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Anlage im Emsland produziert klimaneutrales Kerosin für die Lufthansa
Mit klimaneutralem Kerosin soll der Luftverkehr umweltfreundlich werden: Im niedersächsischen Werlte ist am Montag eine Anlage zur Herstellung von CO2-neutralem Flugzeugtreibstoff eröffnet worden. "Damit Deutschland bis 2045 Klimaneutralität erreicht, muss auch der Luftverkehr seinen Beitrag leisten", erklärte Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) zur Eröffnung. In der Herstellung von CO2-neutralem Kerosin sieht die Umweltministerin zudem große wirtschaftliche Chancen für Deutschland.
Erste Anlage zur Herstellung von CO2-neutralem Kerosin im Emsland eröffnet
Es ist die erste Anlage dieser Art weltweit: Im niedersächsischen Werlte ist am Montag eine Anlage zur Herstellung von CO2-neutralem Kerosin eröffnet worden. "Damit Deutschland bis 2045 Klimaneutralität erreicht, muss auch der Luftverkehr seinen Beitrag leisten", erklärte Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) anlässlich der Eröffnung. In der Herstellung von CO2-neutralem Kerosin sieht die Umweltministerin auch große wirtschaftliche Chancen für Deutschland.
Chinesischer Immobilienkonzern Evergrande setzt Handel an Hongkonger Börse aus
Der hochverschuldete chinesische Immobilienkonzern Evergrande hat den Handel mit seinen Aktien an der Hongkonger Börse am Montag ausgesetzt und die Bekanntgabe eines "wichtigen Geschäfts" angekündigt. Berichten zufolge will das Hongkonger Immobilienunternehmen Hopson Development Holdings 51 Prozent der Anteile an der Hausverwaltungssparte von Evergrande übernehmen. Auch der Handel mit Hopson-Aktien wurde am Montag mit derselben Begründung wie bei Evergrande ausgesetzt.
Arbeitsmarktforscher rechnen mit anhaltender Erholung im kommenden Jahr
Die Forscher des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) rechnen im kommenden Jahr mit einer weiteren Erholung der Wirtschaftsleistung und des Arbeitsmarkts. "Nachdem sich die Erholung im vierten Quartal 2021 abschwächt, wird die deutsche Wirtschaft 2022 wieder stärker wachsen", erklärte IAB-Forschungsbereichsleiter Enzo Weber am Montag. Insgesamt erwarten die Forscher für das Jahr 2021 ein reales Wirtschaftswachstum von 2,2 Prozent, für 2022 ein Wachstum von 3,8 Prozent.
Handelsverband: Steigende Preiserwartung dämpft Verbraucherstimmung
Die Stimmung der Verbraucherinnen und Verbraucher hat sich erneut eingetrübt. Das Konsumbarometer des Handelsverbands Deutschland (HDE) verschlechterte sich im Oktober bereits den dritten Monat in Folge, wie der HDE am Montag mitteilte. Allerdings sank der Index nur geringfügig auf 98,01 Punkte nach 98,29 Zählern im Vormonat. Die negative Entwicklung der Verbraucherstimmung habe an Dynamik verloren, erklärte der HDE.
Chinesischer Immobilienkonzern Evergrande setzt Aktienhandel an Hongkonger Börse aus
Der hochverschuldete chinesische Immobilienkonzern Evergrande hat am Montag den Handel mit seinen Aktien an der Hongkonger Börse ohne Angabe von Gründen ausgesetzt. "Der Handel mit den Aktien der China Evergrande Group wird eingestellt", hieß es in einer Mitteilung des Unternehmens an die Börse. Evergrande hat durch eine auf Pump finanzierte aggressive Expansion der vergangenen Jahre einen Schuldenberg von umgerechnet rund 260 Milliarden Euro angehäuft.
Fleisch an Frischtheken meistens aus niedrigen Tierschutz-Kategorien
Fleisch an den Frischtheken von Supermärkten stammt in der Regel aus wenig artgerechter Tierhaltung. Das geht laut einer Vorabmitteilung des Senders RBB vom Sonntag zu seinem Verbrauchermagazin "Super.Markt" aus Abfragen der Umweltschutzorganisation Greenpeace hervor. Aktuelle Überprüfungen bestätigten demnach weitgehend Untersuchungsergebnisse aus dem Vorjahr.
