Ausgleich für entgangene Restlaufzeiten und Gewinne zahlen.
Drei von vier Müttern mit minderjährigen Kindern berufstätig
Im Jahr 2019 waren 74,7 Prozent der Mütter in Deutschland mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren erwerbstätig. Die Quote sei in den vergangenen Jahren gestiegen - 2009 habe sie noch bei 66,7 Prozent gelegen, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mit. Väter sind allerdings deutlich häufiger berufstätig: Hier blieb die Quote nahezu konstant und lag 2019 bei 92,9 Prozent.
Taxiverband lobt Kompromiss bei Personenbeförderungsgesetz
Vor der Abstimmung im Bundestag zur geplanten Änderung des Personenbeförderungsgesetzes hat der Taxi- und Mietwagenverband (TMV) den ausgehandelten Kompromiss begrüßt. "Gerade den Erhalt der Rückkehrpflicht für auftragslose Mietwagen sehen wir als Erfolg an", erklärte TMV-Präsident Michael Müller am Freitag. Dies stärke die Chancengleichheit des mit der Betriebs-, Beförderungs- und Tarifpflicht versehenen Taxigewerbes.
Corona-Krise drückt Stromerzeugung 2020 um fast sechs Prozent
Deutschlands Bedarf nach Strom ist in der Corona-Krise zurückgegangen. 2020 wurde 5,9 Prozent weniger Strom erzeugt als 2019, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Dies sei zumindest teilweise auf den niedrigeren Bedarf infolge des Lockdowns im Frühjahr zurückzuführen. Die Windkraft löste 2020 die Kohle als wichtigsten Energieträger ab.
Tourismusbeauftragter will schnelle Lockerung für Reisebranche
Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß(CDU), ist vorsichtig optimistisch, dass es in einigen Wochen Lockerungen für die Reisebranche geben kann. Er habe die Hoffnung, dass nach der nächsten Bund-Länder-Konferenz am 22. März auch Gastronomie und Hotels erste große Schritte gehen könnten, sagte Bareiß am Freitag nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG in einem aktuellen Interview. Sicherheit gehe aber auch dieses Jahr noch vor.
Auftragseingang in der Industrie im Januar über Vorkrisenniveau
Deutschlands Industrie hat im Januar ein deutliches Auftragsplus verzeichnet. Preisbereinigt, saison- und kalenderbereinigt lag der Auftragseingang im ersten Monat des Jahres um 2,5 Prozent über dem im Januar 2020 und 3,7 Prozent höher als im Februar 2020, dem Monat vor Beginn der Corona-Einschränkungen in Deutschland, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Im Vergleich zum Dezember kletterte der Auftragseingang um 1,4 Prozent.
Konzerne und Wirtschaftsverbände bieten Regierung Hilfe an
Die deutsche Wirtschaft bietet der Bundesregierung ihre Hilfe beim Impfen an. Mehrere Großunternehmen und Verbände schlagen vor, angesichts des bisher langsamen Impftempos in Deutschland mit eigenen Kräften Beschäftigte sowie Familien und zum Teil sogar Nichtmitarbeiter zu impfen, wie BERLINER TAGESZEITUNG am Freitag erfuhr. Der Vorschlag solle am Freitag Thema bei einem Treffen zwischen Wirtschaft und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sein.
Opec+ erhöht die Ölfördermenge viel weniger stark als erwartet
Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) und ihre Partnerländer lassen bei der Fördermenge angesichts der in der Corona-Pandemie weiterhin fragilen Ölnachfrage Vorsicht walten. Bei ihrem Treffen am Donnerstag in London verständigten sich die Opec und ihre Partner wie beispielsweise Russland auf eine weniger starke Erhöhung der Förderung für April als Analysten erwartet hatten.
Armut in Italien hat durch Corona-Krise deutlich zugenommen
Wegen der Corona-Pandemie sind in Italien im vergangenen Jahr eine Million Menschen unter die Armutsgrenze gerutscht. Wie eine Erhebung der italienischen Statistikbehörde Istat am Donnerstag zeigte, ist die Anzahl der Armen in Italien auf 5,6 Millionen gestiegen. Das entspricht 9,4 Prozent der italienischen Bevölkerung und ist der höchste Wert, der in den vergangenen 15 Jahren verzeichnet wurde.
IG Metall: Fast 164.000 Beschäftigte seit Dienstag im Warnstreik
Im Tarifstreit in der deutschen Metall- und Elektroindustrie haben sich nach Angaben der Gewerkschaft seit Dienstag fast 164.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an Warnstreiks beteiligt. Schwerpunkt am Donnerstag war der Bezirk Bayern, wie die IG Metall mitteilte. Dort legten knapp 5900 Beschäftigte aus 30 Betrieben kurzzeitig die Arbeit nieder.
Gläubiger von Containervermittler P&R bekommen erste Abschlagszahlung
Rund drei Jahre nach der Pleite des Containervermittlers P&R erhalten zehntausende Gläubiger erste Abschlagszahlungen. Wie der Insolvenzverwalter Michael Jaffé am Donnerstag mitteilte, bekommen rund 54.000 Gläubiger insgesamt 206,7 Millionen Euro. Ausgezahlt werden soll das Geld demnach voraussichtlich im zweiten Quartal.
