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Schlupflöcher: Europas Banken sind weiter in Steueroasen aktiv
Trotz einer Serie von Enthüllungen über Steueroasen nutzen deutsche und andere europäische Banken weiter solche Schlupflöcher. Das hat eine Untersuchung der Europäischen Beobachtungsstelle zur Steuerpolitik ergeben, die am Montag in Paris und Brüssel veröffentlicht wurde. Zu den Geldinstituten mit einer "relativ hohen Präsenz in Steuerparadiesen" gehört den Autoren zufolge auch die Deutsche Bank.
Studie: Europäische Banken weiter in Steueroasen aktiv
Trotz einer Serie von Enthüllungen über Steueroasen nutzen deutsche und andere europäische Banken weiter solche Schlupflöcher. Das hat eine Untersuchung der unabhängigen Forschungsstelle European Tax Observatory ergeben, die am Montag in Paris und Brüssel veröffentlicht wurde. Zu den Geldinstituten mit einer "relativ hohen Präsenz in Steuerparadiesen" gehört den Autoren zufolge auch die Deutsche Bank.
Stimmung in deutschen Unternehmen deutlich verschlechtert
Die Stimmung in vielen deutschen Unternehmen hat sich wieder deutlich verschlechtert. Das geht aus dem am Montag in Frankfurt am Main veröffentlichten KfW-ifo-Mittelstandsbarometer hervor. Die Verschlechterung betrifft demnach sowohl kleinere und mittelgroße Unternehmen wie auch Großunternehmen.
Rund ein Drittel der Betriebe mit Betriebsarzt bot im August Corona-Impfungen an
Im August hat rund jeder dritte Betrieb mit Betriebsärztin oder Betriebsarzt seinen Beschäftigten Corona-Impfungen angeboten. Wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit am Montag mitteilte, traf dies auf 32 Prozent der entsprechenden Betriebe zu - vier Prozentpunkte mehr als bei der vorangegangenen Befragung im Juni. Zugleich gaben im August vier Prozent der befragten Betriebe an, dass sie ein Impfangebot planen. Im Juni waren es noch elf Prozent gewesen.
Dax-Erweiterung senkt Durchschnitt bei Frauenanteil in Vorständen
Durch die am Freitagabend bekannt gegebene Erweiterung des Deutschen Aktienindex von 30 auf 40 Unternehmen sinkt zugleich der durchschnittliche Frauenanteil in den Vorständen der Dax-Unternehmen. Das geht aus einer am Montag veröffentlichten Analyse der Beratungsfirma Russell Reynolds hervor. Auch der Anteil der Unternehmen mit paritätischer Arbeitnehmer-Mitbestimmung wird demnach mit der Umsetzung der Erweiterung am 20. September geringer.
Rezession: Infektionsgeschehen dämpft Verbraucherstimmung
Die Stimmung der Verbraucher hat sich im September zum zweiten Monat in Folge eingetrübt. Das geht aus dem Konsumbarometer hervor, das der Handelsverband Deutschland (HDE) am Montag in Berlin veröffentlichte. Das Konsumbarometer fiel um fast zwei Punkte. Steigende Infektionszahlen und die stockende Impfkampagne machten sich laut HDE in der Anschaffungsneigung und den Konjunkturerwartungen der Verbraucher bemerkbar.
Weselsky: Bahn will Koalitionsfreiheit der GDL einschränken
Der Chef der Gewerkschaft deutscher Lokomotivführer (GDL), Claus Weselsky, hat weiterführende Verhandlungen mit der Deutschen Bahn ohne ein neues Angebot des Unternehmens ausgeschlossen. Die GDL werde an den Verhandlungstisch zurückkehren, "wenn ein verhandlungsfähiges Angebot kommt", sagte Weselsky im ZDF-"Morgenmagazin" am Montag. Das Unternehmen habe versucht, die Gewerkschaft in ihrer Koalitionsfreiheit einzuschränken. Dies sei jedoch "nichts, was man verhandelt", sagte Weselsky weiter.
Auftragseingang im verarbeitenden Gewerbe im Juli auf Rekordhoch
Die Auftragsbücher im verarbeitenden Gewerbe sind prall gefüllt - die Umsätze entwickeln sich aber angesichts von Lieferengpässen deutlich weniger stark. Wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte, lag der Auftragseingang im verarbeitenden Gewerbe im Juli 3,4 Prozent höher als im Vormonat Juni und erreichte damit den höchsten Stand seit dem Beginn der Zeitreihe im Jahr 1991.
