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Barbie-Hersteller Mattel blickt zuversichtlich auf Weihnachtsgeschäft
Der Barbie-Hersteller Mattel blickt trotz angespannter Lieferketten zuversichtlich auf das lukrative Jahresendgeschäft. Der US-Spielwarenhersteller rechnet für das Gesamtjahr mit einem Umsatzplus von 15 Prozent, nachdem er zuvor maximal 14 Prozent angepeilt hatte. Im dritten Quartal sei es Mattel gelungen, die globalen Probleme in den Lieferketten zu meistern, "die Verkäufe zu steigern und weitere Marktanteile zu gewinnen", erklärte Firmenchef Ynon Kreiz am Donnerstag.
Frankreich: 100 Euro Inflations-Entschädigung an Bürger
Angesichts der hohen Energiepreise will Frankreich allen Menschen mit geringem Einkommen einmalig 100 Euro auszahlen. Diese "Inflations-Entschädigung" sollen etwa 38 Millionen Menschen erhalten, wie Frankreichs Premierminister Jean Castex am Donnerstag im französischen Sender TF1 ankündigte. Der Zuschuss werde von Dezember an automatisch an alle gezahlt, die weniger als 2000 Euro netto zur Verfügung hätten. Die nötigen 3,8 Milliarden Euro sollten aus dem allgemeinen Staatshaushalt bezahlt werden. Castex zeigte sich zuversichtlich, dass Frankreich das angestrebte Defizit von fünf Prozent des Bruttoinlandsproduktes im kommenden Jahr dennoch erreichen werde. Frankreich will außerdem die Gaspreise für Verbraucher im kommenden Jahr konstant halten. Der Preis werde "während des gesamten Jahres 2022" und nicht nur wie bisher geplant bis April 2022 gedeckelt, kündigte Castex an. Die französische Regierung beobachtet die steigenden Energiepreise mit besonderer Sorge, weil die Debatte um Treibstoffpreise Ende 2018 die Protestbewegung der Gelbwesten ausgelöst hatte. Die hohen Preise sind auch Thema im Präsidentschaftswahlkampf vor der Wahl im kommenden April. (K. Berger--BTZ)
Gewerkschaftsbündnis: Schwere Rechtsverstöße bei Saisonarbeit in Landwirtschaft
Wenig Lohn, schlechte Unterkünfte, kein Gesundheitsschutz: Die Gewerkschaft IG BAU und weitere Organisationen haben auch bei der diesjährigen Saisonarbeit in der Landwirtschaft auf eine Reihe eklatanter Rechtsverstöße verwiesen. In ihrem am Freitag vorgestellten Jahresbericht machte die herausgebende Initiative Faire Landwirtschaft auf vier Problemfelder aufmerksam: die fehlende Sozial- und Krankenversicherung wegen kurzfristiger Beschäftigung, zu geringe Löhne, mangelhafte Unterkünfte sowie Verstöße gegen Infektionsschutzregeln und den Gesundheitsschutz.
US-Notenbanker erhalten Investmentverbot für einzelne Aktien
Zur Vermeidung von Interessenskonflikten verschärft die US-Notenbank Fed für ihr eigenes Spitzenpersonal die Regeln für Investitionen an den Aktienmärkten. Künftig dürfen Verantwortliche der Federal Reserve keine Einzelaktien mehr halten, wie die Notenbank am Donnerstag in Washington ankündigte. Außerdem soll dem Handel während ungewöhnlicher Stressphasen an den Aktienmärkten ein Riegel vorgeschoben werden.
Auslandsanleihe: Evergrande begleicht wichtige Zinszahlung
Mit einer fristgerechten Zinszahlung in Millionenhöhe hat der angeschlagene chinesische Immobilienkonzern Evergrande eine drohende Zahlungsunfähigkeit zunächst abgewendet. Wie die "Securities Times" am Freitag berichtete, beglich der Konzern kurz vor Ablauf der Frist Anleihezinszahlungen im Ausland im Umfang von 83,5 Millionen Dollar (etwa 71,8 Millionen Euro). Ursprünglich waren die Zahlungen am 23. September fällig, die Gnadenfrist wäre diesen Samstag abgelaufen.
