Herr Macron und Herr Orban, hätten Sie mit Hitler telefoniert, warum mit Putin?
Die Art der "Diplomatie" europäischer Staatschefs ist ein Skandal und dieses skandalöse Verhalten bringt der polnische Regierungschef Mateusz Morawiecki wegen der Telefonate des französischen Präsidenten Emmanuel Macron mit dem russischen Kriegsverbrecher und Massenmörder Wladimir Putin, über den Ukraine-Krieg, auf den Punkt und nennt es zu Recht abscheulich!
Dass Macron die berechtigte Kritik des polnischen Regierungschefs Morawiecki wegen seiner Telefonate mit dem russischen Diktator Putin, am Mittwoch, als „unbegründet“ bezeichnet, zeigt, dass die EU-Staatschefs bis heute nicht den Ernst der Lage dieses kriminellen russischen Terror-Krieges gegen die Ukraine verstanden haben.
Morawiecki hatte Macron zu Recht vorgeworfen, mit einem „Kriminellen zu verhandeln“. „Wie oft haben Sie mit Putin verhandelt und was haben Sie erreicht?“, fragte Morawiecki in Richtung Macron und sagte weiter: „Man verhandelt nicht mit Kriminellen“, „Kriminelle müssen bekämpft werden.“
Morawiecki führte absolut nachvollziehbar aus: „Niemand hat mit Hitler verhandelt.“ Er fragte: „Würden Sie mit Hitler, mit Stalin, mit Pol Pot verhandeln?“ Morawiecki bezichtigte zudem die Staats- und Regierungschefs der EU einer beschämenden „Verzögerungstaktik“ sowie der geistlosen „Phrasendrescherei“, denn fest stehe, Telefonate zwischen Macron und Putin, hätten bisher nichts gebracht, es war beidseitiges Geschwurbel und pure Zeitverschwendung!
Gleiches gilt für den ultra-rechten ungarischen Staatschef Viktor Orbán, welcher sich sogar bereits erklärt hat, russisches Gas in Rubel zu zahlen, Orbán dem vorgeworfen wird die Demokratie in Ungarn auszuhöhlen, sagte hierzu: "wenn die Russen Rubel wollen, zahlen wir in Rubel", damit würde Ungarn ganz klar gegen EU-Sanktionen verstoßen und Orbán würde sich ebenso wie Ungarn haftbar machen!
Unterdessen fordert der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj schärfere Sanktionen gegen den russischen Terror-Staat und verweist auf die anhaltenden Kämpfe in der Hafenstadt Mariupol oder Charkiw sowie eine bevorstehende russische Offensive im Donbass. (M.Lehmann--BTZ)