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Bahnstreik lässt Buchungen von Mietwagen in die Höhe schnellen
Die Streikankündigung der Lokführer hat die Buchungen von Mietwagen als Alternative zur Bahn in die Höhe schnellen lassen. Wie das Vergleichsportal Check 24 am Mittwoch mitteilte, stiegen die Buchungen nach der Ankündigung der Streiks am Dienstagvormittag durch die Lokführergewerkschaft GDL deutlich an. Demnach wurden bundesweit rund 74 Prozent mehr Leihwagen gebucht als am Dienstag vor einer Woche.
Historischer Rückgang bei neuen Ausbildungsverträgen im Corona-Jahr 2020
Die Corona-Krise hat sich deutlich auf dem Ausbildungsmarkt bemerkbar gemacht. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte, sank die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge in der dualen Berufsausbildung im Jahr 2020 auf einen historischen Tiefstand. Insgesamt 465.700 Menschen begannen eine Ausbildung, das sind 9,3 Prozent weniger als im Jahr 2019. Besonders betroffen waren Berufe, die auch stark von der Pandemie betroffen waren.
Inflationsrate im Juli sprunghaft auf 3,8 Prozent gestiegen
Die Inflationsrate ist im Juli sprunghaft angestiegen und auf den höchsten Stand seit Jahrzehnten geklettert - verantwortlich dafür sind aber vor allem Sondereffekte in Zusammenhang mit der Corona-Krise. Im Vergleich zum Vorjahresmonat legten die Verbraucherpreise im Juli um 3,8 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Eine höhere Inflationsrate gab es demnach zuletzt im Dezember 1993 mit 4,3 Prozent.
Bahn: Erste Auswirkungen des GDL-Streiks spürbar
Bahnreisende müssen sich bundesweit auf Zugausfälle und Verspätungen einstellen: Laut Deutscher Bahn waren am frühen Mittwochmorgen bereits "erste Streikauswirkungen spürbar". Der Ersatzfahrplan für Züge im Nah- und Fernverkehr sei angelaufen, sagte ein Konzernsprecher. Seit Mittwochmorgen um 02.00 Uhr hat die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) auch im Personenverkehr zu Streiks aufgerufen. Im Güterverkehr, der schon seit Dienstagabend bestreikt wird, mussten laut dem Sprecher Züge stehenbleiben. Der Streik soll der GDL zufolge bis Freitagmorgen um 02.00 Uhr andauern. Die Bahn bat Reisende, nicht dringend nötige Fahrten zu verschieben. Am Mittwoch und Donnerstag fährt demnach nur ein Viertel der Züge im Fernverkehr. Im Nahverkehr hat die Bahn ein "Mindestfahrplanangebot" erstellt, die Ausfälle sind laut Sprecher je nach Region unterschiedlich. Laut Gewerkschaftschef Weselsky hatten in einer Urabstimmung der GDL 95 Prozent der Teilnehmenden für den Streik gestimmt. Die GDL will dadurch im Tarifstreit mit der Bahn ein neues Angebot erzwingen. Das zuletzt von der Bahn vorgelegte Angebot bezeichnete sie als "nicht verhandelbar". Weselsky gab am Dienstag dem Bahn-Management die Schuld für die Eskalation. "Wer den Arbeitnehmern in die Taschen greifen will und sich selbst schamlos bedient, hat eine Antwort verdient, wie wir sie geben werden", sagte Weselsky. Die Gewerkschaft sei sich ihrer Verantwortung bewusst. Jedoch: Es gebe "keinen günstigen Zeitpunkt" für einen Streik, "nicht mal nachts". Die Bahn kritisierte die Ankündigung der GDL scharf und sprach von einer "unnötigen Eskalation auf dem Rücken der Bahnkunden". "Die GDL-Spitze eskaliert zur Unzeit", erklärte Bahn-Personalvorstand Martin Seiler am Dienstag. Kritik gab es auch an der Kurzfristigkeit der angekündigten Maßnahmen. Die Bahn kündigte wegen des Streiks "besondere Kulanzregelungen" an. Bereits gebuchte Fahrkarten für betroffene Strecken behalten ihre Gültigkeit demnach bis zum 20. August, die Zugbindung entfällt. Auch eine kostenfreie Erstattung der Zugtickets ist möglich. Die Bahn rechnet zudem an den Streiktagen mit einer sehr hohen Auslastung der verbleibenden Züge und wies auf die Maskenpflicht hin. Außerdem richtete sie eine kostenfreie Sonderhotline ein (08000/996633). (C. Fournier--BTZ)
IW: Schäden von bis zu 100 Millionen Euro täglich durch Bahnstreik
Durch den am Dienstag von der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) angekündigten Bahnstreik könnten der deutschen Wirtschaft täglich Schäden von bis zu 100 Millionen Euro entstehen. Dies zeigten Erfahrungswerte aus früheren GDL-Streiks, erklärte das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) am Dienstag. Insbesondere wenn sich die Fahrdienstleiter in größerem Ausmaß am Streik beteiligten, könne die Kostenrechnung weiter ansteigen, warnte das IW.