Ersatzfahrplan der Bahn am Streiksonntag weitgehend stabil
Bei der Deutschen Bahn ist am Sonntag ein weiterer Streiktag angelaufen: Nach Angaben des Konzerns startete der Verkehr nach Ersatzfahrplan am Morgen "weitgehend stabil", im Fernverkehr sollten 30 Prozent aller Züge rollen, im Nahverkehr sollten es 40 Prozent sein - mit starken regionalen Unterschieden. Die Bahn ruft dazu auf, Reisen wenn möglich zu verschieben.
GDL setzt Streik fort - Bahn mit einem Angebot im Fernverkehr
Die Lokführergewerkschaft GDL hat ihren Streik am Samstag fortgesetzt. Nach Angaben der Bahn lief der Ersatzverkehr erneut "planmäßig an", jedoch wiederholte das Unternehmen seinen Ratschlag an Fahrgäste, Reisen wenn möglich zu verschieben. Über das Wochenende will die Bahn 30 Prozent der Züge im Fernverkehr anbieten, an den vergangenen Streiktagen waren es 25 Prozent. Im Nahverkehr sind rund 40 Prozent der Züge unterwegs.
DGB-Chef stellt sich im Tarifstreit bei der Bahn gegen die GDL
Der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB), Reiner Hoffmann, hat sich im Tarifstreit bei der Deutschen Bahn erneut gegen die Lokführergewerkschaft GDL gestellt. "Was wir kritisch sehen, ist, dass hier eine Berufsgruppe wie die Lokführer ihre partikularen Interessen gegen das Gesamtinteresse aller anderen Bahn-Beschäftigten durchsetzt", sagte Hoffmann der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe). Die unterschiedlichen Beschäftigten in einem Unternehmen dürften aber "nicht gegeneinander ausgespielt werden".
Deutscher Aktienindex wird um zehn Unternehmen erweitert
Der Deutsche Aktienindex (Dax) wird von 30 auf 40 Unternehmen erweitert - unter den Neulingen sind der Flugzeugbauer Airbus, der Online-Händler Zalando und das Medizintechnikunternehmen Siemens Healthineers. Wie die Deutsche Börse am Freitagabend mitteilte, rücken zudem unter anderem Porsche und Hello Fresh in den deutschen Leitindex auf. Umgesetzt wird die Reform am 20. September.
Unternehmen in den USA schaffen im August viel weniger Jobs als erwartet
Die US-Wirtschaft hat im vergangenen Monat nur 235.000 neue Jobs geschaffen - erwartet worden waren hingegen rund 750.000. Grund sind offenbar die in den vergangenen Wochen stark gestiegenen Corona-Infektionen. Experten führen das auf die rasche Ausbreitung der Delta-Variante, eine fehlende Impfbereitschaft bei vielen Menschen und die Abkehr von anderen Schutzmaßnahmen wie das Maskentragen zurück. Im Juli hatten die US-Unternehmen noch 1,1 Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen.
Zahl der Kurzarbeitenden erstmals seit Beginn der Corona-Krise unter einer Million
Die Zahl der Kurzarbeiterinnen und Kurzarbeiter ist im August erstmals seit Beginn der Corona-Krise unter eine Million gesunken. Sie lag laut einer Schätzung des Münchner Ifo-Instituts bei 688.000. Damit seien im August noch 2,0 Prozent der abhängig Beschäftigten in Kurzarbeit gewesen, nach 3,2 Prozent oder 1,06 Millionen im Juli.
Einigung auf Tarifvertrag beim weltweit größten Kupferproduzenten in Chile
Beim weltweit größten Kupferproduzenten Codelco in Chile ist ein Ende des Mitte August begonnenen Streiks in Sicht. Das staatliche Unternehmen Codelco Andina teilte am Donnerstag mit, es habe sich mit zwei von drei Gewerkschaften auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Die Beschäftigten, die diesen beiden Gewerkschaften angehören, würden die Arbeit zu einem noch zu bestimmenden Zeitpunkt wieder aufnehmen.
Bahn fordert GDL zum Ende der "Blockadehaltung" auf
Nach der gerichtlichen Niederlage der Deutschen Bahn (DB) im Tarifstreit mit der GDL hat der Konzern die Gewerkschaft zum Einlenken gedrängt. In Tarifverhandlungen seien Angebote das übliche Instrumentarium, jedoch seien dies "immer Aktionen der DB gewesen, von der Gegenseite kommt nichts", sagte Bahn-Sprecher Achim Stauß am Freitag im ARD-"Morgenmagazin". Diese "Blockadehaltung" müsse die GDL-Spitze "dringend aufgeben".
