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Pandemie und Inflation drücken massiv auf Konsumstimmung
Die hohe Corona-Inzidenz, 2G im Einzelhandel und die steigenden Preise drücken auch im neuen Jahr weiterhin auf die Konsumstimmung. Das von der GfK ermittelte Konsumklima für Januar sinkt deutlich auf minus 6,8 Punkte, wie das Marktforschungsunternehmen am Dienstag mitteilte. Die Sparneigung der Verbraucherinnen und Verbraucher steigt weiter an, gleichzeitig verzeichnen Konjunktur- und Einkommenserwartung sowie die Anschaffungsneigung deutliche Einbußen.
Lange Schlangen in der Türkei vor den "Volksbrot"-Kiosken
Trotz des kalten Regens wird die Schlange vor dem Kiosk immer länger. Bayram Duman verkauft dort von der Stadt Istanbul subventioniertes Brot, das nur die Hälfte im Vergleich zum Brot in den normalen Bäckereien kostet. "Die Preise sind bei den Bäckern wahnsinnig angestiegen. Ständig kommen Leute", berichtet der Mann in den 50ern, der an seinem Kiosk "Halk Ekmek" ("Volksbrot") im Viertel Kartal kaum die Nachfrage decken kann.
Börse in Santiago reagiert mit Kurseinbrüchen auf Wahl von Boric
Nach dem Triumph des Linkspolitikers Gabriel Boric bei der Präsidentenwahl in Chile hat die Börse in Santiago bei der Eröffnung am Montag zunächst mit deutlichen Kurseinbrüchen reagiert, sich dann aber wieder gefangen. Eingangs wurde ein Minus von fast 6,9 Prozent notiert, nach einer Stunde jedoch betrugen die Einbußen nur noch gut drei Prozent. Der Dollar erreichte seinen höchsten Stand seit dem 18. März 2020.
Bundesbehörde plant mehr Flächen für Windenergie auf See
In der Nordsee sollen laut dem Ministerium für Wirtschaft und Klimaschutz neue Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von drei Gigawatt entstehen. Die zusätzlichen Flächen für Windkraft auf See "bringen dem Ausbau der Erneuerbaren einen kräftigen Schub", erklärte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) am Montag. Demnach eröffnete das zuständige Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) am Montag das entsprechende Verfahren zur Fortschreibung des Flächenentwicklungsplans.
Mehr Arbeitnehmer als in den Vorjahren schalten über die Weihnachtstage ab
Die Weihnachtstage gelten als eine Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit - dies ist laut einer aktuellen Umfrage für mehr Beschäftigte als in den Vorjahren tatsächlich so. Über die Weihnachtsfeiertage sind in diesem Jahr 53 Prozent der Erwerbstätigen beruflich erreichbar, im Vorjahr waren es noch 61 Prozent, 2019 sogar 71 Prozent, wie der Digitalverband Bitkom am Montag mitteilte.
Auch Bundestags-Gesundheitsausschuss berät am Dienstag über Corona-Lage
Neben den Spitzen von Bund und Ländern wird sich am Dienstag auch der Gesundheitsausschuss des Bundestages mit der Corona-Lage befassen. Auf der Sondersitzung des Gremiums wird es um Schlussfolgerungen gehen, die sich aus den Empfehlungen des Expertenrates zur Corona-Pandemie ergeben, wie Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann der Nachrichtenagentur AFP am Montag sagte. Von den Beratungen am Dienstag solle das Signal ausgehen, dass Bund und Länder "geschlossen handeln".
Energieanbieter Neckermann Strom AG stellt Insolvenzantrag
Der Stromanbieter Neckermann Strom AG hat beim Amtsgericht Norderstedt in Schleswig-Holstein die Insolvenz beantragt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Rechtsanwalt Justus von Buchwaldt der Kanzlei BBL Brockdorff Rechtsanwaltsgesellschaft bestellt, wie aus einem am Montag veröffentlichten Beschluss des Amtsgerichts hervorgeht. Bei dem Unternehmen handelt es sich nach eigenen Angaben um einen "Ökostromanbieter mit Schwerpunkt auf Grünstromtarifen für Privathaushalte und Gewerbe, Nachtspeicher- und Elektroheizsysteme und Elektrofahrzeuge".
Weltwirtschaftsforum in Davos wird wegen Omikron verschoben
Wegen der sich rasant ausbreitenden Omikron-Variante des Coronavirus wird das traditionell im Januar stattfindende Weltwirtschaftsforum in Davos verschoben. Das Jahrestreffen sei "angesichts der anhaltenden Unsicherheit" bezüglich des Omikron-Ausbruchs nun für den Frühsommer geplant, teilte das Weltwirtschaftsforum (WEF) am Montag in Genf mit. Eigentlich hätte das Treffen vom 17. bis zum 21. Januar stattfinden sollen.