Importe von Nudeln zurückgegangen
Die Nudelimporte nach Deutschland sind zurückgegangen: Laut Statistischem Bundesamt wurden von Januar bis August dieses Jahres rund 254.000 Tonnen Nudeln im Wert von 283,7 Millionen Euro importiert - ein Rückgang um 7,3 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Auch die Exporte gingen um diesen Wert zurück, sie betrugen bis August 40.400 Tonnen.
Ökonom Felbermayr rechnet mit dauerhaftem Inflationsdruck
Der österreichische Wirtschaftswissenschaftler Gabriel Felbermayr rechnet angesichts der derzeit hohen Energiepreise mit einem anhaltenden Inflationsdruck. "Zwar gibt es in den aktuellen Inflationsraten ohne Frage temporäre Effekte", sagte er der "Passauer Neuen Presse" vom Freitag. "Dennoch muss man davon ausgehen, dass die Teuerung nicht zu Raten zurückkehrt, wie wir sie mal hatten mit zwischen einem halben und eineinhalb Prozent."
Meinl am Graben ändert nach Rassismusvorwürfen umstrittenes Logo
Das berühmte Wiener Kaffeehaus und Delikatessengeschäft Julius Meinl am Graben hat nach Rassismusvorwürfen sein umstrittenes Logo geändert. Das Motiv - das Profil eines schwarzen Jungen mit traditioneller Fes-Kopfbedeckung - sei nicht mehr zeitgemäß gewesen, sagte Co-Geschäftsführer Herbert Vlasaty am Donnerstag bei einer Pressekonferenz anlässlich der Neueröffnung des Kaffeehauses nach monatelanger Renovierung.
USA verzichten auf Strafzölle gegen fünf europäische Länder in Digitalsteuer-Streit
Die USA verzichten im Streit um nationale Digitalsteuern auf Strafzölle gegen fünf europäische Länder. Das US-Finanzministerium gab am Donnerstag eine Einigung mit Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich und Spanien bekannt. In diesen Ländern beschlossene Digitalsteuern, die insbesondere auf US-Internetriesen wie Facebook, Google und Amazon abzielen, sollten in ein neues internationales Besteuerungssystem übergehen, auf das sich 136 Staaten Anfang Oktober geeinigt hatten und das eine Mindestunternehmensbesteuerung von 15 Prozent vorsieht.
US-Büroraum-Anbieter Wework mit erfolgreichem Börsenstart
Zwei Jahre nach einem gescheiterten Versuch hat der US-Büroraum-Anbieter Wework an der Wall Street einen erfolgreichen Börsenstart hingelegt. Die Aktie des Unternehmens legte am Donnerstag nach Handelsbeginn in New York um zwischenzeitlich mehr als 13 Prozent zu. Allerdings war die Bewertung von Wework mit rund neun Milliarden Dollar (7,7 Milliarden Euro) viel niedriger als die 47 Milliarden Dollar, die das Unternehmen 2019 angepeilt hatte.
Steuer auf Biermischgetränke soll abgesenkt werden
Mit einer Absenkung der Steuer auf Biermischgetränke wollen mehrere Bundesländer die von der Corona-Pandemie stark betroffenen Brauereien entlasten. Die Finanzminister von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hamburg, Bayern und dem Saarland beschlossen eine entsprechende Initiative, wie das Finanzministerium in Düsseldorf am Donnerstag mitteilte. Bei der Besteuerung sollen demnach Zutaten, die nach Abschluss der Gärung hinzugefügt werden, nicht mehr berücksichtigt werden.
Paris plant 250 Millionen Euro für neue Fahrradwege und -parkplätze bis 2026 ein
Frankreichs Hauptstadt Paris soll in den kommenden fünf Jahren "zu hundert Prozent fahrradtauglich" werden. Die Stadt kündigte am Donnerstag an, sie werde bis 2026 insgesamt 250 Millionen Euro für neue Fahrradwege, 100.000 "sichere" Parkplätze und eine verkehrsberuhigte Zone im Stadtzentrum ausgeben. Bereits mit ihrem vorangegangenen Fahrradplan habe die Stadt eine "Mobilitätsrevolution" angestoßen; dafür hatte Paris den Angaben zufolge 150 Millionen Euro ausgegeben.
