Vorgestellt
Letzte Nachrichten
Wachsende Sorge wegen Schieflage von chinesischem Immobilienriesen Evergrande
Die Sorge um die wirtschaftlichen Folgen eines möglichen Zusammenbruchs des chinesischen Immobilienriesen Evergrande wächst. Die Preise für Immobilienanteile an der Hongkonger Börse stürzten am Montag ab, Investoren rechneten damit, dass der Konzern die Zinszahlungen auf seine Milliardenschulden bereits in dieser Woche nicht länger bedienen kann. Der Schuldenstand des Unternehmens, einer der größten Immobilienentwickler des Landes, beträgt umgerechnet mehr als 260 Milliarden Euro.
Ifo-Institut: Weitere Schritte für wirksames internationales Steuerabkommen nötig
Die Einigung von 134 Ländern auf eine globale Mindeststeuer gilt als wichtiger Schritt in Richtung wirksamer Besteuerung multinationaler Unternehmen - trotzdem sind nach Einschätzung des Münchener Ifo-Instituts weitere konkrete Schritte nötig. Die Einigung sei "bemerkenswert", es handele sich um eine "Zäsur in der Geschichte der internationalen Steuerkoordination", erklärte Ifo-Präsident Clemens Fuest am Montag. Über entscheidende Details der Reform sei allerdings noch nicht verhandelt worden.
Vergleichsportale: Gaspreise auf Rekordhoch
Die Gaspreise für private Haushalte haben ein Rekordhoch erreicht. Ein Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden zahle aktuell im Schnitt 1516 Euro jährlich für Gas, teilte das Verbraucherportal Check24 am Montag mit - laut Verivox betrugen die Kosten im September im Schnitt 1299 Euro. Das sei so hoch wie seit Juli 2015 nicht mehr, erklärte Verivox.
Vergleichsportal: Gaspreise auf Rekordhoch
Die Gaspreise für private Haushalte haben ein Rekordhoch erreicht. Ein Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden zahle aktuell im Schnitt 1516 Euro jährlich für Gas, teilte das Verbraucherportal Check24 am Montag mit. Grund sind vor allem die stark gestiegenen Einkaufspreise: Der Börsenpreis für Gas liege auf einem Allzeithoch. Von September 2020 bis September 2021 stieg der Preis pro Megawattstunde demnach von 7,99 Euro auf 44,03 Euro, ein Anstieg um 451 Prozent.
Dax eröffnet nach Erweiterung im Minus
Am ersten Handelstag mit dem um zehn Unternehmen erweiterten Deutschen Aktienindex (Dax) hat der Leitindex mit einem Minus von rund 1,94 Prozent eröffnet. Seit Handelsstart am Montag um 9.00 Uhr umfasst der Dax insgesamt 40 gehandelte Unternehmen. Es gelten zukünftig außerdem strengere Vorschriften für die Konzerne, beispielsweise bei den Geschäftszahlen.
Erzeugerpreise im August gestiegen wie seit 1974 nicht mehr
Bei den Erzeugerpreisen zeigt die Entwicklung weiter nach oben. Wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte, stiegen die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte im August so stark wie seit Dezember 1974 nicht mehr, als die Preise im Zusammenhang mit der ersten Ölkrise deutlich zugelegt hatten. Im Vergleich zum Vorjahresmonat August 2020 betrug der Anstieg 12,0 Prozent - vor allem wegen starker Preissteigerungen bei den Energieträgern.
Deutschland: Umsatz im Gastgewerbe im Juli erneut gestiegen
Der Umsatz im Gastgewerbe ist angesichts der zunehmenden Lockerung der Corona-Beschränkungen im Juli weiter gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte, legte der Umsatz gegenüber dem Vormonat Juni kalender- und saisonbereinigt um 20,8 Prozent zu. Damit lag der Umsatz in der Gastronomie- und Beherbergungsbranche aber noch 23,5 Prozent unter dem Niveau des Februars 2020, dem Monat vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland.
Lufthansa beschließt Kapitalerhöhung von 2,14 Milliarden Euro
Die Lufthansa hat eine Kapitalerhöhung von rund 2,14 Milliarden Euro beschlossen. Dies teilte der Luftfahrtkonzern am Sonntagabend in Frankfurt am Main mit. Dafür sollten 597.742.822 neue Aktien ausgegeben werden. Diese sollten einen Bezugspreis von je 3,58 Euro haben.
Bericht: Mafia handelt in Deutschland mit gefälschten Lebensmitteln
Teile der italienischen Mafia handeln einem Bericht zufolge in Deutschland mit gefälschten oder minderwertigen Lebensmitteln. "Für Strukturen der Italienischen Organisierten Kriminalität stellt der Handel mit minderwertigen oder falsch deklarierten Agrarerzeugnissen und Lebensmitteln grundsätzlich ein Betätigungsfeld dar, in dem hohe Gewinne erzielt werden können", zitieren die Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben) aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion. Entdeckungsrisiko und Strafandrohung seien dabei vergleichsweise gering.
