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US-Verkehrsminister: Lieferkettenprobleme wohl noch bis 2022
Die Beeinträchtigungen der globalen Lieferketten werden nach Einschätzung von US-Verkehrsminister Pete Buttigieg bis ins kommende Jahr hinein andauern. Der Minister betonte am Wochenende in mehreren politischen Talkshows, die Regierung von Präsident Joe Biden tue alles, um die Häfen sowie den Transport auf Schienen und Straßen zu entlasten. Dabei würden "all unsere Optionen neu bewertet".
Verbraucherzentrale: Heizkostenanstieg von mehr als 200 Euro im Jahresvergleich
Deutsche Verbraucher müssen wegen steigender Gaspreise mit deutlich höheren Heizkosten rechnen. Aufs Gesamtjahr 2021 gerechnet zahlt ein typischer Familienhaushalt in einem 120 Quadratmeter großen Einfamilienhaus voraussichtlich 1260 Euro für Heizung und Warmwasser; im vergangenen Jahr waren es noch 990 Euro, wie aus einer Beispielrechnung des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) für die "Welt am Sonntag" hervorgeht.
Handelsverband lehnt 2G- oder 3G-Beschränkungen strikt ab
Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat bundesweite Corona-Zugangsbeschränkungen für Geschäfte abgelehnt. Gerade in Läden mit hohen Kundenfrequenzen wie dem Lebensmittelhandel, bei Möbel- oder Bekleidungsgeschäften ergebe eine 3G- oder 2G-Regelung keinen Sinn, sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstagsausgaben). "Die Kontrolle der Impfpässe und der Tests würde bei diesen Branchen zu langen Schlangen vor den Geschäften führen."
Italiens neue Airline ITA gestartet
Vom Flughafen Mailand ist am Freitag die erste Maschine der neuen italienischen Fluggesellschaft ITA gestartet. Sie flog nach Bari im Süden des Landes, nur wenige Stunden nach der letzten Landung der Alitalia in Rom. Die neue ist weitgehend die alte Airline - allerdings mit dem Vorteil, dass sie von Schulden befreit ist und vom Staat eine neue Kapitalspritze bekam.
Moskau führt Bezahlung per Gesichtserkennung in der Metro ein
Fahrgäste der Metro in Moskau können nun auch per Gesichtserkennung zahlen: Die russische Hauptstadt hat am Freitag mit der umstrittenen Technologie im Nahverkehr begonnen. "Um in die Metro zu kommen, brauchen Passagiere weder eine Karte noch ein Smartphone, sie müssen nur in die Kamera am Drehkreuz schauen", erklärte der für Verkehr zuständige stellvertretende Bürgermeister Maxim Lixutow.
Großbritannien lockert Vorgaben für ausländische Lkw-Fahrer
Großbritannien lockert im Bemühen um eine Lösung der Lieferprobleme die Vorgaben für Lkw-Fahrer aus dem Ausland. Verkehrsminister Grant Shapps kündigte am Freitag im Sender Sky News Regelungen an, die noch vor dem Jahresende in Kraft treten und so das Weihnachtsgeschäft entspannen sollen. Damit dürfen die Fahrer künftig mehr Lieferungen pro Aufenthalt tätigen.
Zentralbank nennt Risiken für Chinas Wirtschaft durch Evergrande "beherrschbar"
Nach wochenlanger Aufregung um den völlig verschuldeten Immobilienentwickler Evergrande hat sich Chinas Zentralbank erstmals dazu geäußert. Das Risiko einer Ansteckung für die chinesische Wirtschaft sei "beherrschbar", zitierten chinesische Medien am Freitag Zentralbankvertreter Zou Lan. Evergrande sei "sehr schlecht geführt" worden und habe "blind" expandiert, kritisierte er.