Türkische Zentralbank senkt Leitzins trotz hoher Inflation und schwacher Währung
Die türkische Zentralbank hat den Leitzins deutlich gesenkt: Trotz der anhaltend hohen Inflation und einer schwachen Lira senkte die Notenbank den Zins am Donnerstag um zwei Punkte von 18 auf 16 Prozent. Schon im September war der Leitzins nach einigen Monaten der Stabilität um einen Punkt gesenkt worden.
BSI: Durchschnittlich fast 400.000 neue Schadsoftware-Varianten pro Tag
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) schätzt die IT-Sicherheitslage in Deutschland als "angespannt bis kritisch" ein. "Die Gefährdungslage in diesem Feld ist hoch", sagte Innenminister Horst Seehofer (CSU) bei der Vorstellung des BSI-Berichts zur Lage der IT-Sicherheit am Donnerstag. Im Schnitt wurden im Berichtszeitraum von Juni 2020 bis Ende Mai 2021 täglich 394.000 neue Schadsoftware-Varianten bekannt, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Zuwachs um 22 Prozent.
Windkraftanlagen im ersten Halbjahr nur zu einem Fünftel ausgelastet
Der Nutzungsgrad von Windkraft- und Solaranlagen ist stark abhängig vom Wetter: Im ersten Halbjahr waren die Windkraftanlagen in Deutschland nur zu einem Fünftel ausgelastet, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Rein rechnerisch liefen demnach 20,9 Prozent der Anlagen unter Volllast. Die Solaranlagen hatten demnach von Januar bis Juni einen durchschnittlichen Nutzungsgrad von 10,5 Prozent.
Aktienkurs von Evergrande stürzt ab
Der tiefe Fall des hochverschuldeten chinesischen Immobilienkonzerns Evergrande setzt sich fort: Der Aktienkurs des Konzerns stürzte am Donnerstag an der Börse in Hongkong um über zehn Prozent ab. Der Handel war Anfang Oktober ausgesetzt worden, nachdem der Konzern mehrere Fristen zur Rückzahlung von Krediten gerissen hatte; Evergrande selbst hatte die Wiederaufnahme am Donnerstag beantragt.
Flixbus-Betreiber übernimmt US-Busunternehmen Greyhound
Flixbus kauft das angeschlagene Traditionsunternehmen Greyhound in den USA: Der Flixbus-Betreiber Flixmobility zahlt für das US-Fernbusunternehmen nach eigenen Angaben vom Donnerstag 46 Millionen Dollar (etwa 39,5 Millionen Euro). Greyhound - eine Ikone in den USA - gehörte zuletzt dem britischen Transportkonzern Firstgroup.
IG BAU und Bauindustrie fordern eigenständiges Bauministerium
Zum Start der Koalitionsgespräche von SPD, Grünen und FDP haben die Gewerkschaft IG BAU und die Bauindustrie ein eigenständiges Bauministerium gefordert. "Das Wohnen ist die soziale Frage unserer Zeit", sagte IG-BAU-Chef Robert Feiger den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Donnerstag. Das Thema habe "das politische Gewicht eines eigenen Bundesministeriums verdient". Ein eigenes Ressort könne für eine "echte Wohnwende" sorgen.
Rechercheverbund: 150 Milliarden Euro Steuerschaden durch Cum-Ex und andere Tricks
Der Steuerschaden durch Cum-Ex-Geschäfte und ähnliche Steuertricks ist laut einer internationalen Medienrecherche dreimal so hoch wie bisher angenommen. Insgesamt belaufen sich die Steuerschäden auf rund 150 Milliarden Euro, wie unter anderem die Organisation Correctiv am Donnerstag erklärte. Neben Deutschland und den USA wurden demnach zwischen 2000 und 2020 mindestens zehn weitere europäische Staaten Opfer von entsprechenden Steuertricks. Der Gesamtschaden in Deutschland betrug demnach fast 36 Milliarden Euro.