Linke: Stromsperren in Haushalten mit Kindern müssen verboten werden
Die Linke fordert einen großzügigeren Umgang mit Menschen, die bei der Strom- oder Gasrechnung in Verzug geraten sind. "Die Corona-Zeit hat gezeigt, dass sich die Zahl der Strom- und Gassperren mit erweiterten Stundungsregelungen spürbar verringern lässt", sagte Linke-Bundesgeschäftsführer Jörg Schindler am Samstag den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND). "Daraus sollte die Bundesregierung lernen und sofort dauerhaft die Voraussetzungen für Sperrungen verschärfen."
Handwerksverband meldet steigende Zahl von Ausbildungsverträgen
Im Handwerk ist die Zahl der Ausbildungsverträge nach dem Einbruch im Corona-Jahr 2020 wieder gestiegen. "Der Trend ist positiv, auch wenn wir das Vorkrisenniveau von 2019 noch nicht wieder erreicht haben", sagte der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Hans Peter Wollseifer, der "Rheinischen Post" vom Samstag. "Stand Ende August gibt es 4,2 Prozent mehr Neuverträge als im Corona-Jahr 2020."
UNO: Fast zwei Millionen arbeitsbedingte Todesfälle jährlich
Durch arbeitsbedingte Krankheiten und Verletzungen sterben nach Einschätzung der Vereinten Nationen jährlich fast zwei Millionen Menschen. Einer der Hauptgründe dafür sind überlange Arbeitstage, besonders betroffen sind Beschäftigte in Südostasien sowie über 54-Jährige, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) am Freitag mitteilten. Die gemeinsame Untersuchung bezieht sich auf die Jahre 2000 bis 2016.
Britischer Einzelhandel blickt auf düsteren Herbst
Großbritanniens Einzelhändlern droht ein düsterer Herbst mit Lieferschwierigkeiten angesichts der Probleme mit dem Brexit und der Corona-Pandemie. Viele Geschäfte könnten Probleme bekommen, vor der anstehenden Weihnachtssaison ihre Regale zu füllen, wie am Freitag veröffentlichte Daten der nationalen Statistikbehörde zeigen. Demnach hatten im August 6,5 Prozent der Firmen des Einzelhandels Probleme, ausreichend Rohstoffe, Güter und Dienstleistungen heranzuschaffen.
Macron würdigt 40 Jahre Hochgeschwindigkeitszug TGV
Damals waren sie orange, kantig und fuhren 260 km/h: ein Beispiel für den "französischen Genius", so hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron den seit 40 Jahren betriebenen Hochgeschwindigkeitszug TGV beschrieben. Die nächste Generation, von der am Freitag in Paris ein Modell vorgestellt wurde, wird nach Angaben der SNCF bequemer und ökologischer, allerdings nicht schneller sein als die heutigen Züge mit 320 km/h.
Verbraucherschützer kritisieren "Verschleppungstaktik" bei Banken nach BGH-Urteil
Die Verbraucherzentrale Sachsen hat Banken und Sparkassen eine "Verschleppungstaktik" bei der Umsetzung des höchstrichterlichen Urteils zu unzulässigen Bankentgelten vom April vorgeworfen. Auf eine Umfrage der Verbraucherzentrale bei 43 regionalen und überregionalen Instituten blieben Antworten entweder unkonkret oder ganz aus, wie sie am Freitag mitteilte. Nur 27 Kreditinstitute reagierten überhaupt auf die Anfrage.
Ifo-Studie: Homeoffice-Angebot in Stellenanzeigen hat sich seit 2019 verdreifacht
Der Anteil von Online-Stellenausschreibungen mit einer Option auf Homeoffice ist einer Studie zufolge zwischen 2019 und 2021 auf zwölf Prozent gestiegen. Der Wert habe sich damit im Vergleich zu 2019 mehr als verdreifacht, teilte das Ifo-Institut in München am Freitag mit. Ausgewertet wurden zusammen mit der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) 35 Millionen Stellenanzeigen im Zeitraum von Januar 2014 bis März 2021.
Neues Gesetz schreibt Emissionsminderung im Verkehr vor
Anbieter von Kraftstoffen müssen den CO2-Ausstoß im Verkehr durch Benzin und Diesel bis 2030 schrittweise um 25 Prozent verringern. Das schreibt das neue Gesetz zur Treibhausgas-Minderungsquote vor, das am Freitag vom Bundesrat abschließend gebilligt wurde. Unterstützt werden sollen damit auch der Ausbau der Elektromobilität sowie der Einsatz von grünem Wasserstoff und fortschrittlichen Biokraftstoffen.