So wenig Flugreisende an deutschen Flughäfen wie zuletzt 1971 im ersten Halbjahr 2021
Die Nachfrage nach Passagierflügen ist auch im ersten Halbjahr 2021 historisch niedrig geblieben. An deutschen Flughäfen sanken die Passagierzahlen im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 im ersten Halbjahr 2021 um 86 Prozent, wie der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) am Dienstag erklärte. Jedoch zieht die Nachfrage seit dem Sommer demnach wieder deutlich an.
Verbraucherschützer fordern Herstellerabgabe auf zuckrige Getränke
Im Kampf gegen Übergewicht und Fehlernährung wollen Verbraucherschützer die Hersteller besonders zuckerhaltiger Getränke mit einer Abgabe zur Kasse zu bitten - und damit verstärkte Anreize für gesündere Getränke schaffen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) veröffentlichte am Dienstag ein Positionspapier, in dem die Einführung einer Herstellerabgabe gefordert wird, die proportional zum Zuckergehalt der Getränke ansteigt.
Berlin will Gebäude stärker begrünen
Die Berliner Landesregierung will Gebäude stärker begrünen und ändert dazu die Bauordnung. Ein entsprechender Gesetzesentwurf wurde am Dienstag beschlossen, wie der Senat nach seiner Sitzung mitteilte. Der Entwurf sieht vor, dass ab dem 1. Januar 2024 ein Fünftel eines neu zu bebauenden Grundstücks zu begrünen ist.
Deutsche Unternehmen wollen weiter auf globale Lieferketten setzen
Die Corona-Pandemie hat sich massiv auf die internationalen Lieferketten ausgewirkt - dennoch wollen nur wenige deutsche Unternehmen die globale Beschaffung künftig ersetzen und stattdessen neue nationale Lieferketten aufbauen. Wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Münchener Ifo-Instituts für die Konrad-Adenauer-Stiftung hervorgeht, will von 5000 befragten Unternehmen nur jedes zehnte in Zukunft vermehrt auf heimische Lieferketten setzen.
Bayer erleidet erneute Niederlage in US-Glyphosatverfahren
Im Streit um den glyphosathaltigen Unkrautvernichter Roundup hat der Bayer-Konzern in den USA erneut eine juristische Niederlage erlitten. Ein Berufungsgericht im kalifornischen San Francisco bestätigte am Montag ein Urteil aus dem Jahr 2019 zu Gunsten eines Ehepaares, das seine Krebserkrankung auf die jahrelange Nutzung des Mittels zurückführt. Zugleich erhielt das Gericht aber die Reduzierung der Strafzahlung und Entschädigung von zwei Milliarden Dollar (1,7 Milliarden Euro) auf 86,7 Millionen Dollar aufrecht.