Panama befürchtet schweren Schaden durch angekündigte "Pandora Papers"
Panama hat Angst vor einer für Sonntag geplanten Veröffentlichung eines internationalen Journalistenverbundes zur weltweiten Steuervermeidung. "Der Schaden könnte nicht zu verwinden sein", heißt es in einem Schreiben der panamaischen Regierung an das International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ), das Medien in Panama veröffentlichten. Die Organisation hatte auf Twitter für Sonntag (18.30 Uhr MESZ) seine "bisher umfangreichste Enthüllung von Finanzgeheimnissen" angekündigt.
Toilettenpapier könnte im Winter deutlich teurer werden
Toilettenpapier könnte im Winter deutlich teurer werden. Laut einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" will der schwedische Konzern Essity, zu dem die Marken Zewa und Tempo gehören, in Preisverhandlungen mit dem Einzelhandel einen Aufschlag von mindestens fünf Prozent durchsetzen. Es gilt als wahrscheinlich, dass der Handel dies an die Kunden weitergeben würde.
Lufthansa fordert eine Impfpflicht für gesamtes Flugpersonal
Die Lufthansa hat sich für eine Corona-Impfpflicht für Flugpersonal in Deutschland ausgesprochen. "Als weltweit operierende Airline befürworten wir eine verpflichtende Impfung für unsere Crews und brauchen darüber hinaus eine Möglichkeit zur Erfassung der Impfdaten", sagte Lufthansa-Vorstand Detlef Kayser der "Bild am Sonntag". Als Begründung teilte die Lufthansa mit, dass mit Hongkong gerade das erste internationale Flugziel eine Impfung für Piloten und Flugbegleiter vorgeschrieben habe.
Stundenlohn unter zwölf Euro im Osten deutlich häufiger als im Westen
Stundenlöhne von weniger als zwölf Euro sind in den ostdeutschen Bundesländern deutlich häufiger als im Westen. Im Frühjahr 2018 verdienten in den fünf Ost-Flächenländern im Durchschnitt 36,8 Prozent der Beschäftigten weniger als zwölf Euro, im Westen inklusive Berlin waren es 25,4 Prozent. Das geht aus Daten hervor, die von der Linksfraktion beim Statistischen Bundesamt abgefragt wurden und am Samstag der Nachrichtenagentur AFP vorlagen.
Britische Armee wird ab Montag für Treibstofflieferungen eingesetzt
Die britische Armee wird ab kommenden Montag zur Belieferung der Tankstellen mit Treibstoff eingesetzt. Fast 200 Soldaten würden dafür bereit gestellt, die Hälfte davon als Fahrer, erklärte die Regierung am Freitagabend. Damit solle "der Druck von den Tankstellen genommen" und der Mangel an Lastwagenfahrern ausgeglichen werden.
Sánchez schlägt gemeinsamen Gaseinkauf der EU-Staaten vor
Angesichts steigender Gaspreise hat der spanische Regierungschef Pedro Sánchez der EU vorgeschlagen, gemeinsam als Block mit den Lieferanten zu verhandeln. Ein gemeinsamer Einkauf und eine "strategische Gasreserve in Europa" könnten die Verhandlungsmacht aller EU-Staaten verbessern, sagte Sánchez am Freitag auf einem Wirtschaftsforum in Pontevedra im Nordwesten Spaniens. Die steigenden Energiepreise seien ein EU-weites Problem.
Längstes Unterseekabel der Welt zwischen Großbritannien und Norwegen in Betrieb genommen
Das längste Unterseekabel der Welt verbindet seit Freitag Großbritannien mit Norwegen. Der britische Energieversorger National Grid erklärte, dass das Kabel am Freitag in Betrieb genommen werde. "Großbritannien und Norwegen können nun erstmals Strom aus erneuerbaren Energien austauschen", erklärte das Unternehmen weiter. Dies sei ein "Meilenstein" auf dem Weg Großbritanniens zur Klimaneutralität.
Uniper verkauft Anteile an letztem Braunkohlekraftwerk in europäischem Portfolio
Der Energiekonzern Uniper hat die Anteile am letzten Braunkohlekraftwerk in seinem europäischen Portfolio verkauft. Die Beteiligung in Höhe von rund 58 Prozent geht an Saale Energie, ein Tochterunternehmen des tschechischen Energiekonzerns EPH, wie Uniper am Freitag mitteilte. Die Veräußerung des Braunkohlekraftwerks Schkopau bei Halle an der Saale folge "der strategischen Vorgabe des Unternehmens, den Ausstieg aus der Kohleverstromung nach Kräften zu beschleunigen und in Europa bis 2035 klimaneutral zu werden".