BGH verhandelt über grenzüberschreitende Wärmedämmung bei Bestandsbau
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat sich in seiner Verhandlung am Freitag mit der Rechtmäßigkeit einer nachträglichen Wärmedämmung eines Hauses befasst, die die Grundstücksgrenze überschreitet. Das nordrhein-westfälische Landesrecht erlaubt dies in einigen Fällen. Nun muss der BGH in Karlsruhe prüfen, ob dieses Landesrecht mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Ein Urteil in dem Fall will der BGH am 12. November verkünden. (Az. V ZR 115/20)
Absatz von Neuwagen in Europa bricht wegen Chipmangels brutal ein
Der Halbleitermangel bremst die Autohersteller in Europa brutal aus. Im September fiel der Absatz im Vergleich zum Vorjahresmonat um 23,1 Prozent, wie der Herstellerverband Acea am Freitag in Brüssel mitteilte. Auch der Verkauf der stark nachgefragten Elektroautos leidet, weil die Hersteller nicht genügend Fahrzeuge anbieten können.
BGH: Vernachlässigte marode Gebäude müssen saniert werden
Eine Eigentümergemeinschaft kann ein Gebäude nicht einfach verfallen lassen und dann ein Nutzungsverbot beschließen. Ein solches Verbot sei rechtswidrig, entschied der Bundesgerichtshof (BGH) am Freitag in Karlsruhe. Es ging um ein mehr als 40 Jahre altes Parkhaus in Augsburg. (Az. V ZR 225/20)
EEG-Umlage sinkt 2022 deutlich
Die Umlage zur Förderung des Ökostroms in Deutschland sinkt deutlich von 6,5 Cent auf 3,7 Cent pro Kilowattstunde im kommenden Jahr - den niedrigsten Wert seit zehn Jahren. Für die Haushalte wird der Strom aber vermutlich nicht billiger, weil die Beschaffungskosten für Strom auf Rekordhöhe sind und die Netzentgelte steigen dürften. Verbände und auch der scheidende Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) fordern die komplette Abschaffung der Umlage.
Umfrage: 50 Prozent mehr Leerstand in deutschen Innenstädten erwartet
Die Zahl der Einzelhändler in deutschen Innenstädten dürfte nach einer Umfrage weiter sinken und damit zu mehr Leerstand beitragen: Wie die "Wirtschaftswoche" am Freitag unter Berufung auf Ergebnisse der Studie "Zukunftsfeste Innenstädte" berichtete, rechnen Kommunen und Wirtschaftsvereinigungen mit einem Anstieg des Leerstands um fast 50 Prozent. Demnach lag die Quote leerstehender Geschäfte 2019 vor der Corona-Krise bei rund zehn Prozent.
Endlich wurde Einigung im Tarifstreit im Baugewerbe erzielt
Im Tarifstreit im Baugewerbe haben die Gewerkschaft IG BAU und die Arbeitgeber eine Einigung erzielt und Streiks damit vorerst abgewendet. Wie beide Seiten in der Nacht zum Freitag mitteilten, gelang ein Kompromiss in der zweiten Schlichtungsrunde. Das erzielte Tarifpaket läuft demnach bis Ende 2024 und sieht höhere Einkommen, einen Ost-West-Angleich und pauschale Regelungen für die bis zuletzt umstrittene Entschädigung für Wegezeiten vor.
Mehr 10.000 streiken bei US-Traktorbauer Deere&Company
Nach gescheiterten Vertragsverhandlungen haben mehr als 10.000 Beschäftigte des US-Traktorbauers Deere&Company am Donnerstag ihre Arbeit niedergelegt. Der Streik in 14 US-Filialen erfolgte nach gescheiterten Gesprächen über einen Deal zwischen dem Landmaschinenhersteller und der Automobilgewerkschaft UAW. "Unsere Mitglieder bei John Deere streiken für die Möglichkeit, einen angemessenen Lebensunterhalt zu verdienen, in Würde in Rente zu gehen und faire Arbeitsregeln einzuführen", erklärte der UAW-Vorsitzende der Landwirtschaftsabteilung, Chuck Browning.
