Herr Scholz, es sind nicht genug Sanktionen, warum tun Sie so wenig?
Der international hoch angesehene und geachtete ukrainische Staatspräsident Wolodymyr Selenskyj fordert erneut ein Embargo russischen Öls und einen vollständigen Ausschluss des russischen Bankensystems vom internationalen Finanzwesen. Sollte es kein „wirklich schmerzhaftes Sanktionspaket“ gegen Russland und keine Lieferungen der von Kiew geforderten Waffen an die Ukraine geben, werde dies von Russland als „Erlaubnis zum Vormarsch“ gesehen.
Hier stellt sich nach, wie vor die Frage, warum tut der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz, als Dutz-Freund des ex-Bundeskanzlers Gerhard Schröder, einem Russland-Lobbyisten und "Putin-Versteher" sowie Dutz-Freund des Kreml-Despoten Wladimir Putin, so wenig in Sachen Sanktionen gegen Russland und Waffenlieferungen an die Ukraine?
Dennoch begrüßt Präsident Selenskyj die von westlichen Ländern vorangetriebenen Verschärfungen von Sanktionen gegen Russland, diese sähen „eindrucksvoll“ aus, sagte der ukrainische Präsident in einer Videoansprache, allerdings reichten sie nicht aus. Man könne sie kaum als angemessen bezeichnen angesichts dessen, was die Welt in Butscha gesehen habe, sagte Selenskyj. Er verwies auch auf die anhaltenden Kämpfe in der Hafenstadt Mariupol oder Charkiw sowie eine wohl bevorstehende russische Offensive im Donbass. (O.Bulka--BTZ)