Venezuela streicht wegen Inflation sechs Nullen aus seiner Währung
Venezuela gibt ab Freitag neue Geldscheine aus, mit denen angesichts der Hyperinflation und der schweren Wirtschaftskrise sechs Nullen aus der nationalen Währung Bolívar gestrichen werden. Alle Summen werden laut der Zentralbank des Landes durch eine Million geteilt. Es ist bereits die dritte derartige Reform in dem südamerikanischen Land binnen 13 Jahren.
3G-Regel in Fernzügen kommt vorerst nicht
In Fernzügen in Deutschland wird es voraussichtlich keine 3G-Regel geben. Eine solche Vorschrift, die nur noch Geimpften, Genesenen und Getesteten die Fahrt mit Fernzügen erlauben würde, sei "weder rechtlich möglich noch praktikabel", teilte das Bundesverkehrsministerium am Freitag mit. Zu dieser Feststellung seien die beteiligten Ressorts innerhalb der Bundesregierung "übereinstimmend" gekommen.
Bremen durch Corona-Pandemie am stärksten von Unternehmensinsolvenzen betroffen
In Bremen haben aufgrund der Corona-Pandemie besonders viele Unternehmen Insolvenz anmelden müssen. Im Jahr 2020 beantragten dort monatlich im Schnitt 8,3 von 10.000 Unternehmen die Insolvenz, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Bremen war außerdem das einzige Bundesland, in dem 2020 trotz Aussetzung der Insolvenzantragspflicht mehr Insolvenzanträge gestellt wurden als im Vorkrisenjahr 2019.
In Großbritannien fehlen auch 15.000 Metzger - Sorge um den Weihnachtsbraten
In Großbritannien will die Regierung wegen des Treibstoffmangels nicht nur die Visavergabe für Lkw-Fahrer vorübergehend erleichtern - auch bis zu 1000 ausländische Arbeitskräfte für die Fleischindustrie sollen noch vor Weihnachten ein Visum bekommen. Wie die "Times" am Freitag unter Berufung auf den Verband der fleischverarbeitenden Industrie berichtete, fehlen 15.000 Beschäftigte in der Branche, und die Sorge wächst, dass es zu Weihnachten zu wenig bratfertige Truthähne und Schinken geben wird.
Deutsche Bahn erhöht Preise im Fernverkehr um 1,9 Prozent
Die Deutsche Bahn (DB) erhöht ihre Preise im Fernverkehr: Sie steigen zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember um durchschnittlich 1,9 Prozent, wie der Konzern am Freitag mitteilte. Die Preissteigerungen lägen "deutlich" unter der Inflationsrate von aktuell 4,1 Prozent, betonte die Bahn.
Beschäftigte von United Airlines lassen sich angesichts drohender Kündigung impfen
Wer sich nicht impfen lässt, muss gehen: Angesichts einer drohenden Kündigung entscheiden sich offenbar viele Beschäftigte der US-Fluggesellschaft United Airlines doch für eine Corona-Schutzimpfung. Das Unternehmen teilte am Donnerstag mit, es werde weniger Angestellte entlassen als bisher angekündigt - die Zahl sinke von 593 auf 320.
Paris: Frankreich will seine Energiepreise bis zum April deckeln
Frankreich will die Preise für Strom und Gas bis April deckeln. "Es wird keine weitere Erhöhung des Gaspreises mehr geben", kündigte Premierminister Jean Castex am Donnerstagabend auf dem Sender TF1 an. Der Gaspreis ist seit Januar um 57 Prozent angestiegen. Die Anbieter, die das Gas unter dem Einkaufspreis abgeben müssten, bekämen staatliche Hilfen, versicherte Castex.
Unternehmen sparen durch Wegfall von Dienstreisen Milliarden
Die Unternehmen in Deutschland haben wegen des Wegfalls von Dienstreisen während der Corona-Pandemie im Krisenjahr 2020 rund elf Milliarden Euro gespart. Das geht aus einer Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, aus der die "Rheinische Post" am Freitag zitierte. "Die meisten Unternehmen führen seit Beginn der Corona-Pandemie deutlich weniger Dienstreisen durch als vorher. Stattdessen finden viele Meetings virtuell statt", heißt es demnach.
Umsatz im Einzelhandel im August 2021 ist nur leicht gestiegen
Deutschlands Einzelhändler haben im August wieder etwas mehr Umsatz gemacht. Der Wert stieg im Vergleich zum Juli preisbereinigt um 1,1 Prozent, im Vergleich zum August 2020 um 0,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Der im August erzielte Umsatz lag auch weiterhin über dem Vorkrisenniveau, und zwar um 0,6 Prozent. Das gilt auch für den Modehandel.