Bundesländer mit Opel-Standort fordern Perspektiven
Die Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen und Thüringen haben angesichts einer möglichen Ausgliederung zweier Opel-Werke sowie des dreimonatigen Produktionsstopps in Eisenach eine Zukunftsperspektive für die Standorte in Deutschland gefordert. "Beide Sachverhalte führten in der deutschen Öffentlichkeit zu Zweifeln und Besorgnis", erklärten Regierungschefin Malu Dreyer (SPD) sowie die Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) und Bodo Ramelow (Linke) in einem Brief an den Opel-Mutterkonzern Stellantis. Alle drei forderten in dem am Donnerstag veröffentlichten Schreiben eine "vertrauensvolle Kommunikation" von Stellantis. Sie verfolgten die Entwicklungen "mit großer Sorge". Opel stehe "nicht nur für innovative Autos, sondern auch für zahlreiche Arbeitsplätze und den Wohlstand der betroffenen Regionen." Daraus erwachse auch eine gesellschaftliche Verantwortung. Die Beschäftigten und die betroffenen Regionen insgesamt bräuchten eine belastbare Zukunftsperspektive. "Wir erwarten von Stellantis, dass für die Zukunft der Standorte relevante Entscheidungen offen und transparent kommuniziert werden", erklärten Dreyer, Bouffier und Ramelow. Zeitnah sei ein Gespräch der drei Länder geplant, um das weitere Vorgehen abzustimmen. Medienkreise hatten berichtet, Stellantis erwäge, seiner Tochtergesellschaft die gesellschaftsrechtliche Verantwortung über die Fabriken im hessischen Rüsselsheim und in Eisenach in Thüringen zu entziehen. Demnach sollen die zwei Fabriken in eigene Gesellschaften überführt werden. Stellantis ziele mit der Maßnahme auf mehr direkte Kontrolle im gesamten Produktionsverbund. Ein weiteres Ziel könnte laut Bericht sein, die gewerkschaftliche Mitbestimmung in den deutschen Werken zu erschweren. In Eisenach ruht seit Anfang Oktober bis Ende des Jahres die Produktion wegen Chipmangels. Die IG Metall zeigte sich besorgt über die Zukunft des Werks. (K. Petersen--BTZ)
Boeing hat neue Probleme bei seinem Dreamliner
Der US-Flugzeugbauer Boeing hat neue Probleme mit seinem 787 Dreamliner. Wie ein Konzernsprecher am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP sagte, informierte ein Zulieferer Boeing darüber, dass einige Bauteile "unsachgemäß hergestellt" worden seien. Noch nicht ausgelieferte Flugzeuge sollten deswegen überarbeitet werden. Boeing gehe aber nicht davon aus, dass ein Sicherheitsrisiko bei bereits ausgelieferten Maschinen bestehe. Mögliche künftige Schritte würden in Abstimmung mit der US-Flugaufsichtsbehörde FAA erfolgen.
1100 Haushalte im Ahrtal wieder ans Gasnetz angeschlossen
Rund drei Monate nach der verheerenden Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz sind 1100 Haushalte im Ahrtal wieder ans Gasnetz angeschlossen worden. Am Donnerstag ging eine mobile Gasversorgungsanlage für die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler in Betrieb, wie das Innenministerium mitteilte. Diese diene der Wärmeversorgung. Parallel dazu werde an der Wiederherstellung der regulären Leitungen gearbeitet.
USA: Zahl wöchentlicher Arbeitslosenmeldungen unter 300.000
In den USA ist die Zahl der wöchentlichen Arbeitslosenmeldungen erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie unter die Marke von 300.000 gerutscht. Wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte, meldeten sich in der vergangenen Woche 293.000 Menschen neu arbeitslos. Das waren 36.000 Arbeitslosenmeldungen weniger als in der Vorwoche und der niedrigste Wert seit Mitte März 2020.