Erneut Vogelgrippe in der französischen Stopfleber-Region im Südwesten entdeckt
In der für ihre Stopfleber bekannten Region Les Landes im Südwesten Frankreichs ist erneut ein Fall von Vogelgrippe aufgetreten. In dem betroffenen Betrieb seien alle Tiere geschlachtet worden, teilte die Landwirtschaftskammer am Sonntagabend mit. Zudem sei eine Schutzzone rund um den betroffenen Betrieb eingerichtet worden. Es ist der zweite Ausbruch von Vogelgrippe in diesem Winter im Südwesten.
Menge an Haushaltsabfall während Corona-Pandemie um vier Prozent gestiegen
Verbraucher in Deutschland haben während der Corona-Pandemie 2020 deutlich mehr private Hausabfälle produziert als im Vorjahr. Im Vergleich zu 2019 stieg die Menge um vier Prozent, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mit. Das Pro-Kopf-Aufkommen stieg im selben Zeitraum um 19 Kilogramm von 457 auf 476 Kilogramm. Zwischen 2018 und 2019 war das Pro-Kopf-Aufkommen lediglich um drei Kilogramm gewachsen.
Angst vor Omikron-Folgen lässt Ölpreise sinken
Die Ölpreise sind am Montag stark gesunken. Sie fielen an der Börse in London um jeweils mehr als fünf Prozent. Grund ist nach Angaben von Beobachtern die nachlassende Nachfrage wegen der Befürchtungen, mehr Länder als bisher könnten strikte Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung der neuen Coronavirus-Variante Omikron verhängen.
Ölpreise sinken stark
Die Ölpreise sind am Montag stark gesunken. Sie fielen an der Börse in London um jeweils mehr als fünf Prozent. Grund ist nach Angaben von Beobachtern die nachlassende Nachfrage wegen der Befürchtungen, mehr Länder als bisher könnten strikte Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung der neuen Coronavirus-Variante Omikron verhängen.
Joachim Nagel soll neuer Präsident der Bundesbank werden
Nach dem vorzeitigen Rückzug von Jens Weidmann als Bundesbankpräsident soll künftig der Volkswirt Joachim Nagel für Kontinuität an der Spitze der deutschen Zentralbank sorgen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) schlugen Nagel als neuen Präsidenten der Bundesbank vor, wie Lindner am Montag auf Twitter mitteilte. Ökonomen und Bankenvertreter begrüßten die Nominierung Nagels.
Joachim Nagel soll neuer Bundesbankpräsident werden
Nach dem vorzeitigen Abgang von Jens Weidmann als Bundesbankpräsident soll künftig der Volkswirt Joachim Nagel für Kontinuität an der Spitze der deutschen Zentralbank sorgen. Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) gab die Personalie am Montag bekannt und verwies auf die Bedeutung einer "stabilitätsorientierten Geldpolitik" angesichts der zuletzt deutlich gestiegenen Inflation. Ökonomen begrüßten die Nominierung Nagels.
Lindner: Joachim Nagel soll neuer Bundesbankpräsident werden
Der Volkswirt Joachim Nagel soll Jens Weidmann an der Spitze der Bundesbank ablösen. Das teilte Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) am Montag mit. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und er schlügen Nagel "als neuen Präsidenten der Bundesbank vor", schrieb Lindner auf Twitter.
Druck auf türkische Zentralbank wegen starken Kursverfalls der Lira wächst
Angesichts des anhaltenden Kursverfalls der türkischen Lira und einer galoppierenden Inflation wächst der Druck auf die türkische Zentralbank, das niedrige Zinsniveau zu beenden. Der Unternehmerverband Tüsiad forderte Präsident Recep Tayyip Erdogan am Wochenende zu einer Korrektur seiner Geldpolitik auf. Dieser wandte sich am Sonntagabend erneut gegen eine Leitzinserhöhung. Der Kurs der türkischen Lira fiel daraufhin am Montag um sechs Prozent.
Erdogan verspricht niedrigere Inflation
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat erneut versprochen, den starken Anstieg der Verbraucherpreise im Land zu drosseln. "Die Inflation wird sobald wie möglich fallen - so Gott will", sagte Erdogan am Sonntagabend. Gleichzeitig bekräftigte er seinen Widerstand gegen eine Leitzinserhöhung. Der Kurs der türkischen Lira fiel daraufhin am Montag um fünf Prozent.
Berichte: Joachim Nagel soll neuer Bundesbankpräsident werden
Der Volkswirt Joachim Nagel soll Medienberichten zufolge Jens Weidmann an der Spitze der Bundesbank ablösen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) habe den 55-jährigen Nagel für diesen Posten vorgeschlagen, schrieb am Montag zunächst das "Handelsblatt". Auch der "Spiegel" und die "Süddeutsche" berichteten unter Berufung auf Regierungskreise über die Personalie. EZB-Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel gratulierte Nagel im Kurzbotschaftendienst Twitter zur Nominierung als Bundesbank-Präsident.