Studie der Böckler-Stiftung: Zwölf Euro Mindestlohn würde Wirtschaft ankurbeln
Eine Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung unterstützt die Forderung von SPD und Grünen nach einer Erhöhung des Mindestlohns auf zwölf Euro. Eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns auf diesen Satz helfe der deutschen Wirtschaft, zitiert die "Süddeutschen Zeitung" (Freitagsausgabe) aus der Studie der Böckler-Stiftung. Diese werbe dafür, den Mindestlohn von derzeit 9,60 Euro in drei Stufen bis Ende 2022 auf zwölf Euro zu erhöhen.
Arbeitsgericht lehnt einstweilige Verfügung der Bahn gegen Lokführer-Streik ab
Kein Aufatmen bei Bahn und Kunden: Das Arbeitsgericht in Frankfurt am Main hat am Donnerstagabend den Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen den Lokführer-Streik abgelehnt. Damit kann die Lokführergewerkschaft GDL ihren Arbeitskampf vorerst fortsetzen. Die Deutsche Bahn legte umgehend Berufung gegen die Entscheidung ein. Das Hessische Landesarbeitsgericht kündigte eine Verhandlung in zweiter Instanz für Freitagvormittag um 10.30 Uhr an.
Arbeitsgericht verhandelt über Bahn-Streik der GDL
Im Tarifstreit zwischen der Deutschen Bahn (DB) und der Lokführergewerkschaft GDL hat das Arbeitsgericht Frankfurt am Main am Donnerstagabend über einen Eilantrag der DB gegen den Lokführer-Streik beraten. Die Bahn hofft auf den Erlass einer einstweiligen Verfügung, die den laufenden Streik vorläufig beenden könnte. Mit einer erstinstanzlichen Entscheidung wurde am späten Abend gerechnet - beide Parteien können dann jedoch im Eilverfahren Rechtsmittel einlegen.
Umfrage: Erwerbsätige uneinig bei Impfpflicht am Arbeitsplatz
Die Diskussion über eine mögliche Impfpflicht am Arbeitsplatz spaltet die Arbeitnehmerschaft: In einer aktuellen Umfrage sprachen sich 54 Prozent der Befragten für eine solche Impfpflicht aus, 41 Prozent lehnten diese hingegen ab, wie das Internetportal Indeed am Donnerstag mitteilte. Während sich in Westdeutschland eine Mehrheit für eine Impfpflicht aussprach, lehnten 48 Prozent der Befragten in Ostdeutschland eine solche Regelung ab, lediglich 46 Prozent unterstützten sie.
BGH entscheidet Mitte September über Schadenersatz nach Diesel-Leasing
Der Bundesgerichtshof (BGH) wird in zwei Wochen über möglichen Schadenersatz nach Leasing im Dieselskandal entscheiden. Die Urteilsverkündung sei für den 16. September angesetzt, teilte das Gericht am Donnerstag in Karlsruhe mit. Es geht um eine Klage gegen Audi. (Az. VII ZR 192/20)
Extremwetterereignisse machen 2021 zum teuersten Jahr für Versicherer seit 50 Jahren
Flutkatastrophe und starker Hagel machen das Jahr 2021 voraussichtlich zum teuersten Jahr für die Versicherer von Naturgefahren-Schäden seit mindestens 50 Jahren. "Die versicherten Unwetterschäden an Häusern, Hausrat, Betrieben und Kraftfahrzeugen dürften rund 11,5 Milliarden Euro ausmachen", erklärte der Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Jörg Asmussen, am Donnerstag. "2021 könnte damit das teuerste Naturgefahrenjahr seit Beginn unserer Statistik Anfang der 70er Jahre werden".
WWF fordert mehr Obst und Gemüse "Made in Germany"
Die Ernährungsgewohnheiten der Deutschen verursachen jedes Jahr einen Verbrauch von rund 2,4 Milliarden Kubikmeter Wasser für künstliche Bewässerung - das entspricht dem Volumen des Chiemsees. Insbesondere Obst, Gemüse und Nüsse aus trockenen Anbaugebieten tragen demnach zu dem hohen Wasserverbrauch bei, erklärte die Umweltorganisation WWF am Donnerstag. Die Organisation forderte deshalb von der künftigen Bundesregierung ein Konzept für mehr heimischen Obst- und Gemüseanbau und Nachbesserungen beim Lieferkettengesetz.
Greenpeace-Studie: CO2-Preis allein reicht beim Klimaschutz nicht aus
Die Bepreisung des CO2-Ausstoßes gilt als wichtiges Instrument im Kampf gegen die Erderwärmung. Doch laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) im Auftrag der Umweltschutzorganisation Greenpeace sind daneben weitere Maßnahmen nötig. Der CO2-Preis werde in der politischen Debatte "gefährlich überschätzt und als Ausrede für Nichtstun missbraucht", kritisierte Greenpeace-Chef Martin Kaiser am Donnerstag.