USA planen neue Offshore-Windparks in kommenden Jahren
Die US-Regierung plant den Bau von sieben neuen Offshore-Windparks vor den Küsten des Landes. Die zuständige Innenministerin Deb Haaland sagte am Mittwoch (Ortszeit) bei einer Windkraft-Konferenz in Boston, die entsprechenden Lizenzen sollten bis 2025 verkauft werden. Entstehen sollen die Windparks an der Atlantikküste, der Pazifikküste und im Golf von Mexiko.
Mode-Fashion: Uniqlo-Mutterkonzern verbucht Rekordgewinn
Der japanische Konzern Fast Retailing, Mutterhaus der Modekette Uniqlo, hat vor dem Hintergrund der sich entspannenden Corona-Restriktionen einen Rekordgewinn verbucht. Unter dem Strich stand im bis Ende August laufenden Geschäftsjahr ein Gewinn von knapp 170 Milliarden Yen (1,29 Milliarden Euro). Das war ein Plus von 88 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum.
EEG-Umlage sinkt 2022 auf nun 3,7 Cent pro Kilowattstunde
Die Umlage zur Förderung der Erneuerbaren Energien (EEG-Umlage) sinkt im kommenden Jahr deutlich: 2022 soll sie rund 3,7 Cent pro Kilowattstunde betragen, wie die AFP am Donnerstag aus Branchenkreisen erfuhr. Bisher betrug die Umlage 6,5 Cent pro Kilowattstunde.
Wasserverband warnt vor Umweltrisiken bei Unfällen in Tesla-Batterieproduktion
Wegen des Baus des großen Tesla-Fabrik in Brandenburg warnt der zuständige Wasserverband vor Risiken für die Grundwasserversorgung. "Unsere Sorge ist, dass bei Störfällen, insbesondere in der geplanten Batteriefabrik, eine Kontaminierung des Grundwassers nicht ausgeschlossen werden kann", sagte der Chef des Wasserverbands Strausberg-Erkner (WSE), André Bähler, dem "Handelsblatt". Er forderte ein Gutachten dazu.
BAG: Arbeitgeber-Zahlungen für Altersvorsorge sind kein pfändbares Einkommen
Zahlungen des Arbeitgebers für eine Direktversicherung nach einer vereinbarten Entgeltumwandlung gelten nicht als pfändbares Einkommen. Solange der gesetzlich vorgesehene Betrag dabei nicht überschritten wird, benachteiligt eine solche Regelung den Gläubiger nicht, entschied das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt am Donnerstag. Es gab der Revision eines Arbeitgebers statt, der mit einer Angestellten eine solche Vereinbarung getroffen hatte. (Az. 8 AZR 96/20)
Deutschland: Hoher Rückgang der erwerbsfähigen Bevölkerung
Viele Menschen werden nach dem Renteneintritt in Zukunft nicht mehr durch jüngere Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt ersetzt werden können: Im Jahr 2030 werde die Zahl der 20- bis 64-jährigen Menschen in Deutschland rund elf Prozent niedriger sein als 2020, wenn keine Migration stattfindet, heißt es in einer Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Im EU-Schnitt beträgt der Rückgang nur knapp sieben Prozent.
Möbelgigant Ikea rechnet noch monatelang mit Lieferengpässen
Der schwedische Möbelgigant Ikea leidet wie viele andere Konzerne auch unter den weltweiten Lieferengpässen. Im Laufe des Ende August beendeten Geschäftsjahrs "haben wir einen deutlichen Abfall der Verfügbarkeit" von Produkten konstatiert, teilte Ikea am Donnerstag mit. Das Unternehmen rechnet noch "lange bis ins Geschäftsjahr 2022" - also bis August 2022 - mit Lieferschwierigkeiten. Aktuell besonders betroffen sind demnach Schränke der Serie Pax und Billy-Regale.