Vorstöße für Schutz vor überhöhten Mieten im Bundesrat
Mit zwei Vorstößen rot-grün beziehungsweise rot-rot-grün-regierter Länder zum Schutz vor überhöhten Mieten hat der Bundesrat am Freitag seine letzte Sitzung vor der Bundestagswahl eröffnet. Ein Gesetzentwurf Hamburgs sieht vor, bei der Vermietung von möbliertem Wohnraum eine transparente Ausweisung von Miete und Möblierungszuschlag vorzuschreiben und zudem die Höhe des Zuschlags zu begrenzen.
Studie: Viele Berufsgruppen würden von zwölf Euro Mindestlohn profitieren
Von einer Erhöhung des Mindestlohns auf zwölf Euro pro Stunde würden laut einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung Menschen aus den verschiedensten Berufsgruppen profitieren. Mehr Geld für ihre Arbeit könnten etwa Beschäftigte in Arztpraxen, Anwaltskanzleien und Büroangestellte erwarten. Beschäftigte in kleineren Betrieben ohne Tarifbindung zählen demnach ebenfalls zu den Hauptbegünstigten.
Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe erreicht im Juli neuen Höchststand
Der Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe hat im Juli einen neuen Höchststand erreicht. Auch die Reichweite des Auftragsbestands lag im Juli auf Rekordniveau, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte: 7,2 Monate müssten die Betriebe demnach bei gleichbleibendem Umsatz ohne neue Auftragseingänge theoretisch produzieren, um die vorhandenen Aufträge abzuarbeiten.
Hamburg startet Bundesratsinitiative zu Nachbesserungen bei Mietpreisbremse
Der rot-grüne Hamburger Senat fordert Nachbesserungen bei der sogenannten Mietpreisbremse und startet dazu eine Bundesratsinitiative. "Um Mieterinnen und Mieter auf angespannten Wohnungsmärkten noch besser zu schützen, wollen wir einige Regeln nachschärfen", sagte die Senatorin für Justiz und Verbraucherschutz, Anna Gallina (Grüne), dem "Handelsblatt" vom Freitag. Regelungsbedarf sieht der Senat für möblierte Wohnungen und Kurzzeitvermietungen.
DIW-Chef Fratzscher hält Inflations-Sorgen für unbegründet
Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hält die Sorgen angesichts steigender Inflationsraten für unbegründet. "Der Anstieg der Inflation im zweiten Halbjahr 2021 wird nicht von langer Dauer sein, sondern in den kommenden zwei Jahren wieder auf das gewünschte Niveau zurückgehen", sagte Fratzscher der "Augsburger Allgemeinen" (Freitagsausgabe).
IWF-Chefin wegen China-Bericht unter Druck
IWF-Chefin Kristalina Georgieva ist unter Druck geraten, weil sie in ihrer Zeit bei der Weltbank die Schönung eines Berichts zum Geschäftsklima in China veranlasst haben soll. Ein am Donnerstag bekannt gewordenes Gutachten der Anwaltskanzlei WilmerHale deckt Unregelmäßigkeiten im von der Weltbank veröffentlichten Lagebericht "Doing Business" auf.
IG Metall ruft für Freitag zu Warnstreiks und Kundgebungen bei Airbus auf
Einigung im Tarifstreit von GDL und Bahn ist gelungen
Fahrgäste der Deutschen Bahn können aufatmen: Im Tarifstreit zwischen der Deutschen Bahn und der Lokführergewerkschaft GDL ist eine Einigung gelungen. GDL-Chef Claus Weselsky sprach am Donnerstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bahn-Vorstand Martin Seiler in Berlin von einem "guten Kompromiss". Seiler sagte, er sei "froh, mitteilen zu können", dass die Verhandlungen nun hätten abgeschlossen werden können. In dem Tarifstreit hatte es mehrere Streikrunden gegeben. Beide Seiten einigten sich den Angaben zufolge unter anderem auf eine Lohnerhöhung von 1,5 Prozent in diesem sowie 1,8 Prozent im kommenden Jahr. Zudem soll es eine Corona-Prämie von bis zu 600 Euro noch in diesem Jahr geben, im kommenden Jahr kommen weitere 400 Euro dazu. Der Geltungsbereich des Tarifvertrages erfasst demnach zudem alle Eisenbahner in den DB-Unternehmen. In dem Streit hatte die GDL ihren Forderungen mit mehreren Streikrunden Nachdruck verliehen. Nun gelang eine Einigung auch unter Mithilfe der Bundesländer Niedersachsen und Schleswig-Holstein - auch deren Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) und Daniel Günther (CDU) nahmen an der Pressekonferenz teil. Bahn und GDL dankten den Politikern für deren Vermittlung. (D. Meier--BTZ)
Supermarktkette Marks&Spencer schließt Filialen in Frankreich wegen Lieferproblemen
Die britische Supermarktkette Marks&Spencer will wegen Lieferschwierigkeiten aus dem Mutterland mehr als die Hälfte ihrer Filialen in Frankreich schließen. Betroffen seien elf der insgesamt 20 Läden, erklärte der Lebensmittel- und Textilkonzern am Donnerstag. Der "langwierige und komplexe Exportprozess" nach dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU schränke das Angebot "signifikant" ein.