Konjunkturerwartungen von Finanzexperten sinken erneut
Die Konjunkturerwartungen von Finanzmarktexpertinnen und -experten in Deutschland haben sich im August weiter verschlechtert. Der Index des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) sank um 22,9 Punkte auf einen neuen Wert von 40,4 Punkten. "Die ZEW-Konjunkturerwartungen gehen zum dritten Mal in Folge zurück", erklärte ZEW-Präsident Achim Wambach am Dienstag. "Dies weist auf zunehmende Risiken für die deutsche Konjunktur hin, wie etwa eine mögliche vierte Covid-Welle ab Herbst oder eine Abschwächung des Wachstums in China."
Lokführer kündigen Streik an - Bahn verringert Fernverkehrsangebot
Bahnreisende müssen sich bundesweit auf Zugausfälle und Verspätungen einstellen: Im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn (DB) hat die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) zu Streiks aufgerufen. Wie GDL-Chef Claus Weselsky in Frankfurt am Main sagte, soll die erste Arbeitskampfmaßnahme am Dienstagabend ab 19.00 Uhr im Güterverkehr beginnen, um 02.00 Uhr am Mittwochmorgen sollen dann Streiks im gesamten Personenverkehr und auch der Infrastruktur folgen. Die Bahn reagierte mit Ersatzfahrplänen und kritisierte die Streiks als "unnötig und völlig überzogen".
GDL ruft zu Streiks bei der Bahn bereits ab Dienstagabend auf
Bahnreisende müssen sich bundesweit auf Zugausfälle und Verspätungen einstellen: Im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn hat die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) zu Streiks aufgerufen. Wie GDL-Chef Claus Weselsky in Frankfurt am Main sagte, soll die erste Arbeitskampfmaßnahme am Dienstagabend ab 19.00 Uhr im Güterverkehr beginnen, um 02.00 Uhr am Mittwochmorgen sollen dann Streiks im gesamten Personenverkehr und auch der Infrastruktur folgen. Die Bahn kritisierte die Streiks als "unnötig und völlig überzogen".
Leichte Erholung beim Inlandstourismus nach Lockerungen von Corona-Regeln
Die Situation der Beherbergungsbetriebe in Deutschland hat sich im Juni leicht gebessert. Insgesamt übernachteten im Juni 30,9 Millionen in- und ausländische Gäste in deutschen Beherbergungsbetrieben, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Dies entspricht einem Plus von 6,1 Prozent im Vorjahresvergleich. Im Juni 2019, vor der Corona-Pandemie, lagen die Übernachtungszahlen jedoch um 39 Prozent höher.
Weselsky bekräftigt Forderungen der Lokführergewerkschaft GDL
Vor der Verkündung des Ergebnisses einer Urabstimmung zu möglichen Streiks bei der Deutschen Bahn hat GDL-Chef Claus Weselsky die Forderungen der Lokführergewerkschaft bekräftigt. "Unsere Menschen haben durchgearbeitet, wie alle anderen", sagte er am Dienstag im Bayerischen Rundfunk. "Deshalb haben sie einen Anspruch auf eine adäquate Lohnerhöhung."
Zahl der Unternehmensinsolvenzen auch im Mai gesunken
Der rückläufige Trend bei der Zahl der Unternehmensinsolvenzen hat sich auch im Mai fortgesetzt. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, meldeten die deutschen Amtsgerichte 1116 beantragte Unternehmensinsolvenzen. Das waren 25,8 Prozent weniger als im Mai 2020.
IW: Vierter Lockdown würde zehn Milliarden Euro kosten
Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat angesichts drohender Milliardenschäden für die Wirtschaft vor einem vierten Corona-Lockdown gewarnt. Obwohl sich weite Teile der Wirtschaft nach Aufhebung wichtiger Corona-Einschränkungen aktuell erholen, liege der Wertschöpfungsverlust in der zweite Jahreshälfte 2021 bei rund 30 Milliarden Euro, wie das IW am Montag erklärte. Ein neuerlicher Lockdown würde diesen Verlust im vierten Quartal um weitere zehn Milliarden Euro steigen lassen.