"Handelsblatt": Joachim Nagel soll neuer Bundesbankpräsident werden
Der Volkswirt Joachim Nagel soll laut "Handelsblatt" Jens Weidmann an der Spitze der Bundesbank ablösen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) habe den 55-jährigen Nagel für diesen Posten vorgeschlagen, berichtete das "Handelsblatt" am Montag unter Verweis auf Angaben aus Regierungskreisen. Das Vorschlagsrecht liegt bei Scholz, die Personalie solle aber im Einvernehmen mit Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) erfolgen.
Über sieben Millionen Beschäftigte würden von Mindestlohn von zwölf Euro profitieren
Von dem von der Bundesregierung angekündigten Mindestlohn in Höhe von zwölf Euro würden mehr als sieben Millionen Beschäftigte profitieren. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden erklärte am Montag, im April 2021 arbeitete gut jede und jeder fünfte abhängig Beschäftigte (21 Prozent) im Niedriglohnsektor; 7,8 Millionen Jobs lagen unterhalb der Niedriglohnschwelle. Von der Mindestohnerhöhung würden demnach knapp 7,2 Millionen Beschäftige profitieren.
Umsatz im Gastgewerbe im Oktober weiter zurückgegangen
Der Umsatz von Hotels, Kneipen und Restaurants ist wegen der verschärften Corona-Regeln im Oktober erneut zurückgegangen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte, sank der Umsatz im Gastgewerbe von September bis Oktober preisbereinigt um 0,6 Prozent. Damit lag er knapp 18 Prozent unter dem Niveau des Februars 2020 im Monat vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland.
Ifo-Umfrage: Stimmung in der Exportindustrie im Dezember gesunken
Die Stimmung in der deutschen Exportindustrie hat sich laut Umfrage des Münchner Ifo-Instituts verschlechtert. Die Erwartungen der Unternehmen sanken von 15,8 Punkten im November auf 12,1 Punkte im Dezember, wie das Ifo am Montag mitteilte. Die Exporte werden demnach im ersten Quartal 2022 wohl zulegen - aber langsamer, wie Ifo-Präsident Clemens Fuest erklärte.
Mehrere Vorstandschefs plädieren für Impfpflicht
Mehrere Vorstandschefs von bekannten Unternehmen in Nordrhein-Westfalen sprechen sich für eine allgemeine Impfpflicht aus. Frank Appel etwa, der Konzernchef von Deutsche Post DHL, befürwortete die Impfpflicht in der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). "Wir kommen langsam an einen Punkt, wo wir sagen müssen: Es gibt eine Verantwortung von jedem Bürger für sich und für die Allgemeinheit", sagte Appel der Zeitung.
Chef der Mindestlohnkommission warnt Ampelparteien vor zu kurzfristiger Anhebung
Der Chef der Mindestlohnkommission, Jan Zilius, hat die Ampel-Parteien davor gewarnt, die geplante Anhebung der Lohnuntergrenze auf zwölf Euro zu schnell vorzunehmen. Bei einer ganz kurzfristigen Anhebung bereits zum Jahreswechsel wären etwa 40 Prozent der Tarifverträge betroffen, sagte Zilius in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview mit MDR Aktuell - und fügte hinzu: "Das ist viel." Die Unternehmen bräuchten eine Übergangszeit.
Finanzminister Lindner will Steuerklärungen schnell vereinfachen
Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) will schnell Erleichterungen bei der Steuererklärung umsetzen. "Die Steuererklärung muss einfacher werden", sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). Daten, die den Behörden bereits vorliegen, sollen nach dem Willen des Ministers künftig vorausgefüllt angeboten werden, sodass Bürgerinnen und Bürger nicht nach jeder einzelnen Information in ihren Unterlagen suchen müssen. "Wir leiten jetzt die erforderlichen Schritte ein, um diese Erleichterung schnellstmöglich in die Praxis zu bekommen."
Taiwaner stimmen in Referendum gegen neues Importverbot für US-Schweinefleisch
Die Taiwaner haben in einem Referendum gegen ein erneutes Importverbot für US-Schweinefleisch gestimmt. Bei der Abstimmung am Samstag wurden mehr als 4,13 Millionen Nein- und nur rund 3,94 Millionen Ja-Stimmen abgegeben. Damit wurde die erforderliche Zahl von fast 4,96 Millionen Ja-Stimmen für ein Einfuhrverbot deutlich verfehlt. Das Ergebnis zeige, dass die Taiwaner bereit seien, "ein aktiver Teil der internationalen Gemeinschaft" zu werden, sagte Präsidentin Tsai Ing-wen.