BGH bestätigt: Thermofenster an sich begründet keinen Schadenersatzanspruch
Das Einbauen eines sogenannten Thermofensters in ein Auto ist für sich genommen nicht sittenwidrig. Mercedes-Käufer, deren Dieselfahrzeuge keinem Rückruf durch das Kraftfahrtbundesamt unterliegen, bekommen keinen Schadenersatz wegen des Thermofensters, urteilte der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Donnerstag in vier Fällen. Für eine sittenwidrige Schädigung müssten weitere Punkte hinzukommen. (Az. VII ZR 190/20 u.a.)
Umwelthilfe (DUH) geht weiter gegen Pipeline Nord Stream 2 vor
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) geht weiter juristisch gegen die Inbetriebnahme der umstrittenen Ostseepipeline Nord Stream 2 vor. Wie die Umweltorganisation am Donnerstag mitteilte, legte sie Einspruch gegen die Entscheidung des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) ein, die Bau- und Betriebsgenehmigung von Nord Stream 2 nicht erneut zu überprüfen. Bereits im Juni hatte die DUH unter Verweis auf das Klimaurteil des Bundesverfassungsgerichts eine erneute Überprüfung des Projekts beantragt.
Umfrage: Mittelständische Unternehmen klagen über fehlende Digitalkompetenz
Viele mittelständische Unternehmen in Deutschland können mit ihren Mitarbeitern ihren Bedarf an digitaler Kompetenz nicht abdecken. Ein Drittel der mittelständischen Unternehmen steht laut einer aktuellen Umfrage vor diesem Problem, wie die Förderbank KfW am Donnerstag mitteilte. Grundlegende Digitalkompetenzen sind demnach in über 80 Prozent der Betriebe unabdingbar, ein Viertel der Unternehmen hat darüber hinaus Bedarf an fortgeschrittenen Digitalkompetenzen. Die Corona-Pandemie behinderte jedoch die Weiterbildungsmaßnahmen vieler Unternehmen.
Umfrage: Große Wissenslücken bei praktischem Finanzwissen
Wenn es um Geld und Finanzen geht, verfügen Menschen in Deutschland laut eigener Einschätzung nur über wenig praktisches Wissen. Auf einer Skala zur Bewertung ihres Finanzwissens mit maximal 12,5 Punkten erreichten mehr als die Hälfte der Befragten maximal sechs Punkte, wie die Finanztip Stiftung am Donnerstag erklärte. Besonders groß waren demnach die Wissenslücken bei jungen Menschen, Geringverdienern und bei Frauen.
Bewegung im Tarifstreit von GDL und Deutscher Bahn
In den Tarifkonflikt zwischen der Lokführergewerkschaft GDL und der Deutschen Bahn ist offenbar Bewegung gekommen. Beide Seiten luden für den Donnerstagvormittag zu einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin ein. In den vergangenen Tagen hätten "intensive Gespräche stattgefunden", um in der Tarifrunde gemeinsame Lösungen zu finden, hieß es. Über den aktuellen Stand solle nun informiert werden. An der gemeinsamen Pressekonferenz nehmen demnach Bahn-Personalvorstand Martin Seiler sowie GDL-Chef Claus Weselsky teil. Auch die Ministerpräsidenten der Länder Niedersachsen und Schleswig-Holstein, Stephan Weil (SPD) und Daniel Günther (CDU) werden laut Bahn und GDL anwesend sein. Die Pressekonferenz findet in der Vertretung der beiden Bundesländer beim Bund statt. Nach mehreren Streikrunden hatte die Bahn der GDL am Wochenende ein neues Angebot vorgelegt, das die Gewerkschaft in den Tagen danach prüfte. In dem Tarifstreit geht es neben Lohn-Fragen auch um den Status der GDL in dem Unternehmen. (L. Brown--BTZ)
Lebenshaltungskosten in der Schweiz im europäischen Vergleich am höchsten
Bei Urlauben und längeren Aufenthalten im Ausland empfiehlt sich ein Blick auf die dortigen Lebenshaltungskosten - denn diese unterscheiden sich im europäischen Vergleich teils erheblich voneinander: Nach Angaben des Statistischen Bundesamts vom Donnerstag war die Lebenshaltung zuletzt in der Schweiz am höchsten - das Preisniveau lag dort im Juli um 51 Prozent höher als in Deutschland.