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Dax erreicht erneut Rekord-Schlusskurs
Der Deutsche Aktienindex (Dax) hat am Dienstag erneut einen Rekord-Schlusskurs erreicht. Der Index der 30 größten Unternehmen ging mit 14.437,94 Punkten aus dem Handel, das waren 0,4 Prozent mehr als am Montag, als der Rekord-Schlusskurs bei 14.380,91 Punkten gelegen hatte.
Reiseausgaben der Verbraucher in Deutschland um über die Hälfte eingebrochen
Der deutsche Reisemarkt ist im Corona-Jahr historisch eingebrochen, die Pandemie hat dem jahrelangen Anstieg der Urlaubsausgaben ein Ende bereitet. 2020 sanken die Reiseausgaben hierzulande um 54 Prozent auf 31,9 Milliarden Euro, wie der Deutsche Reiseverband (DRV) am Dienstag mitteilte. Der Umsatz von Reisebüros und -veranstaltern brach demnach um rund 65 Prozent auf 12,5 Milliarden Euro ein.
Kaum jemand will nach der Pandemie wieder in ein Großraumbüro
Die meisten Büroangestellten in Deutschland möchten nach der Corona-Krise an einem festen Arbeitsplatz in den Firmenräumen sitzen – aber kaum jemand will ins Großraumbüro. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage unter 1500 Erwerbstätigen ab 16 Jahren hervor, die der Digitalverband Bitkom am Dienstag vorstellte. Demnach möchte nur ein Prozent der Beschäftigten mit Schreibtischarbeit mit fünf oder mehr Kollegen im Raum arbeiten.
Wirtschaft will Corona-Tests mit Selbstverpflichtung ausweiten
Deutschlands Unternehmen sollen ihren Beschäftigten Corona-Selbsttests für zu Hause und möglichst auch Schnelltests vor Ort anbieten. Dazu riefen am Dienstag die Spitzenverbände der Wirtschaft auf, die nach eigenen Angaben Firmen mit mehr als 90 Prozent der 30 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im privaten Sektor hierzulande vertreten. Der Deutsche Gewerkschaftsbund betonte, die Kosten müssten vom Arbeitgeber getragen werden. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte, sie könne "nur alle einzelnen Unternehmen dazu aufrufen", dem Appell auch zu folgen.
Verlage verkaufen im Corona-Jahr mehr E-Books
Die Deutschen haben im Corona-Jahr 2020 wegen wochenlang geschlossener Buchläden deutlich mehr E-Books gekauft: Der Absatz stieg um 10,8 Prozent im Vorjahresvergleich von 32,4 auf 35,8 Millionen verkaufte Exemplare, der Umsatz um 16,2 Prozent, wie der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Dienstag mitteilte. Das Wachstum setzte im Frühjahr mit Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland ein, flachte aber zum Ende des Jahres trotz erneut größerer Einschränkungen wieder ab.
Verbraucherschützer fordern keine Vorkasse bei Flug und Reise
Verbraucherschützer fordern von der Bundesregierung, die Vorkasse bei Flügen und Reisen abzuschaffen. Die Vorkasse-Praxis sei "wirtschaftlich äußerst bedenklich", erklärte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) am Dienstag: Mit den Geldern der Kunden, die heute buchen, würden die Reisen oder Flüge für diejenigen bezahlt, die schon vor Monaten gebucht und ebenfalls bezahlt haben. "Fairerweise sollte ein Flug erst bei Flugantritt bezahlt werden müssen", eine Reise erst bei Reiseantritt, erklärte vzbv-Vorstand Klaus Müller.
Handelsverband: Einkaufen nach Terminvereinbarung oft nicht wirklich hilfreich
Das seit Montag in zahlreichen Regionen mögliche Einkaufen nach Terminvereinbarung hilft den Einzelhändlern nach eigener Einschätzung nicht wirklich. Laut einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage des Handelsverbands Deutschland (HDE) unter mehr als 1100 Unternehmen beurteilen 37 Prozent "Click&Meet" als negativ oder sehr negativ. Knapp ein Viertel der Befragten sehe bei hohem Aufwand und großen Kosten nur geringe Umsatzeffekte, 13 Prozent schätzten Click&Meet mit Blick auf Personal- und Gebäudekosten sogar als reines Verlustgeschäft ein.