Chinas Behörden rufen elf Startups aus der Fahrdienstbranche zur Ordnung
Die chinesischen Behörden haben den Fahrdienstvermittler Didi und zehn weitere Startups des Sektors zur Ordnung hinsichtlich ihrer Handelspraktiken gerufen. Wie das Verkehrsministerium in Peking am Donnerstag mitteilte, wurden die Firmen aufgerufen, "mehr für eine gesunde Konkurrenz" untereinander zu tun. Sie müssten zudem die "Marktregeln respektieren" und eine ungeordnete Expansion vermeiden.
EuGH-Generalanwalt: Verbot der Doppelbestrafung gilt auch im Wettbewerbsrecht
Geht es nach dem zuständigen Generalanwalt am Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg, gilt das Verbot der Doppelbestrafung auch im Wettbewerbsrecht. Generalanwalt Michal Bobek schlug in seinem Gutachten am Donnerstag eine neue, einheitliche Prüfung für den Schutz dagegen vor. Es ging unter anderem um die Frage eines österreichischen Gerichts zu einem möglichen Zuckerkartell. (Az. C-151/20)
EuGH: Nulltarif-Optionen verstoßen gegen EU-Recht
Sogenannte Nulltarif-Optionen verstoßen gegen die EU-Verordnung über den Zugang zum offenen Internet. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) am Donnerstag auf die Fragen von deutschen Gerichten entschieden, die mit Rechtsstreitigkeiten rund um Tarife von Vodafone und Telekom befasst sind. Bei Nulltarif-Optionen werden bestimmte Apps bevorzugt, weil die Daten für die Nutzung von Partnerdiensten nicht oder nur teilweise auf den Verbrauch angerechnet werden. (Az. C-854/19 u.a.)
Grüne wollen Tarifeinheitsgesetz abschaffen
Der Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Anton Hofreiter, hat die Abschaffung des Tarifeinheitsgesetzes gefordert. Die Regelung verschärfe Tarifkonflikte, wie derzeit bei der Deutschen Bahn zu beobachten sei, sagte Hofreiter dem "Inforadio" vom Rundfunk Berlin-Brandenburg am Donnerstag. "Wenn man die Erfahrung macht, dass ein Gesetz das Gegenteil bewirkt von dem, was man eigentlich wollte, dann sollte man einfach so ein Gesetz aufheben", sagte Hofreiter.
Bahn will Streik der Lokführer gerichtlich stoppen lassen
Im Tarifstreit bei der Bahn eskaliert die Lage: Der Konzern reichte am Donnerstag einen Eilantrag ein, um den Streik der Lokführergewerkschaft GDL gerichtlich abzuwenden. Der Arbeitskampf begann unterdessen in der Nacht im Personenverkehr ungeachtet eines neuen Angebots der Bahn. Die GDL wies dieses als "vergiftet" zurück und warf dem Unternehmen vor, die Gewerkschaft in ihrer Existenz gefährden zu wollen.
Deutsche Bahn will GDL-Streiks gerichtlich stoppen lassen
Die Deutsche Bahn geht gerichtlich gegen den laufenden Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) vor. Das Unternehmen habe am Donnerstag vor dem Arbeitsgericht Frankfurt am Main einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen die Streiks der GDL eingereicht, teilte die Bahn mit. Sie sehe sich "im Interesse ihrer Kunden" dazu in der Pflicht.
Lokführer-Streik geht trotz neuen Angebots der Bahn weiter
Trotz des neuen Angebots der Deutschen Bahn geht der Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) nach Angaben von GDL-Chef Claus Weselsky weiter. "Dieses Angebot kann kein Mensch und vor allem keine Gewerkschaft auf dieser Welt annehmen", sagte Weselsky am Donnerstag im ARD-"Morgenmagazin". Denn das Angebot beinhalte "die Beschränkung des Geltungsbereiches auf den derzeitigen Tarifvertrag", führte er weiter aus.
Bahn-Streik geht trotz neuen Angebots weiter
Trotz eines verbesserten Angebots der Deutschen Bahn (DB) geht der Bahn-Streik weiter. Das bestätigte der Vorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL), Claus Weselsky, am Donnerstag im ARD-"Morgenmagazin". Die GDL hatte das Angebot zunächst geprüft. "Die schlechte Nachricht für die Bahn-Kunden: Der Streik geht weiter", sagte Weselsky. "Dieses Angebot kann kein Mensch und vor allem keine Gewerkschaft auf dieser Welt annehmen", führte er weiter aus.