Heil: Gesetzentwurf zu Mindestlohn kommt in 2022
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will den Gesetzentwurf zur Erhöhung des Mindestlohns auf zwölf Euro als erste Amtshandlung Anfang des neuen Jahres vorlegen. "Ich werde Anfang des Jahres einen Gesetzentwurf vorlegen, um den Mindestlohn im Jahr 2022 auf zwölf Euro zu erhöhen", sagte Heil nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview vom Samstag. Auf die Frage, ob das seine erste Tat im neuen Jahr sein werde, sagte der Minister: "Ja". "Wir machen uns unmittelbar an die Arbeit – und wer uns kennt, weiß, dass wir schnell sein können", fügte Heil hinzu. Von der Erhöhung würden Millionen von Menschen in Deutschland profitieren, "übrigens überwiegend Frauen". Negative Folgen am Arbeitsmarkt befürchtet der Minister nicht. "Der Arbeitsmarkt wird insgesamt keinen Schaden nehmen. Im Gegenteil, die Volkswirtschaft wird produktiver", sagte Heil nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview weiter. "Das Thema nach der Pandemie wird sein, ob man als Arbeitgeber noch ausreichend qualifizierte Fachkräfte findet." Der höhere Mindestlohn könne da helfen. Er nutze auch der Konjunktur, "denn er stärkt die Binnennachfrage". Auf die Frage, ob die starke Anhebung des Mindestlohns die Existenz von Mittelständlern bedrohen könne, antwortete Heil: "Mich erinnert Ihre Frage an die Untergangsszenarien, die prognostiziert wurden, als der Mindestlohn eingeführt wurde. Heute wissen wir, dass das alles nicht eingetreten ist." Der SPD-Minister versicherte, dass die Regierung einmalig eingreifen werde und die Festsetzung der Lohngrenze danach wieder der unabhängigen Mindestlohnkommission überlassen werde. (O. Karlsson--BTZ)
Airport Düsseldorf führt im Ranking bei Ausfällen und Verspätung
Der Berliner Airport BER ist für so manche Panne bekannt - doch bei den Verspätungen belegt ein anderer deutscher Flughafen in diesem Jahr den Spitzenrang. Wie die Fluggastrechteorganisation Airhelp am Samstag mitteilte, musste fast jeder fünfte in Deutschland startende Fluggast Verzögerungen hinnehmen (19,3 Prozent) - am häufigsten kam es dabei in Düsseldorf zu Problemen (24,34 Prozent). Dahinter folgten Karlsruhe und Frankfurt am Main.
Deutsch-französische Bahnstrecken öffnen sich der Konkurrenz
Sieben Bahnstrecken zwischen Deutschland und Frankreich sollen von 2024 auch von privaten Bahngesellschaften befahren werden. Eine gemeinsame Ausschreibung der Region Grand Est und der drei an Frankreich grenzenden Bundesländer soll Ende des Monats veröffentlicht werden. Das beschloss am Freitag der Regionalrat der Region Grand Est. Betroffen sind Verbindungen unter anderem von Trier, Saarbrücken, Neustadt, Karlsruhe, Offenburg und Müllheim.
Bafin findet deutliche Mängel in Anlageberatung von Banken
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hat bei einer anonymen Untersuchung deutliche Mängel in der Anlageberatung mehrerer Banken und Sparkassen gefunden. In einer Stichprobe von 36 Beratungen gab es bei einem Drittel "schwerwiegende Beanstandungen", wie es im "Bafin-Journal" vom Dezember heißt. Wichtige Informationsdokumente wurden nicht übergeben, wie der Leiter der Bafin-Abteilung Verbraucherschutz, Christian Bock, erklärte.
IG Metall will keine weiteren "Ausbrüche" von VW-Chef Diess mehr hinnehmen
Im Machtkampf um die Führung von Volkswagen will die IG Metall keine weiteren Provokationen von Konzernchef Herbert Diess mehr hinnehmen. "Das ist jetzt nochmal ein letzter Versuch der Zusammenarbeit", sagte der Vorsitzende der Industriegewerkschaft Metall, Jörg Hofmann, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstagsausgabe). "Wir tun das in der Hoffnung, dass seine erratischen Ausbrüche ein Ende finden."
Bundesrat stimmt Verordnungen zur GAP zu - fordert aber Nachbesserungen
Der Bundesrat hat den Verordnungen zur Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) zugestimmt - allerdings mit Einschränkungen. Die Länderkammer billigte am Freitag zwei Verordnungen zur Umsetzung der GAP ab 2023 und leitete seine Forderungen in einer begleitenden Entschließung an die neue Bundesregierung weiter.