Australien übt scharfe Kritik an Chinas Handelspolitik
Australien hat China für dessen Handelspolitik scharf kritisiert. Die Volksrepublik habe "bedeutend" von ihrer nunmehr 20-jährigen Mitgliedschaft in der Welthandelsorganisation WTO profitiert, sagte der australische Vertreter bei einem WTO-Treffen in Genf am Donnerstag laut dem anschließend veröffentlichten Redetext. Zugleich halte sich Peking nicht an die im Rahmen der Organisation gemeinsam vereinbarten Regeln.
Chinesischer Evergrande-Konzern nimmt Börsenhandel in Hongkong wieder auf
Der hochverschuldete chinesische Immobilienkonzern Evergrande nimmt an der Börse in Hongkong den Aktienhandel wieder auf. Der Handel mit den Papieren beginne wieder am Donnerstagmorgen Ortszeit, kündigte das Unternehmen am Mittwoch in einer Mitteilung an die Börse an. Der Handel mit den Evergrande-Aktien war Anfang Oktober ausgesetzt worden, nun beantragte das Unternehmen selbst die Wiederaufnahme.
Verband warnt vor Pleiten in Stahl- und Metallindustrie wegen hoher Energiepreise
Viele mittelständische Betriebe in der Stahl- und Metallindustrie stehen laut dem Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM) vor dem Aus. Grund dafür sei der "rasante Anstieg der Preise für Industriestrom und Erdgas", erklärte der WSM am Mittwoch. Viele Unternehmen könnten nicht mehr kostendeckend produzieren, die Absenkung der EEG-Umlage bewirke nur eine leichte Minderung des Strompreises. Der WSM forderte eine Abschaffung der staatlichen Abgaben für die Energiewende.
Studie: Minijobs verdrängen eine halbe Million sozialversicherungspflichtige Stellen
Ein zusätzlicher Minijob in einem Kleinbetrieb ersetzt laut einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) im Schnitt eine halbe sozialversicherungspflichtige Stelle. "Minijobs sind demnach – zumindest in kleinen Betrieben - keine Ergänzung zur sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung", erklärte IAB-Forscher Matthias Collischon am Mittwoch. Insgesamt verdrängen Minijobs demnach in Betrieben mit weniger als zehn Beschäftigten bis zu 500.000 sozialversicherungspflichtige Stellen.
Erhebung: Die meisten Verspätungen gibt es am Flughafen in Brüssel
Wer demnächst vom Flughafen in Brüssel aus in den Urlaub fliegen möchte, sollte sich laut der Fluggastrechteorganisation Airhelp auf eine verspätete Abreise einstellen. Rund 28 Prozent der Passagiere in Brüssel waren in diesem Jahr bereits von Flugausfällen oder Verspätungen betroffen, wie das Portal am Mittwoch erklärte. Demnach hatten in diesem Jahr europaweit bereits rund 20 Millionen Passagiere Probleme mit ihren Flügen.
Bundesbank-Präsident Weidmann gibt Posten vorzeitig zum Jahresende ab
Er gilt als Gegner einer zu expansiven Geldpolitik und warnt vor hohen Inflationsraten - nun verlässt Bundesbank-Präsident Jens Weidmann vorzeitig den Chefposten bei der deutschen Zentralbank. Er gehe zum Jahresende "aus persönlichen Gründen", zitierte die Bundesbank den promovierten Volkswirt am Mittwoch. Weidmann hatte das Zepter bei der Bundesbank 2011 übernommen, eigentlich wäre sein Mandat bis 2027 gelaufen. Bei den Beschäftigten der Institution verabschiedete sich Weidmann mit warnenden Worten.