Strom- und Gaspreise für Haushalte um fünf Prozent gestiegen
Die privaten Haushalte in Deutschland mussten im ersten Halbjahr fast fünf Prozent mehr für Strom und Gas bezahlen. Strom kostete im Durchschnitt 32,62 Cent je Kilowattstunde, Erdgas 6,41 Cent je Kilowattstunde - beide Preise stiegen damit im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2020 um 4,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Hauptgrund war demnach, dass die in der Corona-Krise gesenkte Mehrwertsteuer wieder auf 19 Prozent angehoben wurde.
Expo 2020 in Dubai von Kronprinz eröffnet
Mit einer extravaganten Show ist in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten die Weltausstellung Expo eröffnet worden. "Die ganze Welt versammelt sich in den Vereinigten Arabischen Emiraten, um gemeinsam mit dem Segen Allahs die Expo 2020 Dubai zu eröffnen", sagte Kronprinz Scheich Hamdan bin Mohammed bin Raschid Al Maktum bei seiner Rede am Donnerstagabend. Die internationale Messe war im vergangenen Jahr wegen der Corona-Pandemie verschoben worden und trägt daher weiter den Titel Expo 2020.
Inflation im September erreicht voraussichtlich 4,1 Prozent
Die Verbraucherpreise in Deutschland haben den höchsten Stand seit 28 Jahren erreicht: Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte, erreicht die Inflation im September voraussichtlich 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Damit liegt die Teuerung auf dem höchsten Stand seit Dezember 1993 und überspringt auch erstmals seitdem die Vier-Prozent-Marke.
Britisches Corona-Hilfsprogramm für Arbeitsplätze läuft aus
In Großbritannien sind am Donnerstag wichtige staatliche Corona-Hilfen zum Arbeitsplatzerhalt ausgelaufen - Experten befürchten nun einen Anstieg der Arbeitslosigkeit. Das Programm, das dem deutschen Kurzarbeitergeld ähnelt, hatte sich die konservative Regierung unter Boris Johnson fast 70 Milliarden Pfund (82 Milliarden Euro) kosten lassen. Damit wurde ein Großteil der Löhne vieler freigestellter Arbeitnehmer übernommen und damit die offizielle Arbeitslosenquote niedrig gehalten.
Opel stoppt wegen Chipmangels Produktion in Eisenach bis Jahresende
Der Autohersteller Opel stoppt wegen des weltweiten Chipmangels die Produktion im Werk in Eisenach bis Jahresende. Die Produktion werde ab kommender Woche ruhen, bestätigte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag einen Bericht der "Automobilwoche". Anfang 2022 solle sie wieder anlaufen, sofern die Lieferketten dies zuließen. Für die Beschäftigten sei Kurzarbeit vorgesehen.
Chinas Zentralbank drängt Banken zur Stabilisierung des Immobiliensektors
Angesichts der schweren Schieflage des chinesischen Immobilienkonzerns Evergrande hat die Zentralbank die Banken des Landes zur Stabilisierung des Immobiliensektors gedrängt. "Häuser sind zum Wohnen da - nicht zum Spekulieren", betonte die chinesische Notenbank nach einem Treffen am Mittwoch. Der Finanzsektor des Landes müsse die Ziele einer Stabilisierung der Grundstücks- und Häuserpreise verfolgen und darauf dringen, dass Immobilien nicht als "kurzfristiger Wirtschaftsimpuls" dienten.
H&M kann Quartalsgewinn fast verdreifachen
Die schwedische Textilkette H&M hat ihren Gewinn im zurückliegenden Quartal fast verdreifacht und damit ihr Vorkrisenniveau noch übertroffen. Das Unternehmen erzielte nach Angaben vom Donnerstag im dritten Quartal, das bei H&M von Juni bis August läuft, einen Nettogewinn von 4,69 Milliarden Kronen (rund 459 Millionen Euro). Im Vorjahreszeitraum waren es 1,8 Milliarden Kronen gewesen.
Lage am Arbeitsmarkt entwickelt sich weiter positiv
Die Lage am deutschen Arbeitsmarkt entwickelt sich weiter positiv. "Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung nehmen kräftig ab", erklärte der Vorstand Regionen der Bundesagentur für Arbeit (BA), Daniel Terzenbach, am Donnerstag. Die Arbeitslosenzahl ging im September gegenüber dem Vormonat um 114.000 auf insgesamt 2,465 Millionen zurück, die Arbeitslosenquote sank damit um 0,2 Prozentpunkte auf 5,4 Prozent.