Immobilienpreise in Deutschland trotz Corona in 2020 gestiegen
Trotz Corona-Krise sind die Kaufpreise für Wohneigentum in Deutschland im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Im Durchschnitt über alle Regionen stiegen die Preise für Eigentumswohnungen im Bestand 2020 inflationsbereinigt um 9,6 Prozent zum Vorjahr - und damit noch stärker als 2019, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten "Wohnatlas" der Postbank hervorgeht. Die Immobilienpreise legten demnach besonders in Metropolregionen zu; München blieb teuerste Stadt.
Arbeitsvolumen bricht im Corona-Jahr so stark ein wie noch nie
Das Arbeitsvolumen in Deutschland ist in der Corona-Krise so stark eingebrochen wie noch nie. Die Zahl der Arbeitsstunden ging um 4,7 Prozent auf 59,64 Milliarden zurück, wie das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) am Dienstag mitteilte. Zurückzuführen ist das demnach auf die "enorm hohe Zahl an Kurzarbeitenden", dle ersten Hochrechnungen zufolge im vergangenen Jahr zufolge 2,9 Millionen Menschen betraf.
Börsengang von Funkmasten-Betreiber Vantage Towers in Frankfurt soll 2,8 Milliarden Euro bringen
Der britische Telekommunikationsriese Vodafone will beim Börsengang seiner Funkmasten-Tochter Vantage Towers in Frankfurt am Main bis zu 2,8 Milliarden Euro einsammeln. Die Aktie von Vantage Tower werde zwischen 22,50 Euro und 29 Euro gehandelt werden, teilte Vodafone am Dienstag mit. Das Unternehmen wird damit mit 11,4 Milliarden bis 14,7 Milliarden Euro bewertet.
Norwegen stoppt Verkauf von Schiffsmotoren-Firma an Russland
Norwegens Regierung hat den geplanten Verkauf eines Schiffsmotorenherstellers an einen Konzern mit Sitz in Russland vorerst gestoppt. Das Justiz- und Sicherheitsministerium in Oslo teilte am Dienstag mit, die Übernahme von Bergen Engines an die TMH Gruppe sei aus Gründen der nationalen Sicherheit ausgesetzt. Bergen Engines wartet die Triebwerke von Schiffen der norwegischen Marine, Presseberichten zufolge auch die der "Marjata", Aufklärungsschiff des norwegischen Nachrichtendienstes.
Verdienstlücke zwischen Männern und Frauen 2020 etwas kleiner
Der Abstand zwischen Männern und Frauen bei Löhnen und Gehältern ist im vergangenen Jahr etwas kleiner geworden. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, verdienten Frauen im Jahr 2020 durchschnittlich 18 Prozent weniger als Männer. Der Verdienstunterschied - der sogenannte Gender Pay Gap - war damit um einen Prozentpunkt geringer als 2019. Zugleich hoben die Statistiker hervor, dass dabei Sondereffekte infolge der Kurzarbeit in der Corona-Krise eine Rolle gespielt haben könnten.
Verdienstlücke zwischen Männern und Frauen leicht auf 18 Prozent geschrumpft
Die Verdienstlücke zwischen Männern und Frauen ist im vergangenen Jahr leicht geschrumpft. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, verdienten Frauen 2020 durchschnittlich 18 Prozent weniger als Männer. Dieser sogenannte unbereinigte Gender Pay Gap war damit um einen Prozentpunkt geringer als 2019. Die Statistiker betonten indes, dass Sondereffekte infolge der Kurzarbeit in der Corona-Krise eine Rolle gespielt haben könnten.
Deutsche Exporte legen im Januar gegenüber Dezember leicht zu
Die deutschen Exporte haben zu Jahresbeginn erneut zugelegt, liegen aber weiterhin unter dem Niveau vor der Corona-Krise. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, stiegen die Ausfuhren im Januar im Vergleich zum Vormonat Dezember 2020 um kalender- und saisonbereinigt 1,4 Prozent. Einen Rückgang gab es bei den Importen: Sie sanken den vorläufigen Angaben zufolge gegenüber Dezember um 4,7 Prozent.
Nachfrage aus China treibt den deutschen Exporte massiv an
Die deutschen Exporte haben zu Jahresbeginn erneut zugelegt, liegen aber weiterhin unter dem Niveau vor der Corona-Krise. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, stiegen die Ausfuhren im Januar im Vergleich zum Vormonat Dezember 2020 um 1,4 Prozent, die Importe sanken um 4,7 Prozent. Je nach Handelspartner gibt es deutliche Unterschiede: Der Außenhandel zwischen Deutschland und Großbritannien brach infolge des Brexit ein, die Ausfuhren nach China werden für die deutschen Exporteure immer wichtiger.
Spekulatengewinne: Dax erreicht erneut Rekord-Schlusskurs
Der Deutsche Aktienindex (Dax) hat am Montag einen Rekord-Schlusskurs erreicht. Der Index der 30 größten Unternehmen ging mit 14.381 Punkten aus dem Handel, das waren 460,2 Punkte oder 3,3 Prozent mehr als am Freitag. Der bisherige Rekord-Schlusskurs hatte am 15. Februar dieses Jahres bei 14.109 Punkten gelegen.
TUI setzt auf Osterurlaub auf Mallorca und in Deutschland
Der Reisekonzern TUI sieht Potenzial für Osterurlaub am Mittelmeer: TUI sei in enger Abstimmung mit den wichtigsten europäischen Urlaubsländern, die sich in den vergangenen Wochen und Monaten mit guten Konzepten auf den Neustart vorbereitet hätten - "allen voran Mallorca", erklärte das Unternehmen am Montag. Weiterhin angesagt ist nach Angaben des Reiseanbieters auch Urlaub im eigenen Land.
EU-Bankenaufsicht wird Opfer von Sicherheitslücke bei Microsofts Exchange
Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) in Paris ist Opfer der Sicherheitslücke in Microsofts E-Mail-Dienst Exchange geworden. Als "Vorsichtsmaßnahme" seien die Systeme abgeschaltet worden, erklärte die EBA. Ob womöglich Daten abflossen, ist demnach noch unklar. Bislang gebe es keine Hinweise darauf, erklärte die Behörde am Montag. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Studie: Frauen schätzen ihr Finanzwissen häufig zu schlecht ein
Frauen engagieren sich weniger am Aktienmarkt als Männer - dabei fehlt ihnen einer Studie zufolge teilweise gar nicht das nötige Wissen in Finanzfragen, sondern Selbstvertrauen. Eine geringere Finanzkompetenz bei Frauen sei in zwei Dritteln der Fälle auf tatsächliche Wissenslücken zurückzuführen, "ein Drittel dagegen hängt mit den eigenen Selbstzweifeln in Bezug auf Finanzwissen und Entscheidungsfindung zusammen", erklärte das ZEW Mannheim am Montag.
Schweizer Großbank UBS wehrt sich in Paris gegen Milliardenbuße
Die Schweizer Großbank UBS steht in Paris erneut in einer Affäre um Steuerbetrug in Milliardenhöhe vor Gericht. Das Geldhaus wehrt sich in dem am Montag eröffneten Berufungsprozess gegen die Verurteilung zu einer Rekordbuße von 3,7 Milliarden Euro. Pariser Richter hatten die Schweizer Bank vor gut zwei Jahren schuldig gesprochen, wohlhabende französische Kunden jahrelang zur Steuerhinterziehung verleitet zu haben. Die UBS legte Rechtsmittel ein.
Weltweit jedes dritte Reiseziel für Touristen geschlossen
Die Zunahme von Corona-Infektionen aufgrund von Virusmutationen hat den weltweiten Tourismus wieder stärker zum Erliegen gebracht. Wie die in Madrid ansässige Welttourismusorganisation der Vereinten Nationen (UNWTO) am Montag mitteilte, hatte Anfang Februar fast jedes dritte Reiseland (32 Prozent) seine Grenzen für internationale Touristen vollständig geschlossen. Anfang Februar traf dies demnach auf 69 von 217 Reisezielen zu - davon 30 in Asien und im Pazifik, 15 in Europa und elf in Afrika.
Gericht: Audi haftet vorerst nicht für manipulierte VW-Dieselmotoren
Audi muss im Dieselskandal vorerst nicht für von Volkswagen hergestellte manipulierte Motoren in seinen Autos haften. Das Oberlandesgericht (OLG) Naumburg habe nicht fehlerfrei festgestellt, dass Audi die Entscheidung für die illegale Software getroffen habe oder von einer solchen Entscheidung bei VW wusste, entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Montag und verwies den Fall zur erneuten Verhandlung zurück. Ein Gebrauchtwagenkäufer hatte die VW-Tochter auf Schadenersatz verklagt. (Az. VI ZR 505/19)
Deutschand im Lockdown: Industrieproduktion massiv gesunken
Die Industrieproduktion in Deutschland ist im Januar zurückgegangen: Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte, produzierte die Industrie preis-, saison- und kalenderbereinigt 0,5 Prozent weniger als im Vormonat Dezember. Im gesamten produzierenden Gewerbe - also inklusive der Baubranche und dem Energiebereich - sank die Produktion den vorläufigen Angaben zufolge um 2,5 Prozent zum Vormonat. Damit lag das produzierende Gewerbe im Januar weiterhin deutlich unter seinem Vorkrisenniveau: Im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar 2020 betrug das Minus laut Statistikamt kalenderbereinigt 3,9 Prozent. Im Vergleich zum Februar - dem Monat vor Beginn der coronabedingten Einschränkungen in Deutschland - war die Produktion 4,2 Prozent niedriger. Wie die Statistiker weiter mitteilten, ging die Produktion insbesondere im Baugewerbe zurück: Die Bauproduktion sank im Januar "vor dem Hintergrund des starken Anstiegs im Dezember 2020" sowie der Rücknahme der Mehrwertsteuersenkung um 12,2 Prozent zum Vormonat. Der Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung, Sebastian Dullien, verwies außerdem auf Produktionsausfälle in der Autoproduktion wegen fehlender Halbleiter. Hier seien die Rückgänge aber voraussichtlich ebenso vorübergehend wie in der Bauwirtschaft, erwartete Dullien und rechnete mit anhaltender Erholung der Industrie in Deutschland. Für den Dezember 2020 vermeldeten die Statistiker in Wiesbaden nach Revision der vorläufigen Ergebnisse einen Gesamtanstieg der Produktion um 1,9 Prozent zum Vormonat November. (D. Fjodorow--BTZ)
Deutsche Bahn und Lufthansa weiten Zusammenarbeit aus
Deutsche Bahn (DB) und Lufthansa wollen gemeinsam mehr Reisende innerhalb Deutschlands für den Zug gewinnen und sich dafür enger vernetzen. Beide Konzerne kündigten am Montag insbesondere einen "raschen Ausbau gemeinsamer Angebote für den Zug zum Flug" an: Das bedeutet neue Verbindungen zum größten deutschen Flughafen und Lufthansa-Hauptsitz Frankfurt am Main. Die stärkere Kooperation soll Standards "bei der umweltfreundlichen Vernetzung der Verkehrsträger" setzen.
Potsdam: Gefährliche Geflügelpest breitet sich weiter massiv aus
Die Geflügelpest hat erneut zu einer massenhaften Tötung von Hühnern und Puten geführt. Wie das brandenburgische Verbraucherschutzministerium am Montag in Potsdam mitteilte, wurde der Erreger H5N8 bei einem Putenbestand im Landkreis Märkisch-Oderland festgestellt. Rund zehntausend Puten seien getötet worden. Es ist demnach bereits der neunte Fall von Geflügelpest in einem Nutzgeflügelbestand innerhalb weniger Wochen in dem Bundesland.
EU-Abgeordnete wollen deutlich strengeres Lieferkettengesetz
Den Abgeordneten im EU-Parlament schwebt ein deutlich strengeres Lieferkettengesetz vor als der Bundesregierung. Eine Entschließung, die am Montag im Plenum der Brüsseler Volksvertretung zur Debatte stand, sieht auch für kleine und mittlere Unternehmen weitreichende Sorgfaltspflichten zur Einhaltung der Menschenrechte entlang ihrer Lieferkette vor. Die Parlamentarier fordern zudem, dass europäische Unternehmen auf Schadensersatz für Menschenrechts- und Umweltverstöße verklagt werden können.
Bank: Kein Ersatzanspruch nach Weitergabe von Onlinebanking
Die Weitergabe der Zugangsdaten zum Online-Banking an den Ehepartner führt im Betrugsfall nicht zu einem Schadensersatzanspruch der Bank. Nach diesem am Montag vom Landgericht Nürnberg-Fürth veröffentlichten Urteil muss eine Bank rund 26.000 Euro an eine Frau zurückzahlen, die durch einen Phishing-Betrug von deren Wertpapierkonto abgeflossen waren. Dass die Frau das Konto von ihrem Mann führen ließ, ändere nichts an diesem Anspruch - es liege keine Pflichtverletzung vor, so das Urteil (Az. 6 O 5935/19).
Bahn hält Gehaltsforderungen der Lokführergewerkschaft für realitätsfern
Im Tarifstreit zwischen der Deutschen Bahn (DB) und der Lokführergewerkschaft (GDL) hat DB-Personalvorstand Martin Seiler die Forderungen der Gewerkschaft scharf zurückgewiesen. "Ihre horrenden Forderungen sind angesichts der größten wirtschaftlichen Krise des Unternehmens völlig realitätsfern", sagte Seiler der "Bild am Sonntag". Die Gewerkschaft dürfe die Corona-Schäden nicht länger leugnen.
EU-Kommission erwartet bis Juni Einigung mit USA bei Digitalsteuer
In der Frage der Besteuerung großer Digitalkonzerne wie Facebook, Google und Amazon zeichnet sich der EU-Kommission zufolge eine Einigung in den kommenden Monaten ab. "Wir hoffen auf eine politische Einigung bis Juni", sagte der EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben). Gentiloni verwies auf die jüngsten Signale aus den USA, die sich unter Präsident Joe Biden offen für ein internationales Abkommen auf Ebene der OECD-Staaten zeigen.
China verzeichnet neuen Rekordwert bei Exporten
China hat im Januar und Februar einen neuen Rekordwert bei den Exporten verzeichnet: Wie die chinesischen Zollbehörden am Sonntag mitteilten, legten die Ausfuhren im Vergleich zu den beiden ersten Monaten des Jahres 2020 um 60,6 Prozent zu.
EU will mit Washington über Lieferung von Impfstoff-Produkten verhandeln
Die EU will mit den USA über die Lieferung von US-Produkten verhandeln, die für die Herstellung von Corona-Impfstoffen benötigt werden, aber strikten Exportbeschränkungen unterliegen. Wie die Nachrichtenagentur AFP am Samstag aus EU-Kreisen erfuhr, sind am Montag Beratungen zwischen dem EU-Impfstoffbeauftragten Thierry Breton und US-Corona-Koordinator Jeffrey Zients geplant. Ziel sei eine koordinierte Zusammenarbeit mit Washington, um Material-Engpässe bei europäischen Impfstoffproduzenten zu verhindern.
Corona-Tests in vielen Aldi-Filialen bereits nach kurzer Zeit ausverkauft
Der Verkaufsstart von Corona-Tests für den privaten Gebrauch bei den Discountern Aldi Nord und Aldi Süd ist bei Verbraucherinnen und Verbrauchern auf enormes Interesse gestoßen. "Die Selbsttests waren aufgrund der hohen Nachfrage in vielen unserer Filialen bereits nach kurzer Zeit ausverkauft", teilte ein Specher von Aldi Nord mit. Von Aldi Süd hieß es ebenfalls, dass die Tests bereits am Vormittag in den meisten Filialen "erwartungsgemäß ausverkauft" gewesen seien.