Kohlepreise: Chinas Regierung erwägt Eingreifen in Energiemarkt
Die chinesische Regierung erwägt ein Eingreifen in den Energiemarkt zur Entlastung der derzeit immens hohen Kohlepreise. Die Höhe der Preise entferne sich "komplett von den fundamentalen Prinzipien von Angebot und Nachfrage", kritisierte die Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC). Die mächtige Wirtschaftsplanungsbehörde des Landes will demnach alle verfügbaren Mittel einsetzen, um die Kohlepreise auf ein "vernünftiges" Niveau zu drücken.
Umwelt/Mobilitätsorganisationen: Verbot von Kurzstreckenflügen
Ein Zusammenschluss von 14 Organisationen aus dem Umwelt- und Mobilitätsbereich fordert angesichts der bevorstehenden Koalitionsverhandlungen ein Verbot von Kurzstreckenflügen. "Der Flugverkehr ist die klimaschädlichste und ungerechteste Form der Mobilität", erklärte der Flugverkehrsreferent bei der Umweltorganisation Robin Wood, Jonas Asal, am Mittwoch. Die Organisationen fordern ein Verbot von Flügen, deren Ziel innerhalb von vier Stunden mit dem ICE erreichbar ist. Auch Subventionen für den Flugverkehr sollten gestrichen werden.
Energiekonzern Total hat Klimawandel bewusst heruntergespielt
Der französische Energiekonzern Total hat nach einer wissenschaftlichen Studie schon in den 70er Jahren von den schädlichen Auswirkungen der fossilen Energien auf das Klima gewusst. Später habe der Konzern versucht, politische Maßnahmen zur Reduzierung der CO2-Emissionen zu verhindern. Das ist das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern aus Frankreich und den USA, die die Zeitschrift "Global Environmental Change" am Mittwoch veröffentlichte. Für die Studie werteten die Autoren Archive des Konzerns, interne Berichte und Interviews aus.
Credit Suisse zahlt wegen Korruption in Mosambik 475 Millionen
Im Zusammenhang mit Korruptionsvorwürfen im südafrikanischen Mosambik hat die Schweizer Großbank Credit Suisse in Zahlungen im Umfang von 475 Millionen Dollar (knapp 409 Millionen Euro) eingewilligt. Die Bank stimmte einem Vergleich mit den ermittelnden Behörden in den USA und Großbritannien zu, wie am Dienstag bekannt wurde. Die Bank zeigte sich "zufrieden" mit dem Ende der Ermittlungen in dem umfangreichen Korruptionsskandal.
Bundesbank-Präsident Weidmann zu Jahresende ohne Posten
Der Präsident der Bundesbank, Jens Weidmann, gibt seinen Posten zum Jahresende ab. Weidmann habe Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier um seine Entlassung zum 31. Dezember dieses Jahres gebeten, teilte die Zentralbank am Mittwoch mit. Demnach geht Weidmann "aus persönlichen Gründen".
Verbraucher haben bei Kauf von individuell angepasstem Treppenlift Widerrufsrecht
Auch nach einer individuellen Anpassung beim Kauf eines Treppenlifts haben Kunden ein Widerrufsrecht. Die Kunden müssen außerdem über das ihnen zustehende Widerrufsrecht informiert werden, entschied der Bundesgerichtshof (BGH) am Mittwoch. Dies gelte auch für Kurventreppenlifte, für die eine passende Laufschiene angefertigt und in das Treppenhaus des Kunden eingebaut werden müsse. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg begrüßte das Urteil als eine Stärkung der Verbraucherrechte. (Az. I ZR 96/20)
BGH: Verbraucher - Widerrufsrecht bei angepasstem Treppenlift
Auch nach einer individuellen Anpassung beim Kauf eines Treppenlifts haben Kunden ein Widerrufsrecht. Die Kunden müssen über das ihnen zustehende Widerrufsrecht informiert werden, erklärte der Bundesgerichtshof (BGH) am Mittwoch. Dies gelte auch für Kurventreppenlifte, für die eine passende Laufschiene angefertigt und in das Treppenhaus des Kunden eingebaut werden müsse. Das Landgericht und Oberlandesgericht in Köln hatten die Klage der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg zuvor abgelehnt. (Az. I ZR 96/20)