Verbraucherzentrale klagt wegen der Werbung für Klimafonds
Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg strebt in einem Streit um zulässige Werbeaussagen für klimaschonende Geldanlagen mit der Fondsgesellschaft Commerz Real eine gerichtliche Klärung an. Die Gesellschaft der Commerzbank-Gruppe führe nach ihrer Auffassung Verbraucher "mit fragwürdigen Nachhaltigkeitsversprechen" in die Irre, teilte die Verbraucherzentrale am Donnerstag in Stuttgart mit. Sie moniere Aussagen im Zusammenhang mit der Werbung für deren Fond "klimaVest". Die Verbraucherschützer hoffen auf ein Urteil mit Signalwirkung.
Dienstleistungsgewerkschaft Verdi fordert wegen hoher Inflation Lohnsteigerungen
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi fordert angesichts der zuletzt stark angestiegenen Inflationsrate "deutlich spürbare Reallohnsteigerungen". Mit ihren Tarifforderungen sollten insbesondere einkommensschwache Haushalte entlastet werden, sagte der Verdi-Vorsitzende Frank Werneke den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) am Donnerstag. Die Lohnsteigerungen seien notwendig, damit die Preisanstiege aufgefangen werden könnten.
Wirtschaftsforschungsinstitute: Herbstprognose fällt trübe aus
Das Herbstgutachten der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute fällt trübe aus: Sie senkten ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr auf 2,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Grund sind die andauernden Corona-Beschränkungen und die Lieferengpässe. Die Erholung soll nun 2022 kommen: Dann soll die Wirtschaft um 4,8 Prozent wachsen. Die Inflation bleibt laut Prognose hoch - von einer Deckelung der Energiepreise raten die Expertinnen und Experten aber ab.
Unternehmen sind wegen Lieferengpässen "in der Klemme"
Angesichts der anhaltenden globalen Lieferengpässe sieht der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) einzelne Unternehmen "ganz schön in der Klemme". Es gebe Firmen, "die in existenzielle Bedrohung kommen bei vollen Auftragsbüchern", sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben am Donnerstag im ARD-"Morgenmagazin". Er sprach von einem "ernsten Problem" und einer fast schon "paradoxen" Lage.
Verbraucherschützer warnen vor "Nebenkostenexplosion"
Der Deutsche Mieterbund und Verbraucherschützer haben angesichts der hohen Energiepreise Entlastungen für einkommensschwache Haushalte gefordert. "Ohne ein Gegensteuern der neuen Regierung droht eine Nebenkostenexplosion", sagte Melanie Weber-Moritz, Bundesdirektorin des Mieterbundes, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vom Donnerstag. Gemeinsam mit dem Verbraucherzentrale Bundesverband erarbeitete der Mieterbund ein Positionspapier, das die beiden Verbände am Donnerstag vorlegen wollten.
Studie: Risiko einer Immobilienblase wächst weltweit
Das Risiko einer Immobilienblase wächst weltweit. Frankfurt am Main, Toronto und Hongkong weisen derzeit das höchste Risiko auf, wie die Schweizer Bank UBS am Mittwoch mit Bezug auf eine aktuelle Studie mitteilte. Im Durchschnitt sei das Blasenrisiko in den 25 analysierten Großstädten gestiegen. Auch das potenzielle Ausmaß einer Preiskorrektur sei weiter gewachsen. Hohe Risiken bestehen demnach auch in München und Zürich.
Uniper-Konzern geht gegen Nichtzulassung der Revision in Verfahren um Datteln 4 vor
Der Energiekonzern Uniper ist mit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Verfahren um den Bebauungsplan für das Kohlekraftwerk Datteln 4 vorgegangen. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig werde über die Zulässigkeit der Revision entscheiden, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Das Oberverwaltungsgericht Münster hatte den Bebauungsplan für das Steinkohlekraftwerk in Nordrhein-Westfalen Ende August für ungültig erklärt. Eine Revision hatte das Gericht nicht zugelassen.