USA setzen sämtliche Importzölle auf britische Produkte aus
Großbritannien und die USA haben sich im Streit um Importzölle auf britische Produkte geeinigt. Für die kommenden vier Monate sollen die von Ex-US-Präsident Donald Trump eingeführten Sonderzölle auf schottischen Whisky oder Stilton-Käse entfallen. In dieser Zeit wollen die Regierungen in London und Washington nach eigenen Angaben in weiteren Verhandlungen eine "ausgeglichene Lösung" für den Handelsstreit finden.
Deutsche Bahn und Lufthansa wollen Zusammenarbeit ausbauen
Reisende sollen für innerdeutsche Verbindungen vermehrt die Deutsche Bahn (DB) statt das Flugzeug nutzen. Die Bahn und die Lufthansa wollen dafür ihre Zusammenarbeit deutlich ausbauen, wie sie in einer Einladung zu einer Pressekonferenz am kommenden Montag mitteilten. Die "Bild"-Zeitung berichtete am Donnerstag, mehrere Zugverbindungen unter anderem aus Düsseldorf, München und Hamburg sollten besser als bisher an den internationalen Flughafen Frankfurt/Main angeschlossen werden.
Airbus in Deutschland verzichtet auf betriebsbedingte Kndigungen bis Ende 2023
Der Flugzeugbauer Airbus verzichtet in Deutschland auf tausende betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2023. Stattdessen gebe es in der "bisher schwersten Krise des Unternehmens" "intelligente Lösungen", wie die Industriegewerkschaft (IG) Metall am Donnerstag mitteilte: freiwilliges Ausscheiden von Beschäftigten, Kurzarbeit und Arbeitszeitabsenkungen mit teilweisem Lohnausgleich. "Im Fall der Fälle reduzieren wir Stunden statt Menschen zu entlassen", erklärte der Leiter des Bezirks IG Metall Küste, Daniel Friedrich.
Möbelindustrie begrüßt Einzelberatungstermine als "ersten Schritt"
Die Möbelindustrie hat die Beschlüsse der Bund-Länder-Runde begrüßt. Die Entscheidungen zur Corona-Politik zeigten für den Möbelverkauf und damit auch für die Möbelindustrie nach elf Wochen Handelsschließungen zumindest eine Perspektive auf, erklärte am Donnerstag der Branchenverband VDM in Bad Honnef. Die von der Branche geforderten Einzelberatungstermine nach vorheriger Buchung "sind ein erster Schritt, zumindest den dringendsten Einrichtungsbedarf der Bevölkerung zu decken".
Altmaier: "Für die Wirtschaft wurde viel erreicht"
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat sich zufrieden mit den Ergebnissen der Bund-Länder-Beratungen gezeigt. "Für die Wirtschaft wurde viel erreicht", sagte Altmaier am Donnerstag in der Sendung "Frühstart" von RTL/ntv. Bereits im März werde es erste wichtige, aber verantwortbare Öffnungsschritte geben. Zudem habe sich die Runde von der umstrittenen 35er-Inzidenz verabschiedet.
Handel: Corona-Beschlüsse eine "Katastrophe" und ein Skandal
Mit Enttäuschung und totalem Unverständnis wegen nicht bestellter Corona-Schnelltests und der damit einhergehend bekannt geworden vollkommenen Unfähigkeit der Verantwortlichen, um Bundeskanzlerin Merkel (CDU) und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), hat der Einzelhandel auf die Bund-Länder-Beschlüsse zur Corona-Pandemie reagiert. Diese seien eine "Katastrophe", erklärte der Handelsverband Deutschland (HDE) am Donnerstag. Denn faktisch werde der Lockdown für die große Mehrheit der Nicht-Lebensmittelhändler bis Ende März verlängert und es drohten weitere zehn Milliarden Euro Umsatzverluste, warnte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.
Lufthansa Konzern meldet Rekordverlust von 6,7 Milliarden Euro
Ein dramatischer Einbruch der Nachfrage hat der Lufthansa im Corona-Jahr einen Rekordverlust beschert. Unter dem Strich stand ein Minus von 6,7 Milliarden Euro, wie die größte deutsche Fluggesellschaft am Donnerstagmorgen mitteilte. Der Umsatz sank demnach von 36,4 Milliarden Euro im Jahr 2019 auf nur noch 13,6 Milliarden Euro im vergangenen Jahr.
Siemens Energy steigt in den Dax auf
Der Energiekonzern Siemens Energy steigt in den deutschen Leitindex Dax auf. Siemens Energy werde dort den Konsumgüterkonzern Beiersdorf ersetzen, teilte die Deutsche Börse am Mittwochabend mit. Beiersdorf wechselt in den MDax der mittelgroßen Unternehmen. Die Änderung soll zum 22. März umgesetzt werden.