Berliner Polizei fasst Diebe von Handball-Meisterschale - Trophäe eingeschmolzen
Zwei Monate nach dem Diebstahl der Handball-Meisterschale aus der Geschäftsstelle des Bundesligavereins Füchse Berlin hat die Polizei zwei Tatverdächtige festgenommen. "Die Täter sind gefasst", erklärte Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning am Donnerstag. Die Meisterschale sei jedoch inzwischen eingeschmolzen.
"Wir sind heute darüber informiert worden, dass die Schale wieder da ist - sie ist allerdings geschmolzen. Es ist nur noch ein Silberbarren", erklärte Hanning. Polizei und Staatsanwaltschaft hatten zuvor erklärt, bei Durchsuchungen in Berlin und Brandenburg seien "umfangreiche Beweismittel und Vermögenswerte" beschlagnahmt worden, darunter ein Schmelzofen und ein Siberbarren, Gold sowie 15.000 Euro in bar.
Den Ermittlern zufolge wurde gegen einen 41-jährigen Verdächtigen Haftbefehl verhängt. Ein 62-Jähriger wurde dagegen wieder auf freien Fuß gesetzt.
Die Trophäe für den ersten Meistertitel in der Vereinsgeschichte war im November aus der Geschäftsstelle der Füchse Berlin entwendet worden, nachdem dort bereits zuvor einmal eingebrochen worden war.
Nach diesem Einbruch sei in der Geschäftsstelle eine Kamera mit Sprachregelung installiert worden, "wodurch wir der Polizei Material liefern konnten", erklärte Füchse-Geschäftsführer Hanning.
L. Solowjow--BTZ