Samsung-Erbe kommt am Freitag auf Bewährung frei
Der wegen Korruption zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilte Erbe des Elektronikkonzerns Samsung, Lee Jae Yong, kommt auf Bewährung frei. Das Justizministerium in Seoul kündigte dies am Montag für Freitag an. Lee war im Januar ins Gefängnis gegangen. Seitdem hatten sich immer mehr Politiker und Unternehmer für seine Freilassung ausgesprochen.
VW-Kantine in Wolfsburg serviert nach Werksurlaub nur noch Gerichte ohne Fleisch
Veganes Curry statt Currywurst: In der Kantine des Volkswagen Markenhochhauses in Wolfsburg gilt nach dem Werksurlaub ein neuer, ausschließlich vegetarischer und veganer Speiseplan. Rund 150 neue Rezepte habe das VW-Gastronomieteam entwickelt, wie der Konzern am Montag mitteilte. Sie alle seien fleischlos, einzige Ausnahme seien "hin und wieder" auch Gerichte mit Fisch.
Lokführergewerkschaft erwartet über 90 Prozent Zustimmung zum Streik
Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat am Montag die Stimmen ihrer Mitglieder zu möglichen Streiks bei der Deutschen Bahn (DB) ausgezählt. "Wir erwarten über 90 Prozent Zustimmung zum Streik", sagte GDL-Chef Claus Weselsky am Vormittag in Frankfurt am Main. Das Ergebnis der Urabstimmung und weitere Details zu den möglichen Arbeitskampfmaßnamen will Weselsky am Dienstag bekanntgeben.
Lokführergewerkschaft GDL zählt Stimmen zu Arbeitskampf bei der Deutschen Bahn aus
Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat am Montag mit der Auszählung der Mitgliederstimmen zu möglichen Streiks bei der Deutschen Bahn (DB) begonnen. "Wir erwarten über 90 Prozent Zustimmung zum Streik", sagte GDL-Chef Claus Weselsky in Frankfurt am Main. Das Ergebnis der Urabstimmung und weitere Details zu den möglichen Arbeitskampfmaßnamen will Weselsky am Dienstag bekanntgeben.
Vier von fünf Unternehmen in der Elektroindustrie klagen über Materialmangel
Wie viele andere Branchen in Deutschland klagt auch die Elektroindustrie über Materialmangel und Lieferengpässe. Diese bereiteten inzwischen vier von fünf Unternehmen der Branche Schwierigkeiten, teilte am Montag der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) in Frankfurt am Main mit. Im Hoch- und Tiefbau dagegen entspannt sich die Lage einer Ifo-Umfrage zufolge dagegen etwas.
China Telecom kann mit Börsengang in Shanghai mehr als sieben Milliarden Euro einnehmen
Nach dem Rauswurf an der Wall Street will der chinesische Telekommunikationsriese China Telecom den wohl größten Börsengang des Jahres in Shanghai über die Bühne bringen. China Telecom bietet seine Aktien für je 4,53 Yuan an und könnte so 47,1 Milliarden Yuan (6,2 Milliarden Euro) einnehmen, wie aus den am Freitag eingereichten Unterlagen hervorgeht. Die Finanznachrichtenagentur Bloomberg berichtete, China Telecom könne eine Mehrzuteilungsoption ziehen und so sogar umgerechnet über sieben Milliarden Euro einnehmen.
Exporte im Juni wieder über dem Vorkrisenniveau
Deutschlands Exporte sind im Juni weiter gewachsen und lagen erstmals wieder über dem Niveau vor Ausbruch der Corona-Pandemie. Sie kletterten um 1,3 Prozent im Vergleich zum Mai und um 23,6 Prozent im Vergleich zum Juni 2020, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Auch die Importe erreichten wieder Vorkrisenniveau.
Ifo-Umfrage: Materialengpässe auf dem Bau gehen leicht zurück
Die Materialengpässe auf Deutschlands Baustellen gehen einer Ifo-Umfrage zufolge leicht zurück. Im Juli meldeten 48,8 Prozent der Betriebe auf dem Hochbau, ihre Geschäfte hätten unter Lieferverzögerungen bei Vorprodukten gelitten. Im Juni waren es 50,4 Prozent gewesen, wie das Ifo am Montag mitteilte. Im Tiefbau sank die Zahl der betroffenen Unternehmen demnach von 40,5 Prozent auf 33,9 Prozent.
Kommt die Versicherungspflicht gegen mögliches Extremwetter?
Angesichts zunehmender Extremwetterschäden hält der Chef des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (vzbv), Klaus Müller, eine Pflichtversicherung für Hausbesitzer für notwendig - sofern sich künftig nicht deutlich mehr Hausbesitzer freiwillig versichern. Aktuell besäßen 47 Prozent der Hausbesitzer eine Elementarschaden-Versicherung, sagte Müller den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgabe). "Diese freiwillige Quote muss dringend auf mindestens 80 Prozent erhöht werden", forderte er.
Minister Scheuer hofft im Tarifkonflikt der Bahn auf Besonnenheit
Angesichts drohender Streiks bei der Deutschen Bahn hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) die Tarifparteien zur Besonnenheit aufgerufen. "Gerade jetzt brauchen wir ein Miteinander", sagte Scheuer der "Welt am Sonntag" ("WamS"). Die Corona-Zeit habe die Bahn "hart getroffen", betonte er.
Einzelhandel appelliert an Bund und Länder: Kein neuer Corona-Lockdown
Trotz der seit Wochen wieder steigenden Corona-Infektionsraten in Deutschland fordert der Einzelhandel den Verzicht auf neue Lockdowns. Zu den für Dienstag geplanten Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Länderchefs sagte der Hauptgeschäftsführer des Einzelhandelsverbands HDE, Stefan Genth, der Zeitung "Die Welt" (Samstagsausgabe): "Es muss klar sein, dass es keinen Lockdown mit Geschäftsschließungen mehr gibt." Dies würden "viele Geschäfte nicht mehr verkraften".
Bewährungsstrafen für US-Investor und französischen Banker in Russland
In einem Aufsehen erregenden Prozess hat ein russisches Gericht Bewährungsstrafen gegen den US-Investor Michael Calvey und den französischen Banker Philippe Delpal verhängt. Die Richter erlegten Calvey am Freitag eine fünfeinhalbjährige Bewährungsstrafe auf, Delpal erhielt viereinhalb Jahre auf Bewährung. Bewährungsstrafen zwischen dreieinhalb und fünf Jahren erhielten zudem fünf russische Mitarbeiter Calveys und Delpals.
Handelsverband: "Dürfen Bargeld nicht aufs Abstellgleis schieben"
Der Handelsverband Deutschland (HDE) will das Bezahlen mit Scheinen und Münzen nicht abschreiben. "Wir dürfen das Bargeld nicht aufs Abstellgleis schieben", sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth dem Portal t-online. Bargeld werde derzeit oft unter den Generalverdacht von Geldwäsche gestellt und künstlich kriminalisiert. "Da muss mehr Sachlichkeit in die Debatte, das ist völlig unangemessen."
Unternehmen in USA schufen fast eine Million neue Jobs im Juli
Die US-Wirtschaft hat im vergangenen Monat fast eine Million neue Jobs geschaffen und damit wie im Juni schon mehr als erwartet. Besonders viele Neueinstellungen gab es im Juli im Gastgewerbe, im Freizeit- und Unterhaltungssektor sowie im Bildungsbereich, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag mitteilte. Die US-Wirtschaft setzt damit ihre Erholung von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie fort. Die Arbeitslosenquote sank auf 5,4 Prozent.
Reederei Maersk verneunfacht Gewinn im zweiten Quartal
AP Möller-Maersk, die größte Containerschiffsreederei der Welt, profitiert von der aktuell enormen Nachfrage nach Frachtkapazitäten und den gestiegenen Preisen. Im zweiten Quartal von April bis Juni legte der Nettogewinn von Maersk im Vergleich zum Vorjahr um das Neunfache auf 3,7 Milliarden Dollar (3,14 Milliarden Euro) zu, wie der dänische Konzern am Freitag mitteilte. Für fast eine Milliarde Dollar kauft Maersk zwei E-Commerce-Anbieter.