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Jährlich Schäden durch IT-Angriffe in zweistelliger Milliardenhöhe in Deutschland
Jedes Jahr entstehen in Deutschland durch Hackerangriffe Schäden in zweistelliger Milliardenhöhe. Betroffen von den IT-Attacken sind Unternehmen aller Größen aber auch Privatleute, wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) am Montag erklärte. Das BSI will nun mit einer Personenzertifizierung zum Vorfall-Experten gegensteuern. So soll mehr Fachkompetenz im IT-Sicherheitsbereich aufgebaut werden.
Grüne kritisieren Elbe-Abkommen als Gefahr für Natur und Hochwasserschutz
Der Bundesgeschäftsführer der Grünen, Michael Kellner, hat das vergangene Woche unterzeichnete Elbe-Abkommen zwischen Deutschland und Tschechien scharf kritisiert. "Es grenzt fast an Realitätsverweigerung, dass die Bundesregierung wenige Tage nach der Hochwasserkatastrophe ein Abkommen schließt, um die Elbe als einen der letzten naturnahen Flüsse Europas auszubaggern," sagte Kellner dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Das Bundesverkehrsministerium wies die Kritik am Montag zurück.
Bitcoin-Kurs springt auf über 38.000 Dollar
Der Kurs der Digitalwährung Bitcoin hat wieder stark zugelegt. In London notierte der Kurs am Montagvormittag bei über 38.000 Dollar (32.250 Euro). Das war ein Anstieg von 10,4 Prozent binnen 24 Stunden. Analysten erklärten den Anstieg mit dem Interesse an der Kryptowährung, das mehrere Konzerne jüngst bekräftigt hatten.
Lieferengpässe und Sorgen um steigende Infektionszahlen belasten die Wirtschaft
Die Stimmung in den Chefetagen der Wirtschaft hat sich im Juli verschlechtert: "Lieferengpässe bei Vorprodukten und Sorgen um wieder steigende Infektionszahlen belasten die deutsche Wirtschaft", erklärte am Montag das Münchner Ifo-Institut. Der Ifo-Geschäftsklimaindex sank von 101,7 Punkten im Juni auf 100,8 Punkte im Juli.
Übernahme der Deutsche Wohnen durch Vonovia offiziell gescheitert
Der Wohnungskonzern Vonovia hat das Scheitern der Übernahme der Deutsche Wohnen am Montag offiziell bestätigt. Die Mindestannahmeschwelle von mehr als 50 Prozent der Deutsche-Wohnen-Aktien sei zum Ablauf der Annahmefrist am 21. Juli um Mitternacht nicht erreicht worden, teilte Vonovia in Bochum mit. Die Schwelle lag demnach bei "circa 47,62 Prozent" des Grundkapitals und der Stimmrechte der Deutsche Wohnen.
Deutschland Firmen: 41 Milliarden für Umweltschutz in 2019
Die Unternehmen des Produzierenden Gewerbes in Deutschland haben im Jahr 2019 rund 41,3 Milliarden Euro für den Umweltschutz ausgegeben. Die Kosten entstanden durch die Erfüllung von Umweltstandards, beispielsweise beim Betrieb von Umweltschutzanlagen oder durch Abfallentsorgung, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Die meisten Kosten entstehen demnach für Anlagen und Maßnahmen, die Emissionen beseitigen, reduzieren oder vermeiden.
Fluggesellschaft Ryanair rutscht weiter tiefer in die roten Zahlen
Der irische Billigflieger Ryanair ist im Frühjahrsquartal noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Von April bis Ende Juni erhöhte sich der Verlust nach Steuern im Vergleich zum Vorjahresquartal um 47 Prozent auf 273 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Der Umsatz verdreifachte sich zwar im Vorjahresvergleich auf fast auf 371 Millionen Euro - die Kosten seien aber wegen der Corona-Auflagen um mehr als 100 Prozent gestiegen.
Galeria Karstadt Kaufhof kündigt Neustart für Ende Oktober an
Der Chef des von der Coronakrise stark getroffenen Warenhauskonzerns Galeria Karstadt Kaufhof, Miguel Müllenbach, hat einen Neustart im Herbst angekündigt. "Wir werden uns Ende Oktober mit unserem Konzept Galeria 2.0 strategisch neu aufstellen", sagte Müllenbach dem "Handelsblatt" vom Montag. Dann werden drei komplett umgebaute Pilotfilialen in Frankfurt, Kassel und Kleve vorgestellt und ein neuer Onlineauftritt. "Insgesamt planen wir mittelfristig Investitionen in Höhe von etwa 600 Millionen Euro."
Boeing drohen wegen technischer Probleme finanzielle Schwierigkeiten
Dem US-Flugzeugbauer Boeing drohen infolge der Abstürze zweier 737-MAX-Flugzeuge in den Jahren 2018 und 2019 finanzielle Schwierigkeiten. Nach aktuellen Einschätzungen verschiedener Luftfahrtexperten unterliegt Boeing derzeit einer verstärkten Beobachtung durch die Aufsichtsbehörden. Boeing-Geschäftsführer Dave Calhoun will deshalb kommende Woche die Investoren über die zu erwartende weitere Entwicklung informieren.
Vonovia-Chef schließt neuen Anlauf für Übernahme der Deutsche Wohnen nicht aus
Der Chef des Wohnungskonzerns Vonovia schließt nach der womöglich erneut gescheiterten Übernahme des Wettbewerbers Deutsche Wohnen einen neuen Anlauf für einen Zusammenschluss nicht aus. "Man sollte im Leben nie etwas ausschließen, aber man sollte auch nicht immer von einem Happy End träumen", sagte Rolf Buch dem "Handelsblatt" vom Samstag. "Die Zeit spielt eher für uns", fügte er hinzu.
EZB hebt Vorgabe zu Dividenden-Deckelung auf
Die Europäische Zentralbank (EZB) hebt ihre während der Corona-Krise formulierte Vorgabe an Banken zur Deckelung von Dividendenausschüttungen auf. Die Richtlinie werde nach ihrer Befristung bis Ende September nicht verlängert, teilte die EZB am Freitagabend mit. Banken sollten bei der Entscheidung über die Ausschüttung von Dividenden und Aktienrückkäufe jedoch weiterhin "besonnen" agieren und die "Tragfähigkeit ihres Geschäftsmodells sorgfältig prüfen", mahnte die EZB.
General Motors startet wegen Brandgefahr Rückrufaktion für Chevrolet Bolt
Der US-Autokonzern General Motors hat eine Rückrufaktion für sein Modell Chevrolet Bolt angekündigt. Grund für den Rückruf seien "zwei seltene Fertigungsfehler" in den Hochspannungsbatterien des rein elektrischen Fahrzeugs, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Zuletzt waren zwei Autobrände in Zusammenhang mit dem Defekt gebracht worden. Betroffen von dem Rückruf sind 69.000 Autos weltweit, davon 51.000 in den USA.
Vonovia scheitert wohl erneut mit Übernahme von Deutsche Wohnen
Der größte deutsche Wohnungskonzern Vonovia ist wohl erneut mit der Übernahme des Wettbewerbers Deutsche Wohnen gescheitert. Die Mindestannahmeschwelle beim Übernahmeangebot von 50 Prozent sei "voraussichtlich nicht erreicht", teilte Vonovia am Freitag mit. Die beiden Immobilienunternehmen hatten sich Ende Mai nach zwei zuvor gescheiterten Übernahmeversuchen auf einen Zusammenschluss geeinigt.
Sephora kauft britische Online-Kosmetikhändler Feelunique
Die französische Parfümkette Sephora, Teil des Luxuskonzerns LVMH, kauft den britischen Online-Kosmetikhändler Feelunique. Dies sei der erste Schritt, um die Präsenz von Sephora in Großbritannien zu etablieren, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Eine Kaufsumme wurde nicht genannt, laut der britischen Presse will Sephora 132 Millionen Pfund (154 Millionen Euro) zahlen.
Gehackte US-Softwarefirma Kaseya nun in Besitz von Entschlüsselungsprogramm
Die von einem massiven Hackerangriff betroffene US-IT-Firma Kaseya ist in den Besitz eines Entschlüsselungsprogramms gelangt, um die von dem Angriff betroffenen Computersysteme wieder zum Laufen zu bringen. "Wir können bestätigen, dass Kaseya das Programm von einem Dritten bekommen hat", erklärte das Unternehmen am Donnerstag (Ortszeit). Mehrere Teams seien im Einsatz, um den betroffenen Unternehmen bei der Wiederherstellung ihrer Systeme zu helfen.
Russische Zentralbank hebt Leitzins auf 6,5 Prozent an
Im Kampf gegen die Inflation und vor allem steigende Lebensmittelpreise hat die russische Zentralbank ihren Leitzins auf 6,5 Prozent angehoben. Wie die Bank am Freitag mitteilte, bewege sich die Inflation über dem erwarteten Niveau. Die russische Zentralbank strebt eine Inflation von vier Prozent an.
Philippinen genehmigen gentechnisch veränderten "goldenen Reis"
Die Philippinen haben am Freitag als erstes Land weltweit die kommerzielle Produktion von gentechnisch verändertem "goldenem Reis" genehmigt. Die staatlichen Regulierungsbehörden des Landes erteilten eine entsprechende Erlaubnis nach Prüfung der biologischen Sicherheit des Produkts, wie dessen Hersteller am Freitag mitteilten. Damit kann der Reis landesweit von den Bauern angebaut werden. Das Produkt könnte gegen Erblindung und Entwicklungsstörungen bei Kindern in Entwicklungsländern helfen.
Deutschland: Kosten fürs Wohnen stieg 2020 massiv
Die finanziellen Belastungen fürs Wohnen sind in Deutschland im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Die Bürgerinnen und Bürger mussten im Durchschnitt über alle Landkreise und kreisfreien Städte 14,2 Prozent des regional verfügbaren Haushaltseinkommens für Miete und 19,6 Prozent für die Finanzierung einer Eigentumswohnung aufbringen, errechnete das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) für den Postbank Wohnatlas. 2019 hatten die Werte bei 13,4 Prozent beziehungsweise 17,0 Prozent gelegen. Wohnen sollte nicht mehr als 30 Prozent des verfügbaren Haushaltseinkommens kosten, verwies die Postbank am Freitag auf eine gängige Faustformel. Demnach wäre 2020 laut den HWWI-Modellrechnungen in 363 von 401 Landkreisen und kreisfreien Städten der Kauf einer 70-Quadratmeter-Wohnung für einen Durchschnittshaushalt finanzierbar gewesen. Ein Jahr zuvor waren es noch 379 Kreise und Städte gewesen. Für die Finanzierung einer Immobilie legte das HWWI einen Zinssatz von 2,45 Prozent, eine Anfangstilgung von vier Prozent und 20 Prozent Eigenkapital zu Grunde. Nebenkosten für Grunderwerbsteuer, Notar oder Umbauten wurden nicht berücksichtigt. In 38 Regionen, in denen immerhin ein Fünftel aller deutschen Haushalte lebt, müssen laut Wohnatlas durchschnittlich mehr als 30 Prozent des regional verfügbaren Einkommens für die laufende Kreditfinanzierung aufgewendet werden. Sehr hohe Belastungen von mehr als 40 Prozent ergeben sich demnach für München, Berlin, Frankfurt und Hamburg sowie die Landkreise Nordfriesland, Miesbach, Garmisch-Partenkirchen und Aurich. Die Mieten blieben laut HWWI überall unterhalb der 30-Prozent-Schwelle. Wer sich zum Kauf einer Wohnung oder Immobilie entschließe, "muss höhere monatliche Einkommensbelastungen hinnehmen als in der Vergangenheit. Diese Entwicklung beobachten wir besonders ausgeprägt in Ballungsräumen", sagte Eva Grunwald, Leiterin des Immobiliengeschäfts bei der Postbank. Die Unterschiede zwischen Kauf- und Mietbelastung fielen laut Wohnatlas besonders groß in München und Berlin aus. Mieter zahlten dort durchschnittlich rund 27 beziehungsweise 23 Prozent ihres Einkommens für ihre 70-Quadratmeter-Wohnung - Käufer mussten einen etwa doppelt so hohen Anteil einkalkulieren. In 54 Landkreisen und kreisfreien Städten, so die HWWI-Modellrechnung, waren dagegen Eigentümer gegenüber Mietern finanziell im Vorteil. Beispiele sind der Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt sowie der Kyffhäuserkreis und der Unstrut-Hainich-Kreis in Thüringen. "Wer sich allerdings für den Immobilienkauf in strukturschwachen Regionen entscheidet, der sollte das Objekt besonders gründlich auf Herz und Niere prüfen und auch einen möglichen künftigen Wertverlust einkalkulieren", wandte Postbank-Expertin Grunwald ein. Der Postbank Wohnatlas erscheint jährlich in mehreren Teilen. Analysiert wird der Immobilienmarkt unter verschiedenen Aspekten regional bis auf Kreisebene. (N. Nilsson--BTZ) HNWEIS:Karikaturen sind meist eine bildliche Form der Satire, die sich als parteiische Kritik an bestehenden Werten oder politischen Verhältnissen versteht, bewusst übertreibt und charakteristische Züge eines Ereignisses oder einer Person verzerrt, um durch den aufgezeigten Kontrast zur Realität und die dargestellten Widersprüche den Betrachter der Karikatur zum Nachdenken zu bewegen.§ 3 Öffentliche Aufgabe der Presse Die Presse erfüllt eine öffentliche Aufgabe insbesondere dadurch, dass sie Nachrichten beschafft und verbreitet, Stellung nimmt, Kritik übt oder auf andere Weise an der Meinungsbildung mitwirkt.Karikaturen der BERLINER TAGESZEITUNG werden nicht zur Diffamierung eingesetzt, sie sollen jedoch auch fragwürdige Dinge der Zeitgeschichte "beleuchten" und werden als überspitzter Hinweis der Presse an die Politik verstanden!
Teile des britischen Lebensmittelsektors von Quarantäne-Regeln ausgenommen
Zur Vermeidung von Engpässen sind tausende Beschäftigte im britischen Lebensmitteleinzelhandel künftig von den geltenden Quarantäne-Regeln ausgenommen. "Wir müssen unsere Lebensmittelversorgung sicherstellen", sagte Landwirtschafts- und Umweltminister George Eustice am Freitag dem Sender Sky News. Daher müssten Angestellte der Branche bei einem Kontakt mit einem Corona-Erkrankten ab sofort künftig nicht wie vorgeschrieben zehn Tage in häusliche Quarantäne. Sie müssen sich aber täglich an ihrem Arbeitsplatz testen lassen.
Exporte in Drittstaaten im Juni 10 Prozent über Vorkrisenniveau
Deutschlands Exportwirtschaft erholt sich zusehends von der Corona-Krise. Die Ausfuhren in Drittstaaten wie China oder die USA lagen im Juni 9,6 Prozent über dem Vorkrisenniveau, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Im Vergleich zum Mai stiegen die Exporte in Drittstaaten um 3,1 Prozent.
Hochwasser zerstörte Brücken, Bahnübergänge und Bahnhöfe
Die Hochwasserkatastrophe im Westen Deutschlands hat nach Angaben der Bahn "Zerstörungen in historischem Ausmaß" an Strecken, Brücken, Bahnübergängen und Leitungen angerichtet. Das Unternehmen veröffentlichte am Freitag eine erste Zwischenbilanz und sprach mit Blick auf den Wiederaufbau von einem "gewaltigen Kraftakt". Besonders gravierend seien die Schäden an über 50 Brücken; auch 180 Bahnübergänge, knapp 40 Stellwerke sowie mehr als 1000 Oberleitungs- und Signalmasten seien beschädigt worden.
Kita-Beitrag als Sonderausgabe in Steuererklärung muss um Arbeitgeberzuschuss gekürzt werden
Werden Kita-Beiträge in der Steuererklärung als absetzbare Sonderausgaben deklariert, müssen diese um steuerfrei geleistete Zuschüsse des Arbeitgebers gekürzt werden. Als Sonderausgaben dürften nur solche Ausgaben berücksichtigt werden, durch die Steuerpflichtige "tatsächlich und endgültig wirtschaftlich belastet" seien, teilte der Bundesfinanzhof (BFH) in München am Donnerstag mit. Geklagt hatte ein Ehepaar, das 926 Euro an den Kindergarten zahlte und dafür 600 Euro Zuschuss vom Arbeitgeber bekam. (Az. III R 30/20)
Personalmangel: England warnt vor leeren Supermarktregalen
In England warnen Supermärkte und Lebensmittelhersteller vor leeren Regalen wegen Personalmangels. Schuld sind die rapide steigenden Corona-Erkrankungen, wegen der sich Millionen von Menschen für zehn Tage in Quarantäne begeben müssen. Die Presse spricht bereits von der "Pingdemie" - benannt nach dem Geräusch des Smartphones, wenn die Corona-Warnapp den Kontakt zu einem Corona-Erkrankten meldet.
Scheuer (CSU) - Straßen unterspült, Bahnstrecken "pulverisiert"
Unterspülte Straßen und "pulverisierte" Bahnstrecken: Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat die vorläufigen Schäden an der Infrastruktur nach der Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz auf zwei Milliarden Euro beziffert. Vor Ort werde mit Hochdruck an der Wiederherstellung gearbeitet, sagte er am Donnerstag in einer außerordentlichen Sitzung des Verkehrsausschusses des Bundestags.
DAK: Erkältungssaison 2021 ist fast komplett ausgefallen
Die Abstands- und Hygieneregeln wegen der Corona-Pandemie und die eingeschränkten Kontaktmöglichkeiten haben den Krankenstand im ersten Halbjahr auf ein Rekordtief sinken lassen. Die Erkältungssaison 2021 etwa "ist nahezu komplett ausgefallen", erklärte am Donnerstag die Krankenkasse DAK. Beschäftigte hatten demnach von Januar bis Juni pro Kopf durchschnittlich 6,7 Fehltage und damit 22 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Europäische Zentralbank lässt Leitzinsen und Anleihenkaufprogramm unverändert
Die Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat in seiner Sitzung am Donnerstag eine Fortsetzung der lockeren Geldpolitik beschlossen. Die Leitzinsen und das Corona-Notprogramm blieben unverändert, wie die EZB am Donnerstag erklärte. Mit Verweis auf ihre kürzlich überarbeitete geldpolitische Strategie und das neue Inflationsziel passte die EZB ihren geldpolitischen Ausblick an.
Hotelportal Booking will zum Reise-Komplettanbieter werden
Das Hotelportal Booking.com will sein Angebot künftig deutlich ausbauen. "Wir wollen alles bieten, was zu einer Reise gehört", sagte der Chef des Mutterkonzerns Booking Holdings, Glenn Fogel, der aktuellen Ausgabe des "Manager Magazins". Bisher konzentrierte sich das Internetportal vorrangig auf das Vermitteln von Hotelzimmern. Flugbuchungen oder Mietwagen waren eher ein Nebengeschäft. "Wir schaffen einen nahtlosen, reibungslosen Weg, um Reisen viel einfacher zu organisieren als bisher", sagte Fogel.
Deutsche Umwelthilfe kritisiert Online-Elektrohandel für "katastrophale" Sammelleistung
Fünf Jahre nach Einführung der Rücknahmepflicht von Elektroschrott für Händler hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) den Onlinehandel für seine "katastrophale" Sammelleistung kritisiert. "Noch immer machen es insbesondere viele Onlinehändler den Verbraucherinnen und Verbrauchern schwer, alte Elektrogeräte zurückzugeben", erklärte die stellvertretende Geschäftsführerin Barbara Metz am Donnerstag. Die Umwelthilfe forderte eine Überarbeitung des Elektrogesetzes und mehr Transparenz bei der Sammelleistung der Händler.
Energiewirtschaft: Neuer Rekordwert bei Produktion von Sonnenstrom im Juni
Im Juni 2021 ist soviel Sonnenstrom erzeugt worden, wie in keinem Monat zuvor. Insgesamt 7,8 Milliarden Kilowattstunden Strom wurden im vergangenen Monat durch Sonnenenergie gewonnen, wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am Donnerstag erklärte. Um jedoch in Deutschland wie geplant bis 2045 Klimaneutralität zu erreichen, müsse der Ausbau von Photovoltaik weiter an Tempo zulegen - ein Zubau von zehn Gigawatt pro Jahr sei notwendig, erklärte der BDEW weiter.
Plauder-App Clubhouse ist nun für jeden zugänglich
Die Talk-App Clubhouse hat jetzt für alle interessierten Nutzerinnen und Nutzer geöffnet: Jede und jeder weltweit "sollte Zugang zu sinnvollen Unterhaltungen haben", erklärten die Gründer Paul Davison und Rohan Seth am Mittwoch. Bislang war die App nur über eine Einladung eines aktiven Nutzers zugänglich.
Quorum für Übernahme von Deutsche Wohnen durch Vonovia noch nicht erreicht
Auch der dritte Versuch des größten deutschen Wohnungskonzerns Vonovia, den Wettbewerber Deutsche Wohnen zu übernehmen, könnte scheitern. Nach Ablauf der Annahmefrist für Deutsche Wohnen-Aktien in der Nacht zum Donnerstag konnte Vonovia noch keine erfolgreiche Übernahme vermelden. Eine Vonovia-Sprecherin sagte: "Wir werden weitere Quoten bekommen. Es kann sein, dass das finale Ergebnis erst am Montagmorgen feststehen wird."
Corona-Pandemie hat kaum Einfluss auf Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland
Die Corona-Pandemie hat die Jungendarbeitslosigkeit in Deutschland bisher kaum beeinflusst. Dies ist das Ergebnis einer Auswertung aktueller Daten der OECD, wie das Münchner Ifo-Institut am Donnerstag erklärte. Im Durchschnitt stieg die Arbeitslosigkeit von Menschen im Alter zwischen 15 und 24 Jahren in den OECD-Ländern im März 2020 um über 50 Prozent. In Deutschland konnte jedoch kaum ein Anstieg